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	<title>Weinakademie Berlin &#187; Übersee</title>
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	<description>Beratung und Training für Weinwirtschaft und Weinhandel</description>
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		<title>Vier Wochen mit dem Kindle unterwegs</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 11:31:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zugegeben - ein richtiges Buch in der Hand ist etwas anderes - aber das schmale Teil, das mich seit vier Wochen auf meinen Reisen begleitet, möchte ich nicht mehr missen. Im New Yorker Sommer sah ich jede Menge Leute mit Ebook-Readern in der Subway, im Bus und auf den Bänken im Central Park.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9399" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fvier-wochen-mit-dem-kindle-unterwegs&amp;via=weinakademie&amp;text=Vier%20Wochen%20mit%20dem%20Kindle%20unterwegs&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Zugegeben &#8211; <strong>ein richtiges Buch</strong> in der Hand ist etwas anderes &#8211; aber das schmale Teil, das mich seit vier Wochen auf meinen Reisen begleitet, möchte ich nicht mehr missen.</p>
<div id="attachment_9404" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/buffawhat/3365522540/"><img class="size-full wp-image-9404" title="3365522540_802c09716e_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/12/3365522540_802c09716e_m.jpg" alt="Morgens in der Subway " width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Morgens in der Subway foto:Buffawhat/flickr/CC BY 2.0</p></div>
<p>Im New Yorker Sommer sah ich jede Menge Leute mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/E-Book-Reader" target="_blank">Ebook-Readern</a> in der <strong>Subway, im Bus</strong> und auf den <strong>Bänken im Central Park</strong>. Zunächst ohne ernsthaftes Interesse habe ich mir dann einige angeschaut und fand es <strong>anstrengend</strong>, Texte auf  ihnen zu lesen.</p>
<p>Dann stand die <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/chile-auf-der-suche-nach-den-top-lagen" target="_blank">Südamerika-Reise</a> vor der Tür. Fünfzehn Stunden im Flieger, vierzehn <span id="more-9399"></span>Tage unterwegs, x verschiedene Hotels. Und ich sagte mir, statt <strong>einen Haufen Bücher</strong> mitzuschleppen, probierst du es mal mit einem Reader aus. Ich habe mir <a href="http://www.chip.de/artikel/Ebook-Reader-im-Test_52947578.html" target="_blank">verschiedene Tests</a> angeschaut und jetzt ist er immer mit dabei. Weil er <strong>leicht</strong> ist, weil er <strong>einfach zu bedienen</strong> ist und weil man damit <strong>stundenlang lesen</strong> kann, wie in einem richtigen Buch.</p>
<p>Ich habe mich für den <a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/B003DZ1Y8Q" target="_blank">Kindle von Amazon</a> entschieden, weil er <strong>nicht</strong> mit einem beleuchteten Bildschirm wie ein Tablet-PC arbeitet. Da ermüdet man so schnell wie bei einem <strong>Computer Bildschirm</strong>. Der Kindle arbeitet mit <strong>elektronischer Tinte</strong>, die Schrift ist gestochen scharf, der Bildschirm blendet nicht und es braucht <strong>immer Licht von aussen</strong>. So wie bei einem Buch. Angenehm.</p>
<h4>Wie kommen die Bücher auf den Kindle?</h4>
<p>Der Kindle ist <strong>personalisiert</strong>, man bekommt automatisch <strong>ein Konto bei Amazon</strong>. Er ist mit <strong>WiFi</strong> ausgestattet und wählt sich nach Eingabe des Passwortes in das Funknetzwerk zu Hause, im Büro oder wo auch immer ein. Bücher kauft man, indem mit dem Gerät oder an einem PC durch das <strong>Amazon-Angebot</strong> surft. Dort gibts übrigens auch eine Auswahl an <strong>kostenloser Literatur</strong>. Ein Klick &#8211; und schon ist das Buch auf dem Reader. Ich habe mir einen Krimi in Santiago im Hotelzimmer hochgeladen. Die meiste Zeit wird man die WiFi Funktion abstellen, schon um den Akku zu schonen &#8211; die <strong>Bücher sind ja auf dem Gerät</strong>.</p>
<p>Alternativ kann man die Bücher <strong>zunächst auf seinen PC laden</strong> und dann per <strong>USB Kabel</strong> auf den Kindle transferieren. Genauso kommt auch Musik auf das Gerät.</p>
<p>Eine Funktion, die ich sehr interessant finde: man kann sich erst einmal eine <strong>Gratis-Leseprobe</strong> bestellen und in den ersten zwanzig Seiten stöbern. Bei <strong>Zeitungsabos</strong> gibts 14 Tage Probelesen &#8211; aber das habe ich noch nicht ausprobiert.</p>
<p>Noch eine andere Funktion finde ich gut: fährt man beim Lesen mit dem Cursor auf ein Wort, erscheint <strong>eine Übersetzung oder ein Stichwort</strong> aus einem der eingebauten Wörterbücher, verweilt man länger darauf, wird auf ein kompletter Artikel aus dem <strong>Oxford Dictionary</strong> oder dem <strong>Duden</strong> eingeblendet. Dazu braucht es keine WiFi-Verbindung.</p>
<h4>E-Books kostenlos</h4>
<p>Zum <strong>Buchangebot</strong>: man ist nicht mit Amazon verheiratet &#8211; der Kindle verdaut eine ganze Reihe von Formaten. Die Preise sind unterscheidlich &#8211; die meisten ebook-Versionen sind <strong>ein paar Euro günstiger</strong> als die Print-Ausgabe. <strong>Klassiker</strong>, für die es keine Lizenzrechte mehr zu beachten gibt, bekommt man beim <a href="http://www.gutenberg.org/" target="_blank">Projekt Gutenberg</a> oder anderen Archiv-Portalen umsonst.</p>
<p>Bücher kann <a href="http://www.kindle-tipps.de/kindle-tipps/kindle-buecher-verleihen" target="_blank">man auch ausleihen</a> &#8211; <strong>über mehrere Pattformen</strong> hinweg. In der Zeit kann man dann selbst auf das Buch nicht zugreifen. Die Abwicklung wird Amazon übernehmen. In den USA ist dieser Dienst kürzlich gestartet.</p>
<p>Auch <strong>eigene Word- oder PDF Dokumente</strong> kann man auf den Kindle laden. Dazu müssen die Dateien zunächst umgewandelt werden. Amazon kümmert sich kostenfrei darum: jeder Kindle hat <strong>eine eigene Email-Adresse</strong> &#8211; man schickt die Datei als Anhang dorthin, beim nächsten Online-Sync ist sie auf dem Gerät.</p>
<p>Wer möchte, kann während des Lesens seine <strong>eigene Musik hören</strong> oder auch <strong>im Internet surfen</strong>. Es gibt eingebaute Lautsprecher und einen Kopfhörer-Ausgang.  Beide Funktionen sind noch im <strong>Experementierstadium</strong>. Ich denke, wenn die Beta-Phase vorbei ist, wird Amazon einfach eine <strong>neue Software</strong> aufspielen. Das geht dann genauso einfach, wie die Übertragung von Büchern. Ich brauche sie nicht.</p>
<h4>Zusatzfunktionen</h4>
<p>Nicht mehr in der Beta-Phase: Funktionen, mit denen man <strong>Freunde auf Facebook oder Twitter</strong> über die aktuelle Lektüre informieren oder <strong>Anmerkungen und Highlights anderer Leser</strong> des gleichen Buches oder Artikels anschauen kann. Diese Funktionen sind in Deutschland noch <strong>nicht freigegeben</strong>.</p>
<p>Laut Amazon reicht der <strong>Akku für zwei Monate</strong> &#8211; ich habe ihn in vier Wochen kein einziges Mal aufladen müssen und die Ladeanzeige hat sich kaum bewegt. <strong>Ärgerlich</strong>: in der Originalausstattung ist <strong>kein Netzteil</strong> dabei &#8211; man muss es extra kaufen.</p>
<p>Meine <strong>Empfehlung</strong> &#8211; auch wenn jetzt viel Werbung <a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/B003DZ1Y8Q" target="_blank">für den 99€ Kindle</a> gemacht wird &#8211; <strong>unbedingt</strong> <a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/B003DZ1Y8Q" target="_blank">einen mit Tastatur</a> nehmen, das erleichtert das <strong>Stöbern im Shop</strong> und die <strong>Suche im Buch</strong> ungemein.</p>
<p><strong>PS</strong> Der Reader verändert die Wahrnehmung der Texte &#8211; es ist irgendwie aktueller. Goethes &#8220;<a href="Kampagne in Frankreich" target="_blank">Kampagne in Frankreich</a>&#8220;, die ich mir schon einmal in einer <strong>bibliophilen Ausgabe</strong> besorgt hatte, erfuhr eine solche Veränderung. Bei dem Buch gefiel mir <strong>der Schuber, der Einband, das Papier, der schöne Druck</strong> &#8211; lange lag es auf dem Tisch neben meinem Lese-Sessel und ich kam beim Lesen nicht so richtig voran. Den Kindle-Goethe habe ich &#8220;in einem Rutsch&#8221; <strong>wie eine aktuelle Reportage</strong> gelesen.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wichtig &#8211; Weinprobe mit Konzept</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 12:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Wein Nummer 26 erlahmte das Interesse dann doch etwas. Klar - es war schon spannend, die einzelnen Verschnittpartner und Herkünfte für den letztendlichen Top-Wein des Gutes einmal einzeln und im "Ur-Zustand" zu probieren. Aber ist es auch zielführend, wenn man Journalisten einen Überblick über die verschiedenen Linien des Hauses verschaffen will? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9382" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fwichtig-weinprobe-mit-konzept&amp;via=weinakademie&amp;text=Wichtig%20%26%238211%3B%20Weinprobe%20mit%20Konzept&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Nach dem <strong>Wein Nummer 26</strong> erlahmte das Interesse dann doch etwas. Klar &#8211; es war schon spannend, die einzelnen <strong>Verschnittpartner</strong> und Herkünfte für den <strong>letztendlichen Top-Wein</strong>des Gutes einmal einzeln und im &#8220;Ur-Zustand&#8221; zu probieren.</p>
<div id="attachment_9386" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/6465463201/in/photostream"><img class="size-full wp-image-9386" title="6465463201_becceef744_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/12/6465463201_becceef744_m.jpg" alt="Tasting bei Norton / Mendoza " width="240" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Tasting bei Norton / Mendoza foto:mpleitgen Weinkademie Berlin</p></div>
<p>Aber ist es auch zielführend, wenn man <strong>Journalisten</strong> einen Überblick über die verschiedenen Linien des Hauses verschaffen will?</p>
<p>Bei unserer <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/ein-deal-der-sinn-macht-brandabout-holt-weinexperten-nach-chile" target="_blank">Chile- /Argentinien-Exkursion</a> hatte <a href="http://www.brandabout.cl/" target="_blank">die Agentur</a>, die die Reise organisierte, den Betrieben vorgeschlagen, bei der Probe <strong>jeweils 6 Weine</strong> zu <span id="more-9382"></span>präsentieren. Schon bei <a href="http://www.lafite.com/ger/Andere-Weingueter/Vina-Los-Vascos" target="_blank">Los Vascos </a>war das schwierig: umfasst doch hier das Repertoire der aktuellen Weine schon <strong>acht verschiedene Weine</strong> &#8211; vom den eher <a href="http://www.lafite.com/ger/Andere-Weingueter/Vina-Los-Vascos/Las-Huertas" target="_blank">einfachen Las Huertas</a> und Brisandes bis hin <a href="http://www.lafite.com/ger/Andere-Weingueter/Vina-Los-Vascos/Le-Dix-de-Los-Vascos" target="_blank">zum Le Dix</a>, von dem je nach Jahrgang nur 2.000 bis 5.000 Kisten gemacht werden. Das <strong>Los Vascos Sortiment</strong> ist recht übersichtlich &#8211; die meisten Wineries haben eine <strong>Rebsorten Linie, eine Reserva Linie</strong> und ihre <strong>Top-Weine</strong>. Die einzelnen Linien werden dann noch <strong>durch die Rebsorten dekliniert</strong> und wahlweise noch einmal  <strong>mit und ohne Holz-Einsatz</strong> präsentiert. Von Fall zu Fall wird das Sortiment zusätzlich durch Weine im <strong>entry-level</strong> und im <strong>Top-Segment</strong> ergänzt. Außerdem darf der hauseignene Icon-Wein nicht fehlen!</p>
<p>Zurück zur Frage: <strong>soll man das alles Besuchern vorführen?</strong> Klare Antwort:<strong> nein!</strong></p>
<p>Das wichtigste bei einer Weinprobe für Profis ist<strong> die Vorbereitung</strong>! Zunächst sollte man sich darüber klar werden, <strong>was man vorstellen möchte</strong>. Was sollen die Besucher über den Betrieb erfahren, was sollen sie mitnehmen? Was steht exemplarisch für mein Haus? <strong>Die Probe muss also ein Thema haben.</strong></p>
<p>Zweiter Schritt bei der Vorbereitung: <strong>vernünftige Unterlagen</strong>. Nichts ist unprofessioneller, als die <strong>Flaschen herumzureichen</strong> und es jedem zu überlassen, sich schnell die wichtigsten Daten vom Etikett herunterzuschreiben. Das führt zu Nachfragen und <strong>garantiert Verwechslungen</strong>. Die Besucher sind mehr mit dem Schreiben als mit dem Wein beschäftigt. Wichtig kann eventuell auch <strong>eine numerierte Verkostungsmatte</strong> sein, damit man gleich sieht, welcher Wein zu welcher Position auf der Liste gehört. Ob man einen <strong>Verkostungsbogen</strong> beilegt oder nur eine <strong>Liste mit der Probenfolge</strong> aushändigt, ist Geschmacksfrage &#8211; eine <strong>Unterlage mit der Verkostungsreihenfolge</strong> muss sein.</p>
<p>Viele Journalisten und Weinprofis haben ihre <strong>eigene Notizschrift</strong> und ihr eigenes Notizheft. Ich schreibe meine Notizen lieber in ein Notizbuch &#8211; da habe ich sie alle beieinander &#8211; die Verkostungszettel der Betriebe haben alle <strong>unterschiedliche Formate</strong> und verschwinden gerne mit den Prospekten in einem Stehsammler. Sie wieder zu finden ist umständlich.</p>
<p>Auf die Liste gehören nicht nur die <strong>richtige Bezeichnung</strong>, sondern auch <strong>einige Basis-Angaben</strong> zum Alkohol-Gehalt, zum Restzucker, zur Säure und zum Schwefel. Das erspart Nachfragen und erleichtert die Einschätzung des Weins im Glas. Möchte man noch mehr tun, kann man auch noch <strong>andere wichtige Daten</strong> mitgeben, wie Erntezeitpunkt, Ausbau, Mengenangaben oder Flaschenzahlen. Wer es ganz gut meint, kann die Probenfolge auch noch <strong>als Word-Dokument  oder PDF</strong> auf einem Stick abspeichern &#8211; da braucht es beim Schreiben hinterher nur ein copy/paste um die korrekten Daten im Text zu haben.</p>
<p>Auf den Stick gehört dann auch die <strong>digitale Pressemappe</strong> mit Vorstellung des Weingutes, Angaben zu Personen, Fotos, Videos und Karten. Die <strong>herkömmlichen Prospekte und Pressemappen</strong> braucht man natürlich immer noch, aber man muss Verständnis haben, wenn viele Profis sie liegenlassen oder später wegwerfen. Bei zwanzig besuchten Betrieben machte das Konvolut bei der letzten Südamerika-Reise <strong>mehr als fünf Kilo</strong> aus &#8211; wer nicht entsprechend vorbereitet ist, zahlt saftig für das Übergepäck!</p>
<p>Alternativ oder auch ergänzend: gleich nach der Reise <strong>ein Dankeschön an die Besucher per email</strong> mit dem Hinweis auf die eigene Website und dem link zu einem <strong>Download-Bereich</strong> für Journalisten &#8211; wer es ganz individuell machen möchte, kann dort auch nochmal für eine gewisse Zeit die Probenliste vorrätig halten.</p>
<p>Das alles sollte heute wirklich <strong>Allgemeinwissen</strong> sein &#8211; aber man wundert sich immer wieder, wie häufig diese <strong>ganz einfachen Regeln</strong> auch von <strong>bekannten Betrieben</strong> nicht beachtet werden.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wie Oscar zu seinem Maultier kam &#8211; neue Perspektiven für Traubenbauern in Argentinien mit Fairtrade</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 03:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oscar Bordegnon (45) ist LKW-Fahrer. Vier seiner fünf Kinder sind schon groß. Der Älteste verdient schon sein eigenes Geld, die Jüngste geht noch in den Kindergarten.  Wie viele Leute hier hat er hinter seinem Haus in einem Vorort von Mendoza noch einen halben Hektar Reben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9333" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fwie-oscar-zu-seinem-maultier-kam-neue-perspektiven-fuer-traubenbauern-in-argentinien-mit-fairtrade&amp;via=weinakademie&amp;text=Wie%20Oscar%20zu%20seinem%20Maultier%20kam%20%26%238211%3B%20neue%20Perspektiven%20f%C3%BCr%20Traubenbauern%20in%20Argentinien%20mit...%20&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Oscar Bordegnon</strong> (45) ist LKW-Fahrer. Vier seiner fünf Kinder sind schon groß. Der Älteste verdient sein eigenes Geld, die Jüngste geht noch in den <strong>Kindergarten</strong>.  Wie viele Leute hier hat er hinter seinem Haus <strong>in einem Vorort von Mendoza</strong> noch einen <strong>halben Hektar Reben</strong>.</p>
