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	<title>Weinakademie Berlin &#187; LEH</title>
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	<description>Beratung und Training für Weinwirtschaft und Weinhandel</description>
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		<title>Weink&#228;ufer haben wenig Vertrauen in den eigenen Geschmack</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 07:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weink&#228;ufer haben wenig Vertrauen in den eigenen Geschmack. Zu diesem Ergebnis kamen australische und deutsche Forscher bei einer Studie unter Federf&#252;hrung des Ehrenberg Bass Institute for Marketing Science (Wine Marketing Group) der University of South Australia in Adelaide. Sie wurde jetzt in der Zeitschrift "Food Quality and Preference" ver&#246;ffentlicht. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<div id="attachment_6127" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.flickr.com/photos/copleys/4102764010/#/"><img class="size-medium wp-image-6127 " title="Weingenuss" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/07/Weingenuss-200x266.jpg" alt="Wenig Vertrauen in den eigenen Geschmack" width="200" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Wenig Vertrauen in den eigenen Geschmack foto:Steve &amp; Jemma Copley/flickr</p></div>
<p><strong>Weink&#228;ufer haben </strong><strong>wenig Vertrauen in den eigenen Geschmack.</strong> Zu diesem Ergebnis kamen australische und deutsche Forscher bei einer Studie unter Federf&#252;hrung des <strong>Ehrenberg Bass Institute for Marketing Science</strong> (Wine Marketing Group) der University of South Australia in Adelaide. Sie wurde jetzt in der Zeitschrift &#8220;<a href="http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B6T6T-50KC6MM-1&amp;_user=10&amp;_coverDate=07%2F21%2F2010&amp;_rdoc=1&amp;_fmt=high&amp;_orig=search&amp;_sort=d&amp;_docanchor=&amp;view=c&amp;_acct=C000050221&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=10&amp;md5=d89d00612c47376a8062de894d1a9678" target="_blank">Food Quality and Preference</a>&#8221; ver&#246;ffentlicht.</p>
<p><strong>Dr. Simone M&#252;ller</strong> aus Adelaide und <strong>Dr. Gergely Szolnoki</strong> aus Geisenheim lie&#223;en <strong>521 Weintrinker in Deutschland</strong> zun&#228;chst blind Weiss-Weine verkosten. Dann bekamen sie die Weine zu sehen und sollten sie nach ihrer <strong>pers&#246;nlichen Wertigkeit</strong> in Herkunft, Rebsorte,  <span id="more-6124"></span>Marke und  Aufmachung beurteilen. Das Ergebnis: alle Testteilnehmer liessen sich bei ihrer Auswahl <strong>zun&#228;chst vom Etikett und der Marke</strong> leiten, erst dann kam ihr <strong>eigenes geschmackliches Urteil</strong>.</p>
<p>Allerdings gab es <strong>Unterschiede</strong> in den den Altersgruppen: <strong>junge, eher unerfahrene Verbraucher</strong> liessen sich von einem Mix von Kriterien leiten. F&#252;r <strong>&#228;ltere, wein-erfahrene Testteilnehmer</strong> waren Rebsorte und pers&#246;nliche Geschmackspr&#228;ferenzen ausschlaggebend. Die <strong>&#228;ltesten Probanden</strong> orientierten sich wieder mehr an der Marke und der Ausstattung. Da sie schon ein langes &#8220;Wein-Erleben&#8221; hinter sich h&#228;tten, hatten sie nach Ansicht der Forscher auch die l&#228;ngste Zeit, um f&#252;r sich Kritereien herauszubilden.</p>
<p>Als letztes erfuhren die Teilnehmer die<strong> Preise der Produkte</strong>. Bei der Kaufentscheidung kam dann eine <strong>Abw&#228;gung zwischen  Produktqualit&#228;t, pers&#246;nlichem Geschmack und Preis</strong> zum tragen. Fakt ist, da&#223; der <strong>eigene Geschmack eher nachrangig</strong> in die konkrete Kaufentscheidung einflie&#223;t.</p>
<p>Die Forscher w&#252;rden das Experiment gerne mit einer gr&#246;&#223;eren Anzahl von Weinen und Teilnehmern wiederholen und zus&#228;tzlich testen, wie <strong>Flaschenverschl&#252;sse, Warnhinweise</strong> auf den Etiketten und <strong>Alkoholgehalte</strong> die Entscheidung beeinflussen.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Was Firmen auf Facebook falsch machen</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 07:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeden Tag tr&#228;gt mir auf Facebook ein Weingut, Hotel oder Restaurant seine Freundschaft an. Ich kann ein Weingut, Hotel oder Restaurant gut finden, ein Fan sein oder es weiterempfehlen. Aber damit befreundet sein? Befreundet bin ich mit Personen, mit denen ich mich unterhalte, mit denen ich Fotos und Links austausche und deren Videos ich mir anschaue. "People have profiles and businesses have pages" sagte Dan Zarella k&#252;rzlich in einem Vortrag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p>Jeden Tag tr&#228;gt mir auf Facebook ein Weingut, Hotel oder Restaurant <strong>seine Freundschaft</strong> an. Ich kann ein Weingut, Hotel oder Restaurant <strong>gut finden</strong>, ein <strong>Fan</strong> sein oder es <strong>weiterempfehlen</strong>. Aber damit befreundet sein? Befreundet bin ich mit <strong>Personen</strong>, mit denen ich mich unterhalte, mit denen ich Fotos und Links austausche und deren Videos ich mir anschaue.</p>
<div id="attachment_6112" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.flickr.com/photos/begnaud/243996426/"><img class="size-medium wp-image-6112" title="Wrong Way" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/07/Wrong-Way-200x150.jpg" alt="Schild Wrong Way" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">People have profiles, brands have pages foto:KungPaoCajun/flickr</p></div>
<p>&#8220;<strong>People have profiles and brands have pages</strong>&#8221; sagte Dan Zarella k&#252;rzlich <a href="http://www.slideshare.net/HubSpot/science-of-facebook-marketing-by-dan-zarrella" target="_blank">in einem Vortrag</a>. Und in der Tat: Facebook hat diese <strong>sch&#246;ne und n&#252;tzliche Unterscheidung</strong> getroffen. Damit Personen sich <strong>besser austauschen</strong> und Firmen sich <strong>besser darstellen</strong> k&#246;nnen. Die Weing&#252;ter, Hotels und Restaurants, die mit mir befreundet sein m&#246;chten, haben sich dar&#252;ber keine Gedanken gemacht. Man darf unterstellen, <span id="more-6105"></span>da&#223; sie sich &#252;ber ein<strong> Kommunikations-Konzept</strong> ebenfalls keine Gedanken gemacht haben. &#8220;Einfach loslegen, kostet ja nichts.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wer sich so wenig Gedanken dar&#252;ber macht, <strong>w i e</strong> er mit mir kommuniziert, bei dem ist fraglich, ob er mir <strong>&#252;berhaupt</strong> etwas zu sagen hat&#8221; ist die Einstellung einer <strong>Gruppe von Internet-Wein-Profis und Bloggern in UK</strong>, die unqualifizierte <strong>Freundschafts-Anfragen von Firmen</strong> einfach ablehnen. Darunter sind Leute wie <a href="http://www.facebook.com/winklorch" target="_blank">Wink Lorch</a> von <a href="http://www.winetravelguides.com/" target="_blank">WineTravelGuides</a> und <a href="http://www.facebook.com/ryanopaz" target="_blank">Ryan Anderson Opaz</a> von <a href="http://catavino.net/" target="_blank">catavino</a> , die sich neulich in einer <a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=681071201&amp;v=wall&amp;story_fbid=124619724236043&amp;ref=mf" target="_blank">Diskussion auf Facebook</a> entsprechend &#228;u&#223;erten. Auch bei uns in Deutschland gab es schon Stimmen in dieser Richtung. Das kann man abgehoben oder elit&#228;r finden, aber es ist<strong> konsequent</strong>.</p>
<p><a href="http://www.thestrategyweb.com/news-update-best-of-the-day-245" target="_blank">Martin Meyer-Gossner</a> wies gestern auf einen <strong>interessante Untersuchung von Jeremiah Owyang</strong> hin, der Firmenseiten auf Facebook untersucht hat. Die Studie &#8220;<a href="http://www.web-strategist.com/blog/2010/07/27/altimeter-report-the-8-success-criteria-for-facebook-page-marketing/" target="_blank">8 Faktoren f&#252;r erfolgreiches Facebook-Marketing</a>&#8221; ist sehr aufschlussreich und zeigt, da&#223; auch die <strong>Mehrzahl der Firmen Facebook noch nicht verstanden</strong> hat. Zum Beispiel, da&#223; es wichtig ist, den Besuchern der Seite <strong>klar zu sagen, was man hier bekommt</strong>, machen kann oder machen soll. Oder da&#223; eine Marke sich auf Facebook so pr&#228;sentiert, wie sie das auch in ihrer sonstigen Kommunikation tut, damit die Kunden sich auch auf Facebook in der entsprechenden <strong>Markenwelt</strong> wiederfinden.  Jeder, der sich mit Facebook-Marketing besch&#228;ftigt, sollte sich die von Owyang erarbeiteten Grunds&#228;tze <strong>als Plakat an die B&#252;rowand</strong> heften.</p>
<p>Auf jeden Fall sollten sich die Weing&#252;ter, Hotels und Restaurants, die gerne mit mir befreundet sein m&#246;chten, einmal die von Owyang angef&#252;hrten <strong>Best-Practice-Beispiele</strong> anschauen. Von <a href="http://www.facebook.com/Macys" target="_blank">Macy&#8217;s</a> , <a href="http://www.facebook.com/kohls" target="_blank">Kohl&#8217;s </a>oder <a href="http://www.facebook.com/pampers" target="_blank">Pampers</a> kann man auch<strong> als kleines Weingut, Hotel oder Restaurant</strong> viel lernen. Vielleicht k&#246;nnen sie mich dann als Fan gewinnen!</p>
<p>Der<strong> Facebook-Auftritt</strong> f&#252;r Winzer, Weing&#252;ter und Weinh&#228;ndler ist auch Thema unseres <a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/M101004/SubProducts/M101001-0004[1]" target="_blank">Social Media Seminars</a>!</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wein-Konjunktur: gute Aussichten f&#252;r 2. Halbjahr 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 07:03:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA["2010 wird auf jeden Fall besser als 2009" stellt die Rabobank in ihrem Wein-Quartalsbericht 2/10 gestern fest. Weltweit berichten die Weinproduzenten f&#252;r das erste Halbjahr ein deutlich besseres Gesch&#228;ft als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die gr&#246;&#223;te Herausforderung f&#252;r den deutschen Markt wird die Wiederoberung der Konsumenten sein.]]></description>
