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	<title>Weinakademie Berlin &#187; Übersee</title>
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	<description>Beratung und Training für Weinwirtschaft und Weinhandel</description>
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		<title>Weink&#228;ufer kaufen smarter &#8211; Ums&#228;tze brechen um 6% ein</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 08:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach kontinuierlichen Zuw&#228;chsen in den vergangenen drei Jahren ist der Umsatz der Weineink&#228;ufe in Deutschland im ersten Halbjahr 2010 um sechs Prozent zur&#252;ckgegangen" meldete Das Deutsche Weininstistut (DWI). Das Tagebuch der Krise liest sich wie folgt.. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6170" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.flickr.com/photos/jmsmith000/4191826142/"><img class="size-medium wp-image-6170" title="winemarket" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/08/winemarket-200x126.jpg" alt="winemarket" width="200" height="126" /></a><p class="wp-caption-text">Verbraucher kaufen smarter ein foto:JSmith Photo/flickr</p></div>
<p>&#8220;Nach kontinuierlichen Zuw&#228;chsen in den vergangenen drei Jahren ist der  <strong>Umsatz der Weineink&#228;ufe in Deutschland</strong> im ersten Halbjahr 2010 <strong>um sechs  Prozent</strong> zur&#252;ckgegangen&#8221; meldete Das Deutsche Weininstistut (DWI) gestern bei der <a href="http://www.deutscheweine.de/Home/presse?uMen=eb8708fd-e785-7401-be59-267b48205846&amp;_ic_uCon=d4a2090e-a381-4a21-b902-e1324c41ed8b&amp;uTem=b3260b54-13f9-0401-be59-267b48205846&amp;pagesize=50&amp;page=1&amp;all=true" target="_blank">Bekanntgabe der GFK-Zahlen</a>. Der <strong>Verbrauch</strong> ging im gleichen Zeitraum<span id="more-6166"></span> <strong>um 2 Prozent zur&#252;ck</strong>.</p>
<p>Die Verbraucher trinken weiter Wein, aber <strong>sie kaufen smarter ein</strong>. Daf&#252;r spricht, da&#223; die Einbr&#252;che insbesondere beim <strong>Direktbezug vom Winzer</strong> sowie im <strong>Weinfachhandel</strong> am gr&#246;&#223;ten sind, wie das DWI vermeldet. Gewinner sind einmal mehr der LEH und die Discounter. Deren Strategie, sich <strong>mit h&#246;herwertigen Weinen zu profilieren</strong>, habe in 2009 sogar dazu gef&#252;hrt das sie im Umsatz ein Prozent zuglegen konnten, sagte <a href="http://www.deutscheweine.de/icc/Internet-DE/nav/eb8/eb8708fd-e785-7401-be59-267b48205846&amp;uCon=24930c4f-3202-6721-a3c7-07e704c41ed8&amp;uTem=f202e0af-acd1-811e-c729-fe20926daeec&amp;currentpage=3" target="_blank">DWI Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin Monika Reule</a> im M&#228;rz vor der Prowein.</p>
<p>Das <strong>Tagebuch der Krise</strong> liest sich nach den letzten Ver&#246;ffentlichungen wie folgt:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.deutscheweine.de/icc/Internet-DE/nav/eb8/eb8708fd-e785-7401-be59-267b48205846&amp;uCon=8201054e-2edb-d621-44f4-c9264c41ed8b&amp;uTem=f202e0af-acd1-811e-c729-fe20926daeec&amp;currentpage=4" target="_blank">2007 und 2008</a> <strong>stiegen die Wein-Ums&#228;tze</strong> um  um 1,2 bzw 2,2 Prozent, dabei<strong> ging die Menge leicht zur&#252;ck</strong>. Die Verbraucher kauften etwas teurer.</li>
<li><a href="http://www.deutscheweine.de/icc/Internet-DE/nav/eb8/eb8708fd-e785-7401-be59-267b48205846&amp;uCon=8201054e-2edb-d621-44f4-c9264c41ed8b&amp;uTem=f202e0af-acd1-811e-c729-fe20926daeec&amp;currentpage=4" target="_blank">2009</a> profitierte der Handel vom <strong>R&#252;ckzug der Verbraucher ins Private</strong>. Vor allem bei deutschen Herk&#252;nften wurde <strong>wieder etwas weniger, aber teurer</strong> gekauft. Gleichzeitig verabschiedeten sich immer mehr Verbraucher vom Wein, was sich in einem <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wein-konjunktur-gute-aussichten-fuer-2-halbjahr-2010" target="_blank">R&#252;ckgang der K&#228;uferhaushalte</a> auf<strong> nunmehr 60%</strong> &#228;u&#223;erte. Zwei Jahre zuvor lag der Anteil der K&#228;ufer noch bei knapp 70%.</li>
<li><a href="http://www.deutscheweine.de/Home/presse?uMen=eb8708fd-e785-7401-be59-267b48205846&amp;_ic_uCon=d4a2090e-a381-4a21-b902-e1324c41ed8b&amp;uTem=b3260b54-13f9-0401-be59-267b48205846&amp;pagesize=50&amp;page=1&amp;all=true" target="_blank">2010</a> geht der <strong>Umsatz gegen&#252;ber dem Vorjahr um 6% zur&#252;ck</strong>, w&#228;hrend der Absatz leicht sinkt. Es wird <strong>preiswerter</strong> eingekauft. Eine Belebung der privaten Nachfrage wird angesichts stagnierender L&#246;hne und h&#246;herer Beitr&#228;ge f&#252;r die Kranken- und Arbeitslosenversicherung im kommenden Jahr <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wein-das-geschaeft-laeuft-woanders" target="_blank">von den Analysten</a> erher kritisch gesehen.</li>
</ul>
<p>Die Weinwirtschaft steht damit vor den  <strong>Herausforderungen</strong>:</p>
<ul>
<li><strong>verlorengegangene K&#228;ufer</strong> zur&#252;ckzugewinnen</li>
<li>das <strong>Preisniveau</strong> wieder nach oben zu bringen</li>
<li>dem <strong>Trend zum Discount</strong> Paroli zu bieten</li>
</ul>
<p>Besonders der letzte Punkt d&#252;rfte zu schaffen machen: hat man sich doch <strong>gerade von Erzeuger-Seite </strong>in den letzten Jahren den Discountern in die Arme geworfen. Davon haben zwar einige wenige kurzfristig profitiert, den <strong>gr&#246;&#223;ten Nutzen hatten aber die Discounter selbst</strong> durch ein leicht gestiegenes Preisniveau und zus&#228;tzliches Image. In den USA hat sich gezeigt, da&#223; es fast unm&#246;glich ist, am Weinmarkt <strong>verlorenes Terrain wieder gut zu machen</strong>, wie <a href="http://www.thedrinksbusiness.com/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=11497&amp;Itemid=66" target="_blank">Rabobank Analyst Rannekleiv</a> in seinem Vierteljahresbericht feststellt. Die Verh&#228;ltnisse scheinen sich auch bei uns in die gleiche Richtung zu bewegen.</p>
<p>Haben die Verbraucher in der Krise entdeckt, da&#223; man <strong>auch preiswerte Weine</strong> trinken kann, wird es au&#223;erordentlich schwierig, sie <strong>wieder an teurere Qualit&#228;ten</strong> heranzuf&#252;hren.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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</ul>

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		<title>Wein: das Gesch&#228;ft l&#228;uft woanders</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 08:39:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Gesch&#228;ft l&#228;uft zur Zeit woanders. Im ersten halben Jahr hat der Einzelhandel trotz wirtschaftlicher Erholung  nur 0,5% mehr umgesetzt als im Vorjahr, stellte das Statistische Bundesamt letzte Woche fest. Wie sieht es beim Wein aus? Verunsichernd wirken die Statistiken, in denen die Zahl der K&#228;uferhaushalte f&#252;r Wein von 70 auf aktuell 60% heruntergebrochen ist. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6148" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.flickr.com/photos/1suisse/2758712127/"><img class="size-medium wp-image-6148" title="Hongkong" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/08/Hongkong-200x150.jpg" alt="Hafen Honkong" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Hafen Honkong foto:1suisse/flickr</p></div>
<p>Das Gesch&#228;ft l&#228;uft zur Zeit woanders. Im ersten halben Jahr hat der Einzelhandel trotz wirtschaftlicher Erholung <strong> nur 0,5% mehr umgesetzt als im Vorjahr</strong>, stellte das Statistische Bundesamt letzte Woche fest. Die <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/trotz-fussball-wm-einzelhandel-nimmt-im-juni-weniger-ein;2627425" target="_blank">Analysten</a> sind sich uneinig, wie es im zweiten Halbjahr weitergeht. Die einen sehen das <strong>Ende der &#8220;Konsumentenrezession&#8221;</strong>, andere <span id="more-6146"></span>verweisen auf <strong>stagnierende L&#246;hne und h&#246;here Beitr&#228;ge f&#252;r die Kranken- und Arbeitslosenversicherung </strong>Anfang kommenden Jahres, die die Verbraucher weiterhin zur&#252;ckhaltung &#252;ben lassen.</p>
<p>Am Montag verk&#252;ndete <strong>Metro-Chef Cordes</strong> die<a href="http://www.metrogroup.de/servlet/PB/menu/1346520_l1/index.htm" target="_blank"> Zahlen f&#252;r das 2. Quartal</a>, die unter den Erwartungen der Analysten lagen. Auch die <strong>Fu&#223;ball WM </strong>habe das Inlandsgesch&#228;ft nicht befl&#252;geln k&#246;nnen. Wenn die  Metro ihren Konzernumsatz trotzdem um 2,4% auf 15,7 Milliarden Euro steigern konnte, liegt das Cordes Aussagen nach <strong>am Gesch&#228;ft in Osteuropa und Asien</strong>.</p>
<p><strong>Wie sieht es beim Wein aus?</strong> Business as usual wird vermeldet,<strong> Zahlen auf Vorjahresniveau</strong>. Verunsichernd wirken die Statistiken, in denen die <strong>Zahl der K&#228;uferhaushalte</strong> f&#252;r Wein von 70 auf aktuell 60% heruntergebrochen ist. <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wein-konjunktur-gute-aussichten-fuer-2-halbjahr-2010" target="_blank">Gute Aussichten</a> gibt es f&#252;r die Branche im Export: dank des schwachen Euros steigen die <strong>Chancen f&#252;r die Europ&#228;er in USA und Asien</strong> mehr abzusetzen und gegen Chile und  Australien Boden gut zu machen.</p>
<p>Und auch die <strong>positiven Halbjahres-Meldungen des HAWESKO Vorstandes</strong> in der letzten Woche weisen in die gleiche Richtung. Hatte <strong>Jacques&#8217;</strong> in den letzten Jahren durch stetiges Wachstum die HAWESKO Zahlen oben gehalten, steht es zu Zeit im station&#228;ren Einzelhandel  bei einem <strong>leichten Minus</strong> im Vergleich zum Vorjahr. Die <strong>Versandhandelssparte </strong>konnte um 5 %  gegen&#252;ber dem Vorjahr zulegen. Das Interesse f&#252;r Weine im Premium-Segment sei zur&#252;ckgekehrt.  Einen <strong>Sprung bei den Ums&#228;tzen </strong>machte der Gro&#223;handel mit 46% plus.</p>
<p>Bei n&#228;herem Hinsehen zeigt sich, da&#223; ein Gro&#223;teil dieses Plus aus den Aktivit&#228;ten <strong>nicht aus dem Inlandsgesch&#228;ft</strong> kommt. 2 Millionen stammen aus der erstmaligen Konsolidierung des <strong>Schweizer Gastro-H&#228;ndlers Globalwine</strong>. Die Firma <a href="http://www.chateauclassic.com/" target="_blank">Château  Classique </a>steuerte in den ersten 6 Monaten dieses Jahres <strong> 3,7 Millionen Euro mehr </strong>zum Umsatz bei als im ersten Halbjahr 2009. Château  Classique sitzt in Bordeaux im Norden des Médoc in Saint Christoly und macht seine <strong>Gesch&#228;fte mit Bordeaux-Weinen </strong>zum gro&#223;en Teil  in den <strong>USA, Russland und China</strong>.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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</ul>

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		<title>Wein-Konjunktur: gute Aussichten f&#252;r 2. Halbjahr 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 07:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA["2010 wird auf jeden Fall besser als 2009" stellt die Rabobank in ihrem Wein-Quartalsbericht 2/10 gestern fest. Weltweit berichten die Weinproduzenten f&#252;r das erste Halbjahr ein deutlich besseres Gesch&#228;ft als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die gr&#246;&#223;te Herausforderung f&#252;r den deutschen Markt wird die Wiederoberung der Konsumenten sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6087" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.flickr.com/photos/dnet/3546439925/"><img class="size-medium wp-image-6087 " title="Raboteam" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/07/Raboteam-200x139.jpg" alt="Team Rabobank bei der Tour" width="200" height="139" /></a><p class="wp-caption-text">Team Rabobank  foto:nttawwt/flickr</p></div>