<div id="attachment_9337" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/6380148915/"><img class="size-full wp-image-9337" title="Fraitrade Mendoza" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/11/6380148915_d3b0c5a5b2_m.jpg" alt="Marcela und Oscar Bordegnon produzieren Trauben für Fairtrade Wein foto:mpleitgen Weinakademie Berlin" width="240" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Marcela und Oscar Bordegnon produzieren Trauben für Fairtrade Wein foto:mpleitgen Weinakademie Berlin</p></div>
<p><strong>Vier Tage in der Woche</strong> ist er mit seinem LKW unterwegs, den Rest der Zeit arbeitet er in seinem Weinberg oder hilft seinem <strong>Onkel Miguel</strong>, der nebenan einen Hektar bewirtschaftet. Den Weinberg kann man hier nie allein lassen: Mendoza ist <strong>eine Oase in einer Wüste mit kontinentalem Klima</strong>. Wenn nicht ständig bewässert<span id="more-9333"></span> wird, vertrocknet alles.</p>
<p>Oscar bekommt seine <strong>wöchentliche Zuteilung</strong> zu einer bestimmten Stunde zu einem bestimmten Tag. Da muss alles vorbereitet sein &#8211; das Wasser soll <strong>jeden Winkel des kleinen Weinbergs</strong> erreichen. Das Wasser kommt von den Anden und wird nach einem <strong>komplizierten Sytem</strong> verteilt. Es stammt aus der Inka-Zeit, ist aber sehr ineffizient: in den offenen Gräben kommt <strong>nur 50% der Wassermenge</strong> an. Die viel effektivere<strong> Tröpfchenbewässerung</strong> kann sich Oscar, wie all die anderen Klein-Bauern, nicht leisten.</p>
<p>Seit 2005 ist Oscar Mitglied bei <strong>&#8220;Vina de la Solidaridad</strong>&#8220;, einem der beiden <strong>Fairtrade Projekte</strong> in Argentinien. Warum &#8211; Argentinien ist doch nicht dritte Welt? Dazu muß man wissen, wie die Zusammenarbeit zwischen den kleinen und großen <strong>Weinbauern</strong> und den<strong> Kellereien</strong> funktioniert. Die Bauern haben keine Möglichkeit ihre Trauben selbst zu vinifizieren und zu vermarkten. Sie liefern ihre Ernte bei den großen Kellereien ab, oft ohne vorher zu wissen, <strong>welchen Preis</strong> sie dafür bekommen. In welche Qualitätsklasse sie eingestuft werden, bestimmt die Kellerei. Gibt es eine große Ernte sind die Preise extrem niedrig. Die Bezahlung erfolgt <strong>manchmal erst nach einem Jahr</strong> oder später. Das <strong>Risiko</strong> ist ziemlich <strong>einseitig</strong> verteilt.</p>
<p><strong>2005</strong> gründeten einige Weinbauern die &#8220;<a href="http://www.fair-wein.de/fair-trade-projekt-soluna" target="_blank">Vina de la Solidaridad</a>&#8221; und schlossen einen Vertrag mit der <strong>Furlotti-Kellerei</strong> für die Verarbeitung der Trauben. Die <strong>Furlottis</strong> gehörten mit über 3.000 Hektar zu den großen <strong>Wein-Dynastien</strong> in Mendoza. In der Krise der 70er Jahre verkauften sie drei ihrer vier Kellereien. <strong><a href="http://www.solunawines.com/winery.html" target="_blank">Gabriela Furlotti</a></strong>, die Enkelin der Gründer suchte für die Kellerei nach einem <strong>alternativen Geschäftsmodell</strong>, um den Betrieb ihrer Großeltern fortzuführen. Sie fand auf der einen Seite <a href="http://www.solunawines.com/invest.html" target="_blank">Investoren</a> und auf der anderen Seite half sie mit, die <strong>&#8220;Vina de la Solidaridad&#8221;</strong> zu gründen. Bauern und Kellerei sind so <strong>sehr eng miteinander verbunden</strong> &#8211; ein Glücksfall.</p>
<p>Die Kellerei verkauft etwa <strong>200.000 Flaschen</strong> jährlich unter den Namen <a href="http://www.solunawines.com/wine.html" target="_blank">Amaranto  und Soluna </a>mit dem <strong>Fairtrade  Siegel</strong>.</p>
<p>Um das <strong>Fairtrade Siegel</strong> tragen zu dürfen, müssen die Mitglieder die<a href="http://www.fairtrade-deutschland.de/produzenten/wein/fairtrade-standards/" target="_blank"> Auflagen der Fairtrade Organisation</a> erfüllen: es muß eine <strong>demokratische Selbstverwaltung</strong> der Produzenten geben, der <strong>Minimum-Preis</strong> für die Trauben muß mindestens dem Marktpreis entsprechen, <strong>Kinderarbeit</strong> ist nicht erlaubt, <strong>Mindestlöhne</strong> und A<strong>rbeitsschutzbestimmungen</strong> sind einzuhalten.</p>
<p>Die Fairtrade Produzenten erhalten aus den <strong>Lizenzeinnahmen der Fairtrade Organsiation</strong> <a href="http://www.fair-wein.de/node/37" target="_blank">eine Prämie</a>, die sie unter sich auftzeilen können. Die mittlerweile <strong>26 Weinbauern in Mendoza</strong> zahlen einen Teil davon aus, ein anderer Teil geht in einen <strong>Emergency Fond.</strong> Von der ersten Prämie hat Oscar ein paar <strong>notwendige Geräte</strong> für seinen Weinberg gekauft, im nächsten Jahr einen <strong>Computer für seine Kinder</strong> und letztes Jahr hat er <strong>einen Zaun</strong> um sein Haus gebaut. Marcela fühlt sich so geschützter &#8211; die meisten Nachbarn haben hohe Mauern um ihr Anwesen, aber das war für die Bordegnonis unerschwinglich.</p>
<p>Man trifft sich, man diskutiert, stimmt ab und feiert zusammen &#8211; zum Ende der Ernte zum Beispiel. Die <strong>Agrar-Ingenieurin Laura Bardotti</strong> kümmert sich um die Mitglieder &#8211; sie ist das <strong>Verbindungsglied zur Kellerei</strong>. Durch &#8220;<a href="http://www.fair-wein.de/fair-trade-projekt-soluna" target="_blank">Vina de la Solidaridad</a>&#8221; sei ein ganz<strong> neuer Zusammenhalt</strong> unter den Produzenten entstanden.</p>
<p>Es wären Sachen möglich, an die man früher imTraum nicht gedacht hätte, sagt Bardotti. Man<strong> hilft einander</strong> bei der Arbeit und als letztes Jahr das<strong> Pferd von Oscars Onkel Miguel</strong> gestohlen wurde, entschied die Versammlung, dass es sich um einen <strong>Notfall</strong> handele &#8211; ohne Pferd hätten Oscar und Miguel nicht weitermachen können. Als wir Oscar und seine Frau vor Ort besuchten, guckte aus dem Stall hinterm Haus <strong>ein neugieriges Maultier</strong> hervor &#8211; bezahlt aus dem Emergency Fund von &#8220;<a href="http://www.fair-wein.de/fair-trade-projekt-soluna" target="_blank">Vina de la Solidaridad</a>&#8220;.</p>
<p>Infos zu den Weinen und zum Projekt <a href="http://www.solunawines.com/index-2.html" target="_blank">gibt es hier</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Ein Deal, der Sinn macht &#8211; Brandabout holt Weinexperten nach Chile</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 02:40:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Entwickelt wurde das Konzept einer individuellen Beratung durch Weinexperten aus dem Zielland von der dynamischen Agentur Brandabout aus Santiago de Chile. Brandabout lädt jeden Monat 4 Experten ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9318" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fein-deal-der-sinn-macht-brandabout-holt-weinexperten-nach-chile&amp;via=weinakademie&amp;text=Ein%20Deal%2C%20der%20Sinn%20macht%20%26%238211%3B%20Brandabout%20holt%20Weinexperten%20nach%20Chile&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Heute morgen probierten wir <strong>in aller Ruhe</strong> die Weine einer Kellerei, die in Deutschland bisher nicht vertreten ist. Die Weine wurden <strong>ausführlich analysiert</strong> und bewertet.</p>
<div id="attachment_9321" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/6356059785/in/photostream"><img class="size-full wp-image-9321" title="6356059785_2c3eea54b9_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/11/6356059785_2c3eea54b9_m.jpg" alt="Katherine, Alejandra und Susana von Brandabout Santiago" width="240" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Katherine, Alejandra und Susana von Brandabout Santiago foto:mpleitgen</p></div>
<p>Nach einer Tasse Kaffee kamen der <strong>Weinmaker und der Verkaufsdirektor</strong> der Kellerei dazu und wir diskutierten 2 Stunden über die Weine selbst, über <strong>Qualität und Stil</strong>. Vor allem ging es um <strong>vergleichbare Produkte</strong> und die Chancen auf dem deutschem Markt. Entsprechen die Weine <span id="more-9318"></span>den <strong>Erwartungen von Handel und Konsumenten</strong> in Deutschland und der Schweiz? Stimmt die &#8220;<strong>Story</strong>&#8221; zu den Weinen? Lassen sich die <strong>Preisvorstellungen</strong> realisieren und welche Mengen kann man wohl absetzen. Eine <strong>sehr offene Diskussion</strong>, viele Fragen, viele Details und viele Anregungen.</p>
<p>Dieses Treffen wurde als &#8220;<a href="http://www.brandabout.cl/uncategorized/germany-switzerland-tasting-panel-discussion-14th-of-november-2011/" target="_blank"><strong>Germany &amp; Switzerland Tasting &amp; Panel Discussion</strong></a>&#8221; angekündigt und kann von Kellereien gebucht werden. Entwickelt wurde das Konzept einer <strong>individuellen Beratung durch Weinexperten</strong> aus dem Zielland von der dynamischen <strong><a href="http://www.brandabout.cl/" target="_blank">Agentur Brandabout</a></strong> aus Santiago de Chile. Brandabout lädt jeden Monat<strong> 4 Experten</strong> ein. Je nach Nachfrage kommen sie aus Europa, Rußland, Asien, den USA oder Kanada. Neu hinzugekommen sind der letzten Zeit Mexiko und Brasilien. Die Experten sind <strong>Fach-Autoren</strong> und <strong>Journalisten</strong>, aber auch <strong>Master of Wine</strong> und <strong>Wein-Marketing-Profis</strong>, die sich in dem jeweiligen Markt auskennen.</p>
<p>Die<strong> Tastings und Diskussionen</strong> finden entweder in den Kellereien oder in den Büros von Brandabout statt, wo ein <strong>professioneller Tasting-Raum</strong> zur Verfügung steht. Gleichzeitig engagiert sich Brandabout als Wissensvermittler über die neuesten Entwicklungen in Chile. Der Deal mit den Experten besteht in <strong>Information vor Ort</strong>, Treffen mit wichtigen Leuten aus der chilenischen Weinbranche gegen <strong>Expertise und Beratung</strong>.</p>
<p>Die Agentur steht dabei für die <strong>Organisation und Logistik</strong>, die mit fast <strong>preußischer Pünktlichkeit</strong> abläuft. Also keine <strong>Termin-Hetze</strong> und <strong>ausufernde Abend-Essen</strong>, die einen erst um 2 ins Bett sinken lassen &#8211; sondern <strong>wohl organisierte, effektive Arbeitstage</strong>. Die Gründerin und Chefin der Agentur, <a href="http://www.brandabout.cl/about-us/history/" target="_blank"><strong>Jane Nisbet Huseby</strong></a> ist in Norwegen zu Hause. Vor Ort in Chile gibt es vier Damen: <strong>Alejandra</strong> fürs Büro, <strong>Helen</strong> für die Besuchsprojekte, <strong>Susana</strong> für die Kommunikation und die <strong>studierte Önologin Katherine</strong> für den fachlichen Teil. Bei den Besuchen ist immer jemand von der Agentur dabei, <strong>moderiert und schreibt Protokoll</strong>. Die Agentur forciert keine Themen, sondern hält sich zurück. Das Gespräch entwickelt sich zwischen der Leuten von den Wineries und den Experten.</p>
<p>Das Konzept <strong>wird gut angenommen</strong>: Experten nach Chile zu holen, ihnen die Möglichkeiten zu zeigen und dann mit ihnen zu diskutieren, kann <strong>effektiver und preiswerter</strong> sein, als selbst Recherche vor Ort zu treiben. Seit dem Start in 2005 hat Brandabout in Chile <strong>etwa 100 Kunden</strong> gewonnen, die mehr oder wenig regelmäßig einen Experten buchen. 2009 startete Brandabout auch<strong> in Argentinen</strong> &#8211; dort sind es zur Zeit 20 Kellereien.</p>
<p>Mich hat das Konzept überzeugt &#8211; deshalb bin ich gerne nach Chile gefahren.</p>
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		<title>Chile &#8211; auf der Suche nach den Top-Lagen</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 03:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ob Franz Stockinger immer weiss, wo seine Fässer stehn? Stockinger  Fuder in Chile - das war eine der ersten Überraschungen, die uns gestern erwartete.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9307" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fchile-auf-der-suche-nach-den-top-lagen&amp;via=weinakademie&amp;text=Chile%20%26%238211%3B%20auf%20der%20Suche%20nach%20den%20Top-Lagen&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Ob <strong>Franz Stockinger</strong> immer weiss, wo seine Fässer stehn? <strong>Stockinger  Fuder in Chile</strong> &#8211; das war eine der ersten Überraschungen, die uns erwartete.</p>
<div id="attachment_9312" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/6347143712/"><img class="size-full wp-image-9312" title="6347143712_38df0d093c_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/11/6347143712_38df0d093c_m.jpg" alt="Maecelo Retamal vor den Stockinger Fässern bei De Martino " width="240" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Maecelo Retamal vor den Stockinger Fässern bei De Martino foto:mpleitgen/Weinakademie Berlin</p></div>
<p><strong>Marcelo Retamal</strong>, der Winemaker von De Martino in Isla de Maipo südlich von Santiago hatte noch ein paar mehr für uns bereit. &#8220;Wir haben uns in den letzten Jahren von vielem verabschiedet &#8211; von der sehr <strong>späten Lese,</strong> die mitverantwortlich für den hohen Alkohol und die Marmeladigkeit unserer Weine war. Von der <strong>Reinzuchthefe</strong> und<span id="more-9307"></span> den <strong>neuen Barriques</strong>, die unsere Weine uniformieren. Dafür bauen wir unsere Top-Syrah zum Beispiel in den <strong>Stockinger Fässern</strong> aus. Oder probieren wieder die alte <strong>Gobelet Erziehung</strong> aus, die bedeutet zwar einen größeren Aufwand, aber wir haben keinen Sonnenbrand mehr, weil die Trauben beschattet werden. Licht und Sonne haben wir mehr als genug.&#8221;</p>
<p>Retamal ist für die <strong>300 ha von De Martino</strong> verantwortlich und ständig auf der Suche. Er sucht <strong>geeignete Standorte</strong> für die Weine, die er im Kopf hat. Für die Rebsorten, mit denen er gerne arbeiten möchte. Sein Star heisst <strong>Carmenere</strong>, die bei De Martino erstmals systematisch vermarktet wurde und jetzt nach und nach zu der chilenischen Rebsorte wird. Verliebt ist er in die<strong> Syrah</strong> und letztes Jahr hat er einen kleinen Weinberg mit wirklich <strong>alten Carignan Reben</strong> entdeckt, der extensiv bewirtschaftet wird.</p>
<p>Für Retamal, der 2009 zum <strong>chilenischen Weinmaker des Jahrzehnts</strong> ausgerufen wurde, ist das Zusammenspiel von <strong>Boden, Microklima und Rebsorte</strong> Vorausetzung für große Weine. Da gibt es dann auch Überraschungen: wer von aussen auf Chile blickt, für den ist klar: <strong>im Süden in Bio Bio ist es kühl</strong> und je weiter es nach <strong>Norden</strong> geht, desto <strong>wärmer</strong> wird es. &#8220;Stimmt nicht&#8221; sagt Retamal. Im <strong>Limari Valley</strong> 500 Kilometer nördlich von Santiago herrscht wegen des Einflusses der <strong>kalten Winde vom Pazifik und den Wolken</strong>, die sich am Meer entlang bilden, eher ein kühles Klima. Er hatte recht &#8211; genauso erlebten wir es am nächsten Tag. &#8220;und in Bio Bio wird es im Sommer sehr heiß. Das ist eher ein Hot Climat.&#8221; Man muss also<strong> genau hinschauen.</strong></p>
