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	<title>Weinakademie Berlin &#187; LEH</title>
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	<description>Beratung und Training für Weinwirtschaft und Weinhandel</description>
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		<title>Boom für Email und Newsletter</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:49:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während jeder jetzt Gehversuche auf Facebook, Twitter und Google + macht, scheint das gute, alte Email-Marketing etwas in Vergessenheit geraten. Scheint - denn die Unternehmen verschicken immer mehr Emails und Newsletter an ihre Kunden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9765" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fboom-fuer-email-und-newsletter&amp;via=weinakademie&amp;text=Boom%20f%C3%BCr%20Email%20und%20Newsletter&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Das <strong>Rennen auf die Fans</strong> ist eröffnet &#8211; spätestens seit <a href="http://www.facebook.com/hawesko" target="_blank">HAWESKO auf Facebook</a>  aktiv geworden ist, dürfte auch dem Letzten aus der Branche klar sein, dass man <strong>auch auf diesem Kanal</strong> aktiv zu sein hat.</p>
<div id="attachment_9766" class="wp-caption alignleft" style="width: 133px"><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/newsletter"><img class=" wp-image-9766  " title="Email_Logo" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/02/Email_Logo.jpg" alt="Email-Marketing ist noch lange nicht ausgereizt" width="123" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Grafik: ideagirlmedia /flickr/ CC BY-ND 2.0</p></div>
<p><strong>Geschäfte</strong> werden dort einstweilen <strong>noch keine</strong> gemacht &#8211; ob es denn einmal so wird, steht in den Sternen: viele User möchten in Social Media <strong>nicht durch Werbung</strong> belämmert werden.</p>
<p>Während jeder jetzt <a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=3233" target="_blank">Gehversuche</a> auf <strong>Facebook, Twitter</strong> und <strong>Google +</strong> macht, scheint das <strong>gute, alte Email-Marketing</strong> etwas in Vergessenheit geraten. <strong>Scheint</strong> &#8211; denn die Unternehmen verschicken immer mehr Emails und Newsletter an ihre Kunden.<span id="more-9765"></span></p>
<p>Eine Studie von <a href="http://www.retailemailblog.com/2012/01/infographic-retail-email-2011-year-end.html" target="_blank">Responsys</a> deutet darauf hin, dass 2011 in den USA ein <strong>Rekordjahr des Email-Marketings</strong> war: &#8220;Die von Responsys beobachteten Händler haben im vergangenen Jahr ihren Kunden durchschnittlich 177 E-Mails gesendet. Das sind <strong>16 Prozent mehr E-Mails</strong> als im Jahr 2010. Vergleicht man das mit den Werten von 2008 ist es sogar eine Steigerung von 51 Prozent” schreibt <strong>Nico Zorn</strong> in seinem <a href="http://www.emailmarketingblog.de/2012/01/13/rekordjahr-2011-einzelhaendler-verschicken-16-prozent-mehr-werbe-e-mails/" target="_blank">EmailMarketing Blog </a>dazu.</p>
<p>Eine Untersuchung  des <a href="http://www.ecommerce-leitfaden.de/download/studien/Studie_Marketing_Web-Controlling.pdf" target="_blank">ibi research Institutes</a> an der Universität Regensburg setzen große und kleine Händler im Netz nach wie vor auf <strong>Suchmaschinenoptiermierung</strong> (77%) um besser gefunden zu werden und auf  <strong>Newsletter und Emailmarketing</strong> (51%) um ihr Angebot besser bekannt zu machen. <strong>Facebook</strong> (38%) und <strong>Twitte</strong>r (22%) folgen unter ferner liefen.</p>
<p>Klar sind die Sozialen Medien wichtig &#8211; eines der wichtigen <strong><a href="http://adressdaten.wordpress.com/2011/12/26/e-mail-marketing-trends-2012/" target="_blank">Zukunfts-Themen der Direktmarketer 2012</a></strong> ist dann auch die Verknüpfung von Email, Social Media und Mobil.</p>
<p>Aber  trotzdem sollte jeder für seinen Betrieb einmal prüfen, ob er das Thema <strong>Emailmarketing schon ausgeschöpft</strong> hat. Im Gegensatz zu Facebook und Co ist es kein Zukunftsthema, man weiss bereits wie es funktioniert und <strong>das es verkauft.</strong></p>
<p>In der <strong>weinaffinen Altergruppe 40+</strong>  hat es wesentlich größere Akzeptanz als die Sozialen Medien, jeder kennt Email aus seinem <strong>beruflichen Alltag,</strong> während Facebook, Twitter und G+ in dieser Altersgruppe doch eher für eine Spielwiese für Jugendliche angesehen wird.</p>
<p>Ein<strong> weiterer Vorteil</strong>: die Kunden oder die potentiellen Kunden können damit umgehen &#8211; sie wissen, wohin<strong> man klicken muss</strong> und sind sich ziemlich im Klaren darüber, was dann passiert. Und ganz wichtig: sie wissen, dass mit Emails und Neweslettern <strong>informiert</strong> und <strong>verkauft</strong> wird und sind von daher innerlich darauf eingestellt.</p>
<p>Auch <strong>für den Versender</strong> hat Emailmarketing viele Vorteile. Hier nur zwei: er kommt mit seiner Botschft zum Kunden, <strong>bestimmt den Zeitpunkt und die Inhalte</strong> &#8211; weitgehend ungestört vom Lärm und der Ablenkung, die in den Social Mediakanälen herrscht. Und zweitens: er hat es mit Personen zu tun, die ihn<strong> aktiv eingeladen</strong> und der <strong>Werbung zugestimmt</strong> haben. Er hat es selbst in der Hand, wie oft und wie er sie kontaktiert. Wie wichtig <strong>Frequenz und Zeitpunkt der Kontakte</strong> ist, weiss jeder der professionell Werbung treibt.</p>
<p>Untersuchungen in Social Media haben ergeben, daß <strong>80% der Fans</strong> einer Firmenpage in erster Linie <strong>Gags und Gadgets</strong> erwarten und nie mehr wiederkommen, wenn nichts geboten wird. <strong>HAWESKO</strong> lobt zur Zeit den Gewinn von zwei Flaschen vom &#8220;besten Champagner der Welt&#8221; für ein neue Fans aus.</p>
<p>Zu einem <strong>erfolgreichen Emailmarketing</strong> gehört heute</p>
<ul>
<li>ein gepflegter, top-aktueller Datenbestand</li>
<li>personifizierte und individualisierte Mails und Newsletter</li>
<li>eine ansprechnde Gestaltung</li>
<li>eine Profisoftware oder</li>
<li>die Zusammenarbeit mit einem professionellen Dienstleister zumindest</li>
<li>die Nutzung eines zertifizierten Versandservers (white listing)</li>
<li>das Angebot der Formate Text, HTML, Multipart</li>
<li>umfangreiche Auswertungen Bouncer, Öffnungen, Klicks</li>
</ul>
<p>Wichtig ist auch, <strong>regelmäßig</strong> mit den Aussendungen beim Kunden zu sein und ihn nach dem Öffnen der Mail sicher zu dem ihn <strong>interessierenden Angebot</strong> auf einer <strong>funktionierenden Website</strong> zu leiten. Ein letztes Mal zu <strong>HAWESKO</strong> &#8211; ich denke, dass die Hamburger auf diese Art und Weise <strong>einen großen Teil ihres Online-Umsatzes</strong> erwirtschaften.</p>
<p>Das Zusammenwirken von <strong>Webseite, Shop, Email-Marketing</strong> und <strong>Social Media</strong> ist das Thema unseres nächsten <a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/M101004/SubProducts/M101004-0056" target="_blank">Ganztages-Workshops für Winzer, Weingüter und Weinhändler am 31. März in Heilbronn</a>.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Von Marke und Markierung &#8211; schon mal vormerken</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und doch diskutieren wir in der Weinwirtschaft immer noch darüber, ob bei uns Marke überhaupt geht..." schreibt Ruth Fleuchaus in der Einladung zum 7. Heilbronner Weinmarketingtag. Ein heißes Thema!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9759" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fvon-marke-und-markierung-schon-mal-vormerken&amp;via=weinakademie&amp;text=Von%20Marke%20und%20Markierung%20%26%238211%3B%20schon%20mal%20vormerken&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>&#8220;Marke ist <strong>Produkt plus Emotion</strong>. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Und auch, dass Marke Mehrwert schafft, weil man über Markenbildung <strong>Produkte ‚aufladen‘</strong>kann.</p>
<div id="attachment_9761" class="wp-caption alignleft" style="width: 471px"><a href="http://weinmarketingtag-heilbronn.de/"><img class=" wp-image-9761 " title="Weinmarketingtag 7" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/02/Weinmarketingtag-7.jpg" alt="7. Weinmarketingtag Heilbronn" width="461" height="105" /></a><p class="wp-caption-text">7. Weinmarketingtag Heilbronn</p></div>
<p>Und doch diskutieren wir in der Weinwirtschaft immer noch darüber, ob bei uns Marke <strong>überhaupt</strong> geht&#8230;&#8221; <span id="more-9759"></span>schreibt Ruth Fleuchaus in der Einladung zum <a href="http://weinmarketingtag-heilbronn.de/" target="_blank"><strong>7. Heilbronner Weinmarketingtag</strong></a>. Ein heißes Thema!</p>
<p>Eine Person, <strong>ein Winzer kann eine Marke sein</strong>, ein Betrieb, ein Lage, ein Ort oder eine Phantasiebezeichnung &#8211; in diesem Sinne lohnt es sich, einmal das eigene Geschäft zu betrachten. Beim Weinmarketingtag werden <strong>erfolgreiche Marken-Konzepte</strong> vorgestellt. Es geht nicht um Blanchet oder Filou &#8211; ihr Konzept werden unter anderen <strong><em>Markus Schneider</em></strong>, <strong><em>Leo Hillinger</em></strong> oder <strong><em>Ghislain de Montgolfier</em></strong> vom Champagner-Verband vorstellen und mit den Teilnehmern diskutieren.</p>
<p>Der Weinmarketingtag hat sich in den letzten Jahren zum <strong>Marketing &#8211; Barometer der Weinwirtschaft</strong> entwickelt. Für mich ist er ein Fix-Termin in meinem Kalender. Die Organisation des Tages wird komplett von den Studierenden der <a href="http://weinbetriebswirtschaft.de/2012/01/save-the-date-weinmarketingtag/" target="_blank"><strong>Weinbetriebswirtschaft an der Hochschule Heilbronn</strong> </a>übernommen. Eine gute Vorbereitung auf ihre berufliche Praxis!</p>
<p>Hier gehts zur <a href="http://weinmarketingtag-heilbronn.de/" target="_blank">Webseite</a> und zur <a href="http://weinmarketingtag-heilbronn.de/" target="_blank">Anmeldung</a></p>
<blockquote><p><strong>7. Weinmarketingtag Heilbronn</strong><br />
<strong>Donnerstag 10. Mai 2012 </strong>  von 9.oo &#8211; 18.00 Uhr<br />
Hochschule Heilbronn Max-Planck-Straße 39<br />
74081 Heilbronn</p></blockquote>
<p>Hintergründe und neueste Informationen zum Thema <strong>Marke in der Weinwirtschaft</strong> finden sich im sehr empfehlenswerten Buch &#8220;<a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/3834918482" target="_blank"><strong>Weinmarketing</strong>: Kundenwünsche erforschen, Zielgruppen identifizieren, innovative Produkte entwickeln</a>&#8221; von Pro. Dr. Ruth Fleuchaus und René Arnold.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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	<li><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/workshop-weinhandel-2012" title="Workshop Weinhandel 2012 (2. September 2011)">Workshop Weinhandel 2012</a></li>
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</ul>

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		<title>PROWEIN &#8211; sehen wir uns?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der elektronische Posteingang  schwillt an und auch der Briefkasten wird noch voller: man merkt, die Prowein steht vor der Tür! Was gibt es Neues?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9749" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fprowein-sehen-wir-uns&amp;via=weinakademie&amp;text=PROWEIN%20%26%238211%3B%20sehen%20wir%20uns%3F&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Der elektronische Posteingang  schwillt an und auch der Briefkasten wird noch voller: man merkt, <strong>die Prowein steht vor der Tür!</strong>Mehr Aussteller, mehr Besucher &#8211; fast schon Business as usual.</p>
<div id="attachment_7648" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/"><img class="size-full wp-image-7648" title="ProWein 2010" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/03/Prowein2010.jpg" alt="PROWEIN Verkostungszone" width="240" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">PROWEIN Verkostungszone (Foto: Rene Tillmann / Messe Duesseldorf)</p></div>
<p>Die Messe sieht darin eine Bestätigung für ihren guten Job. Ich denke, es liegt auch daran, daß <strong>viele Hersteller aus dem Ausland</strong>, die dem deutschen Markt wegen der <strong>großen Konkurrenz</strong> und der <strong>niedrigen Preise</strong> den Rücken gekehrt hatten, jetzt wieder zurückkommen.</p>
<p>Bei vielen Gesprächen bei meiner letzten <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/ein-deal-der-sinn-macht-brandabout-holt-weinexperten-nach-chile" target="_blank"><strong>Südamerika-Reise im November</strong></a> kam <span id="more-9749"></span>zum Ausdruck, man wolle sich wieder mehr um Deutschland bemühen. Im Unterschied zu vielen anderen Märkten ging bei uns auch in Zeiten der Krise &#8220;noch etwas&#8221;, während zum Beispiel <strong>der Markt in UK kollabierte</strong> und sich bisher noch nicht wieder erholt hat. <strong>Asien</strong> ist nach wie vor <strong>Zukunftsmarkt</strong> &#8211; Mengen werden da aber noch nicht verkauft.</p>
<p>Wer mich bei der Prowein treffen möchte: ich werde wieder zusammen mit dem <strong>David Wrigley</strong>, Master of Wine und International Development Director aus Großbritannien den Stand vom <a href="http://www.wsetglobal.com/" target="_blank"><strong>Wine and Spirit Education Trust (WSET)</strong> </a>betreuen. Dort informieren wir über die Aus- und Weiterbildungen mit WSET-Kursen und Zertifikaten.</p>
<blockquote><p>Wine and Spirit Education Trust (WSET)<br />