<p>&#8220;2010 wird auf jeden Fall besser als 2009&#8243; stellt die <strong>Rabobank</strong> in ihrem <strong>Wein-Quartalsbericht 2/10</strong> gestern fest. Weltweit berichten die Weinproduzenten f&#252;r das erste Halbjahr <strong>ein deutlich besseres Gesch&#228;ft</strong> als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Einzige Ausnahme: Argentinien. Hier ist die kleine Ernte f&#252;r ein schlechteres Ergebnis<span id="more-6084"></span> verantwortlich. Selbst in Chile sind trotz des Erbebens die Ausfuhren mengen- und wertm&#228;&#223;ig gestiegen.</p>
<p>Mit einer<strong> Erholung der weltweiten Wirtschaf</strong>t sieht Stephen Rannekleiv vom US Ableger der weltweit gr&#246;&#223;ten Agrarbank die Nachfrage auf wichtigen M&#228;rkten in 2010 wieder wachsen. &#8220;<strong>Super-Premium Weine</strong> (&#252;ber 15 USD/Flasche) werden es schwer haben, das Preis-Niveau von vor 2009 zu erreichen&#8221; meint Rannekleiv in Bezug auf den wichtigen US-Markt, auch wenn dort in den ersten sechs Monaten <strong>eine Belebung des Gesch&#228;ftes</strong> zu beobachten sei, &#8220;die <strong>Anhebung des niedrigen Preisniveaus</strong> f&#252;r Wein insgesamt wird  die gr&#246;&#223;te Herausforderung f&#252;r die Weinwirtschaft in den USA sein.&#8221;</p>
<p>Die <strong>relative Schw&#228;che des Euro</strong> wird nach Einsch&#228;tzung der Analysten weiter anhalten. Eine Besserung sehen sie erst 2011. Dies wird die <strong>europ&#228;ischen Wein-Exporte nach USA befl&#252;geln</strong> und den Europ&#228;ern helfen, den Australiern und Chilenen auf wichtigen preis-sensiblen M&#228;rkten in S chwellenl&#228;ndern Paroli zu bieten.</p>
<p>Die guten Aussichten f&#252;r 2010 &#228;ndern aber nichts an dem nach wie vor bestehenden <strong>Grund&#252;bel der Weinwirtschaft</strong>: durch den in der Rezession  gefallenen Verbrauch d&#252;rfte der der <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/die-schere-oeffnet-sich-mehr-wein-weniger-konsum" target="_blank">Wein&#252;berschu&#223;</a> weltweit in 2009/10 noch gr&#246;&#223;er geworden sein. Der Druck auf die Preise macht es nach wie vor schwierig, wirklich <strong>preis- und erstragsstarke Brands</strong> zu schaffen, die die gesamte Branche mitziehen k&#246;nnen.</p>
<p>Die <strong>gr&#246;&#223;te Herausforderung f&#252;r den deutschen Markt</strong> wird die Wiederoberung der Konsumenten sein. Die &#8220;Weinwirtschaft&#8221; zitiert in ihrer Ausgabe vom 23. Juli 10 eine Untersuchung der Geisenheimer Marktforscher, nach der der <strong>Anteil der Weintrinker in Deutschland so niedrig sei, wie noch nie</strong>: nur noch <strong>60% der Konsumenten</strong> interessieren sich f&#252;r Wein. Vor der Krise waren das &#252;ber 70%. Anders als in den USA ist bei uns der Durchschnittspreis gestiegen, der Verbrauch aber zur&#252;ckgegangen.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>S&#252;dafrika Weine: nach dem 0:1 im Sonder-Angebot?</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 09:52:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Aus, vorbei, erledigt" schreibt der Spiegel heute &#252;ber seine Fotostrecke .  Ist die WM nach dem 0:1 gelaufen und Deutschland wendet sich dem Alltag zu? Gibt es ab heute die vielen sch&#246;nen WM Artikel, die Steaks, Grill-Saucen, das Braai-Zubeh&#246;r  und die S&#252;dafrikanischen Weine im Sonderangebot?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5996" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.flickr.com/photos/foolstopzanet/3205854383/"><img class="size-medium wp-image-5996" title="RSA" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/07/RSA-200x133.jpg" alt="Rooiberg Wine Farm, Robertson S&#252;dafrika" width="200" height="133" /></a><p class="wp-caption-text">Rooiberg Wine Farm, Robertson S&#252;dafrika foto:Ian Wilson/flickr</p></div>
<p>&#8220;<strong>Aus, vorbei, erledigt</strong>&#8221; schreibt der Spiegel heute &#252;ber <a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-56872-5.html" target="_blank">seine Fotostrecke</a> .  Ist die WM nach dem 0:1 gelaufen und Deutschland wendet sich dem Alltag zu? Gibt es ab heute <strong>die vielen sch&#246;nen WM Artikel</strong>, die Steaks, Grill-Saucen, das Braai-Zubeh&#246;r  und die <strong>S&#252;dafrikanischen Weine im Sonderangebot</strong>?</p>
<p>&#8220;Ich denke: nein&#8221; sagte heute <span id="more-5993"></span>morgen <strong>Petra Mayer</strong> von <a href="http://www.pm-kommunikation.de/" target="_blank">PM Kommunikation</a>, die in Deutschland die WOSA, die <a href="http://www.suedafrika-wein.de/" target="_blank">Wines of South Africa </a>vertritt. &#8220;Es wird jetzt auf den Handel ankommen: macht er etwas daraus? Wir konnten in den letzten Wochen e<strong>in enorm gestiegenes Interesse f&#252;r s&#252;dafrikanische Produkte</strong> feststellen. Die Deutschen haben zum ersten Mal S&#252;dafrika richtig kennengelernt. Sie sind einer Nation begegnet, die <strong>politisch und menschlich</strong> enorm gewachsen ist, sie haben die <strong>Energie und den Esprit der S&#252;dafrikaner</strong> gesp&#252;rt. Und sie haben die Weine probiert!&#8221;</p>
<p>Die Importe f&#252;r s&#252;dafrikanische Weine sind <strong>im ersten Halbjahr 2010 um 14% gegen&#252;ber dem Vorjahr gewachsen</strong>. Nach Aussage von Petra Mayer haben im Handel <strong>noch nie so viele Aktionen</strong> zum Thema S&#252;dafrika stattgefunden. &#8220;Unser Problem bis vor der WM war: wir waren<strong> zu unbekannt</strong>, zu wenige hatten unsere Weine probiert. Durch die Spiele ist der <strong>Bekanntheitsgrad f&#252;r s&#252;dafrikanische Weine</strong> stark gewachsen. Der Handel hat jetzt die M&#246;glichkeit, S&#252;dafrika dauerhaft in sein Angebot zu integrieren. Um im Bild zu bleiben, S&#252;dafrika startet jetzt <strong>in einer anderen Liga</strong>.&#8221;</p>
<p>Schon gestern Abend war zu beobachten, da&#223; die Fahnen eingeholt wurden. Reine <strong>Fan-Artike</strong>l und den WM Burger d&#252;rfte es tats&#228;chlich ab heute, sp&#228;testens ab Montag im Angebot geben. Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/schwarz-rot-gold-friedhof-der-fanartikel-1.971048" target="_blank">S&#252;ddeutsche </a> (SZ) berichtete gestern &#252;ber Firmen, die auf die <strong>Entsorgung und Verwertung solcher &#8220;&#220;berh&#228;nge&#8221;</strong> spezialisiert sind. Ein Teil der WM-Ware wird umgepackt oder exportiert. Die SZ zitiert einen Verwerter, die Verbraucher in anderen L&#228;ndern seien wohl <strong>weniger kritisch</strong>, wenn es um Aktionsware geht.</p>
<p>&#8220;Weine sind davon nicht betroffen. Es gibt nur ein oder zwei Firmen die <strong>spezielle WM-Cuvees</strong> auf den Markt gebracht haben&#8221; sagte Petra Mayer dazu. Was die WM tats&#228;chlich f&#252;r die s&#252;dafrikanischen Weine gebracht hat, wird man erst in einigen Monaten bewerten k&#246;nnen. Die WOSA Repr&#228;sentanten haben sich zu diesem Thema im Herbst verabredet.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wein in Online Videos &#8211; nicht immer nur Vaynerchuk</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 07:46:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Chris Murphy ist der langj&#228;hrige Wein-Chefeink&#228;ufer von Marks &#038; Spencer ( (M&#038;S), der "alten Lady" unter den britischen Kaufh&#228;usern. Er f&#252;hlt sich als TV-Star nicht so richtig wohl in seiner Haut, trotzdem stellt er auf der Website von M&#038;S sein Sortiment mit kurzen, knappen Argumenten vor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Chris Murphy</strong> ist der langj&#228;hrige <strong>Wein-Chefeink&#228;ufer von Marks &amp; Spencer </strong> (M&amp;S), der &#8220;alten Lady&#8221; unter den britischen Kaufh&#228;usern. Er f&#252;hlt sich als TV-Star nicht so richtig wohl in seiner Haut, trotzdem stellt er <strong>auf <a href="http://www.marksandspencer.com/Food-Wine/b/199646031?ie=UTF8&amp;intid=gnav_food-wine&amp;ie=UTF8" target="_blank">der Website von M&amp;S </a></strong>sein Sortiment mit kurzen, knappen Argumenten vor. Wenn man ihm zuschaut, bekommt man  richtig Lust auf einen Pinot Grigio aus der Pfalz.</p>
<div id="attachment_5733" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.marksandspencer.com/MS-TV/b/311612031?intid=emtv_0_23711431001_86020839001" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-5733  " title="MSMurphy" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/06/MSMurphy-200x112.jpg" alt="Video Chris Murphy " width="200" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Video Chris Murphy (zum Anschauen bitte Bild klicken)</p></div>
<p>M&amp;S ist nicht nur <strong>der gr&#246;&#223;te Textilh&#228;ndler</strong>, sonder auch das, was man in GB einen &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Marks_&amp;_Spencer" target="_blank">upmarket food retailer</a>&#8221; nennt. Seit 2008 werden die rund 600 Gesch&#228;fte in GB einer <strong>grundlegenden Renovierung </strong>unterzogen. Aus der alten Lady soll eine stylische junge Dame werden.<span id="more-5721"></span></p>
<p>In den <strong>Lebensmittelabteilungen</strong> ist das durchaus gelungen. Hell, freundlich und &#252;bersichtlich. Wein spielt <strong>eine wichtige Rolle</strong> im Food-Konzept: so werden zum Beispiel an den Regalen mit <strong>Frisch-Fertig-Produkten</strong>, die in GB viel verbreiteter und von ganz anderer Qualit&#228;t sind,  die <strong>passenden Weine</strong> mit pr&#228;sentiert. Zum Teil sogar gek&#252;hlt.</p>
<p>M&amp;S war 2009 in GB nicht nur <strong>Supermarkt des Jahres</strong> sondern auch <strong>Weinh&#228;ndler des Jahres</strong>. F&#252;r eine Supermarktkette eigentlich etwas ungew&#246;hnlich.<strong> Jancis Robinson</strong> ist <a href="http://www.jancisrobinson.com/articles/20070604.html" target="_blank">ein bi&#223;chen unzufrieden mit M&amp;S</a> &#8211; weil die tollen Angebote in der Weinabteilung nicht beworben werden.</p>
<p>M&amp;S setzt <strong>Videos</strong> nicht nur in der Werbung f&#252;r die <a href="http://www.marksandspencer.com/MS-TV/b/311612031?ie=UTF8&amp;intid=gnav_ms-tv&amp;ie=UTF8" target="_blank">unterschiedlichsten Sortimente</a> ein, sondern auch um seinen &#8220;<strong>Plan A&#8221;</strong> zu kommunizieren. M&amp;S will ein <strong>nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen</strong> werden. Dazu geh&#246;ren Aufrufe zu <a href="http://health.marksandspencer.com/healthy-eating/alcohol" target="_blank">ma&#223;vollem Umgang mit Alkohol</a>, Ern&#228;hrungstipps mit  Claire Hughes und das <strong>Engagement in sozialen Projekten</strong>. Hier ein Beispiel aus der <a href="http://www.marksandspencer.com/MS-TV/b/311612031?intid=emtv_0_77842956001_77491188001" target="_blank">Zusammenarbeit mit Villiera Wines in S&#252;dafrika</a>, die sich ebenfalls der Nachhaltigkeit verpflichtet f&#252;hlen.</p>