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<div id="attachment_6087" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.flickr.com/photos/dnet/3546439925/"><img class="size-medium wp-image-6087 " title="Raboteam" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/07/Raboteam-200x139.jpg" alt="Team Rabobank bei der Tour" width="200" height="139" /></a><p class="wp-caption-text">Team Rabobank  foto:nttawwt/flickr</p></div>
<p>&#8220;2010 wird auf jeden Fall besser als 2009&#8243; stellt die <strong>Rabobank</strong> in ihrem <strong>Wein-Quartalsbericht 2/10</strong> gestern fest. Weltweit berichten die Weinproduzenten f&#252;r das erste Halbjahr <strong>ein deutlich besseres Gesch&#228;ft</strong> als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Einzige Ausnahme: Argentinien. Hier ist die kleine Ernte f&#252;r ein schlechteres Ergebnis<span id="more-6084"></span> verantwortlich. Selbst in Chile sind trotz des Erbebens die Ausfuhren mengen- und wertm&#228;&#223;ig gestiegen.</p>
<p>Mit einer<strong> Erholung der weltweiten Wirtschaf</strong>t sieht Stephen Rannekleiv vom US Ableger der weltweit gr&#246;&#223;ten Agrarbank die Nachfrage auf wichtigen M&#228;rkten in 2010 wieder wachsen. &#8220;<strong>Super-Premium Weine</strong> (&#252;ber 15 USD/Flasche) werden es schwer haben, das Preis-Niveau von vor 2009 zu erreichen&#8221; meint Rannekleiv in Bezug auf den wichtigen US-Markt, auch wenn dort in den ersten sechs Monaten <strong>eine Belebung des Gesch&#228;ftes</strong> zu beobachten sei, &#8220;die <strong>Anhebung des niedrigen Preisniveaus</strong> f&#252;r Wein insgesamt wird  die gr&#246;&#223;te Herausforderung f&#252;r die Weinwirtschaft in den USA sein.&#8221;</p>
<p>Die <strong>relative Schw&#228;che des Euro</strong> wird nach Einsch&#228;tzung der Analysten weiter anhalten. Eine Besserung sehen sie erst 2011. Dies wird die <strong>europ&#228;ischen Wein-Exporte nach USA befl&#252;geln</strong> und den Europ&#228;ern helfen, den Australiern und Chilenen auf wichtigen preis-sensiblen M&#228;rkten in S chwellenl&#228;ndern Paroli zu bieten.</p>
<p>Die guten Aussichten f&#252;r 2010 &#228;ndern aber nichts an dem nach wie vor bestehenden <strong>Grund&#252;bel der Weinwirtschaft</strong>: durch den in der Rezession  gefallenen Verbrauch d&#252;rfte der der <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/die-schere-oeffnet-sich-mehr-wein-weniger-konsum" target="_blank">Wein&#252;berschu&#223;</a> weltweit in 2009/10 noch gr&#246;&#223;er geworden sein. Der Druck auf die Preise macht es nach wie vor schwierig, wirklich <strong>preis- und erstragsstarke Brands</strong> zu schaffen, die die gesamte Branche mitziehen k&#246;nnen.</p>
<p>Die <strong>gr&#246;&#223;te Herausforderung f&#252;r den deutschen Markt</strong> wird die Wiederoberung der Konsumenten sein. Die &#8220;Weinwirtschaft&#8221; zitiert in ihrer Ausgabe vom 23. Juli 10 eine Untersuchung der Geisenheimer Marktforscher, nach der der <strong>Anteil der Weintrinker in Deutschland so niedrig sei, wie noch nie</strong>: nur noch <strong>60% der Konsumenten</strong> interessieren sich f&#252;r Wein. Vor der Krise waren das &#252;ber 70%. Anders als in den USA ist bei uns der Durchschnittspreis gestiegen, der Verbrauch aber zur&#252;ckgegangen.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Schweizer Weinmarkt: Was bewegen Aldi und Lidl?</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 09:46:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von au&#223;en betrachtet mutet die Schweiz manchmal wie eine Insel der Seligen an. Da ist zum Beispiel der Weinmarkt: eine ausgepr&#228;gte Weinkultur, hoher Pro-Kopf-Verbrauch und ein wesentlich h&#246;herer Durchschnittspreis pro Flasche als bei uns. Allerdings hat sich auch in der Schweiz einiges ge&#228;ndert und es herrschen schon seit langem nicht mehr so paradiesische Zust&#228;nde, wie es von au&#223;en erscheint. ]]></description>
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<div id="attachment_6061" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.flickr.com/photos/twicepix/3299188209/"><img class="size-medium wp-image-6061" title="Matterhorn" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/07/Matterhorn-200x133.jpg" alt="Matterhorn" width="200" height="133" /></a><p class="wp-caption-text">Was ist mit Wein rund ums Matterhorn? foto:twicepics/flickr</p></div>
<p>Von au&#223;en betrachtet mutet die <strong>Schweiz</strong> manchmal wie eine Insel der Seligen an. Da ist zum Beispiel der Weinmarkt: eine <strong>ausgepr&#228;gte Weinkultur</strong>, hoher Pro-Kopf-Verbrauch und ein wesentlich <strong>h&#246;herer Durchschnittspreis pro Flasche</strong> als bei uns. Allerdings hat sich auch in der Schweiz einiges ge&#228;ndert und es herrschen schon seit langem nicht mehr<span id="more-6059"></span> so paradiesische Zust&#228;nde, wie es von au&#223;en erscheint.</p>
<p>Bei der Internationalen Weinpr&#228;mierung in Z&#252;rich sprach ich mit Wine Consultant <strong>Ivan Barbic</strong>, langj&#228;hrigem Weineink&#228;ufer bei der Coop AG.</p>
<p><em>Die gr&#246;&#223;te Ver&#228;nderung im Schweizer Einzelhandel d&#252;rfte wohl der Markteintritt von Aldi und Lidl gewesen sein. Was hat sich seither im Wein ge&#228;ndert?</em></p>
<p>Der Start der Discounter hat schon etwas f&#252;r Aufregung gesorgt, aber f&#252;r den Weinmarkt entscheidend war eher die <strong>&#220;bernahme der Carrefour-Outlets durch die Coop</strong> in 2008. Coop wurde damit mit Abstand zur Nummer 1. Neben Coop ist eigentlich nur noch Denner relevant, die ewige Nummer 2. Die beiden zusammen d&#252;rften wertm&#228;&#223;ig gut <strong>90% des gesamten Weins im LEH</strong> abdecken. Der LEH macht mit <strong>ca 1 Mrd Franken</strong> ungef&#228;hr die H&#228;lfte des Schweizer Weinmarktes aus. Denner versuchte trotzdem gegenzuhalten: das hat dazu gef&#252;hrt, das erstmals wirklich <strong>preisagressive Aktionen</strong> gefahren wurden und insgesamt die <strong>Preise</strong> um einiges nach unten gegangen sind. Mit Lidl und Aldi hat das nichts zu tun.</p>
<p><em>Also keine Auswirkungen durch Aldi und Lidl?</em></p>
<p>Bei Denner und Coop ist Wein ganz klar<strong> Profil-Sortiment</strong>. Und die beiden sind dort fast unangreifbar. <strong>Lidl </strong>scheint sich eher bei Obst und Gem&#252;se profilieren zu wollen, <strong>Aldi </strong>f&#228;hrt viele Non-Food Aktionen. Ein Zeichen, dass Wein bei den Discountern nicht im Fokus steht: sie <strong>werben kaum mit Wein</strong> in den Medien.</p>
<p><em>Kaufen die Schweizer Wein nicht beim Discounter? Was ist mit der Migros?<br />
</em></p>
<p>Doch, Denner ist ja das beste Beispiel daf&#252;r. Aber dort gehen <strong>Bordeaux und andere hochwertige Weine</strong>. Chateau Bonnet, der in Deutschland ein Fachhandelswein (Jacques&#8217;) ist, steht bei Denner seit Urzeiten im Regal. Bei einem <strong>Durchschnittspreis von 10 CHF pro Flasche</strong> am Markt hat ein Billig-Sortiment nicht die gleich Attraktivit&#228;t wie in Deutschland. Die Leute denken, das sind dann wirklich in jeder Hinsicht<strong> &#8220;billige&#8221; Weine</strong>. Au&#223;erdem haben die „deutschen“ Discounter in der Schweiz eher einen <strong>schlechten Zugang zu den heimischen Erzeugern</strong>: je nach Jahrgang und Menge bekommen sie einmal mehr, einmal weniger. Bei Coop und Denner machen Schweizer Weine immerhin <strong>ein Drittel des Angebotes</strong> aus. Und das entspricht der Nachfrage, auch wenn ausl&#228;ndischer Wein regelm&#228;&#223;ig zulegt. Die Migros verkauft in ihren L&#228;den keine alkoholischen Getr&#228;nke, lediglich bei Denner und Globus, die zum Konzern geh&#246;ren.</p>
<p><em>In Deutschland kreieren Aldi und Lidl Weine mit bekannten Erzeugern. Auch VDP Weine findet man. Kann das in der Schweiz ein Thema sein?</em></p>
<p>Der Markt ist klein. Da kommen <strong>keine Mengen</strong> f&#252;r solche Projekte zustande. Bei den Aldi und Lidl schon gar nicht: <strong>Aldi hat 130 L&#228;den</strong>, Lidl zur Zeit 30. Coop und Denner, beide mit jeweils etwa 800 Outlets, versuchen es eher mit Exklusivit&#228;ten bekannter Erzeuger.</p>
<p><em>In der Vergangenheit wurde von den beiden Gro&#223;en mit Fachhandels- und Gastrokonzepten experimentiert. Deutsche Lebensmittler und Journalisten haben sich die Sachen seinerzeit sehr interessiert angeschaut. Was ist daraus geworden?</em></p>
<p>Das ist alles ad acta gelegt: Coops &#8220;<strong>Vinace</strong>&#8221; oder die &#8220;<strong>Galerie du Vin</strong>&#8221; sind bereits Geschichte und Denner hat seine<a href="http://www.d-vino.ch/" target="_blank"> D-Vino Weinbars</a> ver&#228;u&#223;ert. Lebensmittelh&#228;ndler tun sich mit solchen konzepten schwer: die <strong>Einstiegsinvestitionen</strong> sind hoch, man braucht anders Personal, es ist fraglich, was es an Profil f&#252;r die Marke bringt und es fehlt der lange Atem. Coop hat allerdings in seine Superstores <strong>fachhandels&#228;hnliche Abteilungen</strong> mit &#252;ber 700 Weinen integriert.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Letzte Chance in 2010: WSET Level 3 Advanced Sommerkurs</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 07:42:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Der WSET Level 3 Sommerkurs findet vom 16. bis zum 20. August in Berlin statt. Das ist die letzte Chance in 2010 in Berlin das WSET Advanced Certificate in einem einw&#246;chigen Crash-Kurs zu absolvieren. Der Winterkurs findet in Berlin im Februar 2011 statt.