Halle 4 Stand C41 (Gemeinschaftsstand WEIN+MARKT)</p></blockquote>
<p>Am gleichen Stand sind auch die Kollegen vom <a href="http://www.hs-heilbronn.de/wb/studierende" target="_blank"><strong>Studiengang Weinbetriebswirtschaft der Hochschule Heilbronn</strong></a>. Wer sich für ein Wein-Studium mit <strong>Schwerpunkt Betriebswirtschaft und Marketing</strong> interessiert, bekommt dort Infos direkt von Studenten und Professoren.</p>
<blockquote><p>Hochschule Heilbronn<br />
Studiengang Weinbetriebswirtschaft<br />
Halle 4 Stand C41 (Gemeinschaftsstand WEIN+MARKT)</p></blockquote>
<p>Am Sonntag und Montag werde ich wieder <strong>zwei offene Talkrunden mit DEMETER Winzern</strong> moderieren. Es werden die die Besonderheiten der <a href="http://www.demeter.de/ebenenangleichung/zielgruppe/schnittmengen/leben-arbeiten/das-ist-bio-dynamische-landwirtschaft/weinbau/?MP=13-1491" target="_blank">biodynmaischen Rebkultur</a> vorgestellt und Weine verkostet. Interessant ist auch, am <strong>biodynamischen Kompost</strong> zu schnüffeln, beim Zubereiten der Präparate und beim Dynamisieren zuzusehen.</p>
<blockquote><p>Demeter – Weine mit Charakter<br />
Termine: So, 04.03.2012, 15 Uhr und Mo, 05.03.2012, 11 Uhr<br />
Halle 7.1 / A 12</p></blockquote>
<p>Spezielle <strong>Veranstaltungen für Blogger</strong> gibt es in diesem Jahr nicht &#8211; zumindest ist nichts bis zu mir durchgedrungen. <strong>Ich freue mich über jeden, der am Stand vorbeischaut</strong>! Es gibt wahlweise ein Glas Wein, Wasser oder auch eine Tasse Kaffee &#8211; und auf jeden Fall <strong>ein interessantes Gespräch</strong>!</p>
<p>Tipp: wer sich als <strong>Blogger bei der Prowein</strong> akkreditieren möchte, sollte sich vorher mit Frau Kuhn oder Frau Küppers vom <a href="http://www.prowein.de/cipp/md_prowein/custom/pub/content,oid,17181/lang,1/ticket,g_u_e_s_t/~/Presse-Service.html" target="_blank">Presse-Büro der Prowein</a> in Verbindung setzen.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.]]></content:encoded>
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		<title>Weinhandel: 2012 wird ein gutes Jahr</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 13:10:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stimmen die Prognosen und sollte die wirtschaftliche Situation einigermassen stabil bleiben, hat 2012 das Potential für den Weinhandel wieder ein gutes Jahr zu werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9741" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fweinhandel-2012-wird-ein-gutes-jahr&amp;via=weinakademie&amp;text=Weinhandel%3A%202012%20wird%20ein%20gutes%20Jahr&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Gute Zahlen</strong> für 2011 meldet <a href="http://www.hawesko.com/presse/index.html" target="_blank">HAWESKO</a> &#8211; insgesamt legte der Konzern 9% zu und erstmals geht es <strong>über die 400 Mio Eur</strong>o Schwelle.</p>
<div id="attachment_9742" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/6801077399/in/photostream"><img class="size-full wp-image-9742" title="6801077399_609c81b274_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/02/6801077399_609c81b274_m.jpg" alt="Einkaufspassage" width="240" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Einkaufspassage - kein Konsumrausch, aber es wird gekauft  foto:mpleitgen</p></div>
<p>Der Einzelhandel mit Jacques&#8217; wuchs um 5,4%  &#8211; zieht man die neueröffneten Geschäfte ab, dürfte immer noch <strong>ein deutliches Plus</strong> bleiben.  Und auch der Versand / Online-Handel setzte  8,1 % mehr um.</p>
<p>„Der Weinmarkt in Deutschland insgesamt <span id="more-9741"></span>ist nach Erhebungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Jahr<strong> 2011 wertmäßig um 1,9% gestiegen</strong>&#8221; teilt <strong>HAWESKO</strong> mit und attestiert sich ein <strong>überdurchschnittliches Wachstum</strong>. Das bedeutet, daß irgendwo andere auf der Strecke bleiben.</p>
<p>Die <strong>Erfolgreichen</strong> werden erfolgreicher. Wer als <strong>Kleiner</strong> seine Nische noch nicht gefunden hat, muss sich warm anziehen.  Der <strong>Fachhandel</strong> insgesamt wächst kaum noch &#8211; ist aus der Großhandelsszene zu hören &#8211; der Kuchen werde aber neu verteilt. Daran wird sich auch 2012 nichts ändern.</p>
<p>2011 war für die meisten Händler ein <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/2011-war-ein-gutes-jahr" target="_blank"><strong>gutes Jahr mit moderatem Wachstum</strong></a>. Im letzten Quartal 2011 wurden die <strong>Prognosen für 2012</strong> mit der zunehmenden Fiananzkrise immer verhaltener: man sah <strong>dunkle Wolken am Horizont</strong> aufziehen.</p>
<p>Jetzt meldet das<strong> IFO-Institut</strong> , daß sich bei wichtigen Frühindikatoren ein <a href="http://www.cesifo-group.de/de/link/10indexgsk" target="_blank">gemächlicher Aufwärtstrend </a>verfestigt.  Das Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im Januar <strong>zum dritten Mal nacheinander</strong> verbessert.</p>
<p>Auch der <a href="http://www.einzelhandel.de/pb/site/hde/node/1484778/Lde/index.html" target="_blank">Handelsverband Deutschland HDE</a>  ist optimistisch, dass <strong>der Handel</strong> den Umsatz 2012 <strong>zum dritten Mal in Folge steigern</strong> kann, wie der <strong>Geschäftsführer Stefan Genth</strong> gestern sagte. Für das Jahr 2011 meldet der Handelsverband ein <strong>Umsatzplus von 2,4 Prozent</strong> im Vergleich zum Vorjahr. Preisbereinigt sind das immer noch 1,2 Prozent.</p>
<p>Die Weinkäufer haben sich von <strong>Banken- und Euro-Krise</strong> nicht beeindrucken lassen &#8211; im Gegenteil: daheim wollte man es sich gemütlich machen, die &#8220;Burg&#8221; ausbauen und da gehört der Wein mit dazu.</p>
<p>Stimmen die Prognosen und sollte die <strong>wirtschaftliche Situation</strong> einigermassen stabil bleiben, hat 2012 das Potential für den Weinhandel <strong>wieder ein gutes Jahr</strong> zu werden. HAWESKO hat für 2014 schon mal die halbe Milliarde angepeilt.</p>
<p>PS Hier noch eine aktuelle Meldung, die dazu passt &#8220;<a href="Deutschlands Firmen fahren Produktion hoch" target="_blank">Deutschlands Firmen fahren Produktion hoch</a>&#8220;</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Ist billig gut oder ist billig schlecht?</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 18:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den sozialen Medien sind Postings mit "92 Parker Punkte für 4,99" oder zum Thema Billigwein immer für jede Menge Kommentare gut: der Artikel von Martin Kössler im Focus wurde über 150 mal auf Facebook geteilt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9731" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fist-billig-gut-oder-ist-billig-schlecht&amp;via=weinakademie&amp;text=Ist%20billig%20gut%20oder%20ist%20billig%20schlecht%3F&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>2008  fing ich hier mit bloggen an. Seither verfolgt mich <strong>das &#8220;billig&#8221; -Thema</strong> quer durch das Netz. Zuerst war da die <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/zur-debatte-5-euro-fuer-guten-rotwein" target="_blank">5 Euro Debatte</a> um und mit Hendrik Thoma, dann kamen <strong>endlose Diskussionen</strong> auf Twitter und Facebook.</p>
<div id="attachment_9733" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/"><img class="size-full wp-image-9733" title="6790548351_07685a2ca7_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/01/6790548351_07685a2ca7_m.jpg" alt="Was macht &quot;alles-billiger&quot; mit dem Wein? foto:mpleitgen" width="240" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Was macht &quot;alles-billiger&quot; mit dem Wein? foto:mpleitgen</p></div>
<p>In den sozialen Medien sind Postings mit &#8220;<strong>92 Parker Punkte für 4,99</strong>&#8221; oder zum Thema <strong>Billigwein</strong> immer für jede Menge Kommentare gut: der <a href="http://www.focus.de/kultur/leben/trinken/billigwein-in-deutschland-eine-goettergabe-wird-verramscht_aid_695128.html" target="_blank">Artikel von Martin Kössler</a> im Focus wurde über 150 mal auf Facebook geteilt.  Seitdem der Online-Verkauf boomt das <strong>Groupon-Fieber</strong> ausgebrochen <span id="more-9731"></span> ist, kommen jeden Tag <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/billiganbieter-was-tun-wenn-meine-weine-verhaemmert-werden" target="_blank">Weine unter dem Hammer</a>.</p>
<p>Man hat den Eindruck, viele sagen sich <strong>&#8220;ich bin doch nicht blöd&#8221;</strong> und warten auf die nächste Aktion oder den nächsten Anbieter. <strong>&#8220;Geiz ist geil&#8221;</strong> soll angeblich am Ende sein &#8211; im Wein scheint es <strong>erst richtig los</strong> zu gehen!</p>
<p>Unter den kontroversen Überschriften &#8220;<strong>Billig ist gut</strong>&#8221; und &#8220;<strong>Billig ist schlecht</strong>&#8221; teilten sich am vergangenen Wochenende <strong>Alexandra Borchardt</strong> und <strong>Michael Bauchmüller</strong> die Titelseite des &#8220;Wochenende&#8221; der <strong>Süddeutschen</strong>. Leider gibt es beide Artikel nur in der Print-Ausgabe.</p>
<h4>Gut und schlecht &#8211; schwarz und weiss?</h4>
<p>Die Thesen: <strong>gut</strong>, weil günstige Produkte den ärmeren Schichten ein Gefühl geben, dazuzzugehören. <strong>Grand Cru für alle!</strong> läßt sich ja auch  das Motto eines Internet-Billig-Anbieters verkürzen.</p>
<p><strong>Schlecht</strong>, weil der Wert auf der Strecke bleibt, wenn der Preis zur Maxime wird. Lieber wenig vom Guten, als das Mittelmaß in Massen. Dafür machen sich <strong>viele Fachhändler</strong> stark. Das sei der einzige Weg zum Überleben meinen sie.</p>
<p>Auf den <strong>ersten Blick</strong> scheint alles einfach: <strong>gut</strong> und <strong>schlecht, </strong>gut und böse, schwarz und weiss. Auf den zweiten Blick wird es kompliziert. Wer genug Geld, hat um seine <strong>Lebensmittel beim Biohändler</strong> einzukaufen und sich einen ethisch einwandfreien Lebensstil zu finanzieren , der kann leicht auf diejenigen herabsehen, die auch mal <strong>einen Schluck Champagner</strong> kosten möchten &#8211; und ihn sich beim Aldi besorgen.</p>
<p>Und: sind wir &#8220;Guten&#8221; wirklich alle <strong>frei von jeglichem Preisfieber</strong>, können wir <strong>ohne Neid verzichten</strong>? Die Kommentare <strong>gefrusteter Bordeaux-Fans</strong> mit Oberlehrer-Habitus zur Preisentwicklung ihrer Lieblinge sprechen eine andere Sprache.</p>
<p>Was macht das <strong>&#8220;Alles-Billiger&#8221; Prinzip</strong> mit dem Wein? Ein wirklich <a href="http://vinocamp-deutschland.mixxt.eu/networks/wiki/index.Sessions2012" target="_blank">spannendes Thema</a>! Ich möchte es gerne beim <strong><a href="http://vinocampdeutschland.wordpress.com/2012/01/12/der-freitag-abend-vinocamp-2012-come-together/" target="_blank">Vinocamp 2012</a></strong> zur Diskussion stellen.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Die Chinesen lernen schnell &#8211; 36.000 WSET Studenten im letzten Jahr</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 10:38:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jancis Robinson überreichte am Montag als Ehrenpräsidentin des  Wine and Spirit Education Trust (WSET)in der Londoner Guildhall Studenten aus 25 Nationen ihr Abschluß-Diploma.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9711" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fdie-chinesen-lernen-schnell-36-000-wset-studenten-im-letzten-jahr&amp;via=weinakademie&amp;text=Die%20Chinesen%20lernen%20schnell%20%26%238211%3B%2036.000%20WSET%20Studenten%20im%20letzten%20Jahr&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Jancis Robinson</strong> überreichte am Montag als <a href="http://www.wsetglobal.com/" target="_blank"><strong>Ehrenpräsidentin des  Wine and Spirit Education Trust (WSET)</strong></a>in der Londoner Guildhall Studenten aus 25 Nationen ihr Abschluß-Diploma.</p>
<div id="attachment_9715" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin"><img class="size-full wp-image-9715" title="6759120307_0cca4a4c73_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/01/6759120307_0cca4a4c73_m.jpg" alt="David Wrigley MW, WSET International Development Director und Peter Dreykluft, Hotelfachschule Hamburg " width="240" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">David Wrigley WSET und Peter Dreykluft, Hotelfachschule Hamburg foto:mpleitgen</p></div>
<p>Robinson hatte ihre Urkunde als Jahrgangsbeste 1978 noch in der Vintners Hall, der <strong>Zunfthalle der Londoner Weinhändler</strong>, erhalten &#8211; die wäre heute mit über 700 Gästen viel zu klein.</p>
<p>&#8220;Damals bekamen die besten Absolventen ein Buch &#8211; heute sind es wertvolle Stipendien und Reisen&#8221; <span id="more-9711"></span>sagte <strong>WSET Chef Ian Harris</strong> in seiner Laudatio. Eine Reise war auch mit der Auszeichnung für <strong>eine der besten Prüfungs-Arbeiten über Australische Weine</strong> verbunden, die <strong>Peter Dreykluft</strong> (45) aus Hamburg erhielt. Er ist von Wine Australia zu einer <strong>Fachreise nach Down Under</strong> eingeladen.</p>
<p>Dreykluft unterrichtet <strong>Ernährungswissenschaften und Französisch</strong>. Er ist an der <a href="http://www.hotelfachschule-hamburg.de/studierende/aktuelles.htm" target="_blank"><strong>Hotelfachschule Hamburg</strong></a>  für die <strong>Weinausbildung</strong> zuständig. Der Champagner-Verband zeichnete ihn 2006 als besten Champagner-Ausbilder aus, im gleichen Jahr wurde er Zweiter bei der deutschen Meisterschaft im Wein-Degustieren. Das <strong>WSET Diploma</strong> hat er gemacht, weil er es &#8220;noch einmal wissen&#8221; wollte und um neue Anregungen für seinen Unterricht zu bekommen.</p>