<p>Videos erlauben, Produkte viel <strong>besser und umfassender</strong> darzustellen, als das in Anzeigen oder Werbetexten m&#246;glich ist. Wein als ein <strong>emotionales Produkt </strong>kann hier ganz anders aufgeladen werden. Man kann <strong>Verwendungsbeispiele</strong> aufzeigen, ihn mit <strong>Koch-Rezepten</strong> verbinden, in die <strong>Lebenswelt der Kunden</strong> einbauen. Das klappt selbst auf die vergleichsweise n&#252;chterne  Art von Chris Murphy.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Supermarkt und Discounter &#8211; handcrafted versus easy drinking</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 07:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Roots. Rocks. Intrigue" bei Kaisers/Tengelmann. "Fresh, easy drinking, forward style" bei Lidl. So unterschiedlich wird ein Petite Sirah aus Kalifornien beschrieben. Verschiedene Absatzkan&#228;le brauchen nicht nur unterschiedliche Preise und unterschiedliche Ausstattung. F&#252;r den gleichen Wein braucht es auch je nach Zielgruppe unterschiedliche Argumente. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<strong>Roots. Rocks. Intrigue.</strong> Since 1883, <strong>Concannon Vineyards</strong> has been <strong>handcrafting fine varietal wines</strong> from grapes grown along the Central Coast of California, &#8230;  &#8221; So beginnt der ausf&#252;hrliche Text auf dem R&#252;ckenetikett eines <strong>2007 Petite Sirah, Central Coast von Concannon Vineyards</strong>, den es ab Juni bei Kaiser&#8217;s Tengelmann zu kaufen gibt. Preis 6,99 Euro.</p>
<div id="attachment_5679" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-large wp-image-5679" title="Concannonklein" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/05/Concannonklein-400x225.jpg" alt="Petite Sirah - links vom Discounter, rechts aus dem Supermarkt" width="400" height="225" /><p class="wp-caption-text">Petite Sirah - links vom Discounter, rechts aus dem Supermarkt </p></div>
<p>Das Vorderetikett<span id="more-5673"></span> zeigt in <strong>edlem Silber-Grau</strong> das Eingangtor zu imagin&#228;ren Rebbergen. Der Schriftzug<strong> CONCANNON </strong>prangt prominent auf dem Etikett.  &#8220;<strong>Amaerica&#8217;s first petite sirah</strong>&#8221; so eine weitere Zeile auf dem Etikett. In der Tat wurde seit 1961 auf gut 56 der 80 ha des Weingutes die <a href="http://www.winepros.org/wine101/grape_profiles/petite.htm" target="_blank">Petite Sirah</a> gepflanzt, eine <strong>weitgehend mehltau-resistente Rebsorte</strong>, die in Frankreich nach ihrem Z&#252;chter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Durif" target="_blank">Durif</a> hei&#223;t.</p>
<p>Die Ausstattung ist edel, die <strong>schwere Flasche</strong> unterst&#252;tzt den wertigen Eindruck. Der dazugeh&#246;rige Presse-Text hebt darauf ab, da&#223; Concannon als &#8220;<strong>eines der &#228;ltesten und renomiertesten Weing&#252;ter in Kalifornien &#252;berhaupt</strong>&#8221; gilt. Der Betrieb wurde 1883 von dem <strong>irischen Einwanderer James Concannon</strong> gegr&#252;ndet. Mit John Concannon ist heute ist die <strong>vierte Generation</strong> auf dem Weingut t&#228;tig. F&#252;r weitere ausf&#252;hrliche Informationen wird selbst auf dem Kork-Brand auf die <a href="http://www.concannonvineyard.com/index.cfm?method=homepage.showpage" target="_blank">Concannon-Website</a> hingewiesen. Concannon arbeitet sowohl in den Reben als auch im Keller nach <strong>&#246;kologischen und umweltschonenden Standards</strong>. Wir konnten uns<a href="http://www.weinakademie-berlin.de/california-die-herausforderung" target="_blank"> im letzten Herbst</a> davon &#252;berzeugen.  Der Petite Sirah ist also ein richtiger &#8220;<strong>Estate</strong>&#8220;-Wein: <strong>wertig, Genu&#223; versprechend, von einem Absender mit Tradition</strong>.</p>
<h4>Petite Sirah beim Discounter</h4>
<p><a href="http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:F4ldqg5J0WsJ:www.meinprospekt.de/Lidl/Angebote-ab-Mo-17052010+amerika+aktion+lidl+2010+Mcennedy&amp;cd=10&amp;hl=de&amp;ct=clnk&amp;gl=de&amp;client=firefox-a" target="_blank">Amerikanische Woche</a> bei Lidl. Dabei: zwei Weine aus Kalifornien. Einer davon ein <strong>2007 Petite Sirah, Coastal Selection von North Brigde Vineyards</strong>. Im Handzettel hei&#223;t es: &#8220;Petite Sirah wird seit &#252;ber 140 Jahren in Kalifornien angebaut. Beliebt wegen seiner dunklen Farbe und seinem vollmundigen Kirscharoma, mit einer weichen Eichenholznote. · Genie&#223;en Sie diesen a<strong>u&#223;ergew&#246;hnlichen Petite Sirah</strong> z.B. zu Rind- oder Lammgerichten&#8221; &#8211; Preis 5,99 Euro</p>
<p>Die <strong>gleiche schwere Flasche</strong>, der gleiche (diesmal ungebrandete) Kunstoffkorken und die auf gleiche Art und Weise eingelaserte Chargennummer. Auf dem Vorderetikett die <strong>stilisierte Golden Gate Br&#252;cke</strong>, die &#8220;North Bridge&#8221; eben.  Auch auf dem R&#252;ckenetikett geht es in deutscher und polnischer Sprache um <strong>Essen und Trinken mit Freunden</strong> und gutem kalifornischem Wein.  Kein Hinweis auf <strong>Winzer, Weingut, Tradition</strong>. Auch kein Hinweis auf eine Website.  Hier ist der Petite Sirah ein Wein zum Essen und alsbaldigen Verbrauch: &#8220;<strong>Fresh, easy drinking, forward style</strong>&#8220;.</p>
<p><strong>Well done!</strong> Verschiedene <strong>Absatzkan&#228;le</strong> brauchen nicht nur <strong>unterschiedliche Preise</strong> und <strong>unterschiedliche Ausstattung</strong>. F&#252;r den gleichen Wein braucht es auch <strong>je nach Zielgruppe unterschiedliche Argumente</strong>. Hier Wertigkeit, Differenzierung, dort easy drinking.</p>
<h4>Ein Vertrieb, differenziertes Marketing</h4>
<p>Unsere beiden Weine sind ein sch&#246;nes Beispiel f&#252;r <strong><a href="http://www.teialehrbuch.de/Kostenlose-Kurse/Marketing/15222-Differenziertes-Marketing.html" target="_blank">differenziertes Marketing</a></strong>. Es darf vermutet werden, da&#223; beide Weine aus den gleichen Ressourcen und der gleichen Kellerei in Livermore CA stammen: <strong>Concannon Vineyards</strong> geh&#246;rt seit 2002 zur <strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Wine_Group" target="_blank">Wine Group (TWG)</a></strong> . TWG ist nach Constellation  und  Gallo <strong>weltweit die drittgr&#246;&#223;te  Wein-Firma</strong>. Sie ging 1981 aus einem  Management Buyout der <strong>New Yorker  Coca-Cola Bottling Co.</strong> hervor. Concannon f&#252;llt f&#252;r die Gruppe in Livermore s&#252;dlich von San Francisco <strong>zahlreiche Markenweine</strong> ab. &#8220;<strong>North  Bridge</strong>&#8221; ist eine <a href="http://www.uspto.gov/trademarks/index.jsp" target="_blank">eingetragene Marke</a> der Wine Group.</p>
<p>Zweimal <strong>eine relativ ungew&#246;hnliche Rebsorte</strong> im Angebot des Handels: da vermuten <a href="http://wuertz-wein.de/wordpress/2010/05/26/weine-aus-dem-regal-concannon/#comment-3451" target="_blank">selbst Weinfreunde</a> einen Zusammenhang. Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft hat die Wine Group ihren Vertrieb in Europa der <strong>weltweiten Nummer sieben in der Weinvermarktung</strong> &#252;bertragen: <a href="http://www.lgcf.fr/en/The-GCF-Group-10.html" target="_blank">Grand Chais de France</a> (GCF) ist der gr&#246;&#223;te Vermarkter franz&#246;sischer Weine. Zum Programm geh&#246;ren neben Marken wie <strong><a href="http://www.jpchenet.com/index.html" target="_blank">J.P.Chenet</a></strong><strong> </strong>und<strong> </strong><strong><a href="http://bordeaux.blogg.de/eintrag.php?id=358" target="_blank">Calvet</a></strong> auch edle Produkte aus Grand Chais eigenen Kellern in Bordeaux, dem Elsa&#223;, von der Loire und aus dem S&#252;den. Die Weine von CGF sind im deutschen LEH so gut wie <strong>omnipr&#228;sent</strong>. Die Partnerschaft mit TWG bringt dem Programm <strong>zus&#228;tzliche Internationalit&#228;t</strong> und kommt dem Handel entgegen, der die Zahl seiner Lieferanten reduzieren m&#246;chte.</p>
<p>Kommen <strong>gro&#223;e Strukturen mit kleinen Preziosen</strong> zurecht? Concannon ist nur ein Beispiel, gerade in Kalifornien bietet sich f&#252;r diese Frage <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/koennen-die-groszen-auch-klein" target="_blank">viel Studien-Material</a>.</p>
<p>&#220;brigens:  <a href="http://wuertz-wein.de/wordpress/2010/05/26/weine-aus-dem-regal-concannon/" target="_blank">Dirk W&#252;rtz</a> hat die <strong>Concannon Weine</strong> probiert und war von der Qualit&#228;t ganz angetan.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Letter from London: Think different!</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 07:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, weisse W&#228;nde gibt es auch. Und der ein oder andere Austeller hat sich entschieden, nicht an der Messe teilzunehmen. Trotzdem (und trotz Aschewolke) f&#252;llte sich die Halle am ersten Tag mit rekordverd&#228;chtigen 6.500 Besuchern. Die Messe hat versucht, ein besonders interessantes Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen. Ganz neu: die Marktforscher von WineIntelligence sind mit einem eigenen Pavillon vertreten. Besonders interessant: die Ergebnisse einer Studie mit jungen Verbrauchern unter 35 Jahren in UK,USA, Kanada und Australien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5588" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-5588" title="Relax after the show" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/05/Relax-200x112.jpg" alt="Relax after the show" width="200" height="112" /><p class="wp-caption-text">Relax after the show foto:Michael Pleitgen</p></div>
<p>Ja, <strong>weisse W&#228;nde</strong> gibt es auch. Der ein oder andere Austeller hat sich entschieden, nicht an der Messe teilzunehmen. Trotzdem (und trotz Aschewolke) f&#252;llt sich die Halle am ersten Tag mit <strong>rekordverd&#228;chtigen 6.500 Besuchern</strong>. Auch gestern am zweiten Tag machte die Veranstaltung <strong>einen gutbesuchten</strong> Eindruck. Insider hatten noch<span id="more-5584"></span> vor einem Vierteljahr f&#252;r die <a href="http://2010.londonwinefair.com/" target="_blank">London International Wine Fair</a> einen Totentanz vor leeren R&#228;ngen erwartet.</p>
<p>Die <strong>Situation in Gro&#223;britannien</strong> ist auch alles andere als rosig: letztes Jahr kurz vor Weihnachten ging einer der gro&#223;en <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/First_Quench_Retailing" target="_blank">High-Street-H&#228;ndler</a> mit &#252;ber 1.300 Shops (Threshers, Victoria Wine, Wine Rack, &#8230;) pleite und in diesem Jahr haben die gro&#223;en Supermarktketten wie Tesco, Sainsbury und Asda ihre <strong>Weinaktivit&#228;ten deutlich zur&#252;ckgefahren</strong>.</p>
<p>&#8221; Die <strong>cut-backs</strong> in den Budgets sind deutlich sp&#252;rbar. Wo die Ketten sonst hunderte von Teilnehmern zu unseren Kursen schickten, klafft dieses Jahr ein gro&#223;es Loch&#8221; sagt <strong>David Hunter</strong>, UK-Verantwortlicher beim <a href="http://www.wset.co.uk/" target="_blank">Wine and Spirit Education Trust</a> (WSET).</p>