<p>Retamal hat großen Einfluß auf die<strong> junge Generation der Winemaker in Chile</strong> -deshalb gehen viele heute landesweit auf die Suche nach den <strong>richtigen Standorten für ihre Top-Weine</strong>. Die einen gehen an die Küste, andere in die Anden bis über 2.000 Meter, andere wie Retamal suchen sich kleine Parzellen in weniger extremen Lagen aus. Die <strong>weiten Transportwege</strong> nehmen sie in Kauf. Wenn das Lesegut in Top-Zustand ist, braucht es 500 km mit dem LKW nicht zu fürchten. &#8220;Wir machen <strong>keine Kaltmaceration</strong> und bei unseren Top-Weissweinen machen wir auch <strong>keine Kaltvergärung</strong>. Wir lassen die Hefen auf den Beeren wirken und hören ganz genau zu, beobachten und probieren.&#8221;</p>
<p>Hier zumindest stimmt die Gleichung <strong>Neue Welt = Maschinenwein</strong> nicht. De Martino betreibt zu <strong>100% Bioanbau</strong>, übrigens von BCS aus Deutschland zertifiziert. Auch <strong>Nachhaltigkeit</strong> hat man sich auf die Fahnen geschrieben und zertifizieren lassen. &#8220;Wir leben <strong>seit drei Generationen</strong> vom Wein &#8221; sagt <strong>Marc Antonio De Martino</strong>, der zusammen mit seinen Brüdern für die Familie das Weingut managt &#8220;und wir müssen ständig bereit sein, etwas dazu zu lernen. Heute ist der Standard eben eine <strong>umweltverträgliche und nachhaltige Produktion</strong>. Dazu stehen wir!&#8221;</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wie man aus einem alten Hut einen neuen Aufreger macht</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 06:33:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9015" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fwie-man-aus-einem-alten-hut-einen-neuen-aufreger-macht&amp;via=weinakademie&amp;text=Wie%20man%20aus%20einem%20alten%20Hut%20einen%20neuen%20Aufreger%20macht&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><div id="attachment_9021" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://www.flickr.com/photos/grendelkhan/2213160533/"><img class="size-full wp-image-9021" title="2213160533_54ff83b741_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/10/2213160533_54ff83b741_m.jpg" alt="Jetzt gärt es wieder ...." width="160" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Jetzt gärt es wieder .... foto:grendelkhan/flickr/CC BY-SA 2.0</p></div>
<p><strong>Gentechnisch veränderte Weinhefe</strong> &#8211; schon lange habe ich darauf gewartet, daß ein <strong>schreibender Kollege</strong> sich einmal dieses Themas annimmt.</p>
<p>Zur Zeit ist sie für uns gar kein Thema: <strong>ML01</strong> ist nur <strong>in Kanada und den USA</strong> zugelassen. Diese Hefe wandelt nicht nur <strong>Zucker zu Alkohol</strong> um, sondern auch gleichzeitig <strong>Äpfelsäure zu Milchsäure</strong>. Sie wird kommerziell <strong><a href="http://www.fda.gov/Food/FoodIngredientsPackaging/GenerallyRecognizedasSafeGRAS/GRASListings/ucm153936.htm" target="_blank">bereits seit 2003</a></strong> verwendet. In diesem Sinne ist sie auch schon <strong>ein alter Hut</strong>. Die Hefe hat auch die Publikumspresse erreicht -  <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2006/0830/wissenschaft/0004/index.html" target="_blank">Lucian Haas veröffentlichte in der Berliner Zeitung</a>  einen allgemeinverständlichen Artikel zu ML01. <span id="more-9015"></span> <strong></strong> Auch in den <a href="http://www.wineanorak.com/GM_yeasts.htm" target="_blank">Weinblogs</a> drehte ML01<a href="http://www.drvino.com/2011/02/18/headaches-histamines-wine-gm-yeast-ml01/" target="_blank"> ihre Runden</a></p>
<p>Aber noch immer scheint sie <strong>das Zeug zum Aufreger</strong> zu haben: die neue Ausgabe des <a href="http://www.slowfood.de/slowfoodmagazin/inhalt/" target="_blank">SlowFood Magazins</a> (05-2011) widmet der Hefe zwei Seiten. <strong></strong>Nachdem der <strong>unvermeidliche Reinhard Löwenstein</strong> &#8211; Zitat: &#8220;Wein ist kein Naturprodukt&#8221;- bemüht wird, gibt der Artikel dann gute Ratschläge: &#8220;um jegliches Risiko auszuschließen, kann man natürlich auch einfach auf den <strong>Konsum von Weinen aus den USA und Kanada</strong> verzichten&#8221; &#8211; und damit vermeiden, veilleicht doch Gen-Wein zu sich zu nehmen. Da <strong>Kopfschmerzen nach Weingenuß</strong> vielleicht doch etwas mit <strong>mißratenem biologischem Säureabbbau</strong> zu tun haben könnten, solle man  einfach weniger trinken. Dann braucht man keine säureabbauenden Gene im Wein und alles kann so bleiben, wie es ist.</p>
<p>Bitte nicht falsch verstehen: ich bin auch <strong>kein Freund von Genmanipulation</strong>, aber seit 1857 <strong>Louis Pasteur</strong> das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Louis_Pasteur" target="_blank">Milchsäurebakterium entdeckte</a> und die <strong>Vorgänge bei der alkoholischen Gärung</strong> beschrieb, hat sich die Wissenschaft zwar rasant entwickelt &#8211; vieles wissen wir aber immer noch nicht. Ständig muss auch Neues ausprobiert werden. Und zwar nicht nur &#8220;<strong>um bei der Weinherstellung  Zeit zu sparen</strong>&#8221; , wie Desrues schreibt, sondern vor allem, weil man die <strong>Prozesse in Richtung Qualität</strong> steuern will. Ob das jetzt mit <strong>genetisch veränderten Organismen</strong> erreicht werden muss, darüber kann man diskutieren &#8211; einstweilen ist es bei uns verboten.</p>
<p>Wein ist halt immer <strong>noch viel komplexer</strong>, als die meisten Konsumenten denken. Die Diskussion um Genmanipulation verunsichert bis in die Branche hinein.  <strong>Neuzüchtungen, Kreuzungen, Hybriden, Klone</strong>???  Da denken selbst viele Azubis zunächst, daß das etwas mit <strong>Gentechnik</strong> zu tun hat.</p>
<p>Wein ist immer <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wein-warum-panikmacher-leichtes-spiel-haben">gut für einen kleinen Skandal</a> &#8211; wer will, kann <strong>täglich irgendein Thema aufbauen</strong>. Warum das so ist, hatte ich schon <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wein-warum-panikmacher-leichtes-spiel-haben" target="_blank">im Februar dieses Jahres</a> beschrieben, als <strong>Gummi Arabicum</strong> die Runde machte.</p>
<p>Aufgrund des <strong>fehlenden Wissens über den Wein</strong> und seine Herstellung und die <strong>Erwartung der Verbraucher</strong>, daß Lebensmittel &#8220;natürlich&#8221; erzeugt werden, ist es einfach, aus <strong>einem alten Hut einen neuen Aufreger</strong> zu machen. Zum Glück ist das <strong>Slow Food Magazin</strong> kein Massenblatt.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wein aus Leidenschaft</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 08:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom Saulus zum Paulus - so ging es dem Berliner Weinhändler Rolf Paasburg mit Weinen aus Südafrika. Im Gespräch mit Hauptstadtwinzer Daniel Mayer hielt er mit seiner anfänglichen Skepsis nicht hinterm Berg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton8994" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fwein-aus-leidenschaft&amp;via=weinakademie&amp;text=Wein%20aus%20Leidenschaft&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Vom <strong>Saulus zum Paulus</strong> &#8211; so ging es dem<a href="http://www.paasburg.de/" target="_blank"> Berliner Weinhändler Rolf Paasburg</a> mit<strong> Weinen aus Südafrika</strong>.</p>
<div id="attachment_8997" class="wp-caption aligncenter" style="width: 390px"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=pupDBdrLMAI"><img class="size-full wp-image-8997   " title="Paasburg" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/10/Paasburg.jpg" alt="Großstadtwinzer Daniel Mayer mit Rolf Paasburg" width="380" height="232" /></a><p class="wp-caption-text">Großstadtwinzer Daniel Mayer mit Rolf Paasburg foto:BerlinWeinEvent</p></div>
<p><span id="more-8994"></span>Im Gespräch mit Hauptstadtwinzer <strong>Daniel Mayer</strong> hielt der ehemalige Rugby-Spieler, der seit fast 30 Jahren in Kreuzberg seinen Handel <strong>&#8220;<a href="http://www.paasburg.de/" target="_blank">Wein aus Leidenschaft</a>&#8220;</strong> (WAL) betreibt, mit seiner anfänglichen Skepsis nicht hinterm Berg. &#8220;Die Anfänge waren <strong>Billig-Abfüllungen</strong> für Supermärkte und Dicounter. Das war für Fachhändler wenig interessant&#8221;.</p>
<p>Paasburg war vor einiger Zeit <strong>selbst in Südafrika</strong> und hat sich umgesehen. Seit den <strong>Anfängen in Deutschland</strong> habe sich viel geändert, meint er. Im Fachhandel gehe es <strong>um guten Wein</strong> und da gehöre Südafrika unbedingt mit dazu.</p>
<p>Das Video wurde im Vorfeld der <strong><a href="../weinshow-der-superlative" target="_blank">Südafrika Weinshow am 9.Oktober in Berlin</a></strong> aufgezeichnet.</p>
<p>Weinakdemie Berlin ist Partner der Südafrika Weinshow</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Billy Wagner (Rutz Weinbar) zu Südafrika in der Spitzengastronomie</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 07:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Vorfeld der Südafrika Weinshow am 9.Oktober in Berlin sprach Daniel Mayer mit Leuten aus der Berliner Weinszene. Er wollte wissen, welche Bedeutung Südafrikanische Weine in der Gastronomie und im Handel haben. Erster Gespächspartner war Chef-Sommelier  Billy Wagner aus der Weinbar Rutz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton8979" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fbilly-wagner-rutz-weinbar-zu-suedafrika-in-der-spitzengastronomie&amp;via=weinakademie&amp;text=Billy%20Wagner%20%28Rutz%20Weinbar%29%20zu%20S%C3%BCdafrika%20in%20der%20Spitzengastronomie&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Im Vorfeld der <strong><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/weinshow-der-superlative" target="_blank">Südafrika Weinshow am 9.Oktober in Berlin</a></strong> sprach Hauptstadtwinzer <strong>Daniel Mayer</strong> mit Leuten aus der Berliner Weinszene. Er wollte wissen, welche Bedeutung Südafrikanische Weine in der Gastronomie und im Handel haben. Erster Gespächspartner war<a href="http://www.youtube.com/watch?v=QNal9_ItIZA" target="_blank"> <strong>Chef-Sommelier  Billy Wagner</strong></a> aus der <a href="http://www.rutz-weinbar.de/" target="_blank">Weinbar Rutz</a>. <span id="more-8979"></span>Wagner ist über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt &#8211; vor kurzem wurde er von der<strong> Jury des Falstaff</strong> zum<a href="http://schiller-wine.blogspot.com/2011/04/falstaff-deutschland-wine-trophies-2011.html" target="_blank"> Sommelier des Jahres</a> gekürt und beim Papstbesuch durfte er dem <strong>Heiligen Vater</strong> einschenken.</p>
<p>Zum<a href="http://www.youtube.com/watch?v=QNal9_ItIZA" target="_blank"> Interview</a> auf das Foto klicken</p>
<div id="attachment_8981" class="wp-caption aligncenter" style="width: 374px"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=QNal9_ItIZA"><img class="size-full wp-image-8981 " title="FireShot capture #225 - 'Weinbar Rutz Berlin_mp4 - YouTube' - www_youtube_com_watch_v=QNal9_ItIZA" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/09/FireShot-capture-225-Weinbar-Rutz-Berlin_mp4-YouTube-www_youtube_com_watch_vQNal9_ItIZA.jpg" alt="Daniel Mayer mit Billy Wagner von der Weinbar Rutz" width="364" height="211" /></a><p class="wp-caption-text">Daniel Mayer mit Billy Wagner von der Weinbar Rutz foto:Berlin WeinEvent</p></div>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Weinshow der Superlative</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 07:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Selbst in Südafrika dürfte es nicht alltäglich sein, Winzer und Weine so geballt zu erleben" schreibt Antje Seeling auf ihrem Blog in Bezug auf die 10. Südafrika Weinshow am 9. Oktober in Berlin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton8943" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fweinshow-der-superlative&amp;via=weinakademie&amp;text=Weinshow%20der%20Superlative&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><div id="attachment_8951" class="wp-caption alignleft" style="width: 175px"><a href="http://www.suedafrika-weinshow.de/"><img class="size-full wp-image-8951" title="bild 009" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/09/6191516876_c87f3f7e4c_m.jpg" alt="Südafrika Weinshow" width="165" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Südafrika Weinshow am 9. Oktober 2011 in Berlin foto:wosa</p></div>
<p>&#8220;Selbst in<strong> Südafrika</strong> dürfte es nicht alltäglich sein, Winzer und Weine so geballt zu erleben&#8221; schreibt<a href="http://www.weinworte.de/suedafrika-in-berlin" target="_blank"> Antje Seeling </a>auf ihrem Blog in Bezug auf die<strong> 10. Südafrika Weinshow am 9. Oktober in Berlin</strong>. <a href="http://www.nikos-weinwelten.de/home/beitrag/archive/2011/september/27/suedafrika_weinshow_der_superlative_in_berlin/index.htm" target="_blank">Niko Rechenberg</a> meint, an diesem Sonntag verwandele sich das Ellington Hotel im Herzen Berlins in eine<strong> südafrikanische Genussoase</strong>.</p>
<p>Die Besucher erwartet eine Weinshow der Superlative: <strong>50 Winzer vom Kap präsentieren fast 600 Weine</strong>. (Hier geht&#8217;s<a href="http://www.suedafrika-weinshow.de/index.php?id=38" target="_blank"> zur Übersicht</a>) Das ist die <strong>größte Südafrika-Weinprobe</strong> in Deutschland. Mehr gibt&#8217;s nur noch beim zentralen Europa-Event in der darauffolgenden Woche<span id="more-8943"></span> in London zu probieren. In Berlin ist es also möglich, sich einen sich einen<strong> aktuellen Überblick</strong> über die Weinszene am Kap zu verschaffen – ohne erst um die halbe Welt reisen zu müssen.</p>
<p>Die Präsentation wird ergänzt mit <strong>Seminaren und Themenverkostungen</strong>: im Fokus stehen <strong>Sauvignon Blanc</strong> und<strong> Shiraz</strong>. Zusammen mit dem Restaurant des Ellington wird es<a href="http://www.suedafrika-weinshow.de/index.php?id=111" target="_blank"> ein Angebot an südafrikanischen Speisen</a> geben. Man hat sie Gelegenheit, sich über (Wein)Tourismus in Südafrika zu informieren oder einer musikalischen Darbietung zu lauschen.</p>
<p>Wer sich aus erster Hand über das neue<a href="http://www.suedafrika-wein.de/index.php?id=138" target="_blank"> südafrikanische Nachhaltigkeitssiegel </a>und das <strong>Programm der nachhaltigen Weinerzeugung</strong> mit besonderem Augenmerk auf den <strong>Naturschutz</strong> und die <strong>Bio-Diversivität</strong> informieren möchte, kann direkt mit Su Birch, CEO der Wines of South Africa (WOSA) sprechen. Erwartet wird auch der<a href="http://www.suedafrika.org/de/botschaft/botschafter.html" target="_blank"> südfarikanische Botschafter Arnold Stofile</a>.</p>
<p>Ein weiterer Grund nach Berlin zu kommen ist <a href="http://www.eat-berlin-festival.de/" target="_blank">die Eat! Berlin</a>: eine ganze Woche kann man mit<strong> Joschka Fischer</strong> über Wein plaudern, mit Jan Josef Liefers oder Cornelia Poletto kochen oder mit Rolf Zacher feiern. Die <strong>Südafrika Weinshow</strong> ist <strong>Partner von Eat!Berlin</strong> und bei der Abschlußgala am Sonntag Abend im nhow mit <strong>Ehrengast Eckart Witzigmann</strong> wird es auch südafrikanische Weine geben.</p>