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<div id="attachment_2429" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2009/05/londonbridge.jpg"><img class="size-medium wp-image-2429" title="londonbridge" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2009/05/londonbridge-200x112.jpg" alt="Radfahrer am Start" width="200" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Jetzt noch an den Start! WSET Level 3 Kurs im August</p></div>
<p>Der <a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/A101002/SubProducts/a101002-0021" target="_blank">WSET Level 3 Sommerkurs findet</a> vom <strong>16. bis zum 20. August in Berlin</strong> statt. Das ist die <strong>letzte Chance in 2010 in Berlin</strong> das WSET Advanced Certificate in einem <strong>einw&#246;chigen Crash-Kurs</strong> zu absolvieren. Der Winterkurs findet in Berlin im Februar 2011 statt.</p>
<p>Der Kurs beginnt am Montag <span id="more-6045"></span>um 10h00 und endet mit der Pr&#252;fung am Freitag um 17h00. Die<strong> Themenschwerpunkte</strong> wurden zum neuen akademischen Jahr (ab 1. August) leicht ver&#228;ndert: Ost-Europa bekommt etwas weniger Beachtung als in dem bisherigen Lehrplan.</p>
<p>Vor allem hat sich jedoch die<strong> praktische Pr&#252;fung</strong> ge&#228;ndert. Mu&#223;te bisher eine komplette Weinbeschreibung auf einem Formular durch Markieren der entsprechenden Kriterien angefertigt werden, sind jetzt <strong>zwei Weinbeschreibungen</strong> frei zu verfassen. Dabei m&#252;ssen alle Kriterien des WSET Verkostungs-Schemas ber&#252;cksichtigt werden.</p>
<p>Den v<strong>ollst&#228;ndigen Lehrplan</strong> kann man <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wset/wset-level-3-advanced-certificate" target="_blank">hier einsehen</a>.  Einen <strong>Bericht Tag f&#252;r Tag</strong>, wie ein WSET Level 3 Kurs abl&#228;uft <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/category/wset/wsetadvancedkurs" target="_blank">findet sich hier</a>.</p>
<p>Hier geht es <a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/A101002/SubProducts/a101002-0021" target="_blank">direkt zur Buchung</a>.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.]]></content:encoded>
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		<title>Bordeaux-Subskription: Zeit der Superlative</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 07:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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<div id="attachment_6039" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.flickr.com/photos/filtran/2260092945/"><img class="size-medium wp-image-6039" title="Bordeaux" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/07/Bordeaux-200x134.jpg" alt="Bordeaux" width="200" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Bordeaux foto:filtran/flickr</p></div>
<p>&#8220;Gro&#223;artig, grandios, einmalig, begeisternd traumhaft, sensationell, excellent&#8221; und dann gingen <a href="https://www.moevenpick-wein.de/de/60_jahre_moevenpick/index.php" target="_blank">M&#246;venpick Wein CEO Paul Smyth</a> die Worte aus. Bei der &#8220;<strong>schlicht genialen Qualit&#228;t</strong>&#8221; des 2009er Bordeaux erwartet er einen regelrechten Run auf die Weine in der Subskription. <span id="more-6032"></span>Da hei&#223;t es schnell reagieren! &#8220;<strong>First come &#8211; first served</strong>&#8221;  schreibt Smyth in seiner Muttersprache.</p>
<p>Das <strong>Bordeaux-Gesch&#228;ft</strong> mit all seinen H&#246;hen und Tiefen kennt der Ire seit langen Jahren: bis zu seinem Wechsel an den Zuger See war er bis 2006 Gesch&#228;ftsf&#252;hrer bei HAWESKO.</p>
<p>F&#252;r die Ex-Kollegen in Tornesch ist &#8220;d<strong>er Jahrgang 2009 ein Paukenschlag</strong>&#8220;. Auch sie bieten aktuell &#8220;<strong>ausgew&#228;hlte Preziosen aus diesem phantastischen Bordeaux-Jahr</strong>&#8221; zu Subskriptionspreisen an. Irgendwie hat auch hier der Superjahrgang die Texter zu <strong>H&#246;henfl&#252;gen</strong> animiert: &#8220;Der liebe Gott hat den Ball auf den Elfmeterpunkt gelegt – und die meisten Winzer haben verwandelt.&#8221;</p>
<p>Immer wieder interessant, wer f&#252;r die H&#228;ndler neben Gr&#246;&#223;en wie Parker oder Robinson so alles als <strong>Testimonial und Qualit&#228;tsbeweis</strong> herhalten mu&#223;: bei den Schweizern ist es der M&#246;venpick Ex-Eink&#228;ufer und heutige Berater Rene Gabriel, der als &#8220;Grand Seigneur mit 25 j&#228;hriger Erfahrung&#8221; und als &#8220;<strong>Bordeaux-Papst</strong>&#8221; angesprochen wird.  Auch der gerne zitierte &#8220;Weinwisser&#8221; ist eine Gabriel-Sch&#246;pfung.</p>
<p>Bei <a href="http://www.hawesko.de/page/_hw3/wein/alle_weine/bordeaux_weine/subskription_2009.html" target="_blank">HAWESKO</a> wird <strong>Feinschmecker Autor Ulrich Sautter</strong> mit einem Zitat aus dem STERN f&#252;r die Empfehlung zum schnellen Zugreifen bem&#252;ht: “Nat&#252;rlich wollen nun alle die guten und zugleich preiswerten Weine haben, man muss schnell zugreifen, bevor sie weg sind. Die bequemste und in den meisten F&#228;llen g&#252;nstigste Methode daf&#252;r ist der Subskriptionskauf.” Es wird <strong>Druck gemacht</strong>: &#8220;Ihre Gelegenheit an die Weine zu kommen&#8221; (HAWESKO), bei M&#246;venpick geht es um &#8220;limitierte Rarit&#228;ten&#8221;, die zugeteilt werden.</p>
<p>Bei den Weinen selbst tun sich M&#246;venpick und HAWESKO nicht viel.  Um an die wirklichen Topps zu kommen, m&#252;ssen <strong>Primeur-K&#228;ufer in Bordeaux</strong> Weine abnehmen, die man eigentlich nicht im Portfolio haben m&#246;chte. Die Preise differieren daher meist nur um wenige Euro. Vorteil HAWESKO: als <strong>General-Importeur der Rothschild-Gruppe</strong> k&#246;nnen sie in der Subsription die Mouton Weine (Flasche 890 €/Magnum 1.790 €) pr&#228;sentieren.</p>
<p><strong>Subskription</strong>: ein Gesch&#228;ft f&#252;r sich, mit eigenen Akteuren, eigenen Sitten und Gebr&#228;uchen und einer eigenen Sprache, die aus einer anderen zeit zu kommen scheint und dem einfachen Weinfreund verschlossen bleibt.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wein: K&#228;ufer suchen nicht bei Facebook</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 07:21:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeder zweite Weinkonsument in Gro&#223;britannien nutzt Social Media. Die meisten halten sich zweimal pro Woche bei Facebook, Twitter und Bebo auf. Weitere 20% haben sich schon einmal in sozialen Netzwerken umgeschaut. Das ist das Ergebnis einer repr&#228;sentativen Studie unter Weintrinkern, die das Marktforschungsinstitut Wine Intelligence im Juni 2010 in UK durchgef&#252;hrt hat.]]></description>
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<div id="attachment_6028" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.flickr.com/photos/basykes/775316616/"><img class="size-medium wp-image-6028" title="Bitch" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/07/Bitch-200x150.jpg" alt="Informieren sich die Weink&#228;ufer im Supermarkt?" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Informieren sich die Weink&#228;ufer im Supermarkt? foto:basykes/flickr</p></div>
<p>Jeder <strong>zweite Weinkonsument</strong> in Gro&#223;britannien nutzt <strong>Social Media</strong>. Die meisten halten sich zweimal pro Woche bei Facebook, Twitter und Bebo auf. <strong>Weitere 20 Prozent</strong> haben sich schon einmal in sozialen Netzwerken umgeschaut. Das ist das Ergebnis einer <strong>repr&#228;sentativen Studie unter Weintrinkern</strong>, die das <a href="http://www.wineintelligence.com/" target="_blank">Marktforschungsinstitut Wine Intelligence</a> im Juni 2010 in UK durchgef&#252;hrt hat.<span id="more-6026"></span> <strong>70% der Befragten</strong> k&#246;nnen also mit den neuen Medien etwas anfangen.</p>
<p>F&#252;r <strong>Wein-Marketer</strong> ist allerdings ein anderer Aspekt wichtig: das <strong>Thema Wein</strong> kommt bei den Social-Media-Aktivit&#228;ten der Weinfreunde nicht vor! Nur 1 von 10 besch&#228;ftigt sich <strong>ein bis zweimal die Woche</strong> online mit Wein oder sucht nach Informationen. Immerhin 30% sagen, sie h&#228;tten das Internet schon einmal f&#252;r eine Wein-Recherche benutzt. So popul&#228;r soziale Netzwerke sind, so erstaunlich sei, wie <strong>konsequent Wein ausgeblendet</strong> werde, hei&#223;t es in der Studie. Wenn einmal &#252;ber Wein gechattet wird, dann sind es die <strong>18 bis 35 J&#228;hrigen</strong>. Die Viel-Verwender im Alter <strong>zwischen 40 und 60</strong> werden &#252;ber Social Media nicht erreicht.</p>
<p>Woher beziehen die Konsumenten denn ihre <strong>Weininfos</strong>? Auch in Gro&#223;britannien sind die <strong>Wein-Print-Medien auf dem R&#252;ckzug</strong>, Kolumnen in den Tages- und Wochenzeitungen wurden eingestellt. Die Masse der Weink&#228;ufer wurde durch sie sowieso nie ereicht. Die Forscher  vermuten, da&#223; f&#252;r die Verbraucher die <strong>Regale der Superm&#228;rkte</strong> die wichtigste Informationsquelle sind. Qualifizierte Infos sind dort allerdings in den seltensten F&#228;llen zu erhalten. Und was dort kommuniziert wird, bestimmt der Handel und nicht die Weinvermarkter.</p>
<p>Wein und Social Media &#8211; hier mu&#223; die <strong>definitive &#8220;killer-app</strong>&#8221; erst noch entwickelt werden, meint Wine Intelligence.</p>
<p>Auch in <strong>Deutschland</strong> d&#252;rfte die Zahlen nicht anders aussehen. Die auf Weinthemen spezialisierten Blogger, Twitterer und Facebook-Autoren k&#246;nnen theoretisch t&#228;glich <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wein-blogs-erzielen-grosse-reichweite-und-professionalitaet" target="_blank">zwischen 30 &#8211; 50.000 Personen</a> erreichen. Gemessen an der Gesamtheit der Weinfans verschwindend wenig. Und auch in Deutschland sehen die meisten Nutzer <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/social-media-ist-privatsache-nutzer-wollen-keine-firmeninhalte" target="_blank">Facebook als Privat-Kanal</a> und m&#246;chten dort nicht mit Firmeninhalten bel&#228;stigt werden. Das zeigen hin und wieder <strong>heftige Kommentare</strong> selbst von Leuten, die der Wein-Szene zurechnet werden d&#252;rfen.</p>
<p>Trotzdem sollten <strong>Weinhersteller und -H&#228;ndler</strong> in Social Media vertreten sein: das <strong>Interesse f&#252;r diesen Kanal</strong> ist so gro&#223;, da&#223; auch das Weinthema mitgezogen wird und <strong>mehr Aufmerksamkeit</strong> bekommt. Selbst Print-Medien machen sich Gedanken &#252;ber Wein im Internet und bei der Intervitis wurde einen Nachmittag lang &#252;ber Wein und Social Media diskutiert.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Weinl&#228;den als Ziel von Gewalt &#8211; Vorbeugen ist besser</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 12:42:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[K&#246;nnte es sein, dass Weinl&#228;den als Einkaufst&#228;tten einer privilegierten Schicht angesehen werden? Am Wochenende wurden zwei L&#228;den von  Weinhandelsketten Ziel von Gewalt. ]]></description>
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<div id="attachment_6013" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.flickr.com/photos/publicdomainphotos/3617075271/"><img class="size-medium wp-image-6013" title="Glasbruch" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/07/Glasbruch-200x133.jpg" alt="Weinl&#228;den als Ziel von Vandalismus" width="200" height="133" /></a><p class="wp-caption-text">Weinl&#228;den als Ziel von Vandalismus? foto:Photos8.com/flickr</p></div>
<p>K&#246;nnte es sein, dass Weinl&#228;den als <strong>Einkaufst&#228;tten einer privilegierten Schicht</strong> angesehen werden? Am Wochenende wurden <strong>zwei L&#228;den von  Weinhandelsketten</strong> in Berlin Ziel von Gewalt. Freitagabend wurde die <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article1344379/Weingeschaeft-in-Berlin-ueberfallen.html" target="_blank">moderne Filiale eines f&#252;hrenden Fine-Wine Anbieters</a> in Berlin-Mitte Opfer eines <strong>bewaffneten Raub&#252;berfalles</strong>. Bereits am Donnerstag <span id="more-6009"></span>wurden in einem Vorort die <strong>Fensterscheiben eines neu er&#246;ffneten Ladens</strong> eines bundesweit vertretenen Weinhandelsunternehmens eingeschlagen.</p>
<p>Beide L&#228;den liegen <strong>in exponierter Lage</strong>, sind gut einsichtbar, modern und elegant eingerichtet. Jedem ist klar, da&#223; sich das Angebot dieser L&#228;den <strong>nicht an Sozialhilfeempf&#228;nger</strong> richtet: teure Champagnerflaschen und hochpreisige Bordeaux lassen <strong>solvente Kunden mit entsprechendem Lifestyle</strong> vermuten.  Interessant ist, da&#223; sich in dem Vorort des Berliner Ostens in den letzten Jahren ein <strong>Umbruch in der Bev&#246;lkerungsstruktur </strong>vollzieht. Ehemals verfallene Villen auf Seegrundst&#252;cken werden saniert,  Baul&#252;cken gef&#252;llt und H&#228;userzeilen modernisiert. Die Mieten steigen. Jetzt kommen die entsprechenden Gesch&#228;fte <strong>mit hochwertigen Angebote</strong>n dazu. Vor vierzehn Tagen wurde ein <strong>neu er&#246;ffneter Bio-Supermarkt</strong> ebenfalls Opfer einer Vandalismus-Attacke. Das gibt zu denken.</p>
<p>Der Vorfall in Berlin Mitte entsprach dem <strong>klassischen Schema eines Raub&#252;berfalles</strong>: mit <strong>44 Prozent f&#252;hren Lebensmittelgesch&#228;fte</strong> die Liste der &#252;berfallenen L&#228;den an, so eine <a href="http://www.bge.de/asp/dms.asp?url=/bge/scha1_01/03.htm" target="_blank">Untersuchung der Berufsgenossenschaf</a>t. Mit Abstand folgen Tankstellen und Drogerien. Die Gesch&#228;fte liegen <strong>meist an belebten Stra&#223;en</strong> oder <strong>in der Innenstadt</strong>. Die Mehrzahl der &#220;berf&#228;lle wird zwischen 18 und 20:30 Uhr ver&#252;bt, also <strong>kurz vor Ladenschlu&#223;</strong>.  In &#252;ber 70% der F&#228;lle sind die T&#228;ter mit Pistolen bewaffnet und maskiert. In einem Viertel der F&#228;lle wurde von den Besch&#228;ftigten stiller Alarm ausgel&#246;st und ein Sicherheitsdienst oder die Polizei benachrichtigt. Erschreckend: in &#252;ber der H&#228;lfte der F&#228;lle gab es in den Gesch&#228;ften <strong>keine Anweisung f&#252;r das Verhalten bei Raub&#252;berf&#228;llen</strong>.</p>