<p>So hat dann die Messe im Vorfeld versucht, ein besonders <strong>interessantes Rahmenprogramm</strong> auf die Beine zu stellen. Alle Institutionen sind mit Veranstaltungen vertreten: das Master of Wine Institut, WSET und ganz neu die Marktforscher von <a href="http://www.wineintelligence.com/" target="_blank">WineIntelligence </a>mit einem eigenen Pavillon .</p>
<p>Die Forscher pr&#228;sentieren die Ergebnisse zu <strong>allerneuesten Untersuchungen </strong>zu M&#228;rkten wie China/Ferner Osten, USA aber auch zu Themen wie Markenwein und Weinen im Premium-Segment.</p>
<p>Interessant sind die Ergebnisse einer <strong><a href="http://www.wineintelligence.com/documents/GENERATIONWINEFactsheet.pdf" target="_blank">Studie mit jungen Verbraucher</a></strong><a href="http://www.wineintelligence.com/documents/GENERATIONWINEFactsheet.pdf" target="_blank">n</a> unter 35 Jahren in UK,USA, Kanada und Australien. Sie <strong>wissen wenig</strong> &#252;ber Wein und sind <strong>unsicher</strong>, vermissen instruktive Weinbeschreibung im Handel und sind durch die <strong>gro&#223;e Auswahl</strong> eher verunsichert. Bei dieser Gruppe schneiden zum Beispiel <strong>Designer-Etiketten</strong> im Vergleich mi traditionellen Etiketten schlechter ab. Sie f&#252;hlen sich mit &#8220;<strong>Klassischen Etiketten&#8221;</strong> sicherer und vermuten mehr Geschichte und Zuverl&#228;ssigkeit dahinter.</p>
<p>Auch die <strong>Entscheidungskriterien</strong> sind anders als oft gedacht: <strong>Empfehlugen von Freunden und Bekannten</strong> sind wichtig, die Rebsorte spielt eine gro&#223;e Rolle, <strong>Marke und Herkunftsland</strong> sind weitere Anhaltspunkte f&#252;r die Entscheidung. Beim <strong>Marketing und der Promotion</strong> sollte man sich <strong> nicht</strong> zu sehr auf <strong>Social Media</strong> verlassen.  Im Internet suchen diese Kunden keinen Wein, sie bedienen sich dazu <strong>eher konventioneller K&#228;nale</strong>.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wein in der Krise: &#220;berleben nur im Schutz der Gro&#223;en?</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 07:53:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA["F&#252;nf bis zehn gro&#223;e Gruppen werden bis Ende des Jahrzehnts die Weinbranche dominieren" sagte Chris Day 2003 bei der LIWF in London voraus. Day hat in vielem Recht behalten: allerdings geht die Tendenz eher zu weniger als mehr Global-Playern. Solide Finanzierung und der Zugang zu den Distributionskan&#228;len, zum Handel, spielen eine immer gr&#246;&#223;ere Rolle.  Es geht heute immer weniger um Weing&#252;ter und Weine. In Kalifornien k&#246;nnen wir zur Zeit live ein Beispiel erleben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5563" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://buenavistacarneros.com/winemaker-jeff-stewart"><img class="size-medium wp-image-5563" title="BuenaVista Chief-Winemaker Jeff Stewart" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/05/BuenaVista-200x112.jpg" alt="BuenaVista Chief-Winemaker Jeff Stewart" width="200" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">BuenaVista Chief-Winemaker Jeff Stewart foto:Michael Pleitgen</p></div>
<p>&#8220;<strong>F&#252;nf bis zehn gro&#223;e Gruppen</strong> werden bis Ende des Jahrzehnts die Weinbranche dominieren&#8221; sagte<strong> Chris Day</strong> <a href="dhttp://www.wineland.co.za/wineland_archive/0703london.html" target="_blank">2003 bei der LIWF</a> in London voraus. Day war damals Chef des australischen <strong>International  Wine Investment Fund</strong>, der weltweit mehrere 100 Mio. Dollar in Weinfirmen investierte. Unter dem Dach der gro&#223;en Gruppen<span id="more-5556"></span> sah er <strong>200 bis 500 Wein-Firmen</strong>, die 20 &#8211; 30% des operativen Wein-Gesch&#228;ftes betreiben. Seine Vision leitete Day aus dem <strong>st&#228;ndig wachsenden Anteil des Lebensmittelhandels </strong>am weltweiten Weinverkauf ab. Auf der Produzenten-Seite konnten seiner Meinung nach nur entsprechend aufgestellte Firmen mithalten.</p>
<p>Day hat in vielem Recht behalten: allerdings geht die <a href="http://www.best-of-wine.com/Editorials/Editorial3.htm" target="_blank">Tendenz</a> <strong>eher zu weniger als mehr</strong> Global-Playern. Und die Ersch&#252;tterungen, die die <strong>Finanzkrise in der Weinwirtschaft in den USA und Australien</strong> ausl&#246;ste, konnte er auch nicht voraussehen. Der Wine Ivestment Fund befindet sich selbst seit Jahren in Re-Strukturierung.</p>
<p><strong>Solide Finanzierung</strong> und der <strong>Zugang zu den Distributionskan&#228;len</strong>, zum Handel, spielen eine immer gr&#246;&#223;ere Rolle.  Es geht heute immer weniger um Weing&#252;ter und Weine. In Kalifornien k&#246;nnen wir zur Zeit live ein Beispiel erleben.</p>
<p>2007 bereinigte der viertgr&#246;&#223;te weltweite <strong>Spirituosen-Hersteller Jim Beam</strong> sein Portfolio. Er trennte sich von seinem Wein-Engagement, &#8220;die Margen sind zu klein&#8221;, und verkaufte die Sparte f&#252;r <strong>885 Mio USD</strong> an den Wein-Giganten<strong> Constellation</strong>. Zu den verkauften Weing&#252;tern geh&#246;rten unter anderen Clos du Bois und die drei traditionsreichen Weing&#252;ter <a href="http://www.geyserpeakwinery.com/" target="_blank">Geyser Peak</a>, <a href="http://buenavistacarneros.com//index.cfm" target="_blank">Buena Vista Carneros</a> and <a href="http://www.garyfarrellwines.com/" target="_blank">Gary Farrell</a> aus Sonoma.</p>
<p>Ebenfalls 2007 sah der <strong>ehemalige Jim Beam Wein-Manager Jim DeBonis</strong> die Chance, die Sonoma Weing&#252;ter in lokalen Besitz zur&#252;ckzuholen. Er sammelte Geld von Investoren, Banken und Mitarbeitern ein und kaufte 2008  f&#252;r <strong>209 Mio Dollar</strong> die Weing&#252;ter von Constellation zur&#252;ck, die er unter dem Namen <a href="http://www.ascentiawineestates.com/" target="_blank">Ascentia Wine Estates</a> versammelte. DeBonis bekam in der Region viel Beifall: &#8220;A great story. Local brands, local ownership and competent management&#8221; lie&#223; sich ein Wein-Broker und Investment-Banker zitieren.</p>
<p>In den Jahren 2000 bis 2007 hatte sich der <strong>US-Wein-Markt st&#252;rmisch nach oben</strong> entwickelt. Die Zuw&#228;chse im <strong>Premium-Segment </strong>waren beachtlich. Unter diesen Vorzeichen war es zwar immer noch riskant, fast zu 100% mit fremdem Geld zu arbeiten, aber es schien machbar. DeBonis hatte sich<strong> einen starken Partner</strong> ins Boot geholt, der nicht nur finanziell beteiligt war, sondern auch den landesweiten Vertrieb &#252;bernehmen sollte. <a href="http://www.wjdeutsch.com/channels/default.aspx" target="_blank">W.J. Deutsch &amp; Sons</a> ist einer der gro&#223;en <strong>Importeure und H&#228;ndler</strong> in den USA.</p>
<p>In der Rezession entwickelte sich der US Markt ganz anders als vorhergesehen: <strong>Premium verlor massiv</strong> und der Handel konzentrierte sich auf<strong> Markenweine und Billig-Angebote</strong>. Auch Deutsch mu&#223;te sich entsprechend orientieren und k&#252;ndigte jetzt die Partnerschaft mit DeBonis Ascentia Wines. Die Firma steht auf einmal ohne Vertrieb da. Der ehemalige Teilhaber Deutsch reichte zudem eine Klage wegen<strong> Insolvenz-Verschleppung</strong> ein.  <a href="http://www.pressdemocrat.com/article/20100515/ARTICLES/100519603/1036?p=2&amp;tc=pg" target="_blank">Ascentia wehrt sich</a> gegen die Vorw&#252;rfe. Vor Ort traut man DeBonis zu, neues Geld zu beschaffen und Ascentia zu restrukturieren. Der Ausgang bleibt abzuwarten.</p>
<p>Die Ascentia Geschichte zeigt: <strong>lokale Initiative und Investoren</strong> reichen heute nicht mehr aus, weltbekannte Weing&#252;ter und Weine &#252;ber st&#252;rmische Zeiten hiwegzuhelfen. Es scheint, da&#223; Weinwirtschaft auf diesem Niveau tats&#228;chlich <strong>das Gesch&#228;ft internationaler Gruppen </strong>geworden ist.</p>
<p>Lesen Sie hier von einem <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/koennen-die-groszen-auch-klein" target="_blank">anderen aktuellen Beispielen</a> f&#252;r diese These.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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</ul>

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		<title>S&#252;dafrika: Ohne Ausbildung hast du keine Chance &#8211; Wie Sie mit Wein helfen k&#246;nnen!</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 07:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jancis Robinson empfiehlt sie auf ihrer Website, Suzy Atkins empfiehlt sie in ihrer Weinkolumne im Telegraph und James Molesworth  empfiehlt ihn im Winespectator. Es geht um den FUNDI Wein aus S&#252;dafrika. Er soll helfen, in diesem Jahr in S&#252;dafrika 2010 Ausbildungspl&#228;tze f&#252;r Nachwuchs Wein-Experten aus sozial schwachen Milieus bereitzustellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_5443" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-5443 " title="Training" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/05/Training-200x150.gif" alt="Wein-Ausbildung" width="200" height="150" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Wein-Ausbildung in S&#252;dafrika foto: FUNDI Projekt</p></div>
<p><strong>Jancis Robinson</strong> empfiehlt sie auf ihrer <a href="http://www.jancisrobinson.com/articles/a20091019.html" target="_blank">Website</a>, <strong>Suzy Atkins </strong>empfiehlt sie in ihrer<a href="http://www.harpers.co.uk/news/wines-in-the-press/8772-wines-in-the-press-february-12-14.html" target="_blank"> Weinkolumne im Telegraph</a> und <strong>James Molesworth</strong> empfiehlt ihn im <strong>Winespectator</strong>. Es geht um den <strong>FUNDI Wein aus S&#252;dafrika</strong>. Er soll helfen, in diesem Jahr in S&#252;dafrika <strong>2010 Ausbildungspl&#228;tze</strong> f&#252;r Nachwuchs Wein-Experten aus sozial schwachen Milieus bereitzustellen.<span id="more-5435"></span></p>
<p>F&#252;r diesen Zweck wurde das <strong>FUNDI Projekt</strong> von der s&#252;dafrikanischen Weinwirtschaft und der offiziellen Promo-Organisation &#8220;Wines of South Africa (WOSA)&#8221; ins Leben gerufen. Die Idee: &#252;ber speziell gekelterte und ausgebaute Weine sollen <strong>insgesamt 4,5 Millionen Rand</strong> (etwa 460.000 Euro) f&#252;r die Ausbildung gesammelt werden. Ein Ausbildungsplatz kostet 350 Euro. Die Ausbildung &#252;bernimmt die vielfach ausgezeichnete <a href="http://www.letsselllobster.com/" target="_blank">Lets-Sell-Lobster</a> Schule, die die Mitarbeiter von S&#252;dafrikas Top-Restaurants, Hotels und Ressorts trainiert.  Die Weine f&#252;r das Projekt sollen gleichzeitig als <strong>Wein-Botschafter f&#252;r S&#252;dafrika</strong> stehen. Sie werden von einer Kommission bestehend aus Erzeugern und H&#228;ndlern ausgesucht.</p>