<p>Hier die <strong>Daten der Südafrika Weinshow</strong>. Der Vormittag ist den Fachbesuchern vorbehalten &#8211; nachmittags ist dann für alle geöffnet. <strong>Die Bahn</strong> bietet zusammen mit dem Ellington Hotel ein Reisepaket:<a href="http://www.suedafrika-weinshow.de/index.php?id=104" target="_blank"> ab 99 Euro</a> kann man <a href="http://www.suedafrika-weinshow.de/index.php?id=104" target="_blank">aus der ganzen Republik zur Südafrika Weinshow</a> reisen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Veranstaltungsdatum: Sonntag, 9. Oktober 2011</p>
<p>Öffnungszeiten: Fachbesucher : 10:30 Uhr bis 18:30 Uhr<br />
(Eintritt frei für Presse, Handel, Gastronomen, Sommeliers</p>
<p>Private Weinliebhaber: 15:00 Uhr – 18:30 Uhr<br />
(Eintritt 15,00 Euro p. Person)</p>
<p>Veranstaltungsort: Ellington Hotel<br />
Nürnberger Straße 50–55<br />
10789 Berlin<br />
Fon: +49 (0)30 6831-50<br />
Web: <a href="http://www.ellington-hotel.com/deutsch/Home/Home.html" target="_blank">www.ellington-hotel.com</a></p>
<p>Anmeldung, Eintrittskarten und weitere Informationen:<br />
Südafrika Weininformation<br />
Christine Hill (Tel.: 072 21 36 32 30)<br />
Per E-Mail: info@suedafrika-weinshow.de<br />
Informationen und Online-Registrierung: <a href="http://www.suedafrika-weinshow.de/index.php?id=33" target="_blank">www.suedafrika-weinshow.de</a></p></blockquote>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Das sterbende Eichhörnchen ist Facebook und Google manchmal wichtiger als ein verhungerndes Kind in Afrika</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 06:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton8609" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fdas-sterbende-eichhoernchen-ist-facebook-und-google-manchmal-wichtiger-als-ein-verhungerndes-kind-in-afrika&amp;via=weinakademie&amp;text=Das%20sterbende%20Eichh%C3%B6rnchen%20ist%20Facebook%20und%20Google%20manchmal%20wichtiger%20als%20ein%20verhungerndes%20Kind...%20&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><div id="attachment_8616" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/dominicspics/5636051268/"><img class="size-full wp-image-8616" title="5636051268_17f0e029d0_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/07/5636051268_17f0e029d0_m.jpg" alt="Ein sterbendes Eichhörnchen im Vorgarten.....   foto:Dominics's pics flickr" width="240" height="238" /></a><p class="wp-caption-text">Ein sterbendes Eichhörnchen im Vorgarten..... foto:Dominics&#39;s pics flickr</p></div>
<p>&#8220;Ein <strong>sterbendes Eichhörnchen im Vorgarten</strong> kann in manchen Momenten wichtiger sein, als ein <strong>sterbendes Kind in Afrika</strong>&#8220;  &#8211; mit diesem Satz bin ich nicht einverstanden.</p>
<p>Nichts gegen <strong>Tierliebhaber</strong>, Naturschützer oder andere Aktivisten. Auch mir tun die <strong>vertrockneten Kröten</strong> auf meinem Weg durch den Wald zu S-Bahn leid. Wenn ich aber diesen Satz von einem der <strong>einflußreichsten Menschenflüsterer</strong> auf der Welt höre, dann läuft es mir kalt den Rücken<span id="more-8609"></span> herunter. Wenn das dessen Sicht auf die Welt ist, übertrifft er noch bei weitem den<strong> altbekannten deutschen Medienzaren</strong> der Nachkriegszeit, der die<a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13516942.html" target="_blank"> Stoßrichtung seines Boulevard-Blattes</a> mit den Worten charakterisierte: für<strong> Wiedervereinigung</strong>, gegen <strong>Hundeschlachten</strong>!  Damals war wenigstens klar, worum es ging!</p>
<h4>Facebook ist kein Telefon</h4>
<p>&#8220;Die meisten Benutzer sehen  in Facebook so etwas<strong> wie ein Telefon</strong> &#8211; einen neutralen Übermittlungskanal&#8221; schreibt<strong> Eli Pariser</strong> <a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/067092038X" target="_blank">in seinem Buch. </a>Und beweist dann gleich, daß<strong> Facebook</strong> viel mehr ist, als eine simple Plattform, auf der man sich mit<strong> Friends und Family</strong> austauscht. Pariser war derjenige, der als erster darauf hinwies, daß die <strong>Personalisierung auf Facebook und Google</strong> dazu führt, daß man am Ende nur noch die Inhalte angezeigt bekommt, mit denen man sowieso übereinstimmt. In seinem Buch führt er<strong> zahlreiche Beispiele</strong> an, wie dies zu einer <strong>Einengung des Gesichtfeldes</strong> und zur Verstärkung positiver, aber auch <strong>negativer Ansichten und Verhaltensweisen</strong> führen kann.</p>
<p>Bei uns konnte man letzthin sehr gut an<strong> Stuttgart 21</strong> und der <strong>Affäre Baron von und zu</strong> beobachten: beide Seiten fühlten sich <strong>online bestärkt</strong> und sahen auf Facebook immer <strong>nur die Gemeinde</strong> anwachsen, der sie selbst angehörten.</p>
<p>Pariser war nicht immer auf der Seite der Internet-Kritiker: er ist selbst <strong>Chef einer Internet-Firma</strong> und gehört in den USA <strong>eher zu &#8220;Linken</strong>&#8221; , die im Internet und vor allem in <strong>Social Media</strong> einen Faktor der Demokratisierung von <strong>Information- und Meinungs-Hoheit</strong> sahen.</p>
<p>Pariser<a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/067092038X" target="_blank"> zitiert Google Ex-Chef  Schmidt</a>: Google wolle die Fragestellungen der User besser und genauer kennen als sie selbst &#8211; Ziel sei es, nicht <strong>viele</strong> Antworten zu geben, sondern eine: <strong>die richtige</strong>! Zu Ende gedacht ist das genau so fatal, wie den <strong>Eichhörnchen-Klickern</strong> die sterbenden Kinder in Afrika vorzuenthalten. Der Satz vom Eichhörnchen stammt von Facebook-Gründer <strong>Mark Zuckerberg</strong>.</p>
<h4>Eingeschlossen in der eigenen Blase</h4>
<p>Am Ende navigiert jeder User eingeschlossen<strong> in seiner eigenen Blase</strong> durchs Netz und bekommt nur noch angezeigt, was ihm gefällt. Neues kennenlernen kann man dann nur noch, soweit es der eigenen Perspektive entspricht, <strong>abweichende Meinungen</strong> sind ausgeblendet. Aus dem Jammertal wird <strong>ein Paradiesgarten</strong>. Ich höre die ersten sagen: <strong>was ist daran schlimm</strong>?</p>
<p>Die alten Medien wie<strong> Print, Funk </strong>und<strong> Fernsehen</strong> fühlten sich immer noch einer <strong>vollständigeren Darstellung der Zeitläufte</strong> verpflichtet und sähen sich auch als <strong>Aufdecker von Fehltentwicklung, Unterschleif</strong> und <strong>Korruption</strong>. Pariser <a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/B004Y4WMH2" target="_blank">empfiehlt folgerichtig</a>, wieder mehr Zeitung zu lesen (ob das hilft?). Wenn alles nichts hilft, fordert er eine <strong>staatliche Reglemetierung der Filterpraxis</strong> der Online-Medien und eine <strong>Offenlegung der Geschäfte</strong> von Facebook, Google oder Microsoft. Die <strong>Zerschlagung des Microsoft-Konzerns</strong> und die harten Auflagen in den USA sowie die drastischen Bußgelder der EU gegen die Softwarekonzern sind für ihn ein Beispiel, wie staatliche Eingriffe funktionieren können. In <a href="http://techcrunch.com/2011/06/15/keen-on-eli-pariser-have-progressives-lost-faith-in-the-internet-tctv/" target="_blank">einem sehenswerten Interview</a> auf TecCrunch TV bezeichnete er Google und Facebook kürzlich als die <strong>verschwiegensten Konzerne der Welt</strong>, für die keinerlei staatliche Auflagen zu gelten scheinen.</p>
<h4>Ist Google+ die Antwort?</h4>
<p>Nach wenigen Tagen<strong> Google+</strong> meinen manche Onliner, hier trenne sich die Spreu vom Weizen. Hie <strong>Frankfurter Allgemeine</strong> Niveau dort<strong> Gala-Publikum</strong> &#8211; ich denke, dass hat etwas mit der <strong>Beta-Phase</strong> und mit der von<a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/067092038X" target="_blank"> Elie Pariser attestierten Bubble </a>zu tun. Google unterscheidet sich von facebook laut Pariser im Wesentlichen darin, daß Google die <strong>Beziehungen zwischen Fakten und Geschehnissen</strong> der Alltagswelt zum Ausgangspunkt nimmt, während für Facebook die <strong>Beziehungen zwischen Personen</strong> der Aufhänger sind.</p>
<p>Weder Google noch Facebook sind <strong>Ableger der Gemeinnützigkeit</strong> <strong>verpflichteter Orden</strong>. Es geht weder um <strong>individuelle Emanzipation</strong>, noch um <strong>gesellschaftlichen Fortschritt.</strong> Was einzig zählt, ist <strong>Einfluß</strong> und damit<strong> Geschäft</strong>. Wer bis vor einiger Zeit noch meinte, auf Facebook unentgeltlich Marketing betreiben zu können, ist mit der Personalisierung schnell an seine Grenzen gestoßen. <strong>Facebook-Marketing ?</strong>-  &#8220;Si senior &#8211; aber bitte gegen Bezahlung!&#8221;  Es wird kein Vierteljahr dauern, bis wir bei G+ genau dort ankommen. Vielleicht sogar noch früher.</p>
<h4>Zum Nach- und Selberdenken empfohlen</h4>
<p>Ich habe <a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/B004Y4WMH2" target="_blank">Pariser&#8217;s Buch </a>auf einem<strong> Nachtflug von New York  nach Berlin</strong> gelesen. Der Mann neben mir war ein <strong>Philosophie-Professor aus Philadelphia,</strong> der Goethes &#8220;Ästhetische und philosophische Schriften&#8221; im Orginal las &#8211; die <strong>Vereinzelung in unserer Gesellschaft</strong> schien ihm ein Problem. Sie ist ein großes gesellschaftliches Problem -   für den Einzelnen ist sie aber dank der <strong>Online-Medien</strong> immer weniger manifest &#8211; er empfindet sie, leidet daran, ist sich ihrer aber gar nicht bewußt. Weil alle, die ihm begegnen:  <strong>Ja,  Ja ,  Ja </strong> sagen &#8212;&#8211;  das eigenlich ist<strong> das größte Problem</strong>.</p>
<p><a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/067092038X" target="_blank">Elie Pariser, The filter Bubble &#8211; what the Internet is hiding from you </a><br />
Penguin Press New York, 2011<br />
Amazon 10,76 Euro</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Weintrends für Dummies &#8211; wo geht die Reise hin?</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 08:17:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton8585" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fweintrends-fuer-dummies-wo-geht-die-reise-hin&amp;via=weinakademie&amp;text=Weintrends%20f%C3%BCr%20Dummies%20%26%238211%3B%20wo%20geht%20die%20Reise%20hin%3F&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><div id="attachment_8601" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/"><img class="size-full wp-image-8601 " title="5929083351_ee96e3e1da_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/07/5929083351_ee96e3e1da_m.jpg" alt="Mary Ewing-Mulligan MW - Autorin von Wine for Dummies foto:mpleitgen" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Mary Ewing-Mulligan MW - Autorin von Wine for Dummies foto:mpleitgen</p></div>
<p>&#8220;Es hat<strong> 40 Jahre und 4 Monate</strong> gedauert, das Buch zu schreiben. 40 Jahre, um zu verstehen, wie Wein funktioniert und 4 Monate um das alles aufzuschreiben&#8221; sagt<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mary_Ewing-Mulligan" target="_blank"> Mary Ewing-Mulligan</a> als ich sie letzte Woche im New Yorker<a href="http://www.internationalwinecenter.com/aboutus2.asp" target="_blank"> International Wine Center</a> in der Nähe des <strong>Madison Square Garden</strong> treffe.<span id="more-8585"></span></p>
<p>Ich wollte mit ihr über die<strong> aktuellen Wein-Trends in Amerika</strong> sprechen &#8211; aber natürlich kommt man irgendwann auf <a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/3826628101" target="_blank">das Buch</a>, das sie mit ihrem Mann <span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><strong>Ed McCarthy</strong> geschrieben hat. Es ist bereits<strong> über eine Million Mal verkauft</strong> worden und in <strong>36 Sprachen</strong> übersetzt. Damit ist es eines der <strong>erfolgreichsten Weinbücher</strong> überhaupt. Die erste Übersetzung von <a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/3826628101" target="_blank">&#8220;Wine for Dummies&#8221;</a> war übrigens ins Französische, bemerkt Mary &#8211; das sei ihr so erschienen, wie Eulen nach Athen zu tragen &#8211; zu ihrer Überraschung fand es dann in Frankreich einen hohen Absatz. Für <strong>China</strong> gibt es gleich zwei Ausgaben: eine in<strong> Mandarin</strong> und eine in <strong>Hakka</strong>. &#8220;Das Buch hat<strong> viele andere Weinbücher</strong> erst möglich gemacht &#8211; weil es sich so gut verkauft hat und Verlage auf das Thema Wein aufmerksam machte.&#8221;<br />
</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p>In der <strong>US-Weinszene</strong> ist Mary sehr bekannt: sie war die <strong>erste Frau in den USA</strong>, die den <strong>Master of Wine</strong> erfolgreich bestand und<a href="http://www.internationalwinecenter.com/aboutus2.asp" target="_blank"> ihre Schule in New York</a> gibt es bereits seit 1982. Sie gehörte zu den ersten, die in den 90er Jahren die <strong>WSET Programme</strong> in die Staaten brachte. Heute ist das<strong> International Wine Center</strong> die renommierteste Weinschule in den USA.</p>
<p>Wie ist das nun mit den <strong>Trends</strong>?</p>
<p>In der <strong>New Yorker Gastro-Szene</strong> machen zur Zeit die Jungs vom <a href="http://gothamproject.net/" target="_blank">Gotham Project</a> von sich reden. Sie offerieren der Gastronomie <strong>Weine zum Zapfen in Bier-Kegs</strong>. Was bei uns in Weinbauregionen bereits ein alter Hut ist, wird jetzt von einigen Weingütern <strong>offensiv als Neuheit</strong> vermarktet. Zahlreiche Restaurants sind darauf eingestiegen, unter anderen die <a href="http://nymag.com/listings/restaurant/oyster_bar/">Grand Central Oyster Bar</a>, <a href="http://nymag.com/listings/restaurant/choptank/">Choptank</a> oder das <a href="http://nymag.com/listings/restaurant/blue-ribbon-brooklyn/">Blue Ribbon Brooklyn.</a>  Die Gründe, die Gastronomen und Kunden an den Zapfhahn bringen: die Weine sollen<strong> frischer</strong> sein, authentischer und <strong>Verpackung und Transport</strong> ökologischer.</p>
<p>Das <strong>Ökologische</strong> wird in den USA gerne etwas weiter gefaßt: es ersteckt sich von <strong>Wellness</strong> über <strong>Health Food</strong> bis hin zur <strong>Biodynamie</strong>. Dieses Spektrum bildet im Food-Bereich <a href="http://www.wholefoodsmarket.com/">Whole Foods</a> ab &#8211; <strong>„gesunde“ Supermärkte</strong>, in denen es allerdings in New York keinen Wein gibt. Biodynamie ist bei Insidern wie zum Besipiel Sommeliers ziemlich angesagt.</p>
<p>Wir hatten bei <strong>Gesprächen mit Winzern auf Long Island</strong> schon festgestellt, daß Bio ein heisses Thema ist: konventionelle Winzer erklärten uns länglich, warum sie kein Bio machen &#8211; obwohl wir garnicht gefragt hatten. Mary meinte dazu, viele Winzer fühlten sich durch<strong> Journalisten und zunehmend Verbraucher</strong> verunsichert, die immer öfter nach Öko und Bio fragen. Man meine dann, sich vorbeugend verteidigen zu müssen.</p>