<p>Die Hotelfachschule  bietet ihren Schülern schon seit 2003 das <strong>WSET Level 2 und 3 Zertifikat</strong> an. &#8220;Wissen und Sprachen eröffnen für mich eine Welt des Genusses&#8221; sagt Dreykluft, der sich sehr über den Preis freut.</p>
<p><strong>35.737 Studenten</strong> absolvierten 2011 erfolgreich eine WSET Prüfung. Die Zahl der Absolventen wuchs um <strong>30% gegenüber dem Vorjahr</strong>. In Großbritannien sind die WSET Zertifikate Pflicht-Bestandteil der beruflichen Bildung, mehr als 2/3 der Kandidaten kommen aber mittlerweile aus dem Ausland.</p>
<p>&#8220;Unser <strong>wichtigster Auslandsmarkt</strong> sind zur Zeit die Vereinigten Staaten&#8221; sagt <strong>David Wrigley MW</strong>, der für die internationale Entwicklung bei WSET zuständig ist &#8220;gleich danach kommt China, wo wir erst seit wenigen Jahren tätig sind. Vielleicht sieht die Reihenfolge demnächst anders aus &#8211; das Interesse ist sehr groß und <strong>die Chinesen lernen schnell</strong>!&#8221;</p>
<p>David Wrigley und Ian Harris von WSET werden bei der PROWEIN 2012 in der <strong>Halle 4 Stand C41</strong> bei WEIN+MARKT anzutreffen sein.</p>
<p>Die nächsten <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/alle-seminar/" target="_blank"><strong>WSET Kurse in Berlin</strong></a> finden <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/alle-seminar/" target="_blank">sich hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wieviel Markt braucht der Mensch?</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 08:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Märkte sind Gespräche“ Wie sprachlos sind dagegen unsere Super-Märkte, wie wenig valide Information und Tipps fürs eigene Kochen sind dort zu bekommen? Wer es schafft, Markt-Atmosphäre in sein Geschäft zu bringen, braucht sich um seinen Erfolg keine Sorgen mehr zu machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9703" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fwieviel-markt-braucht-der-mensch&amp;via=weinakademie&amp;text=Wieviel%20Markt%20braucht%20der%20Mensch%3F&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>„Märkte sind Gespräche“ an diesen Satz aus dem Cluetrain-Manifest mußte ich denken, als wir am Samstag nach langer Zeit einmal wieder über den <a href="http://www.boroughmarket.org.uk/" target="_blank">Borough Market in Southwark</a> schlenderten.</p>
<div id="attachment_9705" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/6747782127/in/photostream"><img class="size-full wp-image-9705" title="Borough Market Southwark" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/01/6747782127_29d4c089ae_m.jpg" alt="Borough Market Southwark foto:a.wetzl" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Borough Market Southwark</p></div>
<p>Ein Durcheinander und ein Stimmengewirr – jede Menge Touristen, aber auch Leute aus dem Viertel tummeln sich Samstags unter den Eisenbahnbögen auf einem der schönsten Wochenmärkte Londons. Winter-Gemüse, Fisch, in der Nacht voher mit dem Kutter vor der walisischen Küste gefangen, <span id="more-9703"></span>alle erdenklichen Käsevaritionen von der Insel, frische Milch und auch Cider und Wein. Mittendrin im Schatten der alten Kathedrale kleine Restaurants oder Steh-Bistros, in denen man die Köstlichkeiten vom Markt probieren kann.</p>
<p>Es macht einfach Spaß zuzusehen, zu probieren, eine Kleinigkeit zu kaufen! Schade, dass wir diesmal kein Appartement mit Küche haben.</p>
<p>So chaotisch dies alles wirkt – der Markt hat ein<a href="http://www.boroughmarket.org.uk/" target="_blank"> festes Regelement.</a> Wer hier verkaufen will, muß eine Zulassung haben. Er und seine Produkte müssen zum Markt passen. Es soll verhindert werden, dass es zu viele Imbissstände gibt – so attraktiv sie für die Touristen auch sein mögen. Auch das Abdriften in Luxus will man verhindern – der Markt soll weiterhin als Versorgung für das Viertel dienen. Es dürfen keine abgepackten Produkte verkauft werden, alles wird abgezählt oder abgewogen. Wenn ich nur eine Orange, eine Praline oder drei rote Kartoffeln haben möchte – dann bekomme ich das. Die Verkäufer müssen fachkundig sein und die Kunden beraten können.</p>
<p>Damit alles stimmt, werden neue Marktbeschicker voher von einer Kommission aus Marktverwaltung und zukünftigen Kollegen auf Herz und Nieren geprüft. Nach der Zulassung gibt es eine Testphase – sollte das Konzept nicht funktionieren, ist nach einem Monat alles vorbei. Trotz dieser harten Bedingungen, stehen die Interessenten Schlange. Der Markt soll eine Gold-Grube sein.</p>
<p>Der Markt leistet sich eine eigene Website und ein eigene Zeitschrift, „MarketLife“ heißt sie. Er ist für jeden Foodie, der London besucht ein Muss. Was macht den Markt so atttraktiv?<br />
Bestimmt trägt die Auswahl der Produkte dazu bei, es sind aber, denke ich, die Anbieter und vor allem die Gespräche und die Stimmung.</p>
<p>Wieviel Markt braucht der Mensch? Wenn er denn einen findet, kann er gar nicht genug davon bekommen – dort erfährt man mehr als bei jeder Nachrichten-Sendung, das ist ein besserer Stimmungsaufheller und bessere Unterhaltung als jede Commedy,.</p>
<p>„Märkte sind Gespräche“ Wie sprachlos sind dagegen unsere Super-Märkte, wie wenig valide Information und Tipps fürs eigene Kochen sind dort zu bekommen? Wer es schafft, Markt-Atmosphäre in sein Geschäft zu bringen, braucht sich um seinen Erfolg keine Sorgen mehr zu machen. Ein Besuch auf dem Borough Market in Southwark hilft den Ideen dabei auf die Sprünge. Der Weinmarkt von <a href="http://www.laithwaites.co.uk/DWBase/jsp/shop/index.jsp?redirect=shop_detail&amp;shop_name=london" target="_blank">Tony Laithwaite im VINOPOLIS,</a> wenige Meter vom Borough Market liefert ein anschauliches Beispiel.</p>
<p>Vorne, an der Ecke zur Southwark Street gibt es seit einiger Zeit eine ausgezeichnete Tapas-Bar. „Besser als vieles, was ich aus Spanien kenne“ meinte meine Frau, die lange Jahre für einen spanischen Importeur gearbeitet hat. „Tapas Brindisa“ hat auch einen Stand auf dem Markt. Den Tipp hatten wir von einer <a href="http://foodieinberlin.com/my-favorite-eateries/" target="_blank">Berliner Blog-Kollegin</a>. Vielen Dank!</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Fachhandelspreis &#8211; jetzt bewerben</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 06:30:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Der Fachhandel ist der wichtigste Absatzmittler für Deutschen Wein – vor allem, wenn es um hochwertige Weine geht“ sagt der WEIN+MARKT Chefredakteur Werner Engelhard „dem wollen wir mit diesem Preis Rechnung tragen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9643" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Ffachhandelspreis-jetzt-bewerben&amp;via=weinakademie&amp;text=Fachhandelspreis%20%26%238211%3B%20jetzt%20bewerben&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>„Der Fachhandel ist der <strong>wichtigste Absatzmittler</strong> für Deutschen Wein – vor allem, wenn es um <strong>hochwertige Weine</strong> geht“ sagt der <strong><a href="http://www.wein-und-markt.de/neueste-meldungen/neueste_meldungen.html" target="_blank">WEIN+MARKT Chefredakteur Werner Engelhard</a> </strong>„dem wollen wir mit diesem Preis Rechnung tragen.“<a href="http://www.deutscheweine.de/Home/presse?uMen=86360808-6a9a-3601-33e2-dc461d7937aa&amp;sel_uCon=b335a5ab-b69e-3318-1427-a4306f135e25&amp;uTem=b3260b54-13f9-0401-be59-267b48205846&amp;pagesize=50&amp;page=1&amp;all=true"><img class="alignleft  wp-image-9645" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="logo-4613" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/01/logo-4613.jpg" alt="Logo Fachhandelspreis" width="213" height="200" /></a> Zusammen mit dem <a href="http://www.deutscheweine.de/Home/presse?uMen=86360808-6a9a-3601-33e2-dc461d7937aa&amp;sel_uCon=b335a5ab-b69e-3318-1427-a4306f135e25&amp;uTem=b3260b54-13f9-0401-be59-267b48205846&amp;pagesize=50&amp;page=1&amp;all=true" target="_blank">Deutschen Weininstitut</a> (DWI) hat das Wirtschaftsmagazin erstmalig den<strong> <a href="http://www.deutscheweine.de/Home/presse?uMen=86360808-6a9a-3601-33e2-dc461d7937aa&amp;sel_uCon=b335a5ab-b69e-3318-1427-a4306f135e25&amp;uTem=b3260b54-13f9-0401-be59-267b48205846&amp;pagesize=50&amp;page=1&amp;all=true" target="_blank">Fachhandelspreis des Deutschen Weininstituts</a> ausgelobt.</strong></p>
<p><a href="http://www.wein-und-markt.de/neueste-meldungen/neueste_meldungen.html" target="_blank">WEIN+MARKT</a> hat sich immer wieder nicht nur in Artikeln und Beiträgen mit dem Fachhandel beschäftigt, die Zeitschrift war auch maßgeblich an der Initiative <span id="more-9643"></span>beteiligt, die in die <strong>Gründung des Fachhandelsvereins <a href="http://www.weinlive.com/" target="_blank">WEIN LIVE</a></strong> mündete.</p>
<p>Da ist die Mitarbeit bei einem <strong>Fachhandelspreis</strong> nur folgerichtig. Nach einem erfolgversprechenden Start in 2006 ist es in den letzten Jahren allerdings um den Verein sehr ruhig geworden.</p>
<p>Es gibt Preise für die <strong>beste Weinabteilung im LEH</strong> oder den <strong>besten Fachhändler</strong>. Das Besondere an dem neuen Preis: Er soll die Leistungen von Fachhändlern würdigen, die sich in besonderer Weise für <strong>Weine aus den deutschen Anbaugebieten</strong> engagieren, heißt es in der Ausschreibung. Bewerben können sich Fachhändler, die<strong> bei deutschen Weinen gut sortiert</strong> sind oder sich in <strong>besonderer Weise</strong> um dieses Sortiment kümmern – zum Beispiel mit Aktionen oder Veranstaltungen.</p>
<p>Eine <strong>unabhängige Jury</strong> wird eine Vorausauswahl unter den Bewerbern treffen. Die ausgewählten Fachgeschäfte werden dann <strong>unangemeldet besucht</strong>. Die Sieger des Wettbewerbs dürfen das <strong>Logo in Gold, Silber oder Bronze</strong> für ihre Kommunikation verwenden. Außerdem werden sie auf der <strong>Website des DWI</strong> und in der<strong> April-Ausgabe von WEIN+MARKT</strong> vorgestellt. Zusätzlich stellen die Sponsoren des Wettbewerbs Gläser und Verpackungen sowie Gutscheine für Mitarbeiterschulungen für die Gewinner zur Verfügung.</p>
<p>Die Gewinner werden bei der<strong> PROWEIN</strong> bekannt gegeben.</p>
<p>Weitere Informationen finden sich <a href="http://www.deutscheweine.de/Home/presse?uMen=86360808-6a9a-3601-33e2-dc461d7937aa&amp;sel_uCon=b335a5ab-b69e-3318-1427-a4306f135e25&amp;uTem=b3260b54-13f9-0401-be59-267b48205846&amp;pagesize=50&amp;page=1&amp;all=true" target="_blank">auf der Seite des DWI</a>. Hier geht es direkt zur<a href="http://members.askallo.com/index.php?pn=Survey_Survey&amp;oid=729f25f2b054c173fce107bf761ff476" target="_blank"> Online-Bewerbung</a>. Bewerbungsschluß ist der <strong>20. Januar 2012</strong>.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Der Preis ist heiss</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 14:04:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt ist wieder die Zeit intensiven Verkostens: der neue Jahrgang ist da und bis zum März muss die Preisliste fertig sein. Bei vielen Weinhändlern und insbesondere bei den Einkäufern kommt im Januar/Februar gerne etwas Stress auf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9610" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fder-preis-ist-heiss&amp;via=weinakademie&amp;text=Der%20Preis%20ist%20heiss&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Jetzt ist wieder <strong>die Zeit intensiven Verkostens</strong>: der neue Jahrgang ist da und bis zum März muss die Preisliste fertig sein.</p>
<div id="attachment_9618" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/schneelocke/613324661/"><img class="size-full wp-image-9618" title="613324661_a0ef2c70b9_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/01/613324661_a0ef2c70b9_m.jpg" alt="Der Preis war mal heiss...." width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Der Preis war mal heiss.... foto:Li&#39;lWolf/flickr/CC BY-NC-SA 2.0</p></div>
<p>Bei vielen <strong>Weinhändlern</strong> und insbesondere bei den <strong>Einkäufern</strong> kommt im Januar/Februar von daher gerne etwas Stress auf &#8211; von dem die Kunden wenig mitbekommen.</p>
<p>Es geht jetzt nicht nur um <strong>die neuen Qualitäten</strong>, sondern auch um <strong>die neuen Preise</strong>. Wer gut verhandeln will, muss fit sein: wie war die <strong>Ernte im letzten Jahr</strong> in der Region, wie tendieren <strong>die Preise</strong>, was machen<span id="more-9610"></span> <strong>die Mitbewerber</strong>? Vor allem bei Preisveränderungen gilt es zu checken, ob der Wein mit dem neuen Preis noch in die Linie paßt oder eine <strong>Preisschwelle</strong> überschreitet.</p>
<p>Was tun, wenn der <strong>4,95 € Wein</strong> nach der neuen Kalkulation bei 5,14 € liegt? In der <strong>Pricing-Theorie</strong> wird davon ausgegangen, das der Kunde extrem auf die <strong>Zahl vor dem Komma</strong> achtet. Das ist der Grund, warum man in unserem Beispiel <strong>eher einen 4,99 &#8211; Preis</strong>  macht, als 5,19 Euro. Der Unterschied macht nur 20 Cent, aber die <strong>Optik</strong> ist eine ganz andere! Und die ist beim Kauf, wo man sich relativ schnell entscheiden muss, wichtig. Es könnte also zu <strong>Absatzverlusten</strong> kommen. Eine Strategie wäre, dem Lieferanten klar zu machen, daß die <strong>Preiserhöhung</strong> nicht funktioniert.</p>