<p>Die Untersuchung der Berufsgenosssenschaft liegt &#252;ber 10 Jahre zur&#252;ck und es ist zu hoffen, da&#223; sich die Verh&#228;ltnisse seither gebessert haben. <a href="http://www.bge.de/bge/pdf/ta246.pdf" target="_blank">Tipps und Checklisten</a> (PDF download) sowie <a href="http://www.friedenspaedagogik.de/themen/handeln_in_gewalt_und_gefahrensituationen/die_berufsgenossenschaft_verhalten_bei_einem_ueberfall" target="_blank">Trainings</a> bietet die BGHW an.</p>
<p>Was  die meisten <strong>Arbeitgeber</strong> nicht wissen: ein Raub&#252;berfall ist so makaber es klingt <strong>ein betrieblicher Unfall</strong>. Er mu&#223; der BG gemeldet werden. Eventuell notwendige <strong>psychologische Betreuung und Behandlung</strong> der Betroffenen zum Beispiel bei einer  posttraumatische Belastungsst&#246;rung <a href="http://www.bge.de/asp/dms.asp?url=/bge/scha_1_03/2.htm" target="_blank">&#252;bernimmt die Berufsgenossenschaft</a>.</p>
<p>Im <strong>Vorfeld</strong> k&#246;nnen sich Unternehmen von den BGs und auch der <strong>Kriminalpolizei </strong>beraten lassen , damit es aber gar nicht zu Vorf&#228;llen wie Vandalismus oder &#220;berf&#228;llen kommt.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Online-Handel w&#228;chst und wird auch f&#252;r Wein immer wichtiger</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 08:37:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Jahr werden die Deutschen f&#252;r 17,8 Mrd. Euro (2009: 15,5 Mrd. Euro) Waren &#252;bers Internet ordern. Das ist ein Plus von 15% gegen&#252;ber dem Vorjahr. Das entspricht 71% des gesamten Versandhandels-Umsatzes, so der der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (BHV) zu seiner Prognose. Der BHV sieht auch f&#252;r die weitere Zukunft ein dynamisches Wachstum f&#252;r den Internet-Kanal: gegen&#252;ber dem Vorjahr hat der Kanal um 10% zugelegt.]]></description>
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<div id="attachment_832" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.flickr.com/photos/hendry/2267691096/"><img class="size-medium wp-image-832" title="winedelivery" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2008/11/winedelivery-250x187.jpg" alt="Wein vom Versender" width="200" height="149" /></a><p class="wp-caption-text">Wein vom Versender foto:Kai Hendry/flickr</p></div>
<p>Diese Jahr werden die Deutschen f&#252;r <strong>17,8  Mrd. Euro (2009: 15,5 Mrd. Euro) Waren &#252;bers Internet</strong> ordern. Das ist ein <strong>Plus von 15% gegen&#252;ber dem Vorjahr</strong> und entspricht 71% des gesamten Versandhandels-Umsatzes, so der der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (BHV) zu seiner Prognose. Der BHV sieht auch f&#252;r die weitere Zukunft ein dynamisches Wachstum f&#252;r den Internet-Kanal: <span id="more-6000"></span>gegen&#252;ber dem Vorjahr hat der <strong>Kanal um 10% zugelegt</strong>. Liefen 2009 nur etwas &#252;ber 60% der Bestellungen &#252;ber das Netz. Das <strong>mobile Internet</strong> ist auf dem Wege, zu einer Alltagsanwendung zu werden, damit nehme automatisch auch die Bereitschaft online zu bestellen zu.</p>
<p>Zus&#228;tzlich machen nach Ansicht des BHV <strong>neuartige Shopping-Arten,</strong> wie etwa Grouponing-Plattformen  oder Online-Shopping-Clubs, den Einkauf im Web immer beliebter.  Social Media-Kan&#228;le, wie Facebook, StudiVZ oder Twitter, werden von  innovativen Versendern bereits auf ihre Tauglichkeit als Vertriebskanal  getestet.</p>
<p>Die umsatzst&#228;rksten Warengruppen der Versender sind auch im Internet <strong>Textilien und Schuhe mit 5,1 Mrd Euro Umsatz</strong>, gefolgt von Unterhaltungselektronik. Der Umsatz mit Lebensmitteln und Wein ist zur Zeit noch unbedeutend.  Wein d&#252;rfte nach wie vor im niedrigen dreistelligen Millionen-Bereich liegen. Die Online Studie von 2007 wies lediglich 135 Mio Euro aus.</p>
<p>Das kann sich jedoch mit dem <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/amazon-verkauft-jetzt-wein-und-lebensmittel" target="_blank">Markteintritt von Amazon</a> &#228;ndern. Amazon ist seit Anfang Juli <strong>mit &#252;ber 30.000 Artikeln</strong> pr&#228;sent, davon allein &#252;ber <strong>3.000 Weinen</strong>. Das Beispiel Amazon l&#228;&#223;t jetzt auch andere schneller &#252;ber das Thema Lebensmittel und Wein nachdenken. Otto und auch die REWE Gruppe sollen kurz vor dem Start stehen.</p>
<p>Wichtig f&#252;r ein erfolgreiches Internet-Gesch&#228;ft ist es, es den Anwendern <strong>so einfach wie m&#246;glich</strong> zu machen: das betrifft die <strong>Technik </strong>selbst, aber auch den <strong>Bezahlvorgang</strong> und das <strong>Retournieren </strong>der Ware. So bietet Jacques seinen Online-Kunden zum Beispiel an, Weine bei Nichtgefallen im n&#228;chsten Jacques-Depot abzugeben. Das macht es nicht nur dem Kunden einfach, sondern spart f&#252;r Jacques auch noch die Kosten des R&#252;cktransportes. Zus&#228;tzlich hat man vor Ort noch einmal die M&#246;glichleit, den Kunden f&#252;r das Jacques-Angebot zu gewinnen.</p>
<p><strong>Multi-Channel-Marketing</strong> hei&#223;t das Zauberwort: station&#228;rer Handel, Versand und E-Commerce wachsen zusammen. Im Weinhandel kann das hei&#223;en, neben einer <strong>starken Internetpr&#228;senz</strong> regional <strong>Shops f&#252;r Pr&#228;sentationen</strong>, Verkostungen und Events zu unterhalten und gleichzeitig eine <strong>schlagkr&#228;ftige Logistik</strong> mit Same- oder Next-Day-Delivery anzubieten.</p>
<p>Interessant: mit den Nutzerzahlen steigen nicht nur Ums&#228;tze, auch die <strong>Online-Werbung legt zu</strong>. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft hat seine Prognose f&#252;r 2010 k&#252;rzlich nach oben korrigiert. Der <strong>Online-Werbemarkt </strong>d&#252;rfte in diesem Jahr<strong> 8-9 Prozent </strong>zulegen. Es werde immer mehr auch f&#252;r klassische Produkte aus den Fast Moving Consumer Goods (dazu geh&#246;rt auch Wein und Lebensmittel) geworben.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>S&#252;dafrika Weine: nach dem 0:1 im Sonder-Angebot?</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 09:52:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Aus, vorbei, erledigt" schreibt der Spiegel heute &#252;ber seine Fotostrecke .  Ist die WM nach dem 0:1 gelaufen und Deutschland wendet sich dem Alltag zu? Gibt es ab heute die vielen sch&#246;nen WM Artikel, die Steaks, Grill-Saucen, das Braai-Zubeh&#246;r  und die S&#252;dafrikanischen Weine im Sonderangebot?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<div id="attachment_5996" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.flickr.com/photos/foolstopzanet/3205854383/"><img class="size-medium wp-image-5996" title="RSA" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/07/RSA-200x133.jpg" alt="Rooiberg Wine Farm, Robertson S&#252;dafrika" width="200" height="133" /></a><p class="wp-caption-text">Rooiberg Wine Farm, Robertson S&#252;dafrika foto:Ian Wilson/flickr</p></div>
<p>&#8220;<strong>Aus, vorbei, erledigt</strong>&#8221; schreibt der Spiegel heute &#252;ber <a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-56872-5.html" target="_blank">seine Fotostrecke</a> .  Ist die WM nach dem 0:1 gelaufen und Deutschland wendet sich dem Alltag zu? Gibt es ab heute <strong>die vielen sch&#246;nen WM Artikel</strong>, die Steaks, Grill-Saucen, das Braai-Zubeh&#246;r  und die <strong>S&#252;dafrikanischen Weine im Sonderangebot</strong>?</p>
<p>&#8220;Ich denke: nein&#8221; sagte heute <span id="more-5993"></span>morgen <strong>Petra Mayer</strong> von <a href="http://www.pm-kommunikation.de/" target="_blank">PM Kommunikation</a>, die in Deutschland die WOSA, die <a href="http://www.suedafrika-wein.de/" target="_blank">Wines of South Africa </a>vertritt. &#8220;Es wird jetzt auf den Handel ankommen: macht er etwas daraus? Wir konnten in den letzten Wochen e<strong>in enorm gestiegenes Interesse f&#252;r s&#252;dafrikanische Produkte</strong> feststellen. Die Deutschen haben zum ersten Mal S&#252;dafrika richtig kennengelernt. Sie sind einer Nation begegnet, die <strong>politisch und menschlich</strong> enorm gewachsen ist, sie haben die <strong>Energie und den Esprit der S&#252;dafrikaner</strong> gesp&#252;rt. Und sie haben die Weine probiert!&#8221;</p>
<p>Die Importe f&#252;r s&#252;dafrikanische Weine sind <strong>im ersten Halbjahr 2010 um 14% gegen&#252;ber dem Vorjahr gewachsen</strong>. Nach Aussage von Petra Mayer haben im Handel <strong>noch nie so viele Aktionen</strong> zum Thema S&#252;dafrika stattgefunden. &#8220;Unser Problem bis vor der WM war: wir waren<strong> zu unbekannt</strong>, zu wenige hatten unsere Weine probiert. Durch die Spiele ist der <strong>Bekanntheitsgrad f&#252;r s&#252;dafrikanische Weine</strong> stark gewachsen. Der Handel hat jetzt die M&#246;glichkeit, S&#252;dafrika dauerhaft in sein Angebot zu integrieren. Um im Bild zu bleiben, S&#252;dafrika startet jetzt <strong>in einer anderen Liga</strong>.&#8221;</p>
<p>Schon gestern Abend war zu beobachten, da&#223; die Fahnen eingeholt wurden. Reine <strong>Fan-Artike</strong>l und den WM Burger d&#252;rfte es tats&#228;chlich ab heute, sp&#228;testens ab Montag im Angebot geben. Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/schwarz-rot-gold-friedhof-der-fanartikel-1.971048" target="_blank">S&#252;ddeutsche </a> (SZ) berichtete gestern &#252;ber Firmen, die auf die <strong>Entsorgung und Verwertung solcher &#8220;&#220;berh&#228;nge&#8221;</strong> spezialisiert sind. Ein Teil der WM-Ware wird umgepackt oder exportiert. Die SZ zitiert einen Verwerter, die Verbraucher in anderen L&#228;ndern seien wohl <strong>weniger kritisch</strong>, wenn es um Aktionsware geht.</p>
<p>&#8220;Weine sind davon nicht betroffen. Es gibt nur ein oder zwei Firmen die <strong>spezielle WM-Cuvees</strong> auf den Markt gebracht haben&#8221; sagte Petra Mayer dazu. Was die WM tats&#228;chlich f&#252;r die s&#252;dafrikanischen Weine gebracht hat, wird man erst in einigen Monaten bewerten k&#246;nnen. Die WOSA Repr&#228;sentanten haben sich zu diesem Thema im Herbst verabredet.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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</ul>

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		<title>WSET erh&#246;ht Anforderungen &#8211; staatliche Pr&#252;fung weltweit g&#252;ltig</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 07:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Wine and Spirit Education Trust (WSET), die gr&#246;&#223;te Weinschule der Welt, stellt ab dem 1. August h&#246;here Anforderungen in ihren Pr&#252;fungen. Dazu mu&#223; man wissen, das&#223; jede Zertifikats-Pr&#252;fung im Rahmen der offiziellen beruflichen Ausbildung in Gro&#223;britannien stattfindet. ]]></description>
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<div id="attachment_5954" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-5954" title="WSETTaste" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/07/WSETTaste-200x150.jpg" alt="WSET Certificate Tasting" width="200" height="150" /><p class="wp-caption-text">WSET Certificate Tasting</p></div>
<p>Der <strong>Wine and Spirit Education Trust</strong> (WSET), die gr&#246;&#223;te Weinschule der Welt, stellt ab dem 1. August h&#246;here Anforderungen in ihren Pr&#252;fungen. Weltweit absolvieren j&#228;hrlich <strong>mehr als 25.000 Teilnehmer</strong> eine Zertifikats-Pr&#252;fung des WSET.</p>
<p>Es braucht immer eine gewisse Zeit, bis sich neue Anforderungen innerhalb des WSET durchsetzen. Dazu mu&#223; man wissen, dass <span id="more-5950"></span>jede Zertifikats-Pr&#252;fung im Rahmen der <strong>offiziellen beruflichen Ausbildung in Gro&#223;britannien</strong> stattfindet.</p>
<p>Wer also <strong>in Deutschland eine WSET-Pr&#252;fung </strong>ablegt, ist automatisch in Gro&#223;britannien, aber auch i<strong>m gesamten englischsprachigen Commonwealth</strong> zertifiziert. Die Pr&#252;fung wird von Beh&#246;rden in Australien, Neuseeland, Kanada, usw als <strong>eine staatliche Pr&#252;fung </strong>anerkannt. Man kann sich vorstellen, welch langen Weg eine Neuerung zur&#252;cklegen muss!</p>
<p>Die &#196;nderungen in diesem Jahr betreffen haupts&#228;chlich das <strong>Advanced Certificate:</strong> ab dem 1. August sind in der praktischen Pr&#252;fung <strong>zwei Weine zu beschreiben und zu identifizieren</strong>. Es wird keine Matrix mehr vorgegeben, sondern die Optik, der Geruch und der Geschmack sind frei zu beschreiben. Punkte gibt es allerdings nur, wenn <strong>Schema und Terminologie des WSET</strong> verwendet werden. Das WSET Schema entspricht den <strong>Bewertungskriterien des OIV</strong> und damit der offiziellen internationalen Wettbewerbe. So wie bei der WSET-Pr&#252;fung wird es auch in vielen L&#228;ndern bei der  Weinkontrolle oder der staatlichen Wein&#252;berwachung verwandt.</p>
<p>Intern mussten <strong>weltweit tausende Pr&#252;fer </strong>geschult und gepr&#252;ft werden. Dies geschah durch <strong>Online-Kurse und eine Online-Zertifizierung</strong> der Pr&#252;fer. Eine Herausforderung f&#252;r WSET – aber ein weiterer Schritt in die Zukunft. Heute konnte WSET melden, dass die weltweite Zertifizierung der Pr&#252;fer erfolgreich abgeschlossen wurde.</p>
<p>Der n&#228;chste WSET Advanced Certificate Kurs findet bei der Weinakademie Berlin vom 16 . &#8211; 20. August 2010 statt. <a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/A101002/SubProducts/a101002-0021" target="_blank">Infos und Anmledung hier</a>.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Amazon verkauft jetzt Wein und Lebensmittel</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 07:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neu: Lebensmittel &#038; Getr&#228;nke" konnte lesen, wer gestern seinen AMAZON Account aufrief. Unter der Rubrik "Wein" seien rund 4.200 Artikel zu finden, meldete das Branchenblatt Wein+Markt.