<p>Weit<strong> größere Faszination</strong> als Öko- oder Bioweine im engeren Sinne üben zur Zeit die <strong>„natural wines“</strong> aus. Dafür gibt es keine allgemeingültige Definition. Für die einen geht es dabei im Prinzip um ein <strong>minimal interventives Konzept</strong> bei der Weinzubereitung – für andere zählen nur biodynamischeWeine. Entsprechend heftig sind die Debatten unter den Natural Wines-Anhängern, was und wer denn nun wirklich und wahrhaftig „natural“ ist. Eine der<strong> Protagonistinnen</strong> der Bewegung ist die <a href="http://alicefeiring.typepad.com/blog/" target="_blank">Journalistin Alice Feiring</a>. Einige Händler und Restaurants in New York engagieren sich für die Bewegung. Dazu gehören die <a href="http://www.google.com/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=3&amp;ved=0CCUQFjAC&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.chambersstwines.com%2F&amp;ei=AYwZTtycJYjG-QbaqpnYBw&amp;usg=AFQjCNEcFN44Bmsm7pOW_Sypncb1qH9CSw&amp;sig2=x36WrV6nDuEFjekGxKnodw">Chambers Street </a><em><a href="http://www.google.com/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=3&amp;ved=0CCUQFjAC&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.chambersstwines.com%2F&amp;ei=AYwZTtycJYjG-QbaqpnYBw&amp;usg=AFQjCNEcFN44Bmsm7pOW_Sypncb1qH9CSw&amp;sig2=x36WrV6nDuEFjekGxKnodw">Wines</a></em> oder die <a href="http://thetenbells.typepad.com/" target="_blank">Weinbar Ten Bells</a>, die sich selbst als „<em>New York&#8217;s natural wine</em><em><em> </em></em><em>bar“</em> bezeichnet und auf deren Weinkarte die Weine von<a href="http://wuertz-wein.de/wordpress/2011/06/04/2011-eine-herausforderung/" target="_blank"><strong> Dirk Würtz</strong></a> zu finden sind. Wieder ein neuer <strong>Journalisten-Hype für das „dowtown crowd“</strong>, für die Leute, immer wieder etwas Neues brauchen?</p>
<p><strong>Neue Produkte</strong> auf dem Vormarsch? In den Krisenzeiten gab es ein<strong> großes Revival der „branded wines“</strong>, der Markenweine, von denen jedes Jahr Dutzende auf den Markt kommen. Der Vorteil: hier können die großen Produzenten hineinfüllen was sie wollen. Originelle Namen und Aufmachungen werden<strong> zielgruppengerichtet</strong> eingesetzt: Marken wie <a href="../california-die-herausforderung" target="_blank">„Cupcake Wine“</a> oder „<a href="../california-die-herausforderung" target="_blank">Underdog Wine</a>“ richten sich eher an junge Konsumenten, mit „<a href="http://www.littleblackdresswines.com/age_screener.aspx?ReturnUrl=/default.aspx" target="_blank">Little black dress</a>“ sollen Frauen erreicht werden.</p>
<p>Daneben kommen<strong> immer mehr Bag-in-Box</strong> auf den Markt. „Boxed wine“ hat allerdings in den USA immer noch ein Billigimage, da lange Zeit nur Einfachstweine über diese Schiene vermarktet wurden.</p>
<p>Neben den traditionellen Vermarktungskanälen wie Wineshops, Restaurants und Versendern entstehen auch<strong> immer mehr Wineclubs</strong> – Kooperationen zwischen Zeitungen, Zeitschriften und Weinhändlern. Vorbild ist<strong> Hugh Johnsons Sunday Times Wineclub</strong>. Führend ist der US-Ableger der Laithwaite Gruppe aus Großbritannien, die dieses Geschäft ausgezeichnet versteht und in Deutschland auch den Welt am Sonntag Weinclub und das Hamburger Abendblatt mit Wein und Ideen versorgt.</p>
<p>Wie sieht Mary ihre <strong>Rolle als Wine Educator</strong> – jährlich besuchen über 1.000 junge Leute ihre Schule in New York und zigtausende lesen ihre Bücher? „Es ist unsere Aufgabe, die <strong>Vielfalt der Weinwelt</strong> zu zeigen, die Leute<strong> neugierig</strong> zu machen. Sie sollen verstehen, daß es um <strong>Genuß</strong> geht und daß um so mehr für sie drin ist, je mehr sie sich damit beschäftigen. Damit geht es automatisch<strong> in Richtung Qualität</strong>!“</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Warum die Weinläden in New York alle gleich aussehen</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 20:52:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie sehen natürlich nicht alle gleich aus -  neben den verstaubten, manchmal etwas labyrintischen alten Wine &#038; Liquor Stores gibt es immer mehr mit einer modernen Präsentation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton8554" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fwarum-die-weinlaeden-in-new-york-alle-gleich-aussehen&amp;via=weinakademie&amp;text=Warum%20die%20Weinl%C3%A4den%20in%20New%20York%20alle%20gleich%20aussehen&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><div id="attachment_8559" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/sets/72157627133199832/"><img class="size-full wp-image-8559 " title="5909957172_9276b98863_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/07/5909957172_9276b98863_m.jpg" alt="Crush Wine&amp;Spirits 153 E 57th St New York foto:mpleitgen" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Crush Wine&amp;Spirits 153 E 57th St New York foto:mpleitgen</p></div>
<p>Sie sehen natürlich <strong>nicht alle gleich</strong> aus &#8211; die <strong>Weinläden in New York</strong> &#8211; neben den verstaubten, manchmal etwas labyrintischen alten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Liquor_store" target="_blank"><strong>Wine &amp; Liquor Stores</strong></a> gibt es immer mehr mit einer modernen Präsentation. Statt die Weine stehend (oder liegend) in Regalen zu präsentieren, werden sie <strong>einzeln aufgehängt</strong> der Wand entlang vorgestellt.<span id="more-8554"></span></p>
<p>Vorbild für viele ist wohl  <a href="http://www.crushwineco.com/view.htm" target="_blank">das Crush</a> in der 153 E 57th St in der Upper East Side Manhattan. Es wurde 2005 von <strong>Drew Nieporent</strong> eröffnet, der in NYC einige Restaurants betreibt. Er stand unter anderem hinter <a href="http://www.noburestaurants.com/new-york/experience/introduction/" target="_blank">dem Nobu </a>zusammen mit <strong>Nobu Matsuhisa</strong> und <strong>Robert De Niro</strong>.</p>
<p>Was ist so Besonderes an der Präsentation &#8211; dass andere es gleich nachmachen?<strong> Erstmal</strong> unterscheidet es sich natürlich <strong>von der herkömmlichen Langweile</strong>. Die hat damit zu tun, daß <strong>Wein und Spirtuosen</strong> in New York State ausschließlich in (privaten) <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Liquor_store" target="_blank">Liquorstores </a>verkauft werden. Wer eine Party zu veranstalten hat, muss in mehrere Läden gehen:  <strong>Bier</strong> gibts in den Lebensmittelläden. Es gibt also bisher keine echte Konkurrenz.</p>
<p><strong>Zweitens</strong> sieht es nicht schlecht aus und <strong>Drittens</strong> kaufen die meisten Kunden <strong>nur 1 -2 Flaschen</strong> fürs Abendessen. Kartons sind keine zu sehen: die läßt man sich <strong>nach Hause</strong> bringen &#8211; so wie alles hier, von der Pizza bis zur Zahnbürste. In den <strong>großen Appartmenthäusern</strong> gibt es extra eine Stelle, wo der Mann oder die Frau von UPS oder FedEx die Pakete abgeben kann.</p>
<p>Meist gibt es in den Läden <strong>noch einige Kühlschränke</strong> &#8211; im Büro ist ein guter Abschluß zu feiern &#8211; den <strong>gekühlten Champagner</strong> gibt es nebenan.</p>
<div id="attachment_8560" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/sets/72157627133199832/"><img class="size-full wp-image-8560" title="First and Vine" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/07/5909388393_c5e7626bfa_m.jpg" alt="Jessica im First and Vine mit Kunden" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Jessica im First and Vine mit Kunden foto:mpleitgen</p></div>
<p>Außerdem sind die <strong>Ladenmieten</strong> exorbitant und man möchte auch nicht zuviel am Lager haben &#8211; da eignet sich die Präsentationsform sehr gut: sie macht <strong>auf wenig Platz viel her </strong>und gleichzeitig braucht man <strong>nur wenige Flaschen</strong>, damit es nach etwas aussieht.</p>
<p>Das <strong>Sortiment</strong> ist ziemlich gleich: <strong>viele Namen-Weine</strong>. Die Kunden sind nicht an Entdeckungen interessiert, sondern an <strong>zuverlässigen Weinen</strong>, deren Wert die Gäste oder die Büro-Kollegen gleich erkennen.</p>
<p><strong>Form follows function</strong> &#8211; das passiert also, wenn man sich an den Bedürfnissen er Kunden orientiert: in diesem Fall <strong>eine gewisse Uniformität.</strong></p>
<p><strong>Hausaufgabe:</strong> einmal darüber nachdenken, warum sich auch bei uns die <strong>erfolgreichen Läden</strong> immer ähnlicher sehen!</p>
<p>Mehr<strong> Shop-Fotos</strong> gibts auf der <a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/sets/72157627133199832/" target="_blank">Flickr-Seite der Weinakademie Berlin</a>!</p>
<p>Hier eine hilfreiche <a href="http://www.drvino.com/newyorkwineshops.php" target="_blank">Karte mit den besten NYC Wein-Shops von Dr.Vino</a> zur eigenen Recherche beim nächsten Besuch.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Long Island &#8211; eat local,drink local</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 15:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Wochenende Urlaub von der Stadt - wir waren nicht die Einzigen, die sich das dachten. Long Island gehört mit zu den beliebten Wochenend-Trips der New Yorker.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton8527" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Flong-island-eat-localdrink-local&amp;via=weinakademie&amp;text=Long%20Island%20%26%238211%3B%20eat%20local%2Cdrink%20local&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><div id="attachment_8544" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/sets/72157627122411726/"><img class="size-full wp-image-8544  " title="Alure Southold" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/07/5904652755_d92a2fd39e_m.jpg" alt="Eat and drink local - Alure in Southold Long Island foto:mpleitgen" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Eat and drink local - Alure in Southold Long Island </p></div>
<p>Ein Wochenende <strong>Urlaub von der Stadt</strong> &#8211; wir waren nicht die Einzigen, die sich das dachten. Dichter Verkehr: von <strong>Manhattan</strong> durch den Tunnel unter dem East River und dann immer Richtung Osten. Long Island gehört mit zu den <strong>beliebten Wochenend-Trips der New Yorker</strong>.</p>
<p><strong>Long Island</strong> ist eigentlich eine Insel im Atlantik  Nach etwa 160 Kilometern <span id="more-8527"></span>muß man sich entscheiden: wer <strong>Sonne, Meer, Strände</strong> und entspanntes Dasein inklusive Party sucht, der hält sich südlich und fährt in die Hamptons. Die Haupt-Orte heißen <strong>Southampton, Brigdehampton</strong> und <strong>Easthampton</strong> &#8211; daher der Name.</p>
<p>Viele gut betuchte New Yorker haben hier ihre <strong>Wochenend- und Ferienhäuser</strong>. New England Atmosphäre &#8211; stilvolle Villen mit parkähnlichen Gärten. Praktischerweise sind die Friseure, Boutiquen und Juweliere gleich mit heraus gezogen oder haben hier ihre Dependancen errichtet. Die Jugend trifft sich zum Cocktail in den <strong>Strandbars Richtung Montauk</strong>. Der Q7, Cayenne, BMW oder Mercedes Gelände-Wagen wird lässig in den Dünen abgestellt. <strong>Montauk</strong> ganz am Ende der Hamptons gehört dann wieder den Familien des Mittelstandes.</p>
<p>Die <strong>Weinfreunde</strong> biegen Richtung Norden ab: bis auf wenige Ausnahmen liegen alle der <strong>60 Long-Island-Weingüter </strong>auf der <strong>North Fork</strong> &#8211; einer Landzunge, die sich, oft weniger als fünf Kilometer breit, etwa 35 Kilometer in den Atlantik erstreckt. Hier reiht sich dann eine Winery an die andere.</p>
<h4>Dianne kennt sich aus</h4>
<div id="attachment_8545" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/sets/72157627122411726/"><img class="size-full wp-image-8545  " title="Dianne Comtesse Therese" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/07/5904644831_6679f0d861_m.jpg" alt="Dianne showing off - Comtesse Thérèse Bistro foto:mpleitgen" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Dianne showing off - Comtesse Thérèse Bistro </p></div>
<p>Das erste Weingut auf der Route ist <a href="http://www.comtessetherese.com" target="_blank">Comtesse Thérèse</a>. Direkt an der Straße liegt das <strong>Bistro</strong> &#8211; ein kleines französisches  Restaurant im Napoleon III Stil. Die Weine werden im Johnson erwähnt. Die Küche ist frankreichorientiert:  <strong>Chevre chaud, Enten-Confit, Seafood Chowder</strong> &#8211; alles home grown und lecker. Überraschung:  <strong>Dianne</strong>, die Restaurantmanagerin ist ausgebildete Sommerliere, kennt sich bestens mit deutschen Weinen aus und ist zu jedem Spaß aufgelegt.</p>
<h4>Drink Local</h4>
<p>Bei <a href="http://www.paumanok.com/" target="_blank">Paumanok Vineyards</a> erzählt uns <strong>Kareem Massoud</strong> von den <strong>Anfängen des Weinbaus auf Long Island</strong> in den 70er Jahren &#8211; <a href="http://www.liwines.com/" target="_blank">eine der jüngsten Regionen</a> in der Weingeschichte Amerikas.  Seine Eltern kauften 1983 ein Stück Land auf der North Fork und pflanzten die ersten Reben. Sein Vater stammt aus dem Libanon und war für IBM tätig. Seine Mutter kommt aus der Pfalz, aus der Nähe von <strong>Kirrweiler</strong> und ist sozusagen mit dem Wein im Blut aufgewachsen. Bei unserem Besuch kümmerte sie sich gerade um ein Paar, das auf dem Weingut seine Hochzeit feiern will.</p>
<div id="attachment_8546" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/sets/72157627122411726/"><strong><img class="size-full wp-image-8546   " title="Paumanok Vineyards" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/07/5904650137_bc1d50c116_m.jpg" alt="David Wrigley MW und Kareem Massoud - Paumanok Vineyards " width="240" height="180" /></strong></a><p class="wp-caption-text">David Wrigley MW und Kareem Massoud - Paumanok Vineyards </p></div>
<p><strong>Feste, Veranstaltungen </strong>gehören in den meisten Wineries zum Programm. Es gibt fast überall ein lauschiges Plätzchen im Garten, das zum <strong>Picknick </strong>einlädt. Die Zutaten und auf jeden Fall den Wein gibts direkt vor Ort. Die Winzer haben sich auf ihre Kunden eingestellt: <strong>Erlebniseinkauf</strong> heißt das Angebot an die New Yorker und das geht bis zu der <strong>Grillstation im Garten</strong>, den <strong>Austern aus dem Long Island Sound</strong> oder der <strong>Käseplatte &#8220;von hier&#8221;</strong>.</p>
<p>&#8220;Mehr als <strong>die Hälfte unserer Weine</strong> geht hier direkt an die Touristen. Von niemand bekommen wir mehr Geld für unseren Wein&#8221; sagt Kareem. &#8220;Und die Leute haben etwas verstanden -<strong> less but more</strong> &#8211; beim Genießen ist es wie beim Wein, viel ist oft das Gegenteil von Qualität. Die Suche nach dem <strong>Authentischen</strong> vor Ort &#8211; <strong>local drinking</strong> - das hat uns durch Krise geholfen.  Seit 2010 geht es wieder deutlich aufwärts!&#8221;</p>
<p>Kareem hat nicht nur über seine Mutter eine Beziehung zu Deutschland &#8211; er hat einige Acres <strong>Riesling </strong>gepflanzt  - schlank, mit einer <strong>knackigen Säure und viel Frucht </strong>- so wie ein moderner Riesling sein soll. Sehr gelungen ist auch der <strong>Chenin Blanc</strong>, der ausgezeichnet zu den Long Island Austern paßt.  Cabernet Franc und Merlot kommen seiner Meinung nach auf den sandigen Böden und im milden Long Island Klima am besten. Kein Wunder &#8211; Boden und Klima sind den <strong>Verhältnissen in Bordeaux </strong>recht ähnlich. Die Cabernets sind fruchtbetont, die Merlots voll und beerig.</p>
<p>Kareem ist gerade dabei an der New Yorker Schule sein <strong>WSET Diploma in Wines and Spirits</strong> abzuschliessen und freute sich über den den Besuch von <strong>WSET Director David Wrigley MW</strong>.</p>
<div id="attachment_8547" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/sets/72157627122411726/"><img class="size-full wp-image-8547 " title="5904657219_abe73b1299_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/07/5904657219_abe73b1299_m.jpg" alt="Tasting mit Riva Packard bei Bedell Cellars" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Tasting mit Riva Packard bei Bedell Cellars</p></div>