<p>Eine andere, den Preis gleich <strong>noch einmal anzuheben</strong> und auf 5,49 oder höher zu gehen. Diesen Preis sieht der Kunde als &#8220;<strong>5 Euro plus irgendetwas</strong>&#8220;. Ihm ist es relativ egal, ob der Wein 5,19 oder 5,49 oder 5,69 kostet. Und dem Händler erlaubt er, einen Teil des Absatzverlustes durch eine <strong>höhere Marge</strong> wettzumachen. In dieser Strategie liegt sicher das <strong>größere Risiko</strong> &#8211; denn niemand kann sagen, wie der Kunde tatsächlich reagiert. Dazu spielen zu viele weitere Faktoren eine Rolle.</p>
<p><strong>Übrigens</strong>: die meisten Weinhändler arbeiten nicht mit <strong>Cent-Preisen</strong> wie 5,99 oder 6,59. <strong>Sie tun gut daran!</strong> Denn das macht nicht nur das Wechselgeld-Handling einfacher, sondern es schont auch das <strong>Image</strong>.</p>
<p>Wein ist in den Augen der Fachhandels-Kunden <strong>ein wertiges Produkt</strong>, mit dem sie sich gerne beschäftigen &#8211; und ein solches Produkt hat <strong>extreme Preise</strong> nicht nötig. Und wenn doch &#8211; so vermutet der Kunde &#8211; stimmt vielleicht etwas <strong>mit der Qualität</strong> nicht. Der amerikanische Pricing-Guru <strong>Robert Schindler</strong> hat dieses Phänomen <a href="http://www.progressivegrocer.com/top-stories/expert-columns/consumer-insights/id33742/to-the-point/" target="_blank">ausführlich untersucht</a>.</p>
<p><strong>Preisschwellen</strong> oder <strong>Cent-Preise</strong> sind nur zwei kleine Aspekte der <strong>Preisgestaltung &#8211; Pricing</strong> ist eines der spannendensten Handelsthemen. Es wird unter anderen wieder im Sommersemester bei den <a href="http://www.hs-heilbronn.de/wb/studierende" target="_blank">Weinbetriebswirten in Heilbronn</a> Thema sein! Ich freu mich drauf!</p>
<p>Hier geht es zum <a href="http://weinbetriebswirtschaft.de/2011/12/frohe-weihnachten-und-ein-gutes-jahr-2012/" target="_blank">Blog der Weinbetriebswirte</a> und zur <a href="http://www.facebook.com/wbhhn" target="_blank">Facebook Seite.</a></p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Heute back ich, morgen brau ich &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 07:26:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9586" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fheute-back-ich-morgen-brau-ich&amp;via=weinakademie&amp;text=Heute%20back%20ich%2C%20morgen%20brau%20ich%20%26%238230%3B&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Der <strong>Whirlpool</strong> ist ein großer Einmachkessel &#8211; gerade haben wir noch einmal <strong>richtig gerührt</strong>. Jetzt heißt es ein paar Minuten warten, bis die <strong>Trubstoffe</strong> in der Mitte der Flüssigkeit einen Kegel gebildet haben und zu Boden sinken. Der <strong>klare Sud</strong> wird abgelassen und gekühlt.</p>
<div id="attachment_9594" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/6665358205/in/photostream"><img class="size-full wp-image-9594" title="6665358205_ab9395e1ff_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/01/6665358205_ab9395e1ff_m.jpg" alt="Brewbaker Brauhaus in der Arminiushalle Berlin" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Brewbaker Brauhaus in der Arminiushalle Berlin foto:A.Wetzl</p></div>
<p>Er schmeckt noch ein bißchen <strong>nach Getreide</strong> &#8211; gleichzeitig aber auch süß und bitter. Etwa <strong>vier Stunden</strong> hat es gedauert, bis <strong>unser erstes Bier</strong> soweit fertig ist, dass es vergoren werden kann. <strong>Braumeister Michael Schwab</strong> wird in den nächsten Tagen die Gärung überwachen, noch etwas <strong>Hopfen zur Aromatisierung</strong> zugeben und in zwei Wochen <span id="more-9586"></span>können wir uns ein paar Flaschen abholen.</p>
<p>Vom <strong>Einmaischen der Gerste</strong> über die verschiedenen <strong>Stufen der Verzuckerung</strong> bis zum <strong>Hopfen und  Kochen</strong> haben wir streng nach Protokoll alles selbst gemacht. Wir wissen jetzt, was bei den <strong>unterschiedlichen Temperaturen</strong> und Wartezeiten passiert und warum die <strong>Einhaltung des Ablaufes</strong> unbedingt wichtig ist. Wir haben die <strong>geschmacklichen Veränderungen</strong> verfolgt: die Maische schmeckt anfangs wie <strong>Müsli</strong>, nach dem ersten Erhitzen wie<strong> Haferbrei</strong>, bekommt einen <strong>deutlichen Malzgeschmack</strong>, der dann wieder verschwindet. Der <strong>Treber</strong>, der nach dem Hauptguss noch leicht süßlich war, ist nach dem Nachguß fast geschmacklos, weil der Zucker nun fast vollständig im Sud ist.</p>
<h4>Wie steht es mit der Bierkultur?</h4>
<p><strong>Braumeister Schwab</strong> zitiert den <a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/3831013012" target="_blank">Bier- und Wisky-Papst Michael Jackson</a>, es sei merkwürdig, daß im <strong>Mutterland des Bieres</strong> die Menschen &#8220;<strong>ein Bier</strong>&#8221; bestellten. Schwab meint, treffender könne man kaum sagen, wie  wie es um die <strong>Bierkultur</strong> in diesem unserem Lande bestellt sei. &#8220;Die Musik spielt zur Zeit in den <strong>USA, UK, Italien</strong> und <strong>Dänemark</strong> &#8211; dort kommen die interessantesten Biere her&#8221;.</p>
<p>Bier sei viel zu lange <strong>nur als Getränk</strong> gesehen worden, der Genuß-Aspekt sei überhaupt nicht beachtet worden.  Die großen Brauereien hätten einen <strong>uniformen Geschmack</strong> geformt &#8211; aus ökonomischen Interessen: preiswerte Rezepte und kostenoptimierte Abläufe führen zwangsläufig zu wenig interessanten Resultaten.</p>
<p>Wer wolle,  könne aber auch bei uns in den <strong>Kosmos</strong> von <a href="http://www.bierfracht.at/nach-Geschmacksrichtung/Ueberblick-Bierstile" target="_blank">Ale, Pale Ale, IPA, Porter und Stout </a>einsteigen &#8211; in Berlin gibt es zur Zeit <a href="https://www.vlb-berlin.org/berliner-brauereien" target="_blank">sechzehn Klein- und Kleinstbrauereien</a>. Schwab wollte nach seinem Studium an der TU in Berlin und fertiger Brauingenieur irgendwann mal <strong>sein eigenes Bier</strong> machen. &#8220;Alle Studenten träumen davon!&#8221;</p>
<h4>Handwerksbrauerei paßt zu Zunft-Konzept</h4>
<p>Nach etlichen Jahren in großen und kleinen Brauereien machte er sich 2005 mit einem <strong>Brau- und Gastro-Konzept</strong> selbstständig.  <strong>Backen und Brauen</strong> hat viel miteinander zu tun &#8211; das Ausgangsprodukt, die Verwandlung in etwas Neues, Hefe und Hitze &#8211; vielleicht hat man beim Brotbacken sogar das Bier entdeckt -  so entstand der Name &#8220;<a href="http://www.brewbaker.de/" target="_blank">Brewbaker</a>&#8220;.</p>
<p>&#8220;Gastronomie war eine tolle Erfahrung, aber meine <strong>Leidenschaft</strong> ist das Brauen&#8221; berichtet Schwab. Deshalb hat er die Gastronomie aufgegeben und ist mit seiner Brauerei in die <a href="https://www.weinakademie-berlin.de/winzer-weingueter-ein-schaufenster-in-berlin" target="_blank">ehemalige Arminiushalle</a> umgezogen. <strong>Projektentwickler Hinderfeld</strong> wollte von Anfang an eine <strong>Handwerksbrauerei</strong> in seiner <a href="http://arminiushalle.zunftnetz.org/" target="_blank">&#8220;Zunfthalle&#8221; in Moabit</a> haben. Im Mai 2011 setzte Schwab dort <a href="http://www.qype.com/place/9614-Brewbaker-in-der-Arminuishalle-Moabit-Berlin" target="_blank">seinen ersten Sud</a> an.</p>
<p>Rund <strong>60.000 Euro</strong> hat die Brauerei gekostet. Rund <strong>200 hl</strong> hat er im letzten Jahr gebraut &#8211; 1.000 sollen es einmal werden. Die Break-Even Schwelle liegt bei etwa 500 &#8211; 600 hl. &#8220;Aber nur wenn ich alles allein mache&#8221; sagt Schwab.</p>
<h4>Vom Bellevue-Pils zur Berliner Nacht</h4>
<p>Er <strong>experimentiert</strong> gerne. <a href="http://www.brewbaker.de/neu/flyer.pdf" target="_blank">Zweiundzwanzig verschiedene Biere</a> stehen auf seinem Programm -  davon sechs ganzjährig und sechszehn als Saisonbiere. Das <strong>&#8220;Bellevue&#8221; Pils</strong> &#8211; Christian Wulff wohnt derzeit noch nur ein paar hundert Meter entfernt &#8211; ist sein &#8220;Türöffner&#8221;. Das <strong>&#8220;Berlin Ginger Beer</strong>&#8220;, leicht und spritzig mit einer frischen Ingwernote, ist etwas für den Sommer. Die <strong>&#8220;Berliner Nacht</strong>&#8221; ist ein Stout, nachtschwarz, dick und mit kräftigen Kaffee- und Schokonoten. Für Berlin aus Kunsthauptstadt steht das &#8220;<strong>Berlin Art</strong>&#8220;, ein kräftig rotes Double IPA mit 9% Alkohol &#8211; ein Bier wie Berlin.  DIREKT, LAUT, INTENSIV, FORDERND steht auf dem Etikett und so schmeckt es auch &#8211; GROSSMÄULIG, UNGESCHMINKT UND EHRLICH.</p>
<p>Alle Biere sind <strong>nicht pasteurisiert</strong> &#8211; sie brauchen also ein Kühlkette zum letzten Bestimmungsort. Zur Zeit testet Schwab, ob sich das ein oder andere Bier haltbar machen läßt, <strong>ohne an Charakter</strong> zu verlieren.</p>
<p>Bei unserem<strong> Braukurs</strong> wußte er noch nicht, ob die nächste Charge <strong>rechtzeitig zum 300jährigen Geburtstag</strong>  am 24. Januar fertig wird: <strong>FRITZ</strong> ein Stout mit Kartoffel-Stärke nach einem Rezept aus dem 18. Jahrhundert. An dem Abend war es neben dem <strong>Kürbisbier</strong> und dem <strong>Double IPA</strong> eines der Favoriten der Teilnehmer: dick, schwarz, malzig, bitter mit einem Hauch von Süße. Was wir nicht wußten, der Alte Fritz war <a href="http://www.meierei-potsdam.de/preussen-8.html" target="_blank">im Zivilberuf gelernter Brauer</a>. Für ihn war es angeblich &#8220;das Getränk, das für unser Klima paßt.&#8221;</p>
<h4>Handcrafted beer &#8211; die neue Bierkultur</h4>
<p>Unsere <strong>Erkenntnis aus dem Kurs</strong> war nicht nur technischer Natur &#8211; das Produkt hat <strong>mehr Facetten</strong> als der Blick in einen Getränkemarkt vermuten läßt,  ist <strong>so alt</strong> und <strong>so vielfältig</strong> wie der Wein und die Bierleute haben <strong>viele Geschichten</strong> zu erzählen.</p>
<p>Warum wir davon noch nicht soviel mitbekommen haben? Bislang wurde die Darstellung den <strong>Dr. Oetker</strong>, den <strong>Warsteinern</strong> und <strong>Krombachern</strong> überlassen &#8211; das wäre so, als sollte <strong>Blanchet</strong> die Weinwelt interessant machen. Die <strong>&#8220;handcrafted beer&#8221;</strong> Bewegung in Großbritannien und USA hat <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/usa-this-is-beer-country" target="_blank"><strong>einen wahren Boom</strong></a> ausgelöst und spricht auch <strong>weinaffine Genießer</strong> an. Langsam schafft sie auch den Sprung zu uns &#8211; probiert man die <strong>Biere von Michael Schwab</strong>, ist das kein Wunder.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Finden Social Media und die Weinbranche 2012 zueinander?</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 08:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während Experten wie Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach und Mirko Lange auf Google+ solch wichtigen Diskussionen führen, haben die Anwender an der Basis ganz andere Probleme. In der Weinbranche beginnen Winzer, Weingüter und Händler gerade Facebook zu entdecken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9573" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Ffinden-social-media-und-die-weinbranche-2012-zueinander&amp;via=weinakademie&amp;text=Finden%20Social%20Media%20und%20die%20Weinbranche%202012%20zueinander%3F&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Wie wird das <strong>Social Web 2012</strong> aussehen? Ist Social Media schon <strong>Alltag</strong> geworden? Schließen sich im Marketing die <strong>Definition von Zielgruppen</strong> und <strong>Dialoge mit Kunden</strong> aus?</p>
<div id="attachment_9578" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/6639838267/in/photostream"><img class="size-full wp-image-9578" title="6639838267_c33b3f8a95_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/01/6639838267_c33b3f8a95_m.jpg" alt="Social Media in der Weinbranche - Abwarten und Tee trinken?" width="240" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Social Media in der Weinbranche - Abwarten und Tee trinken? foto:mpleitgen</p></div>
<p>Was passiert mit den <strong>Daten</strong>, die über Facebook gewonnen werden? Wird die <strong>Privatheit im Netz</strong> eher wichtiger oder unwichtiger werden? Welche <strong>neuen Einkaufserlebnisse</strong> wird <strong>Social Commerce</strong> zukünftig bescheren?</p>
<p>Während <strong>Experten</strong> <span id="more-9573"></span>wie <a href="www.wuv.de/nachrichten/digital/2012_das_jahr_in_dem_wir_nicht_mehr_ueber_social_media_reden" target="_blank">Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach</a> und <a href="https://plus.google.com/u/0/104087357889227638132/posts/YJbF88mtvps" target="_blank">Mirko Lange</a> auf <strong>Google+</strong> solch wichtigen Diskussionen führen, haben die Anwender an der Basis ganz andere Probleme. In der Weinbranche beginnen <strong>Winzer, Weingüter</strong> und <strong>Händler</strong> gerade Facebook zu entdecken. Von den <a href="http://frankenwein-aktuell.de/seminar-online-marketing-und-social-content366.htm" target="_blank">Verbänden</a> und ländlichen <a href="http://www.weinmarketing.rlp.de/Internet/global/termindb.nsf/0/ea831c3174caf607c1257973003bf8c7/$FILE/Seminare%20Weinmarketing%20RLP%202012_Faltblatt_neu.pdf" target="_blank">Dienstleistungszentren</a> werden Kurse angeboten, die in der Regel auch gut besucht sind. Allein: 2011 sind auf Facebook oder Twitter <strong>nicht allzu viele neue Anbieter</strong> aus der Szene hinzu gekommen.</p>