AMAZON selbst liefert nur einen kleinen Teil der Lebensmittel direkt aus, das Meiste [Weiterlesen...] besorgen Frischelieferanten vor Ort]]></description>
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		</div>
<div id="attachment_532" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-532" title="amazonpaketklein" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2008/10/amazonpaketklein-250x152.jpg" alt="Amazon Paket" width="200" height="121" /><p class="wp-caption-text">Amazon jetzt auch mit Wein foto:trekkyandy/flickr</p></div>
<p>&#8220;<strong>Neu: Lebensmittel &amp; Getr&#228;nke</strong>&#8221; konnte lesen, wer gestern seinen AMAZON Account aufrief. Unter der Rubrik &#8220;Wein&#8221; seien <strong>rund 4.200 Artikel</strong> zu finden, meldete das Branchenblatt Wein+Markt.</p>
<p>AMAZON selbst liefert nur <strong>einen kleinen Teil der Lebensmittel </strong>direkt aus, das Meiste<span id="more-5963"></span> besorgen Frischelieferanten vor Ort. Im <a href="http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EE55385FB4D40431CA0DF148F902ADA7A~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">FAZnet</a> finden sich Details. Beim Wein funktioniert es genauso: AMAZON stellt den <strong>Marktplatz f&#252;r die Anbieter</strong> zur Verf&#252;gung und &#252;bermittelt gegen Geb&#252;hr die Auftr&#228;ge.</p>
<p>Als Erste mit dabei sind <strong>Vinexus, Wein &amp; Vinos, Sweet&amp;Fine, Genussreich Weinversand, Chefgourmet</strong> und <strong>HAWESKO</strong>. Auch Weine von Brogsitter, Belvini, Delinat, M&#246;venpick und der Weinzeche sind zu finden.</p>
<p>Das Wein-Angebot scheint nicht von einer kompetenten Stelle moderiert zu werden und weist einen <strong>extrom hohen Grad von Beliebigkeit</strong> auf. So findet sich neben einer <strong>Biondi Santi Riserva 2001 f&#252;r 490 Euro</strong> ein <strong>Erben Dornfelder halbtrocken f&#252;r 3,99 Euro</strong>. AMAZON bietet also nicht einen neuen Weinshop, sondern eine <strong>Handelsplattform </strong>auf der beliebige Anbieter ihre Weine einstellen k&#246;nnen.</p>
<p>Da&#223; auch ein einzelner Erzeuger mit dabei ist, das rheinhessische Weingut St. Antony des HAWESKO-Anteileigners Detlev Meyer, deutet daraufhin, da&#223; die <strong>Plattform auch Erzeugerbetrieben</strong> offensteht. Inwieweit das eine Chance ist oder einen ruin&#246;sen Wettbewerb bef&#246;rdert wird man sehen. Auf jedem Fall d&#252;rfte dem <strong>station&#228;ren Handel</strong> ein neuer Konkurrent entstanden sein. Das braucht nicht der Untergang zu sein, kann aber wie im <strong>Buchhandel</strong> die Marktbereinigung beschleunigen.</p>
<p>In den<strong> USA</strong> hat AMAZON bereits <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wann-gehts-bei-amazon-wirklich-los" target="_blank">mehrere Versuche</a> gemacht,  mit einem richtigen Wein-Shop ins Weingesch&#228;ft einzusteigen, war aber an der sehr komplizierten Gesetzgebung in den einzelnen Staaten gescheitert. Beim letzten Versuch hatte kurz vor dem Start der <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/amazon-wein-partner-pleite" target="_blank">Logistk-Partner pleite</a> gemacht.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Social Media ist Privatsache &#8211; Nutzer wollen keine Firmeninhalte</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 07:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Werden Facebook und Co unsere Medien-Welt so schnell ver&#228;ndern, wie es zur Zeit viele Marketing- und PR-Leute sehen? Sind nicht wachsende Facebook-User Zahlen und zunehmende Online-Nutzungszeit beredte Zeichen f&#252;r eine grundlegende Ver&#228;nderung im Kommunikationsverhalten? Experten sind skeptisch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<div id="attachment_5939" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/"><img class="size-medium wp-image-5939" title="DanZarella" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/06/DanZarella-200x157.jpg" alt="Social Media Wissenschaftler Dan Zarella" width="200" height="157" /></a><p class="wp-caption-text">Social Media Wissenschaftler Dan Zarella  foto:danzarella.com</p></div>
<p>Werden <strong>Facebook und Co</strong> unsere Medien-Welt so schnell ver&#228;ndern, wie es zur Zeit viele Marketing- und PR-Leute sehen? Sind nicht <strong>wachsende Facebook-User Zahlen</strong> und <strong>zunehmende Online-Nutzungszeit</strong> beredte Zeichen f&#252;r eine grundlegende Ver&#228;nderung im Kommunikationsverhalten? So stiegen die Mitgliederzahlen bei Facebook in Deutschland im letzten Quartal von 9 auf 10 Mio Nutzer <span id="more-5935"></span>und in einigen Altergruppen &#252;bertrifft die w&#246;chentliche Online-Zeit den Fernsehkonsum.</p>
<p>Social-Media-Guru <a href="http://danzarrella.com/" target="_blank">Dan Zarella</a> sagte gestern Abend in einer <a href="http://www.hubspot.com/marketing-webinar/science-of-facebook-marketing/" target="_blank">Online-Veranstaltung</a>, auch im Facebook-Zeitalter w&#252;rde <strong>alles genauso ablaufen</strong>, wie immer und &#252;berall: <strong>schlichte Botschaften</strong>, einfach gefa&#223;t, machen das Rennen. Auch in Facebook sind &#8220;<strong>Sex&#8221;</strong> und &#8220;<strong>positiv</strong>&#8221; die am besten wirkenden Keywords. <strong>Social Media</strong> dient zum Austausch mit Freunden und Bekannten. Andere Inhalte werden akzeptiert, wenn sie unterhalten, wie Spiele und Videos. <strong>Tranzparenz, Wahrheit und Klarheit</strong> seien auch in den Netzwerken Schlagworte, die mit der Realit&#228;t wenig zu tun h&#228;tten.</p>
<p>Die finnische <strong>Gruppe Habbo Hotel</strong> hat jetzt <strong>49.000 Jugendliche</strong> aus der Generation Z zwischen 11 und 18 zu ihrer <a href="http://www.sulake.com/press/releases/2010-06-14-Generation_Z_reveal_expectations_for_a_digital_future_in_global_study_by_Habbo_Hotel_.html" target="_blank">Einstellung zu den Medien</a> befragt. Die Jugendlichen sind die <strong>Nutzer der Zukunft</strong>. Die Ergebnisse der Studie &#252;berraschen nicht, wenn man sich Dan Zarellas Gedanken zu eigen macht. Sie sind aber ern&#252;chternd f&#252;r alle, die mit den Online-Medien ein neues Marketing- und Kommunikations-Zeitalter anbrechen sahen.</p>
<p>Ein <strong>Drittel der Jugendlichen</strong> ist nicht bereit, f&#252;r <strong>Online Inhalte zu bezahlen</strong>. Internet und Social Media sind <strong>kostenlose Spielpl&#228;tze</strong>, Kino- und Theaterb&#252;hnen. In Spanien und Italien ist es sogar die H&#228;lfte. Bevor sie bezahlen, w&#252;rden sich die meisten erstmal auf  die Suche machen, ob es  gleichen Inhalte nicht <strong>an anderer Stelle gratis</strong> gibt.</p>
<p>Inhalte mit anderen zu <strong>teilen oder auszutauschen</strong>, geh&#246;rt ebenfalls nicht zu den St&#228;rken. 40% haben <strong>noch nie </strong>etwas weitergegeben. Und wenn, dann sind es <strong>Musikst&#252;cke, Spiele oder Bilder</strong>. Auch dies ein Hinweis, da&#223; Internet ein Unterhaltungskanal ist. So beh&#228;lt dann<strong> Fernsehen auch weiterhin eine hohe Bedeutung</strong>, Internet wird zus&#228;tzlich genutzt. Der <strong>Verlierer im Medien-Mix</strong> ist klar: nur 18% der Jugendlichen meinen, das Print eine Zukunft hat.</p>
<p>Die <strong>Kommunikation &#252;ber das Internet</strong> ist f&#252;r die Teens zur zweiten Natur geworden. Das Netz vergr&#246;&#223;ert die Reichweite, erweitert sozusagen den Schulhof oder die Kantine: durchschnittlich hatten die Befragten <strong>zwischen 100 bis 200 Online-Freunde</strong>, mit denen sie Kontakt halten. Auf die Frage, wo virtuelle Welten sich hin entwickeln k&#246;nnten, meinten <strong>55%</strong>, das Internet k&#246;nnte ein <strong>zweites Zu-Hause</strong> werden.</p>
<p>Denkt man diesen Gedanken zu Ende, dann bedeutet &#8220;Zu-Hause&#8221; <strong>Familie, Freunde und Bekannte</strong>. Werbung, Warenangebote haben dort erstmal keinen Platz. Sie werden in Kauf genommen, wie der Werbeblock im Fernsehen. Und sobald man dann weiss, wie man den auch im Internet ausblendet, wird auch dort gnadenlos auf den <strong>AUS-Knopf </strong>gedr&#252;ckt.  Die Worte &#8220;<strong>Marketing</strong>&#8221; und &#8220;<strong>Werbung</strong>&#8221; geh&#246;ren schon jetzt bei Facebook zu den unbeliebtesten, sagte Dan Zarella gestern abend. &#8220;<strong>Da wird sofort weitergeklickt!</strong>&#8221; Also alles wie im wirklichen Leben.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Gesucht: Champagne Botschafter 2010 und Weinfachberater</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 07:03:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gesucht wird der Champagne-Botschafter 2010 und bei der METRO in M&#252;nchen und Regensburg gibt es neue Jobs f&#252;r Weinfachberater.]]></description>
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			</a>
		</div>
<h3>Champagne-Botschafter 2010</h3>
<p>Sommeliers, Weinh&#228;ndler, Lehrer, Weinwissenschaftler, die Mitarbeiter oder Kunden zum Thema Champagne k&#246;nnen am <strong>Wettbewerb der besten Champagne-Ausbilder Europas</strong> teilnehmen.<span id="more-5923"></span></p>
<p>Seit 2005 ermittelt der <strong>Wettbewerb der Champagne-Botschafter</strong> die besten  Champagne-Ausbilder Europas. Das Thema des disj&#228;hrigen Wettbewerbs lautet: „<strong>Die Vielfalt der  Champagne-Weine</strong>”. Bis zum <strong>05. Juli 2010</strong> k&#246;nnen sich Champagne-Liebhaber aus Deutschland noch online oder per  Post anmelden:<a href="http://bit.ly/cUUKGg " target="_blank"> http://www.lesambassadeursduchampagne.com</a></p>
<p>Infos auch beim CHAMPAGNE INFORMATIONSB&#220;RO in Stuttgart unter 0711 / 664 75 97 20</p>
<h3>Weinfachberater bei der METRO</h3>
<p>F&#252;r ihre<strong> C&amp;C M&#228;rkte in Brunnthal bei M&#252;nchen und in Regensburg</strong> sucht die Metro ausgebildete Hotel- oder Gastronomiefachleute oder  Sommeliers als <strong>Weinfachberater</strong>.  Neben Beratung und Verkauf in den M&#228;rkten sind Verkostungen und Weinforen durchzuf&#252;hren und kundenspezifische Sortimente zu betreuen.</p>