<h4>Lord of the Rings</h4>
<p>Ein paar Kilometer weiter hat sich <strong>Michael Lynne</strong>, der unter anderem <strong>Lord of the Rings</strong> produzierte mit <strong>Winemaker Rich Olsen-Harbich</strong> zusammengetan. Olsen-Harbich brachte den Weinbau auf Long Island so richtig in Schwung, als er die offizielle Anerkennung<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/American_Viticultural_Area#List_of_East_Coast_AVAs" target="_blank"> als eigene Appellation</a> durchfocht. <a href="http://www.bedellcellars.com/index.php" target="_blank">Bedell Cellars</a> ist heute das <strong>Flagshiff der Long Island Wineries</strong>. Und auch hier ist Cabernet Franc und Merlot stark. Das Aushängeschild ist der &#8220;Musée&#8221;, ein Bordeaux-Blend. Der 2007er war dem Wine Spectator 91 Punkte wert.</p>
<p>Alle Bedell Weine, auch die Chardonnays und der gerade herausgekommene Viognier, sind Rebsorten-Weine wie aus dem Bilderbuch &#8211; der jeweilige <strong>Rebsorten-Charakter</strong> ist deutlich herausgearbeitet, ohne eindimensional zu sein. Das Angenehme auf Long Island: es gibt <strong>kaum Alkoholexzesse</strong>, wie man sie in Kalifornien findet. Die Weine sind eher auf der Fruchtseite und <strong>trotzdem komplex und vielseitig</strong>.</p>
<h4>Eat Local</h4>
<p>Abends sitzen wir auf der Terrasse vom <a href="http://www.alurenorthfork.com/" target="_blank">Alure Chowder House &amp; Oyster-IA</a> am Hafen in <strong>Southold</strong> und probieren die Weine noch einmal zum Essen. Das <strong>Alure</strong> sieht aus wie eine Strandbar und ist hier so etwas wie ein <strong>Geheimtipp</strong> &#8211; wobei auf der kleinen Insel nichts geheim bleiben kann. Schon garnicht, wenn es ein paar umtriebigen Jungs gehört, die auf Long Island eine ganze Reihe von Restaurants betreiben. Das Prinzip ist einfach: einer weiss wie es geht und kümmert um Stil und Marketing, die Partner vor Ort stehen am Herd und hängen sich voll rein.</p>
<p>Alure-Inhaber <strong>Adam Lovett</strong> sagt, worum es in diesem Sommer geht  “<strong>Relaxing</strong> by sparkling water. <strong>Eating</strong> delicious seafood. And spending time in <strong>great company</strong>.&#8221; Die Gäste haben verstanden &#8211; es ist entsprechend voll.</p>
<p><strong>Seafood </strong>ist das zentrale Thema &#8211; Chicken oder Steak &#8220;if you must only&#8221;. Die meisten Fische und die Austern kommen <strong>direkt aus dem Bay</strong> oder von der Atlantikküste &#8211; sind entweder klassisch zubereitet oder aber amerikanisch. Schwertfisch vom Grill mit Thai Green Curry und einer Ananas Mango Sauce. Mir hat der <strong>Chili Dusted Yellow Fin Tuna</strong> mit Algennudeln und Tomato Jam geschmeckt. Dazu die Weine von der Insel &#8211; <strong>eat local, drink local</strong>. Beim nächsten New York Besuch werde ich auf jeden Fall wieder rausfahren.</p>
<p>Weitere Long Island Fotos auf der <a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/sets/72157627122411726/" target="_blank">Flickr Seite von Weinakademie Berlin</a></p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wusste gar nicht, dass es in New York Wein gibt&#8230;.</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 11:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton8517" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fwusste-gar-nicht-dass-es-in-new-york-wein-gibt&amp;via=weinakademie&amp;text=Wusste%20gar%20nicht%2C%20dass%20es%20in%20New%20York%20Wein%20gibt%26%238230%3B.&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><div id="attachment_8521" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/5896322591/in/photostream"><img class="size-full wp-image-8521" title="5896322591_0b641f686e_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/07/5896322591_0b641f686e_m.jpg" alt="Downtown Manhattan" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Downtown Manhattan foto:mpleitgen</p></div>
<p>&#8220;<strong>Wusste gar nicht, dass es in New York Wein gibt&#8230;.</strong>&#8221; schreibt jemand auf Facebook als ich dort am Wochenende poste, daß ich eine <strong>Weinreise nach New York</strong> mache. Doch, es gibt sogar jede Menge Wein: im New York State wird <strong>wie in mittlerweile allen  Staaten der USA Wein </strong>angebaut. Und selbst auf <strong>Manhattan </strong>gibt es eine richtige Winery -<span id="more-8517"></span> sie ist Teil eines <strong>Wein-Entertainment-Konzeptes</strong>. Die<a href="http://www.citywinery.com/" target="_blank"><strong> City-Winery</strong></a> ist eines meiner Ziele.</p>
<p>Am Wochenende geht es auf<strong> Long Island </strong>- was ja eigentlich eine Insel im Atlantik ist. Dort sind seit den 70er Jahren bis heute  <a href="http://www.liwines.com/" target="_blank">60 Weingüter</a> mit über 1.200 Hektar Weinfläche entstanden. Seit 2001 gibt es auf der Insel <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/American_Viticultural_Area#List_of_East_Coast_AVAs" target="_blank">drei  <strong>eigenständige AVA</strong></a> (American Viticultural Area/Appellation): Long Island,  The Hamptons und North Fork of Long Island. Boden und Klima entsprechen <strong>ungefähr der Situation in Bordeaux</strong>. Es gibt zwar keinen Château Petrus, aber immerhin Weine mit 90/91 Parker Punkten. Bei uns sind die Weine so gut wie unbekannt, da sie <strong>zum großen Teil an die Touristen</strong> und in New York selbst verkauft werden.</p>
<p>Dann möchte ich mir ein paar <strong>neue und alte Weinläden </strong>anschauen und mich auch sonst im Handel umtun. Hier wird vieles ausprobiert, was dann eventuell auch zu uns findet. So zum Beispiel die neuen <strong>berührungslosen Kreditkarten</strong> oder das <strong>Bezahlen mit dem Handy</strong>. Was sind die aktuellen Trends bei <a href="http://www.wholefoodsmarket.com/" target="_blank">Whole Foods</a> oder bei <a href="http://www.walmart.com/" target="_blank">Walmart</a>?</p>
<p>Der eigentliche Anlaß ist aber ein Besuch bei den <a href="http://www.wsetglobal.com/"><strong>US-Kollegen von WSET</strong></a> (Wine and Spirit Education Club). Trotz der Krise, die die Weinbranche in den USA in den letzten jahren viel stärker erlebt hat als wir in Deutschland, ist das <strong>Interesse an qualifizierterWeinausbildung</strong> immens gestiegen. Das Problem in den USA ist, daß die Gesetzgebung zu Wein und Spirituosen und damit auch die Anforderungen an Mitarbeiter in Handel und Gastronomie, <strong>von Staat zu Staat unterschiedlich</strong> sind. Das macht es schwer, eine nationale Anerkennung zu bekommen. WSET hat deshalb ein neues <strong>Koordinationsbüro</strong> in New York eröffnet. Dort treffe ich mich mit Kollegen und Freunden.</p>
<p>Ja &#8211; und dann möchte ich natürlich auch gerne mal <strong>eine Runde mit dem Fahrrad durch den Central Park </strong>drehen, ein oder zwei <strong>Museen besuchen</strong> und mir am Montag am Nationalfeiertag das <strong>Feuerwerk über dem Hudson River </strong>anschauen. Stay tuned!</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Letter from London: Die Weinbranche ist noch nicht über den Berg</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 07:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fachhandel]]></category>
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		<description><![CDATA["Das hier haben wir in drei Stunden abgelaufen" sagte der Kollege mit dem ich frühmorgens von Berlin auf die Insel geflogen war. In der Tat: die Lodon International Wine Fair (LIWF) scheint die Schwindsucht zu haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton8224" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fletter-from-london-die-weinbranche-ist-noch-nicht-ueber-den-berg&amp;via=weinakademie&amp;text=Letter%20from%20London%3A%20Die%20Weinbranche%20ist%20noch%20nicht%20%C3%BCber%20den%20Berg&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><div id="attachment_8234" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/5750005746/in/photostream"><img class="size-full wp-image-8234" title="Southwark" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/05/Southwark.jpg" alt="London Southwark - der Bauboom täuscht foto:mpleitgen" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">London Southwark - der Bauboom täuscht foto:mpleitgen</p></div>
<p>&#8220;<strong>Das hier haben wir in drei Stunden abgelaufen</strong>&#8221; sagte der Kollege mit dem ich frühmorgens <strong>von Berlin auf die Insel</strong> geflogen bin. In der Tat: die <strong>London International Wine Fair</strong> (LIWF) scheint die Schwindsucht zu haben. Viel abgzäunter leerer Raum, die Eventflächen riesengroß und viele einfach nicht da<span id="more-8224"></span>: <strong>kein</strong> Constellation, <strong>kein</strong> Gallo, <strong>kein</strong> DWI.</p>
<p>Um die<strong> Weinkonjunktur in UK</strong> ist es derzeit nicht gut bestellt. Schon auf der Hinfahrt hatte ich festgestellt, daß es <strong>&#8220;meinen&#8221; Oddbins</strong> an Londonbridge, bei dem ich gerne auf einen Plausch unter Kollegen hineingeschaut habe, nicht mehr gibt. Oddbins ist pleite, den <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/furcht-und-schrecken-in-der-weinbranche-ein-nachruf" target="_blank">Nachruf </a>hatte ich schon vor ein paar Wochen veröffentlicht.</p>
<p>Ich hör schon jemanden sagen &#8220;Geschieht ihnen ganz recht, den Briten, tun immer wichtig, saufen aber nur <strong>das billigste Zeugs</strong>!&#8221; Ganz so ist es nicht &#8211; und außerdem ist die Lage <strong>viel ernster</strong>: nicht nur die Briten können sich <strong>High End Wine</strong> kaum noch leisten, auch in Gesamt <strong>Western Europe</strong> ist die <strong>Weinkonjunktur noch nicht wieder angesprungen</strong>.</p>
<p><strong>Euromonitor Analyst Spiros Malandrakis</strong> zeigte <a href="http://www.euromonitor.com/request-a-free-copy-of-the-report-the-western-european-wine-market-/article" target="_blank">in einem interessanten Vortrag,</a> wie es aktuell um Europa bestellt ist: wir sind schlicht und ergreifend abgemeldet, die Dynamik und die Zuwächse im Wein laufen woanders. Auch wenn wir noch auf hohem Niveau konsumieren, der <strong>Markt stagniert</strong> und ist tendenziell rückläufig. Mengen und Preise sind fix, den Produzenten würde es allenfalls weh tun, wenn bei uns noch mehr wegbricht. <strong>Neugeschäft</strong> gibt&#8217;s nicht mehr.</p>
<div id="attachment_8238" class="wp-caption aligncenter" style="width: 474px"><a href="http://www.euromonitor.com/request-a-free-copy-of-the-report-the-western-european-wine-market-/article"><strong><strong><img class="size-full wp-image-8238     " title="Underperforming" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/05/Underperforming.jpg" alt="Weltweinkonjunktur" width="464" height="356" /></strong></strong></a><p class="wp-caption-text">Weltweinkonjunktur 2009/10 Vortrag Spiros Malandrakis bei der LIWF, credits:Euromonitor</p></div>
<p><strong>Verläßliches Wachstum</strong> findet nur noch in Asien, Nord- und Südamerika statt. <strong>Konjunktur-Lokomotive in Europa ist Deutschland</strong> &#8211; und schaut man hin: bei uns jammern alle! Die Produzenten wegen kleiner Ernte und Frost und der Handel wegen der Unlust und Preisfokussierung der Konsumenten. Sieht so eine Lokomotive aus?</p>
<p>Nach der <strong>Prowein-Euphorie </strong>war London jetzt genau das Gegenteil. Trotz Schwindsucht trifft man viele Leute &#8211; diejenigen die immer da sind, weil sie da sein müssen. Man hat Zeit,  sich auszutauschen und man scheint sich einig zu sein, dass die Zeiten zunächst mal <strong>ziemlich tough</strong> bleiben. Das Motto heißt: <strong>Dran bleiben</strong>, an allen Ecken und Enden <strong>sparen</strong>, feilen, optimieren und noch besser werden.</p>
<p>Ein <strong>kurzes Gespräch mit <a href="http://www.txb-finewines.com/index_en.txb" target="_blank">Lenz Moser</a></strong> auf dem Gang: der Umzug an die Ahr ist perfekt. In jedweder Hinsicht, sagt er. Synergien heben, optimieren. Jeder macht, was er am besten kann.</p>
<p>London sagt mir: Die <strong>Mühen der Berge</strong> liegen hinter uns &#8211; es ist noch nicht klar, ob wir <strong>auf der falschen Seite</strong> wieder runtergerutscht oder auf der <strong>richtigen Seite</strong> angekommen sind. Hat die Kraxelei was gebracht? Wie auch immer: jetzt jedenfalls sind wir wieder in der Ebene  -  <strong>zähe Kleinarbeit </strong>ist angesagt.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wie macht man einen Icon-Wein? Gespräch mit OPUS ONE Chief-Winemaker Michael Silacci</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 07:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um es gleich vorweg zu sagen: die Überraschung kam für uns alle zum Schluß - als wir endlich die Weine verkosteten, die schon bald zwei Stunden vor uns auf dem Tisch standen. OPUS ONE Chief Winemaker Michael Silacci und PR-Chef Roger Asleson hatten die Jahrgänge  1995, 2001, 2005, 2006 und  2007 entkorkt und ins Glas gefüllt - vorher gab es allerdings noch die ein oder andere Frage zu besprechen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton7949" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fwie-macht-man-einen-icon-wein-gespraech-mit-opus-one-chief-winemaker-michael-silacci&amp;via=weinakademie&amp;text=Wie%20macht%20man%20einen%20Icon-Wein%3F%20Gespr%C3%A4ch%20mit%20OPUS%20ONE%20Chief-Winemaker%20Michael%20Silacci&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><div id="attachment_7978" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/5607452719/"><img class="size-full wp-image-7978" title="opus1" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/04/opus1.jpg" alt="Deutsche Journalisten versuchen nach Ladenschluss noch einen Schuss auf OPUS ONE foto:mpleitgen" width="240" height="119" /></a><p class="wp-caption-text">Deutsche Journalisten versuchen nach Ladenschluss noch einen Schuss auf  OPUS ONE foto:mpleitgen</p></div>
<p>Um es gleich vorweg zu sagen: <strong>die Überraschung </strong>kam für uns alle zum Schluß &#8211; als wir endlich die Weine verkosteten, die schon <strong>bald zwei Stunden</strong> vor uns auf dem Tisch standen. <strong>OPUS ONE Chief Winemaker Michael Silacci</strong> und <strong>PR-Chef Roger Asleson</strong> hatten die Jahrgänge  1995, 2001, 2005, 2006 und  2007 <span id="more-7949"></span>entkorkt und ins Glas gefüllt &#8211; vorher gab es allerdings noch die ein oder andere Frage zu besprechen.</p>
<p>Mir ging es darum herauszufinden, was es braucht, um den <strong>Anspruch auf eine Wein-Ikone</strong>, einen &#8220;ICON Wine&#8221;, all diese Jahre hochzuhalten und zu rechtfertigen. OPUS ONE war 1979 mit dem Anspruch gestartet, ein <strong>absolutes Premium-Gewächs</strong> nicht nur zu werden, sondern gleich vom ersten Monemt an zu sein. Das war auf jeden Fall die Absicht der beiden <strong>Gründerväter Robert Mondavi</strong> und <strong>Baron Philippe de Rothschild</strong>.</p>
<p>Wie schafft man es,<strong> jedes Jahr einen großen Wein</strong> herauszubringen? Angesichts der aktuellen Bordeaux-Bewertungen für 2010 eine gute Frage &#8211; die Franzosen verweisen auf die Unterschiedlichkeit der Jahrgänge, machen einen Kult daraus und liefern trotzdem seit Jahren nur noch Top-Weine ab, einer besser als der andere.</p>
<h4>Innovation ist der Motor</h4>
<p>Das Wichtigste für <strong>Michael Silacci</strong> ist <strong>Innovation</strong>. Ein Icon-Produzent muß an der Spitze stehen, wenn es um Innovationen geht. <strong>Stillstand ist Tod</strong>. Innovationen finden nicht nur in der <strong>Technik </strong>statt sondern auch in Bezug auf die <strong>Menschen</strong>, die Mitarbeiter.</p>