<h4>Warum die Weinbranche Social Media nicht nutzt</h4>
<p><strong>Woran liegt es?</strong> Die Technik ist beherrschbar – das scheint nicht das Problem zu sein. Die meisten sehen wohl <strong>zu wenig direkten Nutzen</strong> für ihr Geschäft. Obwohl dieses Jahr 50% der Internet-User in Deutschland die Sozialen Medien nutzen und dort über ein Profil erreichbar sein werden, finden die Weinleute ihre Kunden dort nicht wieder.</p>
<p>Die <strong>bestehenden Kunden</strong> sind dort nicht, weil sie zum Beispiel nicht in das <strong>Alters-Schema</strong> passen oder weil sie sich beim <strong>privaten Austausch mit familiy and friends</strong> via Facebook nicht von ihrem Winzer oder Weinhändler belämmern lassen wollen.</p>
<p><strong>Stichwort &#8220;targeting</strong> &#8220;: auf Facebook gibt es zur Zeit etwa <strong>325.000</strong> Menschen ab 18 Jahren, die für <strong>Wein, Gastronomie, Reisen, Italien, Urlaub in Frankreich, Spanien, Trinken</strong> oder <strong>Essen</strong> laut ihrem Profil empfänglich sind. Schränkt man die Auswahl auf Personen ab 35 Jahren ein, bleiben gerade einmal<strong> 116.000</strong> übrig. Die Zahlen sprechen für die vorgenannte These.</p>
<p>Vielleicht sind es mehr, wenn man <strong>tiefer gräbt</strong> und den relevanten Kontext durchwühlt, statt sich auf die Profile zu verlassen, die in der Regel unvollständig ausgefüllt sind? Damit sind wir beim nächsten Thema.</p>
<h4>Wer Social Media für sein Geschäft nutzen will, muß mehr können, als ein Profil anzulegen</h4>
<p>Um <strong>neue Kunden</strong> in den Sozialen Medien zu finden, bedarf es heute bereits <strong>professioneller Methoden</strong> und eines langen Atems. Das kostet Geld und zeigt erst nach <strong>1 – 1 ½ Jahren</strong> Wirkung. Beides verträgt sich nicht mit der Vorstellung von einem <strong>schnellen Gratis-Medium</strong>, die in vielen Köpfen herumgeistert. Das könnte mit ein Grund sein, warum viele nach den ersten Postings die <strong>Anfangs-Euphorie</strong> wieder verlässt.</p>
<p>Durchschnittlich <strong>278 Fans</strong> haben die Pages der 100 Weingüter, die zur Zeit beim Wettbewerb für die „<a href="http://www.nikos-weinwelten.de/home/beitrag/archive/2011/december/24/beste_weingut_seite_auf_facebook_der_endstand/index.htm" target="_blank">Beste Weinguts-Seite auf Facebook</a>“ beim <strong>Genussportal von Niko Rechenberg</strong> vorgeschlagen sind. Das ist nichts – <strong>jeder weitere Klick ist hier Zeitverschwendung</strong>. „Branding, Marketingkonzepte, Community building sind allenfalls bei einem Dutzend Betriebe im Ansatz zu erkennen“ schreibt <strong>Mario Scheuermann</strong> im drinktank <a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=3226" target="_blank">über die Kandidaten des Wettbewerbs</a>. Dabei sind hier wirklich schon die Guten versammelt.</p>
<p>Zum Vergleich: <a href="http://www.facebook.com/WenteVineyards" target="_blank">Wente Vinyards</a> in Livermore/Kalifornien hat <strong>über 9.300 Fans</strong> auf seiner Seite. Das ist ein familiengeführtes Weingut. <strong>6.000 dieser Fans</strong> wurden in den <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/web-2-0-fuer-weingueter-3-best-practice-beispiele#more-5263" target="_blank">letzten ein-einhalb Jahren</a> gesammelt.</p>
<p>Wieviele <strong>deutsche Weinguts-Seiten</strong> bei Facebook gibt es überhaupt? Von Insidern wird die Zahle auf <strong>150</strong> geschätzt. Das ist auch nichts. Die Zahlen sprechen dafür, dass <strong>Wein auf Facebook</strong> noch nicht angekommen ist.</p>
<h4><strong>Was werden die Sozialen Medien in 2012 für die Weinbranche bringen?</strong></h4>
<p>Es wird sich nicht viel ändern.</p>
<p>Die <strong>Profis</strong> werden weiter lernen und immer besser werden. Sie werden <strong>Shops, Email-Marketing</strong> und <strong>Social Media</strong> immer besser miteinander verzahnen. Bereits in 2011 konnten sie deutlich zulegen. Gerade hat <a href="http://www.amazon.de/wein/b?ie=UTF8&amp;node=364626031" target="_blank">Amazon</a> in einem Interview mit Wein+Markt angekündigt, sich verstärkt im Wein zu engagieren. Der Anteil der Profis am Kuchen wird vor allem auf Kosten der Fachhändler und Direktvermarkter wachsen.</p>
<p>Einige <strong>Naturtalente</strong> werden ihre vorwiegend jungen Leser und potentiellen Käufer in den sozialen Medien finden.</p>
<p>Das <strong>Gros</strong> wird sich weiterhin wundern, warum nach den ersten <strong>Gratis-Gehversuchen</strong> in den Netzen so wenig passiert und früher oder später <strong>die berühmte Flinte in die Reben</strong> werfen.</p>
<p>Die eingangs erwähnten Diskussionen helfen da nicht viel. Vor allem bei den Erzeugern geht es um</p>
<ul>
<li>ein <strong>grundsätzliches Umdenken</strong> in der Beziehung zum Kunden</li>
<li>eine <strong>systematische Auseinandersetzung</strong> mit der Technik und den Möglichkeiten von Shops  und Online-Verkauf</li>
<li>das Verstehen der Funktionsweise von <strong>Email-Marketing</strong> und der <strong>Sozialen Medien</strong></li>
<li>die <strong>Entscheidung</strong>, ob und wie das alles umgesetzt werden soll</li>
</ul>
<p>Das alles <strong>genau in dieser Reihenfolge</strong> und nicht umgekehrt.</p>
<p>Habe ich die eingangs erwähnte Diskussion richtig verfolgt, würde mir <strong>Mirko Lange</strong> jetzt wahrscheinlich vorwerfen, ich würde das Ganze zu <strong>einseitig aus der Perspektive des Verkäufers</strong> sehen – damit würden die <strong>Kunden zu Objekten</strong> degradiert. Für die Weinbranche sehe ich das eher als den <strong>Einstieg in die Kundenorientierung</strong>, denn oft drängt sich auch heute noch der Eindruck auf, die Kunden seien wirklich die Letzten, an die gedacht wird. Die Sozialen Medien erlauben, hier das Gespäch aufzunehmen.</p>
<p><strong>Interessiert?</strong></p>
<p>Hier sind die <a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/M101004/SubProducts/M101001-0004[1]" target="_blank">nächsten Termine der Social Media Seminare der Weinakademie Berlin</a> speziell für die Weinbranche.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>2011 war ein gutes Jahr</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 08:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Großen und Ganzen zufrieden waren die Weinhändler mit 2011. „Das Jahr wurde für uns aber wirklich auf den letzten Metern entschieden.....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9566" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2F2011-war-ein-gutes-jahr&amp;via=weinakademie&amp;text=2011%20war%20ein%20gutes%20Jahr&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Im Großen und Ganzen zufrieden waren die <strong>Weinhändler</strong> mit 2011. „Das Jahr wurde für uns aber wirklich <strong>auf den letzten Metern</strong> entschieden.</p>
<div id="attachment_9569" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/6633575721/in/photostream"><img class="size-full wp-image-9569" title="6633575721_5cc33b12f2_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/01/6633575721_5cc33b12f2_m.jpg" alt="Weihnachtsdekoration in einem Weingeschäft" width="240" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Weihnachtsdeko foto:mpleitgen</p></div>
<p>Die letzte Woche war ausschlaggebend für <strong>das leichte Plus</strong>, das wir am Ende doch noch eingefahren haben“ war von einem Händler zu vernehmen. So oder so ähnlich ließen sich auch andere Kollegen landauf – landab vernehmen.<span id="more-9566"></span></p>
<p>Bei <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/3-advent-halbzeit-im-weihnachtsgeschaeft" target="_blank">unserer Halbzeitumfrage</a> Mitte Dezember war die <strong>Einschätzung des Weihnachtsgeschäftes</strong> noch sehr verhalten positiv. Der Knoten „platzte“ buchstäblich in der letzten Woche vor Weihnachten. Nicht nur die Endverbraucher, auch <strong>viele Firmenkunden</strong> deckten sich <strong>„last minute“</strong> ein. Dabei durfte es auch die ein oder andere bessere Flasche sein.</p>
<p>In vielen Firmen wird seit einiger Zeit strikt darauf geachtet, dass der <strong>Resturlaub</strong> tatsächlich auch noch im laufenden Jahr genommen wird. Sonst muss er <strong>bilanziert</strong> werden. Da Papa von daher in der Woche vor Weihnachten Urlaub hatte, wurde der Weihnachtseinkauf schwerpunktmäßig dorthin gelegt. Auffällig war, dass viele <strong>Familien</strong> in der Woche vor Weihnachten <strong>geschlossen zum Shoppen</strong> erschienen.</p>
<p>Nach Weihnachten kamen dann viele Kunden noch einmal in die Läden, um sich mit <strong>Prickelndem für den Jahreswechsel</strong> einzudecken. Von <strong>Rezessions-Angst</strong> war bei den Fachhandelskunden nichts zu merken: man ist pragmatisch und feierte auch dieses Jahr gerne wieder mit Freunden zu Hause.</p>
<p>Wenn die meisten Händler auch <strong>ein leichtes Plus</strong> gegenüber dem Vorjahr melden konnten, lassen sich 2011 und 2010 kaum vergleichen. 2010 beeinflussten die bundesweiten <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/weisse-weihnachten-waren-schlecht-fuer-wein" target="_blank">Schneefälle 14 Tage vor Weihnachten</a> das Geschäft. Befürchtungen, die <strong>kleine Ernte 2010</strong> würde sich 2011 negativ auf das Geschäft auswirken, bewahrheiteten sich für den Handel zum Glück nicht. Man hatte für Ersatz gesorgt und die Kunden hatten sogar Verständnis, dass der <strong>ein oder andere Wein fehlte</strong> oder teurer wurde. Vergleichen läßt sich <strong>2011 am ehesten mit 2009</strong> und da liegt das vergangene Jahr dann günstigstenfalls bei <strong>plus/minus Null</strong>.</p>
<p>Zulegen konnten die <strong>Online-Verkäufe</strong>. Das liegt wohl am <a href="http://www.einzelhandel.de/pb/site/hde/node/1464409/Lde/index.html" target="_blank">Trend hin zur Online-Bestellung</a> und zum Versand. Allerdings wird die Konkurrenz fast täglich größer und die <strong>extremen Billig-Angebote</strong> strapazieren die Nerven.</p>
<p>Auch der <strong>Handel insgesamt</strong> zeigte sich zufrieden: am Montag ließ der Sprecher des <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/weihnachten-beschert-einzelhandel-umsatzplus/6012616.html" target="_blank">Handelsverbandes Deutschland (HDE), <strong>Kai Falk</strong></a>, verlauten, er sei sicher, dass der Umsatz des Einzelhandels 2011 „auch preisbereinigt <strong>leicht über dem Vorjahresergebnis</strong>“ liegen werde.</p>
<p>Die <strong>Marktforscher der GFK</strong> hatten für 2011 einen <strong>Kaufkraft-Anstieg</strong> prognostiziert, der dann auch eintrat. Die Weinhändler konnten davon profitieren. Sie gehörten zu den Gewinnern. Für <strong>2012</strong> sieht die <a href="http://www.gfk.com/group/press_information/press_releases/009132/index.de.html" target="_blank">Prognose weniger rosig</a> aus: von den <strong>rechnerisch 400 Euro</strong> mehr, die jeder in 2012 mehr im Portemonnaie hat, soll durch die Inflation <strong>nichts bleiben</strong>. Hoffentlich gehören die Weinhändler dann nicht zu den Verlierern.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Weinhandel in Personalnöten</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 07:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Personal zu finden, scheint für Weinhändler eine der schwierigsten Aufgaben zu sein. „Ich weis bald nicht mehr, wo ich noch inserieren soll“ klagt ein Händler]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9558" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fweinhandel-in-personalnoeten&amp;via=weinakademie&amp;text=Weinhandel%20in%20Personaln%C3%B6ten&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Personal</strong> zu finden, scheint für <strong>Weinhändler</strong> eine der schwierigsten Aufgaben zu sein. „Ich weiss bald nicht mehr, wo ich noch inserieren soll“ klagt ein Händler</p>
<div id="attachment_8491" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-8491 " title="WeinSupermarkt" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/06/3637851225_b873d41cfa_m.jpg" alt="Frau im Supermarkt mit Weinflaschen" width="240" height="159" /><p class="wp-caption-text">Einräumen und Beraten ist gefragt foto:Jim Legans,Jr/flickr/CC BY 2.0</p></div>
<p>„besonders schwierig ist es bei den <strong>Aushilfen</strong>, die hauptsächlich am Wochenende oder als Urlaubsvertretung arbeiten.“ Anders als zum Beispiel im Lebensmittelhandel, wo auf<strong> Minijob-Basis</strong> Kolonnen von Schülern, Studenten und Hausfrauen abends zwei- oder dreimal die Woche die Regale füllen<span id="more-9558"></span> sind die Aufgaben im Weinhandel anspruchsvoller.</p>
<p>Hier ist neben dem<strong> Verräumen</strong> meist auch noch <strong>Verkaufen</strong> gefragt. Für Urlaubs- oder Krankheitsvertretungen kommt der Umgang mit Kasse und Warenwirtschaft dazu. Für den Verkauf sollte man sich mit dem Sortiment auskennen und auch noch ein <strong>entsprechendes Weinwissen</strong> haben. Und das alles soll jemand draufhaben, der nur wenige Stunden pro Woche arbeitet?! Da braucht es schon <strong>viel Motivation</strong> oder ein entsprechendes Interesse am Produkt.</p>
<p>Für <strong>Weinfreunde</strong> müsste es doch ein paradiesischer Job sein, in einem Weinladen zu arbeiten?! Die Erfahrung zeigt jedoch, dass das Interesse schnell erlischt, wenn es um das Abpacken von Paletten und andere Routinearbeiten geht. Es ist ein großer Unterschied tolle Weine zu probieren und davon zu schwärmen oder jede Woche<strong> ein bis zwei Tonnen Ware</strong> zu verräumen.</p>