<p>Weitere <strong>ausf&#252;hrliche Infos und Kontaktdaten</strong> (pdf) hier herunterladen:</p>
<p><a href="http://bit.ly/b57eDV " target="_blank">Weinfachberater M&#252;nchen/Brunnthal</a></p>
<p><a href="http://bit.ly/aPRd5l " target="_blank">Weinfachberater Regensbur</a>g</p>
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		<title>Frauen suchen im Internet nicht nach Kochrezepten</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 07:21:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was wollen die Leser auf den Rezeptseiten wirklich? Es wird immer stillschweigend vorausgesetzt, da&#223; sie sich f&#252;r Essen und Trinken und f&#252;r Kochrezepte interessieren. Die Brigitte Kommunikationsanlyse 2010, die &#252;ber 17 Mio. Frauen erfa&#223;t, stellt fest, das 64% der Frauen im Internet noch nie nach Kochrezepten gesucht haben. &#196;hnlich verh&#228;lt es sich mit anderen "typisch weiblichen" Themen wie Mode und Kosmetik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<div id="attachment_5917" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.flickr.com/photos/rene-germany/150745097/"><img class="size-medium wp-image-5917" title="kochen" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/06/kochen-200x133.jpg" alt="Kochen mit Gem&#252;se" width="200" height="133" /></a><p class="wp-caption-text">Frauen suchen im Internet nicht nach Kochrezepten foto:ReneS/flickr</p></div>
<p>&#8220;&#220;ber <a href="http://www.chefkoch.de" target="_blank">chefkoch.de</a> erreichen Sie eine vorwiegend <strong>junge, weibliche Zielgruppe</strong>&#8220;. Die &#252;berwiegend weiblichen User interessieren sich f&#252;r &#8220;<strong>Kochen, Heimwerken / Basteln / Gartenarbeit / Dekoration, Mode sowie Reisen</strong>&#8221; hei&#223;t es auf den Seiten von Deutschlands gr&#246;&#223;tem Kochportal. Chefkoch.de geh&#246;rt der Gruner und Jahr Mediengruppe und verzeichnet ca. 17,3 Mio Besuche.<span id="more-5912"></span> <strong>4,7 Millionen User</strong> (unique visitors) besuchen monatlich die Seite.</p>
<p>Das <a href="http://www.daskochrezept.de/" target="_blank">Kochrezept.de</a> ist das online Angebot aus dem Burda Verlag mit <strong>&#252;ber 80.000 Rezepten</strong>. Dahinter steht die gr&#246;&#223;te deutsche Kochzeitschrift <strong>&#8220;Meine Familie und ich</strong>&#8220;, die in jedem Supermarkt an der Kasse zu finden ist. Mit 3 Millionen Besuchen pro Monat ist auch das Online Angebot ganz vorne mit dabei. <strong>1 Million Leser</strong> (unique visitors) kommen auf die Kochrezept Seiten.</p>
<p>&#8220;<strong>K&#252;cheng&#246;tter</strong> sind Menschen, die mit Freude kochen und essen, genauso gerne <strong>dar&#252;ber reden und schreiben, Filme und Fotos </strong>dazu machen oder sich das alles nur anschauen wollen,&#8221; mit gut 500.000 Besuchen und <strong>180.000 unique visitors pro Monat </strong>kann sich <a href="http://www.kuechengoetter.de" target="_blank">K&#252;cheng&#246;tter.de</a> aus dem Gr&#228;fe und Unzer Verlag nicht mit den Chefk&#246;chen vergleichen. Ist aber von den dreien das verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig anspruchsvollste Angebot. Das Haushaltsnettoeinkommen der Besucher ist <strong>mit etwa 3.000 Euro pro Monat</strong> das h&#246;chste der drei Seiten. Chefkoch und Kochrezept Besucher geben um die 2.000 Euro als verf&#252;gbares Netto-Einkommen an.</p>
<p>Beim Chefkoch kommen die <strong>Rezepte &#252;berwiegend von den Usern</strong>. Kochrezept und K&#252;cheng&#246;tter greifen vorwiegend auf den Fundus der jeweiligen Zeitschriften oder Verlage  zur&#252;ck und lassen die User kommentieren. Richtig zu Wort kommen die Benutzer in den <strong>Community Bereichen</strong>. Dort wird &#252;ber alles m&#246;gliche diskutiert, auch &#252;ber Haustiere und Frisuren. Das Thema<strong> Wein</strong> kommt dort gemessen an der Anzahl der Beitr&#228;ge <strong>nur am Rande</strong> vor.</p>
<p>Interessant ist, wof&#252;r sich die Leserinnen <strong>au&#223;er f&#252;r Kochen und Haushalt</strong> sonst noch interessieren. Chefkoch.de gibt als Interessen die Themen Kochen, Heimwerken / Basteln / Gartenarbeit / Dekoration, Mode sowie Reisen an. Kochrezept.de-Leser interessieren sich im Internet f&#252;r g<strong>eb&#252;hrenpflichtige Musik oder Filme aus dem Internet </strong>als Download, Mietwagen,  <strong>DSL oder anderen Breitband-Internetanschluss</strong>, Computerhard- und Software sowie <strong>Flugtickets von Billig Airlines </strong>und auch die K&#252;cheng&#246;tter schauen gerne nach Mietwagen sowie Bahn- und Flugtickets, DSL oder anderen Breitband-Internetanschl&#252;ssen und Wellnessprodukten. (Angaben aus den Mediadaten der Portale)</p>
<p><strong>Was wollen die Leser auf den Rezeptseiten wirklich? </strong>Es wird immer stillschweigend vorausgesetzt, da&#223; sie sich f&#252;r Essen und Trinken und f&#252;r Kochrezepte interessieren. Die Brigitte Kommunikationsanlyse 2010, die &#252;ber 17 Mio. Frauen erfa&#223;t, stellt fest, dass <strong>64% der Frauen im Internet noch nie nach Kochrezepten</strong> gesucht haben. &#196;hnlich verh&#228;lt es sich mit anderen &#8220;typisch weiblichen&#8221; Themen wie Mode und Kosmetik.</p>
<p>F&#252;r Frauen interessant sind ganz <strong>praktische Anwendungen wie email und online-banking</strong>. 62% informieren sich &#252;ber <strong>aktuelle Ereignisse</strong>, 48% gehen ins Internet um dort Spa&#223; zu haben und <strong>47% tauschen sich dort mit Freunden und Bekannten</strong> aus. Social Media Netzwerke nutzen 7% h&#228;ufig, 33% gelegentlich oder selten. 21% k&#246;nnen sich vorstellen, sie zu nutzen. Diese Zahlen wurden bei der letzten Studie 2008 nicht erhoben. Sie d&#252;rften beim allgemeinen Erfolg der Netzwerke trotzdem schnell steigen: der Aspekt &#8220;mit Freunden Bekannten austauschen&#8221; <strong>stieg seit 2008 von 40 auf 47%.</strong></p>
<p>Internet hei&#223;t also <strong>Anwendungen, Information und Kommunikation</strong>. Wobei der Kommunikations-Aspekt immer wichtiger wird. Dem sollten auch Koch- und Weinseiten Rechnung tragen. Nicht umsonst ist <a href="http://www.snooth.com/" target="_blank">snooth</a> in den USA das am schnellsten wachsende Weinportal. <strong>Kommunikation und Austausch zum Thema Wein</strong> steht dort ganz im Vordergrund.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Zwei Richtige &#8211; Webseiten, die zum Nachdenken anregen</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 08:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer m&#246;chte Berliner Sonne im Glas vernaschen oder einmal Bienen streicheln? Auf berlinerhonig.de werden
Nachhaltigkeit, Regionalit&#228;t, Natur, &#214;kologie und &#214;konomie miteinander verwoben. K&#252;hlschrankinhalt eingeben, Genu&#223; rausbekommen. So k&#246;nnte man das Motto von Recipe Matcher &#252;bersetzen. Es lohnt sich einmal dar&#252;ber nachzudenken, was man von diesen beiden Seiten f&#252;r unser Wein-Thema lernen kann.]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_5907" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.berlinerhonig.de/Frischer-Berliner-Honig-Honig-aus-Berlin.html"><img class="size-medium wp-image-5907" title="Berliner Honig" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/06/Berliner-Honig-200x155.jpg" alt="Vernasche Sonne im Glas - neue Website mit Berliner Honig" width="200" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">Vernasche Sonne im Glas - neue Website mit Berliner Honig</p></div>
<p>Berliner Fr&#252;hling, Berliner Sommer, Hauptstadtlinde sind die Namen von <strong>Honigsorten</strong>, die man bei der <strong>Berliner B&#228;rengold GmbH</strong> bestellen kann. Gerne auch im Abo ohne Versandkosten.  Wer m&#246;chte <strong>Berliner Sonne im Glas</strong> vernaschen oder einmal Bienen streicheln?</p>
<p>Nachhaltigkeit, Regionalit&#228;t, Natur, &#214;kologie und &#214;konomie miteinander verwoben. Das erinnert an aktuelle Bewegungen wie wie <strong>G&#228;rtnern in der Stadt</strong>, Gem&#252;sebeete <span id="more-5878"></span>auf ehemaligen Hochbahntrassen in New York und  die <strong>Berliner Strandbars</strong>. Die neue Seite von <strong>Annette M&#252;ller </strong>und <strong>Jens-Michael Lehmann</strong> hei&#223;t <a href="http://www.berlinerhonig.de/Frischer-Berliner-Honig-Honig-aus-Berlin.html" target="_blank">berlinerhonig.de</a>. Alles wirkt sehr <strong>authentisch</strong>: die Seite mit den <a href="http://www.berlinerhonig.de/Berlin-Honig-Unsere-Berliner-Imker.html?myc=Unsere%20Imker" target="_blank">Imkerbildern</a>, viele sympathische Menschen, die den Besucher anschauen. Die Texte knapp und mit den <strong>zielgruppenspezifischen Keywords</strong> versehen. Viele Fotos. <strong>Landlust</strong> in der Stadt.</p>
<p>Der zur Seite geh&#246;rende <a href="http://berlinerhonig.wordpress.com/" target="_blank">Berliner Honig Blog</a>, der <a href="http://www.berlinerhonig.de/Frischer-Honig-aus-Berlin-Berliner-Honig-kaufen.html" target="_blank">Verkaufstellenfinder</a> und die R&#252;ckruf-Funktion unterhalb der Seitennavigation zeigen, das hier <strong>Profis am Werk</strong> sind. F&#252;r Technikfans: man beachte die <strong>sorgf&#228;ltig gew&#228;hlten URLs der Unterseiten</strong>, das ist <strong>Honig f&#252;r die Suchmaschinen</strong>. Annette M&#252;ller war mehrere Jahre in verantwortlicher Position bei StudiVZ t&#228;tig und ist vor zwei Jahren unter die J&#228;ger und Sammler, sprich Imker, gegangen.</p>
<p>Ganz anders der <a href="http://www.recipematcher.com/index.php" target="_blank">Recipe Matcher</a>. <strong>K&#252;hlschrankinhalt eingeben, Genu&#223; rausbekommen</strong>. So k&#246;nnte man das Motto dieser Seite &#252;bersetzen. Und in der Tat: man kann in <strong>ungeordneter Reihenfolge</strong> eingeben, was man gerade im Haus hat. Dann w&#228;hlt man den bevorzugten Geschmackstyp: vegetarisch, asiatisch oder schnelle K&#252;che. Schon bekommt man <strong>Rezeptvorschl&#228;ge</strong> und kann gleich loskochen. Registrierte User <strong>inventarisieren einmalig</strong> unter &#8220;My e-pantry&#8221; ihren K&#252;hlschrankinhalt und geben zuk&#252;nftig nur noch ihre Eink&#228;ufe ein. Die Seite hat dann immer sofort aktuelle Rezepte parat. Der K&#252;hlschrank-Inhalt wird <strong>automatisch aktualisiert</strong>. Weil jetzt nichts mehr weggeworfen werden mu&#223;, hei&#223;t es auf der <a href="http://www.prweb.com/releases/2010/06/prweb4154754.htm" target="_blank">PR-Seite</a>&#8220;RecipeMatcher Saves Families $250 Per Month on Groceries&#8221;</p>