<p>In Gro&#223;britannien werden die Weine von <strong>Virgin Wines,</strong> der Weinfirma von Richard Branson und Tony Laithwite vertrieben. Auch in Deutschland kann man jetzt <strong>mit dem Kauf eines FUNDI Weines das Ausbildungs-Projekt</strong> unterst&#252;tzen. Die Online-Wein-Journalisten <a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2995" target="_blank">Mario Scheuermann</a> und  <a href="http://www.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.enobooks.de%2FMagazin%2FPortraits-Reportagen%2FReportage.asp&amp;h=7ca33" target="_blank">Eckhard Supp</a> sowie <a href="http://wuertz-wein.de/wordpress/2010/04/21/100-grad-oechsle-der-wein-2/" target="_blank">Dirk W&#252;rtz</a>, <a href="http://www.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Flagazzettadelvino.blogspot.com%2F2010%2F04%2F2010-fundis-fur-sudafrika.html&amp;h=7ca33" target="_blank">Philipp Erik Breitenfeld</a>, die Weinakademie Berlin und das <a href="http://www.falstaff.at/" target="_blank">&#214;sterreichische Magazin Falstaff</a> wollen die Ausbildungsinitiative mit dem Verkauf von<strong> 5.000 Flaschen</strong> unterst&#252;tzen. Am Samstag fiel bei Dirk W&#252;rtz TV Show <a href="http://tv.wuertz-wein.de/" target="_blank">100° Oechsle</a> der Startschu&#223;. Details finden sich auf der eigens eingerichteten <a href="http://www.facebook.com/pages/Weinreporter/291195671433#!/group.php?gid=121400871204435&amp;ref=ts" target="_blank">Facebook Seite</a>.</p>
<p>Unser <strong>FUNDI Wein</strong> wurde f&#252;r die Aktion von &#8220;<strong>Anwilka</strong>&#8221; produziert. Anwilka  ist ein Joint venture  von <strong>Lowell Joste</strong> (Klein  Constantia) mit <strong> Hubert de Bo&#252;ard de Laforest</strong> (Château Angélus) und dem fr&#252;heren  Besitzer von  <strong>Château Cos d´Estournel  Bruno Prats</strong>. Der <em> </em>Wein (<em>Cabernet Sauvignon 85 %,  Syrah  9 %,  Merlot 6 %)</em> ist auf 7.500 Liter limitiert. Er kostet 14,50 Euro (zzgl.Versand). <strong>&#220;ber die H&#228;lfte des Kaufpreises geht an das Projekt</strong>. Die Abwicklung hat der M&#252;nchener Weinh&#228;ndler <a href="http://www.linke-weine.de/index.php" target="_blank">J&#246;rg Linke</a> &#252;bernommen. Damit auch alles <strong>mit rechten Dingen</strong> zugeht, wird der Wein direkt &#252;ber die Seite von <a href="http://www.suedafrika-wein.de/index.php?id=36&amp;tt_products[cat]=22&amp;cHash=275068bdd2" target="_blank">Wines of South Africa</a> bestellt.</p>
<p>&#8220;Lack of skilled wine service is an endemic problem in South Africa&#8221; begr&#252;ndet <a href="http://www.jancisrobinson.com/articles/a20091019.html" target="_blank">Jancis Robinson</a> ihr <strong>Engagement f&#252;r die Wein-Ausbildung</strong> im World-Cup Land. Ohne Ausbildung hat dort unten auch im Wein niemand eine Chance &#8211; mit <strong>einer Flasche (wirklich tollem) Wein </strong>k&#246;nnen Sie dazu beitragen, die Chancen zu verbessern. Also <a href="http://www.suedafrika-wein.de/index.php?id=36&amp;tt_products[cat]=22&amp;cHash=275068bdd2" target="_blank">gleich hier klicken</a> und einen in jeder Hinsicht au&#223;ergew&#246;hnlichen Wein bestellen!</p>
<p>&#220;brigens: <em>der Ausdruck <strong>FUNDI</strong> ist aus der Zulu Sprache abgeleitet und steht f&#252;r den Lernenden und angehenden Experten. Weitere Infos zum Wein <a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2995" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.enobooks.de%2FMagazin%2FPortraits-Reportagen%2FReportage.asp&amp;h=7ca33" target="_blank">hier</a>.<br />
</em></p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>S&#252;dafrika: Stop Mining our Winelands!</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 08:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Region Western Cape in S&#252;dafrika sind 4.700 ha Rebland durch ein Minen Projekt, bei dem es um die Erschlie&#223;ung von Zink,  Silber und anderen Metallen geht, von der Vernichtung bedroht. Details zu diesem Vorhaben, das zahlreiche gro&#223;e und kleine Wineries ausl&#246;schen wird, findet man auf der Facebook-Seite, die betroffene Winzer ins Netz gestellt haben. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Region <strong>Western Cape</strong> in S&#252;dafrika sind <strong>4.700 ha Rebland</strong> durch ein Minen Projekt, bei dem es um die Erschlie&#223;ung von Zink,  Silber und anderen Metallen geht, von der Vernichtung bedroht. Details zu diesem Vorhaben, das <strong>zahlreiche gro&#223;e und kleine Wineries ausl&#246;schen</strong> wird, findet man auf der <a href="http://www.facebook.com/pages/STOP-Mining-our-Winelands/322229520748?ref=ts#!/pages/STOP-Mining-our-Winelands/322229520748?v=info&amp;ref" target="_blank">Facebook-Seite</a>, die betroffene Winzer ins Netz gestellt haben.</p>
<p><object width="400" height="250"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/oKH2NjJ4D9c&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/oKH2NjJ4D9c&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="250" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span id="more-5220"></span>&#220;ber die Facebook-Seite alamierte <strong>Winzer Gary Jordan</strong> weltweit seine Kontakte. Mittlerweile haben sich <strong>&#252;ber 4.000 Menschen</strong> aus aller Welt dem Protest angeschlossen. In Deutschland rief als erster <a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2957" target="_blank">Mario Scheuermann</a> zur Solidarit&#228;t auf. Auf seiner Seite finden sich auch noch <a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2957" target="_blank">weitere links</a> zum Thema.</p>
<p>Gestern stellte <strong>Bruce Jack von Kumala/Flagstone</strong> beim Weinblogger Roundtable in Hamburg das <strong><a href="http://www.kumala.com/home.asp" target="_blank">neue Konzept f&#252;r Kumala</a></strong> vor, der demn&#228;chst auch in Deutschland (wieder) in den Handel kommt. Jack hatte vor 2 Jahren die Verantwortung f&#252;r Kumala bei Constellation Brands &#252;bernommen. Im letzten Jahr wurden <strong>&#252;ber 30 Millionen Flaschen</strong> verkauft.</p>
<p>Am Rande des Treffens im <strong>Hamburger Hafenclub</strong> sprach ich mit Bruce Jack und Mario Scheuermann &#252;ber den <strong>Protest gegen das Minen-Projekt</strong>. Jack sagte &#8220;Eine Schande f&#252;r unsere Regierung! Wir brauchen jede Protest-Stimme, vor allem aus dem Ausland. Denn darauf scheint die Regierung mehr zu horchen, als auf die Proteste im Inland.&#8221;</p>
<p>Die Minen-Gesellschaft hatte wohl Ende letzter Woche erkl&#228;rt, es handele sich um ein <strong>Mi&#223;verst&#228;ndnis</strong>. Das allgemeine Aufatmen war aber verfr&#252;ht: Bruce Jack berichtete, die Gesellschaft habe ihren R<strong>&#252;ckzieher wieder zur&#252;ckgezogen</strong> und wolle jetzt weitermachen.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Chile: Aufr&#228;umen nach dem Erdbeben &#8211; erste Nachrichten von Importeuren</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 09:55:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch immer treffen unterschiedliche Nachrichten aus Chile ein: klar ist, da&#223; das Zentrum des Bebens 100 km vor der K&#252;ste im Pazifik auf H&#246;he von Maule und BioBio lag und von daher die Sch&#228;den in den s&#252;dlich gelegenen Weinanbaugebieten am gr&#246;&#223;ten sind. Dort ist auch die Infrastruktur am meisten betroffen. Im l&#228;ndlichen Raum gibt es Probleme mit Strom- und Wasserversorgung. Nach wie vor gibt es unbest&#228;tigte Berichte &#252;ber schwere Sch&#228;den bei Montes und Santa Emiliana. Bei Montes sollen &#252;ber 1 Million Liter ausgelaufen sein. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch immer treffen <strong>unterschiedliche Nachrichten aus Chile </strong>ein: klar ist, da&#223; das Zentrum des Bebens 100 km vor der K&#252;ste im Pazifik auf H&#246;he von <strong>Maule und BioBio</strong> lag und von daher die Sch&#228;den in den <strong>s&#252;dlich gelegenen Weinanbaugebieten</strong> am gr&#246;&#223;ten sind. Dort ist auch die<a href="http://www.lahora.cl/#" target="_blank"> Infrastruktur</a> am meisten betroffen. Im l&#228;ndlichen Raum gibt es Probleme mit Strom- und Wasserversorgung. Nach wie vor gibt es unbest&#228;tigte Berichte &#252;ber schwere Sch&#228;den bei Montes und  Santa Emiliana. Bei Montes sollen &#252;ber 1 Million Liter ausgelaufen sein.</p>
<p><strong>Guido Siebdrat </strong>von <a href="http://www.weinwolf.de/home/" target="_blank">Wein Wolf</a> hat von <strong>Montes </strong>die Nachricht <span id="more-5121"></span>bekommen, die Mannschaft habe komplett &#252;berlebt. Gleiches gilt auch f&#252;r <strong>Torres Chile</strong>, die in Deutschland auch von Wein Wolf betreut werden. &#220;ber Sch&#228;den in den Wineries sei zur Zeit noch nichts bekannt, sagte Siebdrat heute morgen. Die Lage sei noch ziemlich un&#252;bersichtlich.</p>
<p><strong>Silvia Miebach</strong> von <a href="http://www.heinz-hein.de/index.php" target="_blank">Heinz Hein</a> in Wiesbaden erhielt noch am Sonntag-Abend eine Mail von <strong>Jose Yuraszeck, Miteigent&#252;mer und Manging Director von Undurraga</strong>, man sei froh, da&#223; im Betreib niemand zu Schaden gekommen ist. Bereits seit Samstag sei man beim Aufr&#228;umen. Die Sch&#228;den seien weniger gravierend, als zun&#228;chst angenommen. Auch Telefon und Internet funktionieren wieder.</p>
<p>Am Montag hatte <a href="http://www.google.com/hostednews/ap/article/ALeqM5jA8--BKik2l44yPVlpDMiX9pTpZwD9E67KL80?utm_source=me&amp;utm_medium=twitter" target="_blank"><strong>Concha y Toro</strong></a>, Chiles gr&#246;&#223;ter Produzent best&#228;tigt, da&#223; zumindest f&#252;r diese Woche <strong>die gesamte Produktion ruht</strong> und auch <strong>keine Container nach &#220;bersee</strong> verschifft werden. Die Wiederaufnahme des Betriebes wird absehbar schwierig: Stra&#223;en, Br&#252;cken und Autobahnen sind schwer besch&#228;digt und es kann Wochen oder sogar Monate dauern, bis wieder ein normaler Verkehr m&#246;glich ist. Die <strong>H&#228;fen</strong> sind ebenfalls betroffen: <strong>San Antonio</strong> ist weiterhin geschlossen. <strong>Valparaiso</strong> ist &#8220;technisch&#8221; ok, aber noch am Montag-Abend gab es dort keine Telefonverbindungen. Es gibt bereits erste &#220;berlegungen, Ware aus den nicht betroffenen Gebieten &#252;ber die Anden zu transportieren und <strong>&#252;ber argentinische H&#228;fen</strong> zu verschiffen.</p>
<p>In zwei Wochen steht die<strong> Weinlese</strong> an.  <strong>Gerardo Arteaga </strong>der Pr&#228;sident der Corporación Chilena del Vino sagte in einem <a href="http://diario.elmercurio.com/2010/03/01/economia_y_negocios/economia_y_negocios/noticias/4D2A8EF3-02B1-4BD1-903B-61E65563E1E9.htm?id={4D2A8EF3-02B1-4BD1-903B-61E65563E1E9}" target="_blank">Zeitungsinterview</a>, man  habe noch keinen genauen &#220;berblick &#252;ber die Sch&#228;den in den Weinbergen und Kellereien. Von daher k&#246;nnen man noch nichts &#252;ber <strong>Transportm&#246;glichkeiten und Verarbeitungskapazit&#228;ten</strong> sagen. Man werde aber jetzt unmittelbar nach L&#246;sungen suchen, wie man die Ernte sicher unter Dach und Fach bringe.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Chile: Erdbeben trifft Wein-Industrie</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 08:03:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Thanks to all our friends arround the world  for your kind words and support. The <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23winesofchile">#winesofchile</a> team is fine. We&#8217;ll keep you  posted.&#8221; war gestern auf Twitter als<strong> erstes Lebenszeichen nach dem verheerenden Erdbeben</strong> von Wines of Chile zu lesen. In den betroffenen Gebieten geht es zun&#228;chst einmal ums &#220;berleben: die chilenische Pr&#228;sidentin hat den <strong>Notstand</strong> ausgerufen. Die <a href="http://www.nytimes.com/2010/03/01/world/americas/01chile.html?hp" target="_blank">NYTimes </a>berichtet von <strong>708 Toten</strong>, schwersten Sch&#228;den an Geb&#228;uden und Infrastruktur. Die Kommunikation ist nach wie vor schwierig: das <strong>Stromnetz sowie Telefon und Internet</strong> sind weitfl&#228;chig ausgefallen.<span id="more-5112"></span></p>