<p>Das könnten vielleicht <strong>gelernte Verkäufer</strong>. „Da gibt es gleich mehrere Probleme“ berichtet eine Händlerin „viele bekommen gleich Angst, wenn sie unser <strong>internationales Sortiment</strong> sehen. Französisch kann ich nicht – heißt es dann. Außerdem sollte man im Verkauf das gleiche Niveau haben, wie die Kunden. Es wird ja nicht nur über Wein gesprochen. Und da wird es dann bei den Leuten, die mir die Arbeitsagentur schickt sehr, sehr schwierig.“</p>
<p>Deshalb melden die meisten Weinhändler <strong>offene Stellen</strong> nicht an die Agentur. Oder inserieren auch nicht in Zeitungen. Froh sind Händler, die einen <strong>Stamm von Studenten</strong> um sich scharen können: macht einer Examen, ist gleich ein anderer zur Stelle. Läuft es gut, ist eine solche <strong>Daueraushilfe</strong> zwei oder drei Jahre dabei. Sieben bis zehn Euro pro Stunde wird je nach Region und Geschäft bezahlt – für das was verlangt wird, nicht gerade üppig.</p>
<p>Ab demnächst dürfen die Jobber etwas mehr verdienen: die Koalition hat beschlossen, die <strong>Verdienstgrenze für Minijobs</strong> um 50 Euro auf zukünftig <strong>450 Euro</strong> anzuheben.</p>
<p>Vor ähnlichen Problemen wie die Fachhändler steht der LEH, der seine <strong>Weinabteilung mit Fachpersonal</strong> aufrüsten will. Ein EDEKA-Marktleiter „Wir haben früher viele <strong>Leute aus der Gastronomie</strong> gewinnen können, aber seitdem wir auch Abend-Öffnungszeiten bis 22 Uhr und länger haben, wird das immer schwieriger. Die wollten ja gerade wegen Arbeitszeiten aus der Gastronomie weg.“ Auch für <strong>Sommeliers oder ausgebildete Weinfachberater</strong> ist die Arbeit im Supermarkt oft wenig attraktiv: „Beratung ist vielleicht 20% unserer Zeit – meistens sind wir doch beim Bestellen und Einräumen.“ Zur Zeit profitiert man im LEH von der <strong>Krise der Getränkemärkte</strong>: Mitarbeiter von dort sind zumindest das Palettenschieben und Einräumen gewohnt.</p>
<p>Ein Ausweg aus der Mitarbeiter-Misere?  <strong>D e n  Ausweg</strong> gibt es wohl nicht. Der eine versucht neue Mitarbeiter unter den Kunden zu requirieren, jemand anders veranstaltet <strong>Weinproben um Studenten</strong> „anzufüttern“, ein dritter hat sich auf <strong>weininteressierte Hausfrauen</strong> verlegt. Was man auf jeden Fall machen sollte: <strong>Interessenten eine Basis-Qualifikation</strong> anbieten, die die Angst vor der Vielfalt nimmt und ein System vermittelt, wie man sich selbstständig in die Weinwelt einarbeiten kann.</p>
<p>Einen solchen praxis-orientierten Einstieg bietet der <a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/F101001/SubProducts/F101001-0047" target="_blank">WSET Level 1 Award in Wines </a>Tageskurs.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Lektüre zwischen den Jahren und ein Winter-Film</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 10:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Der Verbraucher", "der Weintrinker" geistert immer noch umher - obwohl es ihn schon lange nicht mehr gibt. Trotzdem gibt es viele Gemeinsamkeiten bei den Weinliebhabern. Schaut man sich einmal die Internet-Wein-Gemeinde an:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9473" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Flektuere-zwischen-den-jahren-und-ein-winter-film&amp;via=weinakademie&amp;text=Lekt%C3%BCre%20zwischen%20den%20Jahren%20und%20ein%20Winter-Film&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Das erste Buch und der Film sind <strong>nicht ganz neu</strong> &#8211; trotzdem sind sie vielleicht <strong>genau das Richtige</strong> für die Zeit zwischen den Jahren.</p>
<p>&#8220;<strong>Der</strong> Verbraucher&#8221;, &#8220;<strong>der</strong> Weintrinker&#8221; geistert immer noch umher &#8211; obwohl es ihn schon lange nicht mehr gibt. Trotzdem gibt es <strong>viele Gemeinsamkeiten</strong> bei den Weinliebhabern. Schaut man sich einmal die Internet-Wein-Gemeinde an: ungeschriebene <strong>Regeln</strong> und <strong>Gesetze</strong>, eine <strong>gemeinsame Sprache</strong> und Zeichen, die nur von Insidern verstanden werden.</p>
<div id="attachment_9484" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/B004CQTU8Q"><img class="size-full wp-image-9484        " title="fargo" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/12/fargo.jpg" alt="Mein Winter-Favorir FARGO mit Frances McDormand" width="210" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Mein Winter-Favorit FARGO mit Frances McDormand</p></div>
<p>Genauso wie bei Leuten, die sich in der <strong>Harry Potter Gemeinde</strong>, bei den <strong>Star Trekkies</strong>, den <strong>Warhammer Gamern</strong> oder dem <strong>La Novule Pipe Smokers Tribe</strong> zu Hause fühlen.</p>
<p><a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/0750680245" target="_blank"><strong>Bernard Cova &#8211; Consumer Tribes</strong></a></p>
<p>Wer verstehen möchte, was in solchen Communities  vor sich geht, sollte unbedingt<span id="more-9473"></span> <strong>Bernard Covas <a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/0750680245" target="_blank">&#8220;Consumer Tribes&#8221;</a></strong> mit vielen Fallbeispielen lesen. Ich freue mich auf den ersten Beitrag zum Thema &#8220;Wine lovers&#8221;!</p>
<p><a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/3593394642" target="_blank"><strong>Christian Blümelhuber &#8211; Ausweitung der Konsumzone</strong></a></p>
<p>Zuerst habe ich nicht wirklich verstanden, worauf <a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/3593394642" target="_blank">Christian Blümelhuber</a> hinaus will. Das ganze Leben ist Marketing, dehnt er Kotlers Marketingbegriff aus und bringt dafür jede Menge Beispiele.  Wenn man &#8220;<a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/3593394642" target="_blank">Ausweitung der Konsumzone</a>&#8221; als Anreger fürs eigene Marketing nutzt, findet man jede Menge Ideen und der manchmal etwas dröge Alltag macht auf einmal wieder Spaß!</p>
<p><a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/B004CQTU8Q" target="_blank"><strong>Joel and Ethan Coen &#8211; Fargo</strong></a></p>
<p>Weisse Weihnachten? Zu wenig Schnee? In<a href="http://www.youtube.com/watch?v=h_ZtfWHUL3Y&amp;feature" target="_blank"> diesem  Film</a> gibt es mehr als genug davon! Dazu noch eine ganze Menge Schurken, skurile Typen und überraschende Wendungen &#8211; wie das nun mal in den Filmen der Coen Brüder so ist. Mir hat&#8217;s vor allem die unvergleichliche, <a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/B004CQTU8Q" target="_blank">hochschwangere Marge</a> (Frances McDormand) angetan, die sich mit ihrer leichten Morgen-Übelkeit und ihrem Minnesota-Slang &#8211; &#8220;Oh yaaaa&#8221; &#8211; an die<a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/B004CQTU8Q" target="_blank"> Aufklärung des Verbrechens</a> macht. <a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/B004CQTU8Q" target="_blank">FARGO</a>- immer noch tau-frisch, nichts für schwache Nerven &#8211; aber auf jeden Fall kultig und mit Schnee satt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Discount: &#8230; und die Punkte sind von Parker</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 22:45:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was sind die Parker Punkte im Discount wert?  Die Frage muss erlaubt sein, denn hier treffen zwei ganz große Krisen aufeinander: auf der einen Seite die massiven Probleme, die spanische Weinwirtschaft zur Zeit hat und die aktuelle Vertrauenskrise in der sich Parker in Bezug auf Spanien nach dem Ausscheiden seines Regional-Verantwortlichen Jay Miller befindet]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9455" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fdiscount-und-die-punkte-sind-von-parker&amp;via=weinakademie&amp;text=Discount%3A%20%26%238230%3B%20und%20die%20Punkte%20sind%20von%20Parker&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Bei den Discountern gibt’s zur Zeit wieder<strong> jede Menge Parkerpunkte</strong>: <strong>91 Punkte</strong> für 6,99 Euro bei Penny, <strong>90 Punkte</strong> ebenfalls für 6,99 bei Norma und <strong>89 Punkte</strong> für 8,99 bei Lidl. <strong>Wo kommen die Weine her?</strong></p>
<div id="attachment_9466" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/thirstforwine/4109399176/"><img class="size-full wp-image-9466" title="4109399176_e5c055b1d0_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/12/4109399176_e5c055b1d0_m.jpg" alt="Parker und Pancho Campo" width="240" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Als man sich noch gut verstand: Parker und Campo Hand in Hand bei der Wine Future Rioja foto:thirstforwine/flickr/ CC BY-NC 2.0</p></div>
<p>Wie schon in den letzten Jahren kommt das Gros der Weine <strong>aus Spanien</strong>. Eine <a href="http://www.penny.de/index.php?id=10095&amp;tx_nxangebote_pi1[detail]=16842&amp;tx_nxangebote_pi1[region]=xx&amp;cHash=c0f731457de3a1808948b51667ca5538" target="_blank">Carinena Seleccion DO 2007</a> bei Penny, ein roter <a href="http://www.kaufroboter.de/atino_crm/seitenauswahl_id/413/angebote_id/594107.html" target="_blank">2007 Terra Alta DO</a> bei Norma und ein <a href="http://www.lidl.de/de/Rotweine/Saxa-Loquuntur-dos-Rioja-DOCa-Rotwein-2008" target="_blank">2008er Rioja DOCa</a> bei Lidl.</p>
<p><strong>Was sind die Parker Punkte im Discount wert?</strong></p>
<p>Was sind die Parker Punkte im Discount wert?  Die Frage muss <span id="more-9455"></span>erlaubt sein, denn hier treffen zwei ganz große Krisen aufeinander: auf der einen Seite die<strong> massive Absatzkrise </strong>der spanischen Weinwirtschaft und die <strong>aktuelle Vertrauenskrise,</strong> in der sich Parker in Bezug auf Spanien nach dem Ausscheiden seines Regional-Verantwortlichen<strong> Jay Miller</strong> befindet.</p>
<p><strong>Sind die Parker Punkte echt?</strong> Zweifelsohne – denn sie stammen aus den Beurteilungen des Wine Advocate. <strong>Sind die Punkte gekauft?</strong> Das weiss man nicht und das lässt sich wohl auch nicht so schnell klären. Die <strong>Miller / Campo / Parker</strong> Affäre wurde bisher in Deutschland noch nicht so richtig wahrgenommen – obwohl sie der<strong> Torpedo</strong> sein kann, der den <strong>großen Parker-Dampfer</strong> vielleicht nicht zum Sinken bringen, ihm aber doch<strong> massiven Schaden</strong> zufügen kann.</p>
<h4>Die Miller / Campo / Parker Affaire</h4>
<p>Letzte Woche schickte die <strong>Weinwirtschaft</strong> einen <strong>Extra-Newsletter</strong> herum mit einem Verweis auf einen Artikel im aktuellen Meiniger Wine Business International mit dem Titel: »A long, hard look at the Spanish cash for access scandal«.</p>
<p>Wer die Geschichte noch nicht kennt – in vier Sätzen lässt sie sich ein etwa so erzählen: der spanische <strong>Business-Man</strong>, <strong>Master of Wine</strong> (MW) und <strong>Veranstalter</strong> von <a href="http://jimsloire.blogspot.com/2011/12/winefuture-hk-cavesmaitre-one-of-most.html" target="_blank">Wein-Groß-Ereignissen</a> wie Wine Future <strong>Pancho Campo</strong> organisiert eine Tasting-Tournee mit dem <strong>Parker-Regional-Taster Jay Miller</strong>. Angeblich machen Einladungen an Kellereien, Weine <strong>entgeltpflichtig</strong> zu den Tastings anzustellen, die Runde. Diese Schreiben können so gedeutet werden, dass die <strong>Bestplatzierten hinterher im Wine Advocate</strong> Erwähnung finden. Daraufhin soll viel Geld geflossen sein: allein in der<strong> Region Murcia</strong> sollen es an die<strong> 30.000 Euro für 1 ½ Tage Tasting</strong> und Seminar gewesen sein.</p>
<p>Wer sich direkt informieren möchte – die Affäre hat der <strong>Decanter Autor Jim Budd</strong> so richtig ins Rollen gebracht. Nachzulesen ist es auf seinem <a href="http://jimsloire.blogspot.com/2011/12/winefuture-hk-cavesmaitre-one-of-most.html" target="_blank">Blog Jim’s Loire</a>.</p>
<p><strong>Parker</strong> äußerte sich lange nicht. Jetzt lässt er einen Rechtsanwalt ermitteln. Das <strong>Institute der Master of Wine</strong> prüft seit letzter Woche, ob Campo den <strong>Verhaltens-Kodex des Institutes</strong> verletzt hat. Kommentatoren weisen darauf hin, es sei <strong>nichts Ungesetzliches</strong> passiert – so laufe <strong>Wein-PR</strong> eben. Gut – der Ansicht kann man sein. Da wäre es aber dann auch nicht mehr weit zu der Folgerung, der <strong>ganze Parker-Zirkus</strong> sei PR. Die <strong>Parker-Punkte im Discount</strong> könnten für diese These zu sprechen.</p>
<p>Übrigens: die <strong>Parkers</strong> und die <strong>Master of Wine</strong> dieser Welt kamen immer gerne, <strong>wenn Campo rief</strong> &#8211; auf den Fotos von <strong><a href="http://www.winefuture.hk/index.php?opt=galeria" target="_blank">Campos Wine Future Konferenzen</a></strong> sieht man sie<a href="http://www.winefuture.hk/index.php?opt=galeria" target="_blank"> Hand in Hand</a>.</p>
<h4>Die Misere der spanischen Weinwirtschaft</h4>
<p>Aus<strong> Spanien</strong> kommt zur Zeit jede Menge <strong>extrem preiswerten Weines</strong>. Die spanischen Exporte sind im laufenden Jahr <strong>deutlich gestiegen</strong>, während der <strong>Wert</strong> genauso <strong>deutlich gesunken</strong> ist. Nach dem Zusammenbruch des Inlandsmarktes in Spanien, versuchten neben den bekannten Bodegas immer mehr Erzeuger zu exportieren. „<strong>Nicht selten unter dem Motto: Koste es, was es wolle</strong>“ schreibt der renomierte <strong>Weinjournalist Jürgen Mathäß</strong> in der Weinwirtschaft.</p>