<p>So gibt es auf OPUS ONE <strong>zwei Winemaking-Teams</strong>, denen die besten Mitarbeiter angehören. Jedes Teams darf eine kleine Menge (entsprechend etwa 120 Kisten a 9 Liter)  eines eigenen Weins machen &#8211; angefangen von der Konzeption, durch Wachstum und Reife über die Ernte bis zum Ausbau.  Hinterher wird gemeinsam darüber befunden, welcher Team-Wein <strong>in das letztendliche Cuvee von OPUS ONE</strong> Eingang findet. Da bei geht es weniger um einen Wettbewerb, sondern um eine Weiterentwicklung und Bereicherung des Top-Weines, um das Experiment, den <strong>Lerneffekt</strong> und das Team-Building. Klar, daß sich hinterher jedes Mitglied des Top-Teams über ein paar Flaschen OPUS ONE freut, die mit der Positiv-Entscheidung verbunden sind.</p>
<div id="attachment_7975" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/5607398747/"><img class="size-full wp-image-7975" title="5607398747_ba23bfe248_b" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/04/5607398747_ba23bfe248_b.jpg" alt="Michael Silacci, Michael W. Pleitgen, Roger Aleson im Berlin foto:mpleitgen" width="240" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Michael Silacci, Michael W. Pleitgen, Roger Aleson in Berlin foto:mpleitgen</p></div>
<p><strong>Technische Innovationen</strong> kann sich natürlich am ehesten ein Top-Betrieb leisten, gibt Michael zu und berichtet von der <strong>neuen Auslese-Maschine</strong>, die man nach einem langen Test installiert hat. Ich kannte das bisher nur vom perfektionistischen Kafferöster Illy, der jede Bohne einzeln kontrolliert.  Auf OPUS ONE wird mit der neuen Maschine von Bucher Vaslin <strong>jede Beere einzeln </strong>vom Computer getestet.</p>
<p>Menschen erfassen Objekte wie Trauben in Clustern &#8211; das heißt eine Traube ist eher ok oder eher nicht ok. Danach wird selektiert. Der Computer erfaßt jede einzelne Beere und <strong>vergleicht sie mit einem Idealbild</strong> &#8211; das von Rebsorte zu Rebsorte anders ist &#8211; danach kommen die Guten ins Töpfchen und die Schlechten werden aussortiert. Das Schöne: die Maschine ist beim Sortieren <strong>unermüdlich und unbestechlich</strong> &#8211; das Ergebnis statt 4% wie bei Handauslese, sortiert die Maschine<strong> nur 2% </strong>aus und die <strong>Qualität des Lesegutes </strong>ist sogar noch besser!</p>
<p>Wenn bei der Lese und im Keller auf moderne Technik gesetzt wird, wie schaut es dann mit <strong>modernen Verschlüssen</strong> aus ? &#8220;Wollen wir nicht, weil es nicht zu unserer <strong>Vorstellung von einem Icon-Wein</strong> passt und weil wir für unseren Wein  mit alternativen Verschlüssen <strong>keine Erfahrungswerte</strong> haben&#8221;  sagt Silacci. &#8220;Trotzdem tun wir was: wir haben mit unseren Korklieferanten ein rigides Prüfverfahren nach Losgrößen vereinbart &#8211; wir behalten uns vor letztendlich vor, zu sagen was in Ordnung ist und was nicht. Bei Gr0ßflaschen wird<strong> jeder Kork einzeln geprüft</strong>.&#8221;</p>
<h4>Nachhaltig produzieren ist selbstverständlich</h4>
<p>Die <strong>kalifornische Weinwirtschaft</strong> hat sich seit kurzem die Ökologie auf  ihre Fahnen geschrieben. Wer schon einmal durch Sonoma County oder das Napa Valley getourt ist, versteht warum: Weinwirtschaft und Wohngebiete sind eng ineinander verwoben und konkurrieren miteinander. Es geht um Wassser, saubere Luft und intakte Umwelt.  OPUS ONE ist nach allen Standards zertifiziert.  &#8220;Wir schreiben nicht auf unsere Etiketten, daß wir eine<strong> Green Winery</strong> sind, auch wenn wir das Zertifikat haben. Genauso wenig wie wir von<strong> Biodynamie</strong> reden, obwohl 30% unserer Flächen nach deren Prinzipien bewirtschaftet werden.  Für uns ist das <strong>selbstverständlich und ein ständiger Prozeß</strong> &#8211; wir haben in den letzten Jahren den Wasserverbrauch um 80% gesenkt.&#8221;</p>
<h4>Feedback vom Markt?</h4>
<p>Wie wichtig ist für einen Icon-Weinproduzenten das <strong>Feedback vom Markt</strong>? Haben Konsumenten-Urteile Einfluss auf den Wein? Kennen die Macher von OPUS ONE überhaupt ihre End-Kunden? Bei dieser Frage lachen beide. &#8220;Sie wissen warum ich frage?&#8221; sage ich in Erinnerung an Gespräche mit Besitzern von <strong>klassifizierten Top-Gewächsen</strong>, die eine solche Frage fast als Zumutung einstuften und noch nicht einmal die <strong>Telefonnummer ihrer Courtiers</strong> nennen konnten. &#8220;Natürlich &#8211; den Markt für OPUS ONE zu kennen ist sehr wichtig für uns&#8221;  sagen beide wie aus einem Mund.<strong> Asien </strong>ist auch für OPUS ONE außerordenlich wichtig. <strong>Japan</strong> ist zur Zeit der drittwichtigste Markt, <strong>China und Hongkong</strong> holen schnell auf. &#8220;In Tokyo gibt es bereits seit Jahren ein Büro, für Hongkong oder Shanghai denken wir über ein eigenes Büro nach. Wir versuchen die <strong>unterschiedlichen Kulturen</strong> zu verstehen &#8211; das kann man man am besten vor Ort. Ich werde wahrscheinlich eine meiner besten Mitarbeiterinnen dorthin verlieren&#8221; sagt der PR-Chef &#8220;aber dort drüben liegt ohne Zweifel der <strong>Zukunfts-Markt für Icon-Weine</strong>.&#8221;</p>
<p>OPUS ONE gehört seit der Übernahme von Mondavi zu 50% zu <strong>Constellation Brands</strong>, die andere Hälfte verblieb bei Baron Philippe de Rothschild SA. Constellation gehören auch andere bekannte Namen wie Estancia, Blackstone, Clos du Bois oder Nobilo. Mit vielen ihrer Wein Brands ist die Firma nicht zufrieden. Constellation Chef Rob Sands sprach bei der Vorstellung der Ergebnisse des 4.Quartals 2010 im Januar viel von <strong>Neuordnung des Wein-Portfolios</strong>, von Kostenmanagement und Effiktivität. Muss OPUS ONE auch in den <strong>Drei-Monats-Rythmen der Börse</strong> denken? &#8220;Bestandteil der Vereinbarungen mit Rothschild war 2004, das OPUS ONE<strong> selbstständig und unabhängig</strong> bleibt &#8211; und daran haben sich beide Partner bis heute gehalten&#8221; sagt Silacci, der seit 2004 die <strong>Alleinverantwortung</strong> für den Wein hat. Vorher arbeiteten immer ein Amerikaner und ein Europäer zusammen. &#8220;Die Zugehörigkeit zu einer oder wie bei uns zu zwei großen Gruppen bringt natürlich Vorteile: in wirtschaftlicher Hinsicht, aber auch beim <strong>Erfahrungsaustausch</strong> und im Vertrieb. OPUS ONE dürfte wohl die einzige kalifornische Winery sein, deren Weine <strong>von ausgesuchten Bordeaux-Handelshäusern</strong> vertrieben wird!&#8221;</p>
<p>Haben Sie etwas von der<strong> Krise </strong>gemerkt? &#8220;Nein &#8211; wenn sie jährlich nur <strong>20 &#8211; 25.000 Kisten</strong> zu vermarkten haben. Wir haben eher Schwierigkeiten festzulegen, wer wieviel bekommen darf und müssen uns Gedanken machen, wie wir <strong>Fälschungen unseres Weins</strong> verhindern. Seit 2008 haben wir unseren Wein mit <strong>Sicherheitsmerkmalen</strong> ausgestattet &#8211; wie bei Geldscheinen. Bei jeder einzelnen Flasche kann man erkennen, ob sie echt ist. Auch das ist <strong>werterhaltende Innovation</strong> &#8211; für unsere Kunden. &#8221;</p>
<h4>Täglich etwas dazulernen</h4>
<p>Die <strong>Zukunft</strong> von OPUS ONE? &#8220;Wir bleiben eine <strong>Classic Winery</strong>&#8221; sagt Silacci &#8220;und das heißt, wir arbeiten jeden Tag an unseren Weinen und an der Weiterentwicklung unseres Produktes &#8211; <strong>Kontinuität und Innovation</strong>. Da kann alles so bleiben wie es ist, weil sich immer wieder etwas verändert.&#8221;</p>
<p>Zum Schluß dann die Überraschung: für mich, weil ich <strong>einen ziemlich einheitlichen Stil</strong> erwartete hatte. Dem ist aber ganz und gar nicht so: die älteren Jahrgänge erinnern eher an<strong> Old-School-Bordeaux</strong> &#8211; Tannin und Säure im Vordergrund. Während die Weine ab 2005 eher auf die<strong> Frucht</strong> abzielen &#8211; trotzdem aber ein<strong> Riesen-Alterungs- und Reifungs-Potential</strong>. 2006 hat witterungsbedingt einen <strong>höheren Merlot-Anteil </strong>(12% statt 5-7% wie im Schnitt der anderen Jahre) und 2007 weist mit 6% im Cuvee den <strong>höchsten Petit Verdot Anteil</strong> der OPUS ONE Weine auf. Zudem wurde er zusammen mit dem Cabernet Sauvignon vergoren. Auch hier Innovation &#8211; jedes Jahr etwas ausprobieren, jedes Jahr etwas verbessern.</p>
<p>Für Michael Silacci und Roger Asleson war die Probe auch eine Überraschung: &#8220;Sonst machen wir die Flaschen auf, probieren und reden dann über die Weine &#8211; <strong>jetzt haben wir 2 Stunden geredet</strong> während die Weine im Glas standen. Und wissen Sie was: die sind jetzt viel besser als  bei den anderen Proben!&#8221; Man lernt halt nie aus.</p>
<p>Das Gespräch fand am 23. Februar 2011 im Ritz Carlton in Berlin statt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Furcht und Schrecken in der Weinbranche &#8211; ein Nachruf</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 06:50:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Montag teilte Oddbins mit, 39 seiner 128 Outlets zu schliessen. Die Ankündigung kommt nicht aus heiterem Himmel: nach mehrfachem Besitzerwechsel kam die Traditionskette bereits 2008 ins Schleudern. Warum es trotzdem wehtut, wenn Oddbins verschwindet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton7700" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Ffurcht-und-schrecken-in-der-weinbranche-ein-nachruf&amp;via=weinakademie&amp;text=Furcht%20und%20Schrecken%20in%20der%20Weinbranche%20%26%238211%3B%20ein%20Nachruf&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><div id="attachment_7710" class="wp-caption alignleft" style="width: 152px"><a href="http://www.flickr.com/photos/kaiban/3288345419/"><img class="size-full wp-image-7710" title="CardinalZin" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/03/CardinalZin.jpg" alt="Cardinal Zin mit Etikett von Ralph Steadman" width="142" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Cardinal Zin mit Etikett von Ralph Steadman foto:Kaiban/flickr</p></div>
<p>Der<strong> 29. Oktober 2009</strong> war ein<strong> schwarzer Tag</strong> für die Wein- und Spirituosenbranche in Großbritannien: bei der<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/First_Quench_Retailing" target="_blank"> First Quench Gruppe </a>übernahm der <strong>Konkursverwalter</strong> die Geschäfte. 1.200 Geschäfte ( die Getränkekette Treshers und Weinläden wie Bottoms Up, Wine Rack, Victoria Wine, Peter Dominic und Martha&#8217;s Vineyard)  schlossen ihre Türen. Über <strong>4.000 Arbeitsplätze</strong> gingen im Handel verloren. Lieferanten und langjährige Geschäftspartner kamen ins Straucheln &#8211; lediglich einige Mitbewerber freuten sich über ein gutes Weihnachtsgeschäft.</p>
<p>Jetzt steht<strong> etwas Ähnliches</strong> bevor: am vergangenen Montag teilte<a href="http://www.oddbins.com/" target="_blank"><strong> Oddbins</strong></a> mit, 39 seiner 128 Outlets zu schliessen. Die Ankündigung <span id="more-7700"></span>kommt <strong>nicht aus heiterem Himme</strong>l: nach mehrfachem Besitzerwechsel kam die Traditionskette <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/letter-from-london-oddbins-vor-dem-aus" target="_blank">bereits 2008 ins Schleudern</a>. Am Ende übernahm <strong>Simon Baile,</strong> der Sohn eines ehemaligen <strong>Oddbins Directors</strong>, die Läden. Jetzt scheint es endgültig dem Ende zu zugehen, wie die <a href="http://www.harpers.co.uk/news/news-headlines/10290-oddbins-future-to-be-set-todaymarch-11.html" target="_blank">Fachpresse</a> schreibt. Am Freitag gab Baile eine Erklärung ab, es gehe <strong>mit den verbleibenden Läden</strong> weiter, die Lieferanten stünden zu Oddbins. <a href="http://www.harpers.co.uk/news/news-headlines/10290-oddbins-future-to-be-set-todaymarch-11.html" target="_blank">Harpers</a> hat allerdings gehört, daß Lieferanten auf ihr Geld warten und die Konkurrenz sich bereits  für die Übernahme interessanter Standorte warmläuft.</p>
<p>Auch die <strong>Kommentare auf den Wirtschafts-Seiten</strong> hören sich an wie ein Abgesang: <strong>Nils Pratley </strong>erinnert im <a href="http://www.guardian.co.uk/business/2011/mar/08/viewpoint-oddbins" target="_blank">Guardian Online</a> an die <strong>glorreichen Zeiten</strong>, als die Briten mit Hilfe von Oddbins den Wein entdeckten. Sehr präsent sind auch noch die <strong>skurrilen Zeichnungen</strong> des <a href="http://www.google.de/images?q=Ralph+Steadman&amp;oe=utf-8&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=MWx6TaKVD4_Cswb05azkBw&amp;ved=0CFkQsAQ" target="_blank">GONZO Zeichners Ralph Steadman</a>, die jahrelang die <strong>Preislisten und Angebote</strong> von Oddbins illustrierten. Bei Besuchen auf der Insel galt der erste Gang des Wein-Fachbesuchers dem nächsten Oddbins Laden, den man nicht verliess, ohne sich mit den neuesten Druckwerken einzudecken.</p>
<p>Die Gründe für den Niedergang des <strong>einstigen Weinhandels-Flagships</strong> sind vielfältig: Besitzwechsel, Managementfehler, zunehmende Konkurrenz durch Mitbewerber und Supermärkte. Vielleicht hatte sich auch der <strong>exzentrische Auftritt</strong> schon längst überlebt, als die damaligen Besitzer (aus heutiger Marketing-Sicht viel zu spät) einen<strong> mainstreamigeren Gang</strong> einlegten? Oddbins ist nicht das erste und sicher auch nicht das letzte Opfer in einer sich <strong>immer dramatischer verändernden Handelslandschaft</strong>.</p>
<p>Wein ist auch in UK spätestens in den 2000er Jahren <strong>Teil des täglichen Lifestyle der Mittelschicht</strong> geworden &#8211; da war kein Platz mehr für<a href="http://www.ralphsteadman.com/01wine.asp" target="_blank"> Extravaganzen a la Steadman</a>, der auch die Bücher seines Freundes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hunter_S._Thompson" target="_blank">Hunter S. Thompson</a> bebilderte. Was für die Itelligenzia damals stimmte, trifft in mehrfacher Hinsicht <strong>nicht unbedingt den Geschmack</strong> des heutigen Weintrinkers.</p>
<p>Am 20. Februar 2005 nahm sich <strong>Hunter S. Thompson </strong>an seinem Schreibtisch in Woody Creek mit einem Kopfschuss das Leben. Er habe <strong>nicht aus Verzweiflung</strong> gehandelt, sondern zum richtigen Zeitpunkt abtreten wollen, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hunter_S._Thompson" target="_blank">wird sein Sohn</a> zitiert. Steadman is still alive und beglückt seine Fans mit einem <a href="http://www.ralphfancygoods.com/royal-wedding.html" target="_blank">Royal Wedding mug and towel</a> zur königlichen Hochzeit Ende April in dem ihm eigenen Design.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fear_and_Loathing_in_Las_Vegas" target="_blank"> </a><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fear_and_Loathing_in_Las_Vegas" target="_blank">Fear and Loathing in Las Vegas</a> </em>hieß der bekannsteste Roman des <strong>Gespanns Thompson / Steadman</strong> (später <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YxDLQsSjyk8&amp;feature=player_detailpage" target="_blank">verfilmt mit Johnny Depp</a>).  Aktualisiert könnte der Titel angesichts des Untergangs der Wein-Ikone der 70er und 80er Jahre lauten<em>:  <strong>Furcht und Schrecken in der Weinbranche. </strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>PS   Hier gibt&#8217;s eine <a href="http://de-de.facebook.com/RobertEJoseph/posts/10150159887868824" target="_blank">ganz aktuelle Diskussion</a> zum Thema<strong><br />