<p>Auch an <strong>social features</strong> ist gedacht: Rezepte hochladen, Kommentare abgeben, Koch-Freunde finden.</p>
<p>Auch wenn der Seite vielleicht nicht der Riesenerfolg beschieden sein wird, weil vielleicht alles etwas zu viel, <strong>zu technisch</strong> und sehr amerikanisch ist, aber die Seite ist vom Nutzer her gedacht. Der <strong>K&#252;hlschrank mit Internet-Anschlu&#223; </strong>macht vielleicht sogar einmal die automatische Erfassung der Eink&#228;ufe m&#246;glich.</p>
<p>Es lohnt sich einmal dar&#252;ber nachzudenken, was man von diesen beiden Seiten f&#252;r unser Wein-Thema lernen kann. <strong>berlinhonig.de</strong> trifft ziemlich genau den <strong>Zeitgeist</strong> und die <strong>Zielgruppe</strong>, bietet genau die Information und den Service, den es braucht.  Wenn dann die Berliner noch lesen, da&#223; Berlin die gr&#252;nste Gro&#223;stadt Europas ist, stehen alle T&#252;ren offen. Berliner h&#246;ren nichts so gern wie den Namen ihrer Stadt in Verbindung mit Superlativen.</p>
<p>Vom Nutzer ausgehen, bei seinem <strong>Bedarf</strong>, seinem <strong>Anlass </strong>anfangen, statt immer nur zu schreiben, wir haben den tollsten Wein, die sch&#246;nsten Herk&#252;nfte und den besten Preis. Das k&#246;nnte eine Lektion vom Recipe Matscher sein. <strong>Rindchen</strong> hatte &#196;hnliches bereits vor einiger Zeit auf seinem <a href="http://www.meevio.de/anlass/" target="_blank">Meevio-Portal</a> versucht.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Die Schere &#246;ffnet sich: mehr Wein &#8211; weniger Konsum</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 07:03:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1.1 Millionen hL Wein wurden 2009 mehr produziert als 2008. Das entspricht weltweit 268.7 Millionen hL gegen&#252;ber 267.6 Millionen im Vorjahr. Gleichzeitig nahm der weltweite Weinverbrauch um 3,6% ab. Diese Zahlen gab OIV General Direktor Federico Castellucci am Montag  beim 33. OIV World Wine and Vine Congress der Internationalen Organisation f&#252;r Rebe und Wein in Tiflis, Georgien bekannt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><strong>1.1 Millionen hL Wein </strong>wurden <strong>2009 mehr produziert</strong> als 2008. Das entspricht weltweit 268.7 Millionen hL gegen&#252;ber 267.6 Millionen im Vorjahr. Gleichzeitig nahm der <strong>weltweite Weinverbrauch um 3,6% ab</strong> und sank auf 236.5 Millionen  hL. Der <strong>Wein&#252;berschu&#223; betr&#228;gt f&#252;r 2009 32, 2 Millionen</strong>, in 2008 waren es noch 22,2 Millionen hl. Die Schere hat sich also weiter ge&#246;ffnet.</p>
<div id="attachment_5889" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/"><img class="size-medium wp-image-5889" title="KellerKaukasus" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/06/KellerKaukasus-200x112.jpg" alt="Moderne Kellertechnik vor Kaukasus - Telavi/Georgien" width="200" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Moderne Kellertechnik vor dem schneebedeckten  Kaukasus - Telavi/Georgien</p></div>
<p>Diese Zahlen gab OIV General Direktor <strong>Federico Castellucci </strong>am Montag  beim <a href="http://www.oiv2010.ge/" target="_blank">33. OIV World Wine and Vine Congress</a> der Internationalen Organisation f&#252;r Rebe und Wein in Tiflis, Georgien bekannt. Der <strong>Abw&#228;rtstrend im weltweiten Konsum</strong> habe bereits 2008 eingesetzt. Die &#252;berz&#228;hlige Menge dr&#252;ckt auf den Markt und die Preise. Deutschland bleibt<span id="more-5880"></span> <strong>wichtigstes Importland</strong>: 16,8% aller Weinimporte landen bei uns.</p>
<p>Auch aktuell werden noch fast <a href="http://www.indianwineacademy.com/GLOBAL_WINE_PRODUCTION.html" target="_blank">2/3 des Weins in Europa</a> gekeltert. Aber <strong>China</strong> ist bereits jetzt  <a href="http://www.indianwineacademy.com/GLOBAL_GRAPE_PRODUCTION.html" target="_blank">zweitgr&#246;&#223;ter Traubenerzeuger</a> und steht bei der Weinproduktion an sechster Stelle.</p>
<p><strong>Georgien</strong> war letztmalig 1962 Gastgeber eines OIV-Kongresses. Die Weinwirtschaft erlebte in den letzten Jahren einen <strong>Modernisierungs-Schub</strong>, steht aber vor dem gro&#223;en Problem, da&#223; mit dem Boykott durch Ru&#223;land vor drei Jahren <strong>80% des Marktes weggebrochen</strong> sind. Bei unserer letzten <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/?s=Georgien&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">Georgien-Reise</a> im Fr&#252;hjahr diskutierten wir mit Gesch&#228;ftsf&#252;hrern und Inhabern, wie sich die Betriebe f&#252;r<strong> internationale, vor allem westliche M&#228;rkt</strong>e fit machen k&#246;nnen.</p>
<p>Interessant: w&#228;hrend sich die meisten Vortr&#228;ge beim OIV-Kongress mit <strong>Themen der Optimierung und der Produktionssteigerung</strong> in Weinbau und Keller besch&#228;ftigen, pr&#228;sentieren deutsche Forscher Anmerkungen zu &#8220;<strong>Klimabedingungen und  Weinbau</strong>&#8221; (HR Schultz) oder zu &#8220;<strong>Einstellungen von deutschen Konsumenten zu &#246;kologischem Wein</strong>&#8221; (Dieter Hoffmann, beide Geisenheim).</p>
<p>Hier <strong>einige Grafiken</strong> zu den aktuellen Zahlen, die die<a href="http://www.indianwineacademy.com/default.aspx" target="_blank"> Indian Wine Academy</a> ins Netz gestellt hat. Die Inder haben jetzt ganz offiziell einen Aufnahmeantrag in die OIV gestellt.</p>
<p>1.     <a href="http://www.indianwineacademy.com/GLOBAL_VINEYARD_AREA.html" target="_blank"><span style="color: #000099;">Global  vineyard area</span></a><br />
2.     <a href="http://www.indianwineacademy.com/GLOBAL_GRAPE_PRODUCTION.html" target="_blank"><span style="color: #000099;">Global grape  production</span></a><br />
3.     <a href="http://www.indianwineacademy.com/GLOBAL_WINE_PRODUCTION.html" target="_blank"><span style="color: #000099;">Global wine  production</span></a><br />
4.     <a href="http://www.indianwineacademy.com/GLOBAL_WINE_CONSUMPTION.html" target="_blank"><span style="color: #000099;">Global wine  consumption</span></a><br />
5.     <a href="http://www.indianwineacademy.com/GLOBAL_WINE_IMPORTS.html" target="_blank"><span style="color: #000099;">Global wine imports</span></a><br />
6.     <a href="http://www.indianwineacademy.com/GLOBAL_WINE_EXPORTS.html" target="_blank"><span style="color: #000099;">Global wine exports</span></a></p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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</ul>

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		<title>Studie Winzermarkenweine: Warum sich Winzer f&#252;r Marke entscheiden</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 07:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern und heute werden in Hamburg die Weine f&#252;r die Top 100 der Deutschen Winzermarkenweine verkostet. Parallel mit den Top 100 wurden die Winzer zu ihrem Markenwein-Konzept und zu ihren Weinen befragt. Die Ergebnisse sind aufschlussreich und interessant.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<div id="attachment_5869" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/"><img class="size-medium wp-image-5869" title="Verkostung DMWklein" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/06/Verkostung-DMWklein-200x112.jpg" alt="Verkostung WinzerMarkenWeine" width="200" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Verkostung Winzer-Markenweine im Weinland Waterfront Hamburg</p></div>
<p>Gestern und heute werden in Hamburg im <a href="http://www.facebook.com/#!/pages/Hamburg-Germany/Weinland-Waterfront/101772856536022" target="_blank">Weinland Waterfront</a> die Weine f&#252;r die <strong>Top 100 der Deutschen Winzermarkenweine</strong> verkostet. Die Ergebnisse finden sich bei <a href="http://www.best-of-wine.com/grand-prix/WinzerMarkenweine2010.htm" target="_blank">best-of-wine.com</a>. Interessant waren die Rotweine, die gestern auf den Tisch kamen. Bei moderaten Preisen wurden <strong>zum Teil beachtliche Qualit&#228;ten</strong> angestellt.<span id="more-5870"></span></p>
<p>Parallel mit den Top 100 wurden die Winzer zu ihrem <strong>Markenwein-Konzept</strong> und zu ihren Weinen befragt. Manchen war die Arbeit, den umfangreichen Fragebogen auszuf&#252;llen, wohl etwas viel. Auch mit konkreten Zahlen tuen viele sich schwer. Aber die Ergebnisse sind trotzdem <strong>aufschlussreich und interessant</strong>.</p>
<p>Es gibt im wesentlichen <strong>zwei Gr&#252;nde </strong>f&#252;r einen Winzer, sich Gedanken &#252;ber einen Markenwein zu machen: der erste ist eher <strong>betrieblicher Natur</strong>. Durch Traubenzukauf oder Zupacht von Rebgrundst&#252;cken passt das bisherige Lagen/Rebsorten-Schema des Betriebes nicht mehr. Cuvees &#252;ber Lagen und Rebsorten hinweg entstehen. Daf&#252;r braucht es einen Namen.</p>
<p>Mancher hat <strong>eine ganz eigene Vorstellung von einem gro&#223;en Wein</strong> und m&#246;chte bei der Kreation frei sein von Lagen, Rebsorten, Ausbaumethoden und Bezeichnungen. &#8220;<strong>Barrique-Rebellen</strong>&#8220;, deren Weine vor Jahren noch bei der Qualit&#228;tsweinpr&#252;fung als untypisch abgelehnt wurden, geh&#246;ren dazu. Explizit schrieb jemand, nach einer solchen Erfahrung habe er sich an den gro&#223;en Vino da Tavola aus der Toskana orientiert. Das ist die zweite Kategorie von Gr&#252;nden f&#252;r einen Winzer-Markenwein.</p>
<p>W&#228;hrend die Weine der ersten Kategorie <strong>eher im g&#252;nstigen bis mittleren Preisbereich</strong> (bis 10 Euro) zu finden sind, gibt es in der zweiten Kategorie Weine, die im <strong>Premium-Segment</strong> angesiedelt sind.</p>