<p>Trotzdem halten sich die <strong>Fachhändler</strong> zurück: <strong>weil sie kein Geld haben</strong>, sagen die Spanier &#8211; nach Mathäß. <strong>Weil sie misstrauisch sind</strong>, kann man vermuten. Wer weiss, wie lange es die Vertragspartner auf der iberischen Halbinsel noch machen – bei einem <strong>Durchschnittserlös von 97 Cent pro Liter</strong> im Export. Wer weiss, ob man nicht heute immer noch <strong>zu teuer einkauft</strong> angesichts freiwilliger Preissenkungen und Dumping-Angebote. Und wer weiss, wie viele spanische Parker-Punkte demnächst noch <strong>beim Discounter</strong> auftauchen.</p>
<h4>Spanien / Parker / Discount: der Kreis schließt sich</h4>
<p>Hier schließt sich der Kreis: die Spanier <strong>brauchen die Punkte</strong> für den Export. In den USA lässt sich so gut wie nichts <strong>ohne die begehrten Punkte</strong> verkaufen. Und auch bei uns zählen sie im Handel<strong> immer noch zur harten Währung</strong>.</p>
<p>Jetzt ist wohl <strong>beim Run auf die Punkte</strong> eine Panne passiert. <strong>Pancho Campo</strong> habe nicht nur <strong>Parker</strong> und dem <strong>MW- Institut</strong> einen Bärendienst erwiesen, schreibt <a href="http://catavino.net/hey-ho-please-let-pancho-go-time-for-some-wine-drinking/" target="_blank">Ryan Opaz von Catavino</a>  -  ein intimer Kenner und engagierter Kämpfer für den spanischen Wein – vor allem seien auch <strong>die spanischen Erzeuger</strong> beschädigt. Zur <strong>ökonomischern Krise</strong> komme jetzt auch noch<strong> ein PR-Gau</strong>, der seinesgleichen sucht.</p>
<p>&#8221; Wie kann es sein, dass die Menge plötzlich für Exporte in die ganze Welt und die Masse der Aldi Süd-Käufer reicht?&#8221;, fragt sich die  <strong>Weinwirtschaft</strong>, wenn es von einem <strong>4,99 / 90 Parker Punkte Wein</strong> angeblich <strong>nur 50.000 Flaschen</strong> gibt. Nicht nur der Weinwirtschaft kamen  Parker-Weine bei Aldi &amp; Co &#8220;spanisch&#8221; vor, auch <strong>bloggende Weinjournalisten</strong> zweifelten schon des öfteren an den Beurteilungen. &#8220;Schade für die Aldi Käufer. Für 4,99 Euro gibt es Besseres, viel Besseres &#8230; &#8221; schreibt Weinwirtschaft Chefredakteur Pilz dazu.</p>
<p>Allen den es Spaß macht:<strong> preiswerte Weihnachten</strong> mit ganz, ganz vielen Parker Punkten!</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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</ul>

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		<title>Blogger: Frühaufsteher sind im Vorteil</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 09:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Wie oft erweisen sich Links aus Suchmaschinen als Spam - als etwas, das mit Ihrer Suche nichts zu tun hat?" fragte Social Media Forscher Dan Zarella in einer Studie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9435" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fblogger-fruehaufsteher-sind-im-vorteil&amp;via=weinakademie&amp;text=Blogger%3A%20Fr%C3%BChaufsteher%20sind%20im%20Vorteil&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>&#8220;Wie oft erweisen sich <strong>Links aus Suchmaschinen</strong> als Spam &#8211; als etwas, das mit Ihrer Suche nichts zu tun hat?&#8221; fragte <a href="http://danzarrella.com/" target="_blank">Social Media Forscher Dan Zarella </a>in einer Studie, deren Ergebnisse er letzte Woche in einem Online Vortrag zu <strong>Suchmaschinenoptimierung SEO und Social Media</strong> vorstellte.</p>
<p><div id="attachment_9443" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/M101004/SubProducts/M101001-0004[1]"><img class="size-full wp-image-9443" title="Manhattan view" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/12/6514972255_3fe841dab9_m.jpg" alt="Wer viele Links will, muss früh aufstehen" width="180" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Wer viele Links will, muss früh aufstehen foto:mpleitgen</p></div>Viele User stossen mindestens <strong>einmal im Monat</strong> auf einen solchen Link , andere <strong>jede Woche</strong>.</p>
<p>&#8220;Wie unterscheiden Sie solche <strong>Spam-Ergebnisse</strong> von wirklich wichtigen Such-Ergebnissen?&#8221;  Die Antworten geben wichtige Hinweise, wie gute, <strong>wirklich wichtige Such-Ergebnisse &#8220;gestaltet&#8221;</strong> sein müssen:</p>
<p>Die <strong>Überschriften und Links</strong> müssen informativ sein &#8211; Spam Seiten präsentieren sich meist billig, ihre Headlines sind sehr einfach, haben oft nicht wirklich<span id="more-9435"></span> etwas mit dem Thema zu tun. In den erfolgreichen eigenen Headlines sollte benannt sein, worum es geht.</p>
<p>&#8220;<strong>Gute&#8221; Seiten</strong> tauchen schon in den Ergebnissen der Suchmaschine mit<strong> informativen Snippets</strong> auf, das sind die Kurztexte, die die Suchmaschine unter dem eigentlichen Link bringt. Sie werden von den Suchmaschinen meist <strong>aus dem Anfang des Textes</strong> extrahiert. Für die eigene Seite oder den eigenen Blog gilt: die <strong>Textanfänge</strong> sind außerordentlich wichtig, hier muss das Thema vorkommen. Außerdem sollte die Seite den Suchschmaschinen <strong>Snippets aktiv anbieten</strong>!</p>
<p>Spam-Links versprechen oft etwas, das <strong>zu gut ist, um wahr zu sein</strong>, sie übertreiben, sind aufdringlich. Solche<strong> &#8220;schreienden&#8221; Angebote</strong> sollte man vermeiden, sie werden von den Usern als Spam identifiziert.</p>
<p><strong>Vier weitere Tipps</strong>, die die wichtige technische Seite der Suchmaschinen-Optimierung betreffen:</p>
<ul>
<li>die <strong>Such-Robots</strong> (Spider) der Suchmaschinen sind <strong>nachts und am Wochenende</strong> besonders aktiv und durchkämmen die Seiten nach neuen Inhalten &#8211; neue Inhalten sollten also am spätestens <strong>um 5 Uhr nachmittag</strong> beziehungsweise <strong>am Freitag</strong> online gestellt worden sein, wenn sie am nächsten Tag oder Anfang der kommenden Woche in den Suchergebnissen auftauchen sollen.</li>
<li>nachts und am Wochenende sollte die <strong>Performance der eigenen Seite</strong> genauso gut sein, wie am Tag oder unter der Woche. Wer denkt, da guckt doch niemand rein &#8211; die Spider sind genau dann aktiv. Seiten mit schlechter Performance werden gar nicht oder nur mäßig in den Suchergebnissen gerankt!</li>
<li>die Spider mögen <strong>Fotos und Videos</strong> &#8211; stossen sie auf neue relevante Videos (die müssen dann entsprechend beschrieben und getagt sein), werden diese vorne in den Suchergebnissen präsentiert! Der Effekt von Fotos gegenüber keinen Fotos ist übrigens größer als der von Videos.</li>
<li>die <strong>Headlines</strong> sollten mindesten 30 bis 50 Zeichen lang sein &#8211; sie werden von den Spidern besser erfaßt und sind in der Anzeige der Ergebnisse aussagekräftiger. Möchte man viele Links von Lesern bekommen, sollten sie aber auch nicht länger als 80 Zeichen sein &#8211; das zeigen die Zarellas Untersuchungen.</li>
</ul>
<p>Zarella räumte beim Thema Spider und Ranking mit einem Mythos auf: <strong>Diskussionen zu einem Artikel</strong> bewirken nicht automatisch ein höheres Ranking &#8211; die Links, die auf den Artikel verweisen, sind wichtig. <strong>Besonders viele Links</strong> gibt es am Sonntag/Montag und am Donnerstag, da scheinen die User Zeit zum Lesen und zum Linken zu haben. Und: die <strong>Profi-Linker stehen früh auf</strong> &#8211; die meisten Links bekommen Artikel die zwische 6 und 7 Uhr morgens online gestellt werden.</p>
<p>Wer regelmäßig <strong>viele Links auf seine Seite</strong> bekommen möchte, muß fleißig sein: <strong>mindestens einmal am Tag</strong>, besser öfter, sollte etwas Neues gepostet werden &#8211; auch am Wochenende. Es kommt natürlich auf das Thema an &#8211; der <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/was-sind-facebook-friends-wert" target="_blank">Social Media Verantwortliche von Paypal </a>fragte einmal, ob man jeden Tag Post seiner Bank oder Versicherung bekommen möchte?</p>
<p>Meine <strong>take-aways</strong> aus dem zweiten Teil des Vortages:</p>
<ul>
<li>wer seine Seite, seinen Blog für <strong>Suchmaschinen</strong> <strong>optimieren</strong> will, sollte sich an die <strong>Social Media Spielregeln</strong> halten (Technik, Titel, Texte)</li>
<li><strong>Links</strong> sind wichtiger als Diskussionen</li>
<li>Profi Linker müssen fleißig sein &#8211; <strong>mehr posten</strong> als bisher</li>
</ul>
<p>Zu den <strong>slides des Vortrages</strong> geht es hier <a href="http://www.hubspot.com/the-science-of-seo-thanks/" target="_blank">The Science of SEO</a></p>
<p>Lesen Sie auch den ersten Teil &#8220;<a href="http://www.weinakademie-berlin.de/vor-dem-einkauf-erst-zu-google" target="_blank">Vor dem Einkauf erst zu Google</a>&#8221;</p>
<p>Die neuen Weinakademie Seminare zu <strong><a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/M101004/SubProducts/M101001-0004[1]" target="_blank">Social Media für Winzer und Weinhändler</a></strong> finden am <a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/M101004/SubProducts/M101004-0056" target="_blank">31. März 2012 </a>und am <a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/M101004/SubProducts/M101004-0057" target="_blank">16. Juni 2012</a> in Heilbronn statt.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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</ul>

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		<title>Vor dem Einkauf erst zu Google</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 12:04:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Before they buy - they google" - diese Erkenntnis ist nicht neu, aber bei dem ganzen Social Media Hype sei sie wohl doch etwas in Vegessenheit geraten, sagte der Social Media Forscher Dan Zarella bei einem Online Vortrag vergangene Woche. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9429" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fvor-dem-einkauf-erst-zu-google&amp;via=weinakademie&amp;text=Vor%20dem%20Einkauf%20erst%20zu%20Google&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>&#8220;<strong>Before they buy &#8211; they google</strong>&#8221; &#8211; diese Erkenntnis ist nicht neu, aber bei dem ganzen <strong>Social Media Hype</strong> sei sie wohl doch etwas in Vergessenheit geraten,</p>
<div id="attachment_9430" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://danzarrella.com/"><img class="size-full wp-image-9430" title="newest_headshot3" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/12/newest_headshot3.jpg" alt="Dan Zarella" width="260" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">Dan Zarella credits:danzarrella.com</p></div>
<p>sagte der <a href="http://danzarrella.com/" target="_blank">Social Media Forscher Dan Zarella</a> bei einem Online Vortrag vergangene Woche.</p>
<p>Wer <strong>Produkte</strong> oder <strong>Dienstleistungen</strong> zu verkaufen hat, für den kommt es nach wie vor darauf an, auf den <strong>vordern Plätzen bei den Suchmachinen</strong> zu erscheinen. Damit wird man nicht nur besser gefunden &#8211; <span id="more-9429"></span>neue Untersuchungen zeigen, daß Top-Ergebnisse in der Suche <strong>extrem vertrauensbildend</strong> wirken. Und: Vertrauen ist <strong>das wichtigste Kriterium</strong>, wenn es um <strong>Online-Bestellungen und Kontakte</strong> geht!</p>
<p>Die gleichen Untersuchungen haben auch gezeigt, daß Social Media Kanäle und Blogs bei der <strong>Informationsbeschaffung vor dem Kauf</strong> deutlich zurückstehen. Fast <strong>80% der Männer</strong> und <strong>mehr als 70% der Frauen</strong> informieren sich mit Hilfe von Suchmaschinen. Interessant: <strong>über 30-Jährige</strong> informieren sich schwerpunktmäßig hier, bei den Jüngeren spielen Social Media und Diskussionen in Foren eine größere Rolle.</p>
<p>Nach wie vor kommt es darauf an in der <strong>organischen Suche</strong> hoch zu ranken &#8211; die meisten Nutzer, fast 90 %, ob jung oder alt, trauen <strong>bezahlten Anzeigen in Suchmaschinen</strong> (zum Beispiel Google Ads) nicht. Wer klickt überhaupt auf Ads? Zarella stellte fest, die meisten User klicken<strong> maximal ein Mal im Monat</strong> auf eine Anzeige!</p>
<p>Statt in Suchmaschinen-Anzeigen solle man sein Geld lieber in <strong>Email-Kampagnen</strong> stecken. Die <strong>Kombination von Email-Marketing und Suchmaschinen-Optimierung</strong> brachte in der Untersuchung die besten Ergebnisse im Klickverhalten, wenn es um die <strong>Vorbereitung von Kaufentscheidungen</strong> geht.</p>
<p>Für<strong> Suchmaschinen-Optimierung</strong> (SEO) brauche man in kleinen Firmen und als Selbstständiger keinen Guru anzuheuern: das könne man selbst erledigen. Natürlich seien <strong>Keywords</strong> wichtig, aber man solle daraus keine Wissenschaft machen. Google sei mittlerweile so intelligent, daß es feststellen könne, wie wichtig <strong>der Inhalt eines Artikels</strong> zu einem bestimmten Thema / Keyword sei.</p>
<p>Noch immer kommt es darauf an, <strong>möglichst viele Links</strong> zu generieren, die auf die eigene Seite verweisen. Um sich <strong>Backlinks</strong> zu organisieren gebe es kein besseres Instrument, als <strong>einen Blog auf seiner Seite</strong> zu haben und sich anderer Social Media Kanäle wie <strong>Facebook</strong> und <strong>Twitter</strong> zu bedienen.  Früher haben wir von &#8220;<strong>link baiting</strong>&#8221; gesprochen, heute reden wir von <strong>Social Media als &#8220;Zulieferer&#8221;</strong>, sagte Zarella.</p>
<p>Meine <strong>take-aways</strong> dieses ersten Teils:</p>
<ul>
<li>die <strong>Suchmaschinen</strong> im Auge behalten</li>
<li>einen <strong>Blog</strong> auf der Seite haben</li>
<li>in den <strong>Social Media Kanälen</strong> präsent sein</li>
</ul>