<div id="attachment_5113" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-5113" title="chile_wine_regions" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/03/chile_wine_regions.jpg" alt="Chile: Weinregionen mit Erdbebenzentrum" width="200" height="410" /><p class="wp-caption-text">Chile: Weinregionen mit Erdbebenzentrum Quelle: Dr.Vino</p></div>
<p>Wie es scheint sind auch <strong>viele Wineries</strong> betroffen. Auf dem Twitteraccount von <a href="http://twitter.com/jmolesworth1/" target="_blank">James  Molesworth</a> vom Winespectator gehen Meldungen direkt von den Weing&#252;tern ein. Das <strong>Epizentrum des 8.8 Bebens</strong> lag auf der H&#246;he von Maule, s&#252;dlich von Santiago. Heute morgen berichtete <strong>Francois Lurton</strong>, die F&#252;llstation in Colchagua sei betroffen, Geb&#228;ude besch&#228;digt, F&#228;sser und Tanks ausgelaufen. Die Mitarbeiter habe man in dem zweiten Lurton-Betrieb untergebracht, wo es eine Quelle und Notstrom gebe.</p>
<p>Unbest&#228;tigten Berichten zufolge sollen <strong>Montes, Lapostolle, Viu Manent, Casa  Silva</strong> und <strong>Veramonte</strong> schwer besch&#228;digt sein. Montes und Lapostolle waren gestern noch von der Au&#223;enwelt abgeschnitten. <strong>Claudio  Naranjo/Los Vascos </strong>berichtet, die Geb&#228;ude seien von aussen ok, wie es drinnen ausschaue, k&#246;nne man noch nicht sagen. Laut <strong>Eduardo Chadwick  von Errázuriz</strong> ist der Betrieb im Aconcagua nicht betroffen, die weiter im S&#252;den gelegenen Keller in Curicó und  Colchagua schon.</p>
<p>Weinautoren wie <a href="http://www.drvino.com/2010/02/28/chilean-earthquake-wines-wineries-damage/" target="_blank">Dr. Vino </a>und <a href="http://www.jancisrobinson.com/articles/a20100228.html" target="_blank">Jancis Robinson</a> bem&#252;hten sich, Freunde in Chile zu errreichen. Vor wenigen Minuten gab <strong>Agustin  Huneeus von Veramonte</strong> Entwarnung: die Sch&#228;den an den Geb&#228;uden seien geringer als bef&#252;rchtet, Tanks verbogen, aber nicht ausgelaufen.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Madeira &#8211; Wein nicht von Unwetter betroffen</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 08:03:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Weinkellereien auf Madeira und die meisten Weinbauern sind vom aktuellen Unwetter verschont geblieben. Das schrieb uns gestern Ricardo Tavares, Exportleiter der Madeira Wine Company (Blandys, Leacock’s &#038;  Cossart Gordon) in einer Mail. Obwohl die Blandys Kellerei und die alten Lodges in der stark betroffenen Altstadt von Funchal liegen, ist dort nichts passiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5096" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-5096" title="FilipeRicardo" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/02/FilipeRicardo-200x112.jpg" alt="Filipe Concalves Azevedo und Ricardo Tavares, Madeira Wine Company" width="200" height="112" /><p class="wp-caption-text">Filipe Concalves Azevedo und Ricardo Tavares, Madeira Wine Company foto: MWPleitgen</p></div>
<p>Die <strong>Weinkellereien auf Madeira</strong> und die <strong>meisten Weinbauern</strong> sind vom aktuellen Unwetter verschont geblieben. Das schrieb uns gestern <strong>Ricardo Tavares</strong>, Exportleiter der <a href="http://www.madeirawinecompany.com/" target="_blank"> Madeira Wine Company</a> (Blandys, Leacock’s &amp; Cossart Gordon) in einer Mail. Obwohl die Blandys Kellerei und die alten Lodges in der<strong> stark betroffenen Altstadt von Funchal</strong> liegen, ist dort nichts passiert. <span id="more-5095"></span>Betroffen waren vor allem die Gegend am Hafen und an der Markthalle, die den tiefsten Punkt der Altstadt bilden. Au&#223;erdem Geb&#228;ude und Stra&#223;enz&#252;ge <strong>entlang der kanalisierten Bachbetten</strong> in Funchal, die den Ort in Richtung Meer durchschneiden.</p>
<p>Der <strong>Hafen von Funchal</strong> ist noch immer geschlossen. Hier legen die Kreuzfahrtschiffe und F&#228;hren an.  Der <strong>Handelshafen der Insel in Caniço</strong> &#246;stlich des Flughafens arbeitet wieder. Es wird aber noch einige Tage dauern, bis auch die Zollverwaltung wieder voll arbeitsf&#228;hig ist. Dadurch kann es bei der Verschiffung auch von Wein Verz&#246;gerungen geben.</p>
<p>Der <strong>Norden der Insel</strong> in dem viele Rebberge f&#252;r Wei&#223;wein liegen, war vom Unwetter kaum ber&#252;hrt. Hier und da gibt es (vor allem auf der S&#252;dseite) <strong>abgerutschte Wein-Terrassen</strong> oder versch&#252;ttete Parzellen.  Aufgrund der Kleinteiligkeit der Rebanlagen wird das aber auf die Wein-Produktion insgesamt wenig Einflu&#223; haben.</p>
<p>Starke <strong>Regenf&#228;lle und St&#252;rme</strong> brachen letztes Wochenende &#252;ber die Insel herein und hinterliessen <strong>starke Verw&#252;stungen</strong> an der S&#252;dk&#252;ste und in der Hauptstadt Funchal. &#220;ber <strong>40 Tote</strong> sind bei diesen <strong>seit <a href="http://www.weinworte.de/zurueck-von-madeira" target="_blank">Menschengedenken schwersten Unwettern</a></strong> zu beklagen. Noch immer gibt es<strong> zahlreiche Vermisste</strong> und noch immer sind einige Ortschaften von der Au&#223;enwelt abgeschnitten. Aktuelle Informationen, eine Dokumentation des Hergangs und jede Menge Fotos und Videos sind auf der <a href="http://www.netvibes.com/tempmad#HOME" target="_blank">Netvibes Site tempmad</a> zu finden.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Madeira &#8211; Unwetter im Internet</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 08:03:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Freunde in Berlin wollten am Samstag fr&#252;h nach Madeira fliegen. Von ihnen h&#246;rten wir als erstes vom Unwetter. S&#228;mtliche Fl&#252;ge zur Insel waren gecancelt. In den Medien bei uns war die Berichterstattung  noch nicht richtig angelaufen, auch die Online-Portale von Spiegel und Stern brachten noch keine Details. Twitter Search allerdings ergab unter "Madeira" und "Funchal" Tweets mit konkreten Infos direkt aus dem Atlantik im 30-Sekunden-Takt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freunde in Berlin wollten am Samstag fr&#252;h nach<strong> Madeira </strong>fliegen. Von ihnen h&#246;rten wir als erstes vom <strong>Unwetter</strong>. S&#228;mtliche Fl&#252;ge zur Insel waren gecancelt. In den Medien bei uns war die Berichterstattung  noch nicht richtig angelaufen, auch die <strong>Online-Portale von Spiegel und Stern</strong> brachten noch keine Details. <strong>Twitter Search</strong> allerdings ergab unter &#8220;Madeira&#8221; und &#8220;Funchal&#8221; Tweets<span id="more-5068"></span> mit <strong>konkreten Infos direkt aus dem Atlantik</strong> im 30-Sekunden-Takt.</p>
<div id="attachment_5073" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://www.netvibes.com/tempmad#General"><img class="size-large wp-image-5073" title="FireShot capture #023 - 'Temporal Madeira - 20_02_2010' - www_netvibes_com_tempmad#Utilizadores" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/02/FireShot-capture-023-Temporal-Madeira-20_02_2010-www_netvibes_com_tempmadUtilizadores1-400x193.jpg" alt="Netvibes Seite zum Unwetter in Madeira" width="400" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Netvibes Seite zum Unwetter in Madeira</p></div>
<p>Im Laufe des Tages entstand eine <strong>Netvibes-Seite mit dem Titel <a href="http://www.netvibes.com/tempmad#General" target="_blank">tempmad#</a></strong>. Dort waren Adressen, Telefonnummern und eine Timeline der Ereignisse zu finden. Dazu der aktuelle Twitter-Stream, st&#228;ndig aktualisierte  Fotos und Videos und eine <a href="http://www.netvibes.com/tempmad#Mapa" target="_blank"><strong>interaktive Karte</strong></a>, auf der s&#228;mtliche Berichte lokalisiert wurden konnten. Wichtige <strong>Links, Zeitungsberichte</strong> und <strong>TV-Ausschnitte</strong> erg&#228;nzten die Meldungen. Die Netvibes Seite wurde von portugiesischen Online-Journalisten ins Netz gestellt. Eine umfassendere und aktuellere Berichterstattung zu der Katastrophe d&#252;rfte in keinem Medium zu finden sein.</p>
<p>Viele der Orte, die in den Videos zu sehen waren, kennen wir <strong>aus eigener Anschauung</strong>: im Februar letzten Jahres waren wir <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/tag/madeira" target="_blank">eine Woche zum Wandern und Wein-Erkunden</a> auf der Insel. Zwei Tage verbrachten wir bei der <a href="http://www.madeirawinecompany.com/" target="_blank">Madeira Wine Company</a>. Die Kellerei liegt am Rande der Innenstadt, die B&#252;ros und die alten Lodges befinden sich <strong>mittem im historischen Zentrum von Funchal</strong>, da&#223; von den Fluten extrem betroffen ist. Der <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/639/503858/bilder/?img=8.0" target="_blank">Supermarkt</a> in dem wir damals einkauften, stand meterhoch unter Wasser und Schlamm. Viele H&#228;user und Stra&#223;en erschienen uns <strong>an sehr abenteuerlichen Stellen</strong> erbaut zu sein, alte Bachbetten in metertiefe Beton-Kan&#228;le verlegt. Bei dem aktuellen Unwetter, dem st&#228;rksten seit Jahren, scheint die Natur sich wieder ihr Recht verschafft zu haben.</p>
<p>Die Bilder und Berichte aus Madeira haben uns ersch&#252;ttert. Unser Mitgef&#252;hl geh&#246;rt den Angeh&#246;rigen der Opfer und der Bev&#246;lkerung.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Hongkong: neue Wein-Rekorde Ergebnis langfristiger Strategie</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 08:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hongkong gl&#228;nzt wieder mit neuen Rekorden bei Weinversteigerungen: am letzten Samstag (23.01.10) wurden von Sotheby's im Mandarin Oriental Hotel Weine im Wert von 6,8 Mio USD versteigert. Alle 840 Lose fanden Abnehmer zu H&#246;chstpreisen. Dabei kommen die Erfolge bei Versteigerungen und Messen in Hongkong nicht von ungef&#228;hr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_4877" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-4877" title="Auktion" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/01/Auktion-199x138.jpg" alt="Weinaktion in Hongkong" width="199" height="138" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Weinauktion in Hongkong foto:HKTDC</p></div>
<p><strong>Hongkong</strong> gl&#228;nzt wieder mit<a href="http://www.decanter.com/news/294184.html?aff=rss" target="_blank"> neuen Rekorden</a> bei <strong>Weinversteigerungen</strong>: am letzten Samstag (23.01.10) wurden von Sotheby&#8217;s im Mandarin Oriental Hotel <strong>Weine im Wert von 6,8 Mio USD</strong> versteigert. Alle 840 Lose fanden Abnehmer zu H&#246;chstpreisen. Darunter zwei <strong>Magnumflaschen Château Pétrus 1982</strong>, die f&#252;r <strong>56.000 USD</strong> und eine <strong>Sechs-Liter-Flasche  Château Lafite 1982</strong>, die f&#252;r<span id="more-4873"></span> <strong>47.000 USD</strong> ihren neuen Besitzer fanden. Laut <a href="http://www.decanter.com/news/294184.html?aff=rss" target="_blank">Decanter</a>, das <strong>h&#246;chste Tagesergebnis</strong> einer Versteigerung in der langes Sotheby&#8217;s Geschichte.</p>