<p>Selten, zumindest in der vorliegenden Befragung, ist die Entscheidung f&#252;r eine Marke <strong>direkt von der Vermarktung</strong> ausgel&#246;st. Bei Genossenschaften oder gr&#246;&#223;eren Betrieben gibt es den Fall, da&#223; eine <strong>Sonderlinie f&#252;r die Gastronomie</strong> oder <strong>f&#252;r einen bestimmten Handelspartner</strong> unter einer Marke geschaffen wird.</p>
<p>Die <strong>vollst&#228;ndige Studie</strong> wird in den n&#228;chsten Tagen hier online gestellt.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Obama, das &#214;l, die Frauen und der Wein</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 08:44:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA["The next 150 Jahre will be female-focused and everything will look very different" stellte das Future Laboratory in London 2008 in einer Studie fest. Kommunikation, Emotionalit&#228;t, Intuition, Empathie, typisch weibliche Eigenschaften bekommen mehr und mehr Anerkennung. Auch die Einstellung zum Wein hat sich in den letzten Jahren entsprechend ge&#228;ndert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<div id="attachment_5826" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.flickr.com/photos/ericajoy/2361893804/"><img class="size-medium wp-image-5826" title="Obama2" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/06/Obama2-200x133.jpg" alt="Obama Grafitti in Brooklyn" width="200" height="133" /></a><p class="wp-caption-text">Obama Grafitti in Brooklyn foto:EricaJoy/flickr</p></div>
<p>Das &#214;l im Golf  und <strong>Obamas Rede an die Nation</strong>. Vielen war sie zu schwach, zuwenig f&#252;hrend, <strong>zuwenig St&#228;rke und Macht </strong>demonstrierend.<strong> Reymer Kl&#252;ver in der S&#252;ddeutschen</strong> sehnt sich fast nach einem George W. Bush zur&#252;ck, der mit dem Megafon auf den rauchenden Tr&#252;mmern des World Trade Centers stand.</p>
<p>Er vergi&#223;t dabei, da&#223; <span id="more-5822"></span>Obama gew&#228;hlt wurde, weil er das Gegenteil von Bush verk&#246;rperte: hier das <strong>ausgediente Macho-Modell</strong>, dort der Mann, der f&#252;r <strong>weibliche Werte in der Politik</strong> stand. Jemand der als bescheiden, warmherzig und empfindsam galt, der nach gemeinschaftlichen L&#246;sungen sucht, Social Networker ist und sich nicht scheut, Dinge zu sagen, die andere nicht h&#246;ren wollen. Obama stand f&#252;r die <strong>Neuausrichtung der Politik in einer zunehmend feminineren Welt</strong>. Da&#223; er heute zaudernd wirkt und ihm auch nicht immer der Erfolg beschieden ist, den man ihm w&#252;nscht, liegt an den Aufgaben, denen er sich zu stellen hat, sicher auch an den Menschen, die ihn umgeben und die sich<strong> </strong>in <strong>Krisenzeiten</strong> nach <strong>einfachen (m&#228;nnlichen) L&#246;sungen</strong> sehnen: Faust auf den Tisch, Revolver auf die Brust.</p>
<p>&#8220;<strong>The next 150 Jahre will be female-focused and everything will look very different</strong>&#8221; stellte das Future Laboratory in London 2008 in einer Studie fest. <strong>Kommunikation, Emotionalit&#228;t, Intuition, Empathie</strong>, typisch weibliche Eigenschaften bekommen mehr und mehr Anerkennung. Und die Frauen sind pr&#228;sent auch in vormals m&#228;nnlichen Domainen: bei der <strong>WM in Deutschland</strong> sah man sie zum ersten Mal beim Public Viewing, die deutschen Damen sind schon <strong>Fu&#223;ball-Weltmeister</strong>,  in der deutschen und europ&#228;ischen Politik ist <strong>der erste Mann eine Frau</strong> und mit Obama wurde der erste <strong>Pr&#228;sident der Herzen</strong> gew&#228;hlt.</p>
<p>Frauen entscheiden schon l&#228;ngst nicht nur &#252;ber Socken, Lampen oder M&#246;bel, sondern l&#228;ngst auch &#252;ber <strong>das Auto, die  Urlaubsinvestitionen und die Finanzanlagen</strong>. Deutsche Frauen kontrollieren <strong>78(!) % des Haushaltseinkommens</strong>. Zukunftsforscher Matthias Horx stellt in <a href="http://www.zukunftsinstitut.de/verlag/zukunftsdatenbank_detail?nr=2351" target="_blank">Megatrend Frauen</a> fest, da&#223;  sich &#8220;die Konsum- und Servicewelt &#252;ber weite Strecken den W&#252;nschen weiblicher Konsumenten sperrt&#8230;. Frauen investieren – oder w&#252;rden(!) gerne investieren, wenn sie die richtigen Angebote h&#228;tten – in Gesundheit, Balance, Lebensumfeld, Wohnen, Services, Zukunft.&#8221; Auf jeden Fall haben Frauen in der Krise das <strong>&#8220;Homing&#8221;</strong> entdeckt und zu einem Trend gemacht, <strong>Familie und Freunden</strong> zu einer Renaissance verholfen und nach der Katastrophe des &#8220;Bullenmarktes&#8221; den Weg zu <strong>neuen &#8220;alten&#8221; Werten</strong> eingeschlagen.</p>
<p>Auch die <strong>Einstellung zum Wein</strong> hat sich in den letzten Jahren entsprechend ge&#228;ndert: Wein ist zu einem <strong>Bestandteil des Lifestyles der Mittelklasse</strong> geworden, sagte <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/gute-nachricht-auch-in-der-krise-wird-wein-getrunken" target="_blank">Arend Heijbroek</a> Food&amp;Drink-Analyst der Rabo-Bank vor einem Jahr. Und dieser Lifestyle wird heute von Frauen bestimmt. Wein war noch Ende der 90er Jahre <strong>Prestige-Objekt</strong>, klar m&#228;nnliche Domaine des Wissens und der Erfahrung, mit der man renommieren konnte. Heute mu&#223; sich Wein mehr <strong>in die Lebenswelt der Verbraucher</strong> einordnen. Zuerst kommt die Familie, vielleicht Kochen mit Freunden und dazu <strong>der passende Wein</strong>. Die <strong>Kundenansprache</strong> mu&#223; mehr &#252;ber diese Schiene laufen. Nicht in Hektoliter pro Hektar ausgedr&#252;ckte Qualit&#228;t, die Schlagzahl des Vollernters und das kleine Einmal-Eins der Jahrg&#228;nge ist gefragt, sondern ob der Wein <strong>zu meinem einfachen Abendessen</strong>, zu meiner Pasta passt oder ob er sich als Begleiter eines Plausches auf der Terrasse eignet. Viele <strong>Wein-Werber, Texter und Verk&#228;ufer</strong> haben bei diesem <strong>Themenwechsel</strong> noch Nachholbedarf.</p>
<p>Anregungen kann man sich unter anderem bei den <strong>Vortr&#228;gen und Dokumenten</strong> zum letzten <a href="http://www.female-grey.de/index.php" target="_blank">FemaleDay der Agentur Grey</a> holen. Was die Feminisierung konkret f&#252;r die K&#252;che und den Wein bedeutet hat<a href="http://www.gast.at/ireds-5160.html" target="_blank"> Hanni R&#252;tzler</a> schon vor ein paar Jahren festgestellt:  <strong>Frauen haben einen anderen Geschmack</strong>. Und M&#228;nner passen sich dem mehr und mehr an.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Weinhandel: Etwas weniger ist viel besser</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 07:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vielleicht wird es bald  doch noch wirklich Sommer! In der letzten, vorletzten  Woche gab es so einen kleinen Vorgeschmack: knapp 30 Grad, Grill- und Balkonwetter!Wie geht es da den Weinen in unseren Weingesch&#228;ften? Denkbar schlecht! Wir alle wissen es und erz&#228;hlen es auch unseren Kunden, da&#223; Wein bei m&#246;glichst gleichm&#228;&#223;iger, eher k&#252;hler Temperatur gelagert werden sollen. In den meisten Weinl&#228;den ist es es im Sommer entschieden zu warm.]]></description>
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<p>Dieser Mai war <strong>einer der k&#252;hlsten </strong>seit langen Jahren und hat vielleicht manchem Weinh&#228;ndler das Fr&#252;hlings-Wein-Gesch&#228;ft verdorben. Aber vielleicht wird es bald  <strong>doch noch wirklich Sommer</strong>! In der letzten, vorletzten  Woche gab es so einen kleinen Vorgeschmack: <strong>knapp 30 Grad</strong>, Grill- und Balkonwetter!</p>
<p><strong>Wie geht es da den Weinen in unseren Weingesch&#228;ften?</strong> Denkbar schlecht! <span id="more-5806"></span>Wir alle wissen es und erz&#228;hlen es auch unseren Kunden, da&#223; Wein bei <strong>m&#246;glichst gleichm&#228;&#223;iger, eher k&#252;hler Temperatur</strong> gelagert werden sollen. In den meisten Weinl&#228;den ist es es im Sommer entschieden zu warm. 28 &#8211; 30°C sind zuviel.  Die ideale Lager-Temperatur liegt bei 10-12°C.<strong> 10°C Grad mehr </strong>und die Reaktionen im Wein laufen etwa doppelt so schnell ab! Das ist besonders bedeutsam, weil viele Weine heute der Kategorie &#8220;<strong>fresh and fruity</strong>&#8221; angeh&#246;ren. <strong>Drei Monate Hitzestress</strong> bedeuten das Aus f&#252;r diesen Typ von Wein!</p>
<p>&#8220;Wir achten heute extrem auf die <strong>Sauerstoffaufnahme und die Temperatur </strong>&#8221; sagte am Wochenende Reh-Kendermann Abteilungsleiter Einkauf <strong>Peter Anton </strong>auf einer Tagung. Ein reduktiver Ausbau garantiert l&#228;ngere Frische im Regal. &#8220;Der Wein braucht dann etwas l&#228;nger im Glas, bis er sich &#246;ffnet. Aber wir sind auf der sicheren Seite&#8221; meinte sein Kollege aus der Kellerwirtschaft. Diese Vorarbeit der Kellerwirte wird aber h&#228;ufig im Outlet wieder durch <strong>zu hohe Lager-Temperaturen</strong> zunichte gemacht. Ein Versuch zeigt es: zwei Flaschen vom aktuellen Pinot Grigio oder dem Einstiegs-Riesling mit viel G&#228;r-Aromatik genommen, die eine kommt in den K&#252;hlschrank, die andere in der K&#252;che ans Fenster (oder dorthin, wo es am w&#228;rmsten ist). Nach acht Wochen beide Flaschen miteinander probieren. Das Ergebnis: zwei unterschiedliche Weine!</p>
<p>&#220;brigens: beim Lidl in meiner Nachbarschaft war es auch in den hei&#223;en Vor-Sommer Tagen<strong> angenehm k&#252;hl</strong>. Die meisten neuen Discounter-L&#228;den haben eine <strong>Klimaanlage</strong>, Lidl ist bei der <a href="http://www.lidl.de/cps/rde/xchg/SID-290B1E64-51125428/lidl_de/hs.xsl/8336.htm" target="_blank">neuen Filialgeneration</a> schon weiter. Ziel hier ist  100 Prozent weniger Heizenergie, 30 Prozent weniger CO-Aussto&#223; und 10 Prozent weniger  Stromverbrauch im Vergleich zu einem herk&#246;mmlichen Lebensmittelmarkt .</p>
<p>Viele Weinfachh&#228;nder sollten einmal <strong>&#252;ber eine Investition ins Ladenklima</strong> nachdenken! Die Weine und die Kundenwerden es ihnen danken.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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