<p>Morgen folgt der zweite Teil mit Ergebnissen aus Zarellas Vortrag <strong><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/blogger-fruehaufsteher-sind-im-vorteil" target="_blank">mit praktischen Tipps fürs Bloggen und Posten</a>.</strong></p>
<p>Zu den <strong>slides des Vortrages</strong> geht es hier <a href="http://www.hubspot.com/the-science-of-seo-thanks/" target="_blank">The Science of SEO</a></p>
<p>Die neuen Weinakademie Seminare zu <strong><a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/M101004/SubProducts/M101001-0004[1]" target="_blank">Social Media für Winzer und Weinhändler</a></strong> finden am <a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/M101004/SubProducts/M101004-0056" target="_blank">31. März 2012 </a>und am <a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/M101004/SubProducts/M101004-0057" target="_blank">16. Juni 2012</a> in Heilbronn statt.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>3. Advent &#8211; Halbzeit im Weihnachtsgeschäft</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 13:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der November im Weinfachhandel war gut - die ersten Advents-Wochen liefen über Vorjahr. Der Run wird in diesem Jahr für die Woche unmittelbar vor dem Fest erwartet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9425" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2F3-advent-halbzeit-im-weihnachtsgeschaeft&amp;via=weinakademie&amp;text=3.%20Advent%20%26%238211%3B%20Halbzeit%20im%20Weihnachtsgesch%C3%A4ft&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Der <strong>November im Weinfachhandel</strong> war gut &#8211; die<strong> ersten Advents-Wochen</strong> liefen <strong>über Vorjahr</strong>. Der Run wird in diesem Jahr für die Woche <strong>unmittelbar vor dem Fest</strong> erwartet.</p>
<div id="attachment_9426" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/"><img class="size-full wp-image-9426" title="6346372233_b527988d5c_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/12/6346372233_b527988d5c_m.jpg" alt="Ingo Bargatzky vom Weinparlament in Ratingen ist für die nächsten Wochen gerüstet" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Ingo Bargatzky vom Weinparlament in Ratingen ist für die nächsten Wochen gerüstet foto:mpleitgen</p></div>
<p>Das ergab unsere kleine <strong>Umfrage nach dem dritten Advents-Wochenende</strong> (10./11.12.).</p>
<p>Verglichen mit dem Vorjahr sind die Zahlen gut, vergleicht man allerdings <strong>mit 2009</strong> fällt das Plus doch <strong>wesentlich geringer</strong> aus. 2010 kam der Schnee 14 Tage vor Weihnachten und dämpfte mit seiner weissen Pracht das Geschäft. Nach Schnee sieht es zumindest in dieser Woche<span id="more-9425"></span> nicht aus &#8211; <strong>Schneefall</strong> soll es in höheren Lagen der Mittelgebirge <strong>eventuell in der zweiten Wochenhälfte</strong> geben.</p>
<p>Das <strong>Präsentgeschäft</strong> ist im wesentlichen erledigt &#8211; die großen Kunden haben <strong>schon im November</strong> geordert. Auch nicht überraschend: in <strong>Groß-Firmen</strong> dürfen die Mitarbeiter schon seit einigen Jahren <strong>keine Geschenke mehr</strong> annehmen &#8211; deshalb schenken die Firmen selbst auch nichts mehr. Dafür scheint die Schenk-Laune bei <strong>kleinen und mittleren Unternehmen</strong> und bei Selbstständigen und Freiberuflern ungebrochen. Hier sind die Aufträge gerade in der Auslieferung.</p>
<p>Der <a href="http://www.einzelhandel.de/pb/site/hde/node/1459362/Lde/index.html" target="_blank">Handelsverband Deutschland</a>  meint, vom 3. Advent hätten <strong>die großen Zentren</strong> profitiert, in den kleinen Städten sei es ruhig gewesen. Der Knoten sei <strong>noch nicht geplatzt,</strong> titelt die <a href="http://www.boersenblatt.net/466069/" target="_blank">Online Ausgabe des Börsenblattes</a> des deutschen Buchhandels. Das konnten die Weinfachhändler nicht unbedingt nachvollziehen. Dort, wo <strong>am Sonntag geöffnet</strong> war, gab es sogar an diesem Tag <a href="http://www.rheinischer-ehdv.de/news_detail.asp?ArticleID=4316" target="_blank">zufriedenstellende Umsätze</a>.</p>
<p><strong>Bücher</strong> gehören nach wie vor zu den beliebtesten Geschenken, <strong>37%</strong> verschenken Lesestoff, 35% Kleidung und Accessoires und 34% Spielwaren &#8211; <strong>241 Euro</strong> gibt der Bundesbürger im Schnitt für Geschenke aus. So eine <a href="http://www.gfk.com/group/press_information/press_releases/009061/index.de.html" target="_blank">Umfrage der GFK</a>.  <strong>Lebensmittel und Getränke</strong> schaffen es auf den vierten Platz. Wie im vergangenen Jahr plant etwas <strong>mehr als ein Viertel der Bevölkerung</strong> Käufe für durchschnittlich 35 Euro. Vor allem<strong> jüngere Käufer</strong> schenken gerne <strong>Weine, Süßwaren oder Präsentkörbe.</strong> Die GFK weist auf einen Unterschied zwischen West und Ost hin: Während in den westlichen Bundesländern <strong>23 Prozent</strong> der Menschen Lebensmittel und Getränke verschenken möchten, sind es in den östlichen Bundesländern rund <strong>37 Prozent</strong>.</p>
<p>Gekauft wird aktuelle im Fachhandel neben dem <strong>&#8220;normalen&#8221; Bedarf</strong> auch die ein oder andere <strong>&#8220;gute&#8221; Flasche</strong>, die dann auch einmal <strong>15 Euro</strong> kosten darf. Insgesamt scheint die Kunden die <strong>größere wirtschaftliche Situation</strong> kalt zu lassen: in den Betrieben sieht es gut aus, Gratifikationen und Prämien werden fließen. Da macht man es sich <strong>trotz Euro-Krise</strong> an Weihnachten zu Hause bequem. Extrem ausgedrückt: &#8220;Ich geb mein Geld lieber aus, als auf die nächste Währungsreform zu warten!&#8221;</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Kein Schnee nirgends</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 09:13:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9416" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fkein-schnee-nirgends&amp;via=weinakademie&amp;text=Kein%20Schnee%20nirgends&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>&#8220;<strong>Kein Schnee nirgends</strong>&#8221; &#8211; mit dieser schönen Headline begrüßte mich heute morgen in meinem Posteingang der <a href="http://www.wagenbach.de/verlag.html" target="_blank">Wagenbach-Verlag</a> und legt mir seinen <strong>schönen Bücher fürs Fest</strong> ans Herz.</p>
<div id="attachment_9417" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/sikeology/2256548574/"><img class="size-full wp-image-9417" title="2256548574_f53e28ee03_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/12/2256548574_f53e28ee03_m.jpg" alt="Der Schnee von gestern SNOW" width="240" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Der Schnee von gestern SNOW foto:Formula_d/flickr/CC BY-ND 2.0</p></div>
<p>Das mit dem <strong>Schnee</strong> ist wirklich ein Kreuz &#8211; letztes Jahr gab es <strong>vor Weihnachten zuviel davon</strong> und für die Weinhändler fiel ein Teil des Weihnachtsgeschäftes ins Wasser. Pardon: in den Schnee. Dieses Jahr <strong>gibt es zu wenig</strong>, beziehungsweise gar keinen und kalt ist es auch nicht -  der <a href="http://www.derhandel.de/news/finanzen/pages/Weihnachtsgeschaeft-Einzelhaendler-locken-Weihnachtseinkaeufer-mit-Rotstiftpreisen-8038.html" target="_blank">Einzelhandelsverband meldet</a>, daß die ersten Textil- und Sporthäuser<span id="more-9416"></span> aber auch Baumärkte bereits <strong>den Rotstift</strong> ansetzen.  Schneeschieber, Eiskratzer, Streusalz und Rodelschlitten gelten derzeit als Ladenhüter.</p>
<p>Der Verband rechnet, daß das &#8220;<strong>Schnäppchengewitter</strong>&#8221; schon vor Weihnachten einsetzen wird &#8211; vor allem aber in der <strong>Woche zwischen den Jahren</strong>, die dem Handel diesmal fünf volle Verkaufstage beschert. Das wird die <strong>Woche der Gutscheine</strong> und <strong>Geld-Geschenke</strong>.</p>
<p>Darauf sollte der <strong>Weinhandel</strong> vorbereitet sein und sich noch <strong>ein paar &#8220;Knaller&#8221;</strong> aufbewahren. Eigentlich dürfte man sich in diesem Jahr mit<a href="http://www.weinakademie-berlin.de/weihnachten-wieder-festival-der-kleinen-preise" target="_blank"> <strong>Rotstift-Angeboten vor dem Fest</strong></a> zurückhalten: die <strong>Kaufbereitschaft</strong> bei den Kunden ist da und die <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/weihnachten-wieder-festival-der-kleinen-preise" target="_blank">großen Marktforschungsinstitute wollen wissen</a>, daß die <strong>Euro-Krise</strong> die Kunden eher anregt, es sich zu Hause gemütlich zu machen. Am Montag wissen wir mehr: unsere Umfrage nach dem zweiten Advent wird ein Blitzlicht auf das <strong>aktuelle Geschäft im Weinhandel</strong> werfen.</p>
<p>Sollte sich herausstellen, daß es doch nicht ganz so gut läuft: <strong>ein iPad2 wirkt Wunder</strong>. Die Kollegen von <a href="http://tools.emailsys.net/mailing/3/117195/792464/plhw8o/index.html" target="_blank">Wine in Black</a> haben diese <strong>Wunderwaffe</strong> vorsichtshalber heute schon mal scharfgeschaltet.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Noch ein Test</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 15:34:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[as kommt heraus, wenn die Stiftung Warentest Weine zum Fest verkosten läßt? Die Ausgangsfrage läßt nichts gutes vermuten: Gibt es gute Weine nur im Fachhandel oder auch bei Aldi und Lidl?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9358" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fnoch-ein-test&amp;via=weinakademie&amp;text=Noch%20ein%20Test&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Was kommt heraus, wenn die<a href="http://www.test.de/themen/essen-trinken/test/Rotwein-Trockene-Europaeer-zum-Fest-4304915-4304917/" target="_blank"> Stiftung Warentest</a> <strong>Weine zum Fest</strong> verkosten läßt?</p>
<div id="attachment_9359" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.test.de/themen/essen-trinken/test/Rotwein-Trockene-Europaeer-zum-Fest-4304915-4304917/"><img class="size-full wp-image-9359" title="TestNov11" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/12/TestNov11.jpg" alt="Test Dezember 2011" width="150" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Test Dezember 2011</p></div>
<p>D<a href="http://www.test.de/themen/essen-trinken/test/Rotwein-Trockene-Europaeer-zum-Fest-4304915-4304917/" target="_blank">ie Ausgangsfrage</a> läßt nichts gutes vermuten:  Gibt es <strong>gute Weine</strong> nur im <strong>Fachhandel</strong> oder auch bei <strong>Aldi und Lidl</strong>?</p>
<p>Am Start sind <strong>24 trockene Rotweine</strong>, davon kommen 8 aus Deutschland, 4 aus Spanien und jeweils 6 aus Frankreich und Italien. <strong>Preisklasse zwischen 5 und 13 Euro</strong> &#8211; es sollen ja Festtagsweine sein.</p>
<p>Von den <strong>beiden Bioweinen</strong> fällt einer gleich durch: er hat <strong>deutlich mehr Alkohol</strong>, <span id="more-9358"></span>als auf dem Etikett steht. Urteil: eigentlich <strong>nicht verkehrsfähig</strong>.</p>
<p>Dem <strong>ambitionierten Wein-Projekt eines großen Discounters</strong> bescheinigen die &#8220;18 geschulten Prüfpersonen&#8221; ein &#8220;<strong>mangelhaft</strong>&#8221; in der sensorischen Beurteilung: &#8220;starke Sauerkrautnote, riecht gülleartig, milchsauer, schmeckt scharf und beißt auf der Zunge&#8221;. Auch wenn <strong>ein bekannter deutscher Sternekoch</strong> für diesen Wein wirbt, meinen die Tester: <strong>Finger weg!</strong></p>
<p>Vergleichsweise hat das Test Magazin <strong>Weine aus dem Fachhandel</strong> hinzugezogen. Ein Fachhandelswein, der mit 12,80 Euro einer der teuersten Weine im Tests, wird abgewertet, weil das <strong>Etikett in Italienisch</strong> ist und <strong>keine deutschen Erklärungen</strong> zu finden sind. Der &#8220;vielseitig ausgeprägte Sizilianer&#8221;  schneidet in den Diziplinen &#8220;<strong>Chemische Qualität</strong>&#8221; und &#8220;<strong>Schadstoffe</strong>&#8221; gut ab,  sensorisch gehört er sogar zu den Besten. An dieser Stelle ist der Test doch etwas unrealistisch: wer sich auskennt, weiss, daß die Fachhändler <strong>Weine mit Original-Aussatttung</strong> bevorzugen, weil das von ihren Kunden als authentisch gewertet wird.</p>
<p>Das ist nicht das einzig<strong> Merkwürdige</strong> an dem Test: er läßt trotz oder gerade wegen der aufgelisteten  Analyse-Werte viele Fragen offen. Die vier Rotweine aus Spanien weisen fast alle <strong>hohe Histaminwerte</strong> auf. Der Test weist auf mögliche Hautrötungen, Atemwegsprobleme oder Kopfschmerzen bei entsprechend disponierten Personen hin. Trotzdem heißt es ausdrücklich: &#8220;alle vier Weine <strong>schneiden sensorisch gut ab</strong>&#8220;. Worauf soll der Käufer denn nun achten?</p>
<p>Auch die Eingangsfrage wird nicht beantwortet: <strong>Fachhandel oder Discounter</strong>? Statt dessen heißt es lapidar: &#8221; Auf <strong>wirklich herausragende Qualität</strong> trafen die Tester in diesem Preissegment nicht&#8221;. Das gilt laut TEST Magazin für Fachhandel, Discounter, Supermärkte oder Bioläden gleichermaßen.</p>
<p>Herausragende Qualität für <strong>unter 10 Euro</strong>? Es gibt eben <strong>keine Wunder</strong>! Verallgemeinert man  den Test, dürfte in deutschen Weinregalen <strong>im Wesentlichen Schrott</strong> stehen, denn das Gros der Weine geht nicht nur beim Discounter <strong>bis maximal 10 Euro</strong> über den Ladentisch.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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