<p>Schon Ende letzten Jahres wurden aus Honkong Rekord-Ergebnisse gemeldet. Meist mit dem Hinweis, die Krise sei in Asien schneller &#252;berwunden als im Westen oder den USA. Dabei kommen die<strong> Erfolge bei Versteigerungen und Messen</strong> in Hongkong nicht von ungef&#228;hr. Vor vier Jahren reisten im Auftrag der Honkong-Regierung Scouts durch die Lande um herauszufinden, ob Hongkong als <strong>neues Wein-Drehkreuz in Asien</strong> eine Chance hat. Die <a href="http://www.hktdc.com/info/mi/a/ef/en/1X0040Z1/1/Economic-Forum/Hong-Kong-as-a-Wine-Trading-and-Distribution-Centre--Opportunity-for-Creating-a-New-Industry.htm" target="_blank">Ergebnisse der Untersuchungen</a> wurden bereits Anfang 2008 vorgestellt. Beim Wein-Kongre&#223; im November 2009 nahmen internationale Wein-Experten noch einmal dazu Stellung. Unter anderem sprachen <a href="http://www.hktdc.com/sourcing/searchresult_all.htm?bookmark=true&amp;query=wine&amp;locale=en#" target="_blank">Michel Bettane</a> von der Revue du Vin de France und <a href="http://www.hktdc.com/sourcing/searchresult_all.htm?bookmark=true&amp;query=wine&amp;locale=en#" target="_blank">David Wrigley MW</a> vom Wine and Spirit Education Trust (WSET).</p>
<p>Die Studie hatte Bordeaux, London und D&#252;sseldorf als die St&#228;dte mit den <strong>interessantesten Weinmessen</strong> identifiziert, die weltweit Publikum anziehen.  <strong>London </strong>stellte sich f&#252;r die Chinesen als <strong>Dreh- und Angelpunkt</strong> des internationalen Weinhandels dar. Details, die London so attraktiv f&#252;r den europ&#228;ischen und internationalen Weinmarkt machen: <strong>Messen</strong> wie die London International Wine and Spirits Fair (LIWSF) bei der sich im Fr&#252;hsommer regelm&#228;&#223;ig alle &#220;bersee-Produzenten und ihre europ&#228;ischen Kunden treffen , <strong>Wettbewerbe</strong> wie <a href="http://www.internationalwinechallenge.com/" target="_blank">International Wine Challange</a> (IWC), <strong>Wine Education</strong> mit dem <a href="http://www.wsetglobal.com/" target="_blank">WSET </a>und dem <a href="http://www.mastersofwine.org/" target="_blank">Institute of Masters of Wine</a>, die <strong>Auktionen</strong> unter anderem bei bei <a href="http://www.sothebys.com/app/live/dept/DepartmentGlobal.jsp?dept_id=142" target="_blank">Sotheby&#8217;s</a> und und der <strong>Handel mit Weinfonds</strong> an der <a href="http://www.liv-ex.com/" target="_blank">Londoner International Vintners Exchange</a> (LivEx).</p>
<p>Hongkongs Ministerin f&#252;r Wirtschaftsentwicklung <a href="http://www.hktdc.com/info/webcast/v/en/en/1X04AHTS/Wine-Industry-Conference-Keynote-Speech---Hong-Kong-%E2%80%93-Regional-Hub-for-Wine-Trading-and-Distribution-.htm" target="_blank">Yvonne CHOI Ying-Pik</a> bekr&#228;ftigte im vergangenen November noch einmal das Ziel, Honkong zum <strong>wichtigsten Wein-Handelsplatz in Asien</strong> zu machen. Die<a href="http://www.hktdc.com/info/mi/a/ef/en/1X0040Z1/1/Economic-Forum/Hong-Kong-as-a-Wine-Trading-and-Distribution-Centre--Opportunity-for-Creating-a-New-Industry.htm" target="_blank"> Studie</a> hatte ergeben, da&#223; der aufstrebende  Markt in Asien reif ist f&#252;r einen solchen Hub und Hongkong mittelfristig fast eine halbe Milliarde USD Netto-Einnahmen pro Jahr daraus ziehen und zahlreiche Arbeitspl&#228;tze generieren kann. Hongkong sah die Chance Handelsplatz f&#252;r Wein in  Asien (1,5 Mrd USD in 2017 exkl. Japan) zu werden. Au&#223;erdem sieht es sich als <strong>nat&#252;rliches Tor zu Asiens wichtigstem Zukunfts-Weinmarkt China</strong> (870 Mio USD in 2017). W&#228;hrend man zum Zeitpunkt dieser Sch&#228;tzungen in Honkong noch an der Strategie arbeitete, war <strong>Singapur </strong>schon einen Schritt weiter. Deshalb fiel als Sofortma&#223;nahme in Hongkong 2008 die <strong>Weinsteuer</strong>, was einen wahren Run auf die M&#228;rkte ausl&#246;ste.</p>
<p>In der Folge versucht man nun Messen, Auktionen, Ausbildung und Investoren nach Hongkong zu holen. Honkong investiert dazu ganz gezielt in <strong>Menschen und Institutionen</strong>. Die Erfolge geben den Hongkong-Chinesen recht: 2009 kamen 520 Austeller aus 34 L&#228;ndern zur<a href="http://www.hktdc.com/info/ms/a/de/1X04AMDT/1/German/Hongkong-Drehscheibe-F%C3%BCr-Den-Asiatischen-Weinhandel.htm" target="_blank"> <strong>International Wine and Spirits Fair</strong></a> (auch deutsche Beteiligung),  mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr.</p>
<p>F&#252;r WSET ist Hongkong einer der am <strong>schnellsten wachsenden M&#228;rkte f&#252;r Weinausbildung</strong>, auch in China selbst wurden in den letzten zwei Jahren 8 neue Trainings- und Pr&#252;fungscenter er&#246;ffnet. Bei den Auktionen jagt ein Rekord den anderen und Hongkong erwartet bis 2017  einen gro&#223;en Teil der <strong>Investitionen in Wein-Fonds</strong> in der H&#246;he von 600 &#8211; 700 Mio USD.</p>
<p>Honkong meint, bereits<strong> jetzt mit London gleichgezogen</strong> zu haben. <strong>Michel Bettane </strong>bot schon im letzten Jahr den Chinesen <strong>franz&#246;sische Erfahrung und Know-How</strong> an. Die PR- und Presse-Arbeit f&#252;r den Wine-Hub Hongkong l&#228;uft weltweit an. Und jetzt wird <a href="http://www.vinum.info/ch/magazine.php" target="_blank">auch bei uns</a> die Entwicklung in Asien wahrgenommen.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Madeira – Kurzseminar beim Hamburger Weinsalon</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 10:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Weine von der Insel 600 km westlich von Casablanca im Atlantik, geh&#246;ren zu den langlebigsten Weinen &#252;berhaupt. Obwohl sie noch gar keine lange Geschichte haben, ranken sich um sie zahlreiche Legenden.Madeira Kurzseminar beim Hamburger Weinsalon]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Weine von der Insel <strong>600 km westlich von Casablanca</strong> im Atlantik, geh&#246;ren zu den langlebigsten Weinen &#252;berhaupt. Obwohl sie noch gar keine lange Geschichte haben, ranken sich um sie <strong>zahlreiche Legenden</strong>. Kaum jemand weiss, was sich wirklich hinter dem <strong>„Estufagem“ Proze&#223; </strong>verbirgt, der ihnen fast ewige Jugend verleiht.</p>
<p>In unserem <strong>Kurz-Seminar beim Hamburger Weinsalon </strong>erfahren sie alles &#252;ber das Geheimnis ihrer <strong>einzigartigen, typischen Aromatik</strong>, &#252;ber die Rebsorten, den Anbau, die Zubereitung und die Stile. In der Probe werden <strong>5 verschiedene Typen </strong>von traditionell bis modern vorgestellt und besprochen.</p>
<p><strong>Madeira – Wein aus dem Meer</strong><br />
Referent Michael Pleitgen<br />
<strong> Hamburger Weinsalon<br />
Samstag, 16. Januar 2010</strong><br />
14h00 ca. 45 Minuten</p>
<p>Anmeldung &#252;ber die <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/kontakt" target="_blank">Kontaktseite</a>, bitte Hinweis „Weinsalon“ eingeben!</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wein aus dem Automaten &#8211; demn&#228;chst auch bei uns?</title>
		<link>http://www.weinakademie-berlin.de/wein-aus-dem-automaten-demnaechst-auch-bei-uns</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 09:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wein am Automaten ziehen - das soll es bald im US-Staat Pennsylvanien geben. Die ersten Test-Maschinen sollen in den n&#228;chsten Monaten in Betrieb gehen. Wie weit sind wir in Deutschland eigentlich von Automaten entfernt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_4686" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><strong><strong><a href="http://www.pennlive.com/midstate/index.ssf/2009/12/wine_kiosks_that_check_ids_bre.html"><img class="size-medium wp-image-4686" title="weinautomat" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/01/weinautomat-200x159.jpg" alt="Weinautomat mit Ausweiskontrolle und Alco-Tester" width="200" height="159" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Weinautomat mit Ausweiskontrolle und Alco-Tester</p></div>
<p><strong>Wein am Automaten ziehen</strong> &#8211; das soll es bald im US-Staat Pennsylvanien geben. Die ersten Test-Maschinen sollen in den n&#228;chsten Monaten in Betrieb gehen. Der Hintergrund: <strong>Pennsylvanien</strong> und <strong>Utah</strong> sind die letzten beiden Staaten, in denen es Wein ausschlie&#223;lich in den s<strong>taatlich gef&#252;hrten Liquor-Stores</strong> gibt. In 11 anderen Staaten  gibt es ein System von privatem Verkauf und staatlicher Kontrolle, w&#228;hrend es in den restlichen US-Staaten von Lizenzen f&#252;r den Weinverkauf bis zu totaler Freigabe geht.<span id="more-4683"></span></p>
<p>Es sind unter anderem solche Bestimmungen, die es f&#252;r <strong>ausl&#228;ndische Lieferanten</strong>, aber auch f&#252;r <strong>Winzer aus den USA </strong>selbst, so schwierig machen, national distribuiert zu sein. Seit Jahren gibt es in den einzelnen Staaten <strong>heftige Diskussionen</strong> um die &#196;nderung dieser Gesetze und Verordnungen.  <a href="http://www.winespiritsdaily.com/" target="_blank">Newsletter </a>und <a href="http://www.alcoholpolicy.niaaa.nih.gov/index.asp?Type=BAS_APIS&amp;SEC={A414E6EC-B3E5-4A44-8349-91CE3A6F31FA}&amp;DE={C10BE946-C2EC-4D4D-B3D6-30E9C74C77EC}" target="_blank">Info-Seiten </a>berichten regelm&#228;&#223;ig &#252;ber den neuesten Stand.  Folgt man den Diskussionen, st&#246;&#223;t man oft auf interessante <strong>Koalitionen von Alkohol-Gegnern</strong>, f&#252;r die jede Liberalisierung nat&#252;rlich in Sodom und Gomorrah endet, <strong>und Handelsverb&#228;nden</strong>, denen die restriktiven Bestimmungen bislang den Wettbewerb fernhielten.</p>
<p>Doch zur&#252;ck zu den Wein-Automaten: da es nach wie vor eine starke Anti-Alkohol-Bewegung in Pennsylvanien gibt und der Staat den Lebensmittelh&#228;ndlern das <strong>verantwortungsvolle Wein-Verkaufen</strong> nicht zutraut, sollen jetzt in den L&#228;den Automaten aufgestellt werden, die staatlicherseits kontrolliert werden. Um dort eine Flasche ziehen zu d&#252;rfen, mu&#223; man seinen <strong>F&#252;hrerschein checken</strong> lassen, das Bild des F&#252;hrerscheins wird mit dem Bild einer <strong>&#220;berwachungskamera</strong> am Automaten abgeglichen, dann mu&#223; man sich einem <strong>Alkohol-Test </strong>unterziehen, indem man &#8220;ins R&#246;hrchen&#8221; pustet. Sollten F&#252;hrerschein und Kamerabild nicht &#252;bereinstimmen oder das Limit von 0,5 &#252;berschritten sein, wird der <strong>Kauf-Vorgang abgebrochen</strong> und der Vorfall dokumentiert, wie das auch bei einer falschen Kreditkarte passiert. Barzahlung ist ausgeschlossen.</p>
<p>Wie bei jedem System gibts nat&#252;rlich auch hier wieder <strong>Schwachstellen</strong>, auf die bereits von Bef&#252;rwortern und Gegnern hingewiesen wird. Au&#223;erdem wird es an den Automaten aus Kapazit&#228;tsgr&#252;nden nur eine <strong>geringe Auswahl an Weinen</strong> geben. Beides tr&#228;gt nicht zu einem bewu&#223;ten Umgang mit dem Produkt hin, sondern dokumentiert das <strong>Mi&#223;trauen in die B&#252;rger</strong>.</p>