</strong></em></p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Rabobank warnt vor übertriebenem Optimismus in den BRIC-Staaten</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 06:50:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Zukunft für Wein scheint in den BRIC Staaten zu liegen: fast monatlich wird von neuen Rekorden in Hongkong berichtet, so jetzt wieder bei den ersten Bordeaux-Versteigerungen in diesem Jahr. Und schon jetzt hat das Auf und Ab der Bordeaux Kurse in China  Einfluss auf das Ergebnis von Akteuren am Weinmarkt in Deutschland .]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton7365" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Frabobank-warnt-vor-ueertriebenem-optimismus-in-den-bric-staaten&amp;via=weinakademie&amp;text=Rabobank%20warnt%20vor%20%C3%BCbertriebenem%20Optimismus%20in%20den%20BRIC-Staaten&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><div id="attachment_7367" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/edans/517602619/"><img class="size-full wp-image-7367" title="Chinawine" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/02/Chinawine.jpg" alt="Joint Ventures hier Tanjin und Remy" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Joint Ventures helfen die Qualität inländischer Weine zu verbessern - hier Tanjin und Remy foto:edans/flickr</p></div>
<p>Die <strong>Zukunft für Wein</strong> scheint in den <strong>BRIC Staaten</strong> zu liegen: fast monatlich wird von <strong>neuen Rekorden in Hongkong</strong> berichtet, so jetzt wieder bei den <a href="http://bordeaux.blogg.de/eintrag.php?id=1010" target="_blank">ersten Bordeaux-Versteigerungen</a> in diesem Jahr. Und schon jetzt hat das <strong>Auf und Ab der Bordeaux Kurse in China</strong> Einfluss auf das Ergebnis von Akteuren am Weinmarkt <a href="http://bordeaux.blogg.de/eintrag.php?id=1012" target="_blank">in Deutschland</a> .<span id="more-7365"></span></p>
<p>Auch wenn der <strong>derzeitige Boom</strong> atemberaubend ist, er kann sehr schnell zu Ende sein kann &#8211; es reichen einfache Beschlüsse der entsprechenden Regierungen. Der Boom in Hongkong wurde durch einen <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/hongkong-neue-wein-rekorde-ergebnis-langfristiger-strategie" target="_blank">Wein-Investitionsplan der dortigen Verwaltung</a> und den <strong>Wegfall der Steuern auf Wein</strong> ausgelöst. Genauso gut kann es morgen in die andere Richtung gehen.</p>
<p>Jetzt warnt <strong>Rabobank Wine and Beverage Chefanalyst Steve Rannekleiv</strong> vor übertriebenen Hoffnungen. Im <a href="https://www.pressroomrabobank.com/publications/food__agri/rabobank_wine_quarterly_q4_2010.html" target="_blank">aktuellen Quartals-Bericht</a> zum internationalen Weinmarkt weist er daruf hin, daß die <strong>Mengen der Importe in die BRIC Staaten</strong> zwar wachsen, aber die Erlöse dabei nicht mithalten. Selbst bei dem derzeit erstaunlichen<strong> zweistelligen Mengenwachstum</strong> werde es noch Jahre dauern, bis man in Märkten wie China, Russland, Brasilien und Mexico <strong>nur annähernd das Niveau der klassischen Importländer</strong> wie UK, Deutschland oder USA errreiche.</p>
<p>Die einzigen, die es bislang geschafft hätten, den <strong>Trend zu Niedrig-Preisen</strong> in den neuen Märkten zu durchbrechen, seien die Australier, so Rannekleiv. Wer sich wirklich intensiv mit diesen Märkte audseinandersetze und sie nicht nur <strong>als Ventil für Überproduktion</strong> nutze, könne sich dort ein <strong>neues, hochpreisiges Image</strong> schaffen. Die Australier eröffneten im letzten Jahr <a href="http://www.hongkong.china.embassy.gov.au/hkng/PR20100705.html" target="_blank">ein eigenes Wein-Büro</a> in China.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wein goes East</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 13:13:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton6914" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fwein-goes-east&amp;via=weinakademie&amp;text=Wein%20goes%20East&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><div id="attachment_6915" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.asiasbestwinesandspirits.com/FoodWineMatching"><img class="size-full wp-image-6915" title="HongkongWineklein" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/11/HongkongWineklein.jpg" alt="Asian Food and Wine matching at HKIWSC" width="240" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Asian Food and Wine matching at HKIWSC foto:HKIWSC Ltd</p></div>
<p><strong>Hongkong</strong> scheint  mehr und mehr das <strong>Ziel vieler (Wein-)Träume</strong> zu werden. Gerade ging Hongkongs Wein- und Spirituosen-Messe mit einer <strong>Rekordbeteiligung</strong> zu Ende. 680 Aussteller aus 30 Ländern/Regionen zogen über 14.000 Fachbesucher an. Zum Vergleich: die Prowein brachte es 2010 auf 3.300 Austeller und 36.000 Fachbesucher. <span id="more-6914"></span>Wenn man bedenkt, dass die Messe in Hongkong <strong>2008 zum ersten Mal</strong> stattfand, ist das mehr als beachtlich.</p>
<p>Bei der paralell stattfindenden <em>Cathay Pacific Hong Kong International Wine &amp; Spirit Competition </em> wurden <strong>1.300  Weine und Spirituosen</strong> angestellt. Die Messe ist ein Tochterunternehmen der IWSC Group, die auch die Prämierung in London veranstaltet. In Hongkong wird allerdings <strong>nicht von einem internationalen Panel</strong> probiert, die Verkoster kommen mehrheitlich aus Asien.</p>
<p>Ganz wichtig ist das bei der Prämierung der <strong>besten Food und Wine Pairings</strong>: hier geht es um <strong>asiatisches Essen und internationale Weine</strong>. Die Kategorien heissen<em> Best Wine with Dim Sum, Kung Pao Chicken, Braised  Abalone</em> und <em>Peking Duck</em>. &#8220;<strong><em>Best Wine with Sashimi</em></strong>&#8221; ist dieses Jahr neu dazu gekommen, um auch Japanischen Speisen zu berücksichtigen.</p>
<p>Gastland war in diesem Jahr<strong> Australien</strong>. Die Australier haben  Asien bereits vor Jahren als ihren <strong>erweiterten Heimat-Markt</strong> definiert und viel Geld in die <strong>Erforschung asiatischer Geschmacksvorlieben </strong>investiert. Das hat zu den <strong>marmeladigen Tönen</strong> in den Rotweinen, den <strong>Cocos/Röstmandel Noten</strong> bei den Weissweinen und dem manchmal <strong>fast süßlich zu nennden Geschmacks-Eindruck</strong> geführt. Trockene, gerbstoff- oder  und säurebetonte Weine haben auf dem asiatischen Massen-Markt kaum ein Chance.</p>
<p>Anders beim Wettbewerb: Hier wurden auch <a href="http://www.asiasbestwinesandspirits.com/search2010/wine#" target="_blank">14 deutsche Weine </a>ausgezeichnet. Interessant: die Weine werden nicht nur in der Kategorie ihrer Rebsorte, sondern <strong>auch nach ihrer Essens-Eignung</strong> benotet. So erhielt der <a href="http://www.asiasbestwinesandspirits.com/search2010/info/1713/3" target="_blank">2005 Wegeler Ruedesheimer Berg Schlossberg Riesling Kabinett</a> nicht nur eine <strong>Goldmedaille für den besten Riesling</strong> sondern auch ein <strong>Silbermedaille in der Kategorie &#8220;Kung Pao Chicken&#8221;</strong>. Weitere Preise gingen unter anderen an Balthasar Ress, Weingut Künstler und Winzer Sommerach.</p>
<p>Für nächstes Jahr wird<strong> Italien</strong> offizielles Gastland der Messe sein. Die Italiener haben eignener Ansicht nach in Asien viel aufzuholen und rangieren weit hinter den Franzosen. Sie haben verfolgt, daß <strong>französische Firmen, Verbände und Regierung</strong> schon seit einigen Jahren ganz bewußt auf Asien setzen.</p>
<p>Der <strong>Wein-Boom in Asien</strong> ist dem zunehmenden Reichtum in den Schwellenländern zuzuschreiben. Das Hongkong sich mit <strong>Messen, Wettbewerben und Auktionen</strong> zum neuen Wein-Hub entwickelt, liegt an einem <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/hongkong-neue-wein-rekorde-ergebnis-langfristiger-strategie" target="_blank">Investitions-Programm des HK Government</a>, das vorsieht einen <strong>großen Teil des Weins für Asien über Hongkong</strong> zu ziehen. Wir <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/hongkong-neue-wein-rekorde-ergebnis-langfristiger-strategie" target="_blank">berichteten darüber</a>.</p>
<p>Die <strong>Big-Player der Weinwirtschaft</strong> haben sich bereits auf die Situation eingestellt und unterhalten Büros in Hongkong, Honkong eröffnet <a href="http://www.thedrinksbusiness.com/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=11671&amp;Itemid=66" target="_blank">eignene Büros wichtigen Weinbauregionen</a> wie <strong>im Sommer im Napa-Valley</strong>.</p>
<p><strong>Fußnote:</strong> auch <strong>Wein-Autoren</strong> versuchen sich mit <strong>chinesischen Ausgaben</strong>. Ein Teil der <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/die-zeit-der-wein-gurus-ist-vorbei-jancis-robinson-im-gespraech" target="_blank">Purple Pages von Jancis Robinson</a> gibt es auch in Chinesisch. Bei <a href="Merkwürdig ist, dass die Chinesen sehr gerne und ausgiebig über Essen diskutieren – beim Wein wird dagegen alles so genommen, wie es aus Europa oder Übersee kommt." target="_blank">unserem Gespräch</a> wunderte sie sich noch darüber, dass die Chinesen sehr <strong>gerne und ausgiebig über Essen</strong> diskutieren – beim Wein dagegen alles so nehmen, wie es aus Europa oder Übersee kommt. Das scheint ja jetzt vorbei zu sein. Einen Teil von<a href="http://www.enobooks.de/node/827095" target="_blank"> Eckhard Supp&#8217;s ENO WORLD WINE </a>kann man auch in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hanzi" target="_blank"><em>hànzì</em> </a>lesen. Die <strong>Zugriffszahlen</strong> bewegen sich seiner Aussage nach auf der Höhe seiner  englischen Artikel und machen nach einem Vierteljahr <strong>etwa 1% der Gesamt-Zugriffe</strong> auf die Seite aus.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Weinwirtschaft: Sind die Höhen und Tiefen selbst verschuldet?</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 07:10:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wein wird immer vom Wetter abhängen - aber der menschliche Faktor wird immer wichtiger, so läßt sich in einem Satz ein Mini-Symposium zusammenfassen, daß in der vergangenen Woche am Robert Mondavi Institute’s Center for Wine Economics in Davis/California stattfand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton6676" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fweinwirtschaft-sind-die-hoehen-und-tiefen-selbst-verschuldet&amp;via=weinakademie&amp;text=Weinwirtschaft%3A%20Sind%20die%20H%C3%B6hen%20und%20Tiefen%20selbst%20verschuldet%3F&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><div id="attachment_6681" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-6681" title="NapaValley" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/10/NapaValley.jpg" alt="Napa Valley" width="240" height="135" /><p class="wp-caption-text">Im Napa und im benachbarten Sonoma hat der Kampf um das Wasser schon begonnen foto:mpleitgen</p></div>
<p>Wein wird <strong>immer vom Wetter</strong> abhängen &#8211; aber der <strong>soziale und gesellschaftliche Faktor</strong> wird immer wichtiger, so läßt sich in einem Satz<a href="http://www.winesandvines.com/template.cfm?section=news&amp;content=79854&amp;htitle=Are%20Wine%20Boom%20Bust%20Cycles%20Inevitable%3F" target="_blank"> ein Mini-Symposium</a> zusammenfassen, daß in der vergangenen Woche am <strong>Robert Mondavi Institute’s Center for Wine Economics</strong> in Davis/California stattfand. Die Davis <span id="more-6676"></span>Professoren <strong>Richard Howitt</strong> und <strong>Daniel Sumner</strong> sowie OIV Vicepresident <strong>Peter Hayes</strong> beleuchteten Zukunftsaspekte der Weinwirtschaft.</p>
<p>Hayes hat als <strong>gebürtiger Australier</strong> lange Jahre für <strong>Rosemount</strong> und <strong>Southcorp</strong> (Penfolods u.a.) gearbeitet. Er meinte, die großen Verluste der australische Weinwirtschaft (seit 2007 fast eine Milliarden US Dollar) sei weitgehend darauf zurückzuführen, daß die Beteiligten unbeabsichtigte Folgen ihres Handelns (Ausweitung der Rebflächen, Intensivierung der Produktion,..) vorher nicht mit einkalkuliert hätten. Vieles hätte man schon viel länger voraussehen können, es werde viel zu wenig in Forschung und Entwicklung investiert.</p>
<p>In seinem Vortrag zeigte er viele bislang <strong>unzureichend bearbeitete Themenfelder</strong> auf wie Langfristprognosen für Produktion und Absatzmärkte, effektive Nutzung von Ressourcen wie Boden und Wasser, die Auswirkungen von Konzentrationsprozessen in Produktion und Handel. Weinwirtschaft ist eingebunden in <strong>sehr komplexe wirtschaftliche und gesellschaftliche Prozesse</strong>, das sieht man in der Branche meist noch nicht oder man will es nicht sehen.</p>
<p>Als die großen Herausforderungen für die Branche sieht er:</p>
<ul>
<li><strong>Soziale und gesetzgeberische Probleme</strong>. Vieles werde davon abhängen, wie Politiker weltweit mit der Verlockung umgehen, Steureinnahmen unter dem Vorwand der Alkohol-Präventionen zu generieren.</li>
<li>Den nach wie vor exsistierenden <strong>Überschuss in der Weltweinproduktion</strong>.</li>
<li>Die weltweite <strong>Konzentration und Restrukturierung des Handels</strong>, die zu einer Verkleinerung des Weinangebotes in den Regalen führt.</li>
<li>Die <strong>Konkurrenz um die Ressourcen</strong>, vor allem um das Wasser.</li>
</ul>
<p>Hayes führte weiter aus, viele in der Branche sehen eine große Zukunft in den <strong>BRIC Staaten</strong>. Dies sei sehr trügerisch, zum einen sei noch nicht erforscht, ob die Bevölkerung Wein tatsächlich in ihren Lifestyle integriere, ob sie <strong>überhaupt Wein möge </strong>oder ob Weinkonsum in diesen Ländern nicht nur <strong>eine vorübergehende Mode</strong> sei. Zum anderen produzierten alle BRIC Staaten selbst in zunehmendem Maße.</p>
<p>Professor Sumner stellte auf der Basis der <strong>Auswertung von Langzeit-Datenreihen</strong> fest, Weinbau in den USA sei immer noch interessant, da die <strong>Preis-Volalität für Wein</strong> mit 11,2% im Zeitraum von 1995 bis 2009  im Verhältnis zu anderen Produkten wie Milch (18.7%), Baumwolle (23.6%) und Reis (27.2%) äußerst gering sei. Außerdem <strong>steige der Konsum in den USA weiter</strong>, all das könnte die A<strong>usweitung des Weinbaus in den USA</strong> weiter beflügeln. In Europa sinke der Konsum in den großen Erzeugerländern, der Preisverfall halte an: daher sei hier die Tendenz gegenläufig.</p>
<p>Howitt wies auf eine <strong>paradoxe Möglichkeit der Entwicklung</strong> hin: unbestreitbar wird der Kampf um die <strong>Wasserverteilung</strong> zwischen der Wohnbevölkerung, der Industrie und den verschiedenen Zweigen der Landwirtschaft eines der großen Themen ab 2020 werden. Die Preise für Wasser werden in bisher<strong> ungeahnte Höhen</strong> schnellen. Ausgehend von der heutigen Produktionsweise bietet der Weinanbau aber <strong>pro verbrauchter Wassereinheit den höchsten Gewinn</strong> verglichen zum Beispiel mit Mandeln, Baumwolle oder AlfaAlfa. Dies könne dazu führen, daß trotz Wasserkanppheit sogar mehr Wein angebaut werde. &#8220;Die Frage ist nicht, ob der <strong>Klimawandel</strong>, die <strong>Temperaturerhöhung</strong> für unser Produkt gut oder schlecht ist, sondern wie wir im <strong>Verhältnis zu anderen landwirtschaftlichen Produkten</strong> dastehen und das über die Grenzen unserer Region unseres Landes hinaus.&#8221; Der <strong>Wettbewerb wird also noch internationaler</strong> werden.</p>
<p>Die kompletten Vorträge können <a href="http://aic.ucdavis.edu/boomandbust/" target="_blank">hier heruntergeladen werden</a>.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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