<p>Was macht den Fall Pennsylvanien erw&#228;hnenswert? Er zeigt, wie tief das <strong>Prinzip  &#8220;Mi&#223;trauen und Kontrolle&#8221;</strong> verankert ist und zu welch bizarren Ausw&#252;chsen es kommen kann, wenn auf <strong> &#8220;m&#252;ndige B&#252;rger&#8221;</strong> umgestellt werden soll. Zum zweiten wirft er die Frage auf, <strong>wie weit wir eigentlich vom Automaten entfernt sind? </strong></p>
<p>Nach den<strong> &#8220;B&#228;tzing-Jahren&#8221;</strong> ging ein Aufatmen durch die Branche: mit Schwarz-Gelb wird alles anders. Mitnichten: am 15.Dezember letzten Jahres fordert die <strong>neue Drogenbeauftragte</strong> der Bundesregierung <strong>Mechthild Dyckmans </strong>eine <strong><a href="http://www.bmg.bund.de/cln_169/nn_1191726/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Drogenbeauftragte/2009/09-12-15_20PM_20Krankenhauseinlieferungen_20Alkohol.html?__nnn=true" target="_blank">Ausweispflicht</a> f&#252;r bis zu 25 j&#228;hrige Alkohol-K&#228;ufer</strong>. Viele Tankstellen praktizierten dies bereits freiwillig, so Dykmans in ihrer Presse-Erkl&#228;rung.</p>
<p>Sollte sich Dykmans auch vom <strong>Prinzip  &#8220;Mi&#223;trauen und Kontrolle&#8221;</strong> leiten lassen, w&#228;ren Automaten à la USA doch eine gute Idee!</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Tageszeitungen: Wieviel Wein darf noch sein?</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 08:07:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA["This is our 579th—and last—"Tastings" column." mit diesen Worten verabschiedete sich an Weihnachten das profilierteste Wein-Kritiker Paar der USA von seinen Lesern. Die Nachricht ist Grund, einmal zu schauen, welche Bedeutung das Thema Wein in der deutschsprachigen Tages-Presse hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4663" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/tageszeitungen-wieviel-wein-darf-noch-sein"><img class="size-medium wp-image-4663 " title="fl_9471" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2009/12/fl_9471-200x129.gif" alt="Dorothy Gaither / John Brecher WSJ Wine-Guide" width="200" height="129" /></a><p class="wp-caption-text">Dorothy Gaiter / John Brecher WSJ Wine-Guide</p></div>
<p>&#8220;This is <strong>our 579th—and last—&#8221;Tastings&#8221; column</strong>. The past 12 years—a full case!—have been a joy, not because of the wine but because we had an opportunity <strong>to meet so many</strong> of you, both in person and virtually. <strong>Thank you</strong>.&#8221; mit diesen Worten verabschiedete sich an Weihnachten das <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703523504574603982462666024.html?mod=WSJ_hpp_sections_lifestyle" target="_blank">profilierteste Wein-Kritiker Paar der USA</a> von seinen Lesern.<span id="more-4645"></span></p>
<p><strong>John Brecher und Dorothy Gaiter</strong> h&#228;tten gerne weiter f&#252;r das <strong>Wall Street Journal (WSJ)</strong> geschrieben.  <a href="http://www.vinography.com/archives/2009/12/yet_another_wine_column_casual.html" target="_blank">Hinter den Kulissen</a> wird berichtet, der Zeitung sei die <strong>Kolumne einfach zu teuer</strong> geworden. WSJ ist eine der <strong>auflagenst&#228;rksten Tages-Zeitungen der USA</strong> und geh&#246;rt seit 2007 zur News Corp. von Robert Murdoch, der dem Blatt seither eine <strong>Runderneuerung </strong>verbunden mit einer Verschlankung verordnet hat. WSJ lie&#223; verlauten, Wein werde auch weiter einen hohen Stellenwert auf seinen Seiten haben.</p>
<p>Die Nachricht ist Grund, einmal zu schauen, welche Bedeutung das Thema <strong>Wein in der deutschsprachigen Tages-Presse</strong> hat. F&#252;r die <strong>FAZ </strong>schrieb bis Anfang der nuller Jahre <strong>Horst Dohm</strong> &#252;ber Wein, oft auch aus der &#246;konomischen Perspektive. Er war zust&#228;ndig f&#252;r alles, was mit <strong>&#8220;fl&#252;ssigem Genu&#223;&#8221;</strong> zu tun hatte. Dazu geh&#246;rten auch Tee, Saft und Spirituosen. Vielen ist er durch seine B&#252;cher &#8220;Flaschenpost aus &#8230;.&#8221; bekannt, in denen er Wein-Regionen unter die Lupe nahm. Heute gibt es bei der FAZ niemanden  mehr, der sich <strong>im gleichen Umfang </strong>mit dem Thema besch&#228;ftigt:  Dohms Nachfolger <a href="http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc~EB57B232BCB6D459E880AF81481827515~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Christian Hiller von Gaertringen</a> (hlr) ist vor allem f&#252;r Banken und Finanzm&#228;rkte zust&#228;ndig. Die FAZ leistet sich mit <strong>Stuart Pigott </strong>einen <strong>Weinkolumnisten</strong>, der w&#246;chentlich in der Sonntags-FAZ schreibt. Au&#223;erdem schreiben ab und an <a href="http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc~E27E85C1C9BA8401C8A5A21580B827A64~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Daniel Deckers</a> (D.D.) (Katholische Kirche),  <a href="http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc~ECE194CE7EBA6487DA2121280F674151A~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Jacob Strobel y Serra</a> (str.) (Reiseblatt) und Bernd Fritz (dtz) &#252;ber Weinthemen. Damit d&#252;rfte in FAZ/FAS etwa zweimal pro Woche etwas zum Wein erscheinen.</p>
<p>In der WELT hat Bild/BAMS Chef-Kolumnist <a href="http://www.kress.de/cont/vk.php?vknr=M.LK33052" target="_blank">Martin S. Lambeck</a> seine <a href="http://www.welt.de/themen/Weinwelt/" target="_blank">Weinkolumne</a>. Eine Zeit lang schrieb auch Hendrik Thoma regelm&#228;&#223;ig Beitr&#228;ge. Ber&#252;hmt wurde der Artikel, der zum Ausl&#246;ser der  &#8220;5 Euro&#8221; Debatte wurde. Die Artikel in Zusammenhang mit dem <a href="http://www.weltweinclub.de/" target="_blank">Welt-am-Sonntag-Weinclub</a> werden wohl mehr vom Vertrieb veranla&#223;t.</p>
<p>Die <strong>S&#252;ddeutsche Zeitung</strong> f&#228;llt zum Thema Wein komplett aus: hier wird aus verschiedenen Ressorts immer dann berichtet, wenn etwas anf&#228;llt. Auseinandersetzungen um den Gault-Millau, Rekord-Ernten oder Champagner-Preise. Die <strong>Wein aus &#214;stereich-Seite</strong> wird von der Anzeigenabteilung betreut, ebenso die Wein-Beilagen zur  inzwischen eingestellten <a href="http://sz-shop.sueddeutsche.de/mediathek/shop/SZ-Vinothek.jsp">S&#252;ddeutsche Vinothek</a>.</p>
<p>Fehlanzeige ebenfalls bei der <strong>Frankfurter Rundschau</strong> und der <strong>TAZ</strong>.  Bei den Wirtschaftszeitungen darf man w&#246;chentlich Piet Falkenstein im <strong>Handelsblatt</strong> folgen. Aus <strong>Falkensteins Weinprobe</strong> sind dort  <strong><a href="http://www.handelsblatt.com/media/suche/_p=212,btSubmit=Suchen,query=Falkensteins+weinmacher" target="_blank">Falkensteins Weinmacher</a></strong> geworden.</p>
<p>In der <strong>Financial Times Deutschland</strong> FTD berichten verschiedene  Ressorts und Gast-Autoren immer, wenn es etwas &#252;ber <strong>Wein-Firmen und -M&#228;rkte</strong> zu vermelden gibt. Zur Leserschaft passend hier die Berichte  zu <a href="http://www.ftd.de/thema/champagner" target="_blank">Champagner und Champagner-Firmen</a>.</p>
<p>Haben die <strong>&#214;sterreicher </strong>und <strong>Schweizer</strong> es besser?  Beim <strong>Standard</strong> in Wien gibt es eine<a href="http://derstandard.at/r4368/Wein" target="_blank"> ausf&#252;hrliche Berichterstattung</a> , die im Wesentlichen von <strong>Luzia Schrampf</strong> verantwortet wird. Bei der <strong>NZZ aus Z&#252;rich </strong>hat Wein einen hohen Stellenwert: <strong>Peter Keller</strong> ist der offizielle &#8220;<strong>Wein-Redaktor</strong>&#8221; und sein &#8220;<a href="http://www.nzz.ch/magazin/wein-keller" target="_blank">Wein-Keller</a>&#8221; eine der <strong>besten deutschsprachigen Wein-Seiten</strong>. Die NZZ h&#228;lt sich sogar einen veritablen <strong>Master of Wine</strong>: der Weinh&#228;ndler und MW <a href="http://www.selection-schwander.ch/default.aspx" target="_blank">Philipp Schwander</a> schreibt als Gast vorwiegend zum Thema Bordeaux. Bei den meisten anderen alpenl&#228;ndischen Tageszeitungen sucht man wie bei dem Gros der bundesdeutschen Publikationen vergeblich nach einem Wein-Zust&#228;ndigen.</p>
<p>Besucher aus Italien, Frankreich oder dem englischsprachigen Raum wundern sich oft, da&#223; es in <strong>deutschsprachigen Periodika so wenige Wein-Kolumnen</strong> gibt. Sind die Deutschen<strong> keine Genie&#223;er</strong>? Oder liegt es daran, da&#223; Weinkritik oder Weinjournalismus in Deutschland<strong> nur eine kurze Geschichte</strong> und <strong>keine Tradition</strong> in der Presse hat? Es w&#228;re interessant, dieser Frage einmal nachzugehen.</p>
<p>Aber auch dort, wo bisher die Weinkolumne einfach dazugeh&#246;rte, in den <strong>USA </strong>und<strong> Gro&#223;britannien</strong>, werden immer mehr Weinautoren wegrationalisiert. <strong>Jancis Robinson</strong> berichtete im Mai bei einer Tagung in Sydney &#252;ber die neuesten Entwicklungen und Entlassungen bei der <strong>LA Times, San Francisco Chronicle</strong> und der britischen <strong>Sunday Times</strong> unter der &#220;berschrift &#8220;<a href="http://www.jancisrobinson.com/articles/a200905081.html" target="_blank">Wine journalists &#8211; endangered species</a>&#8220;. Robinson sieht zum einen &#246;konomische Gr&#252;nde: <strong>Wein ist &#8220;Randthema</strong>&#8220;, zum zweiten die <strong>Unterordnung unter den Vertrieb</strong> &#8220;wer zahlt (der Anzeigenkunde), schafft an&#8221; und drittens sieht sie einen <strong>Qualit&#228;tsverfall bei den Autoren</strong>: zuviele Artikel gleichen schlichten Einkaufszetteln.</p>
<p>Die <strong>Zeitungs-Krise</strong> wirkt als Beschleuniger: Journalismus, der <strong>Inhalte recherchiert</strong> und so erz&#228;hlt, da&#223; der <strong>Nicht-Fachmann</strong> es versteht und auch noch <strong>unterhalten</strong> wird, dieser <strong>Qualit&#228;tsjournalismus</strong> kostet auch beim Wein <strong>Geld </strong>und ist sehr <strong>individuell</strong>. Beides pa&#223;t in Krisen-Zeiten nicht. Das mag der Grund sein, warum zwar <strong>viel zum Thema Wein geschrieben</strong> wird (immerhin ist das sch&#246;ne Getr&#228;nk ja unverzichtbares Element des Lifestyles der Mittelklasse geworden), aber gleichzeitig <strong>Wein als Qualit&#228;ts-Thema</strong> in der Presse  immer mehr Boden verliert.</p>
<p><em>Eine superspannende Lekt&#252;re zur Zeitungskrise ist das neue Buch von <strong>Stephan Russ-Mohl</strong>: ”<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3867640777?ie=UTF8&amp;tag=weinakberlin-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3867640777">Kreative Zerst&#246;rung </a>-Zum Niedergang und zur Neuerfindung des Zeitungsjournalismus in den USA”. Da werden die Mechanismen der Krise klar, man versteht warum welche Themen wie bearbeitet werden oder gleich verschwinden und warum auch das Internet f&#252;r FAZ,  Bild, Welt und Co kein Ausweg ist.</em></p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Schnelle Sch&#252;sse in harten Zeiten: Mouton-Cadet-Probe zum Mauerfall</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 08:03:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[20 Jahre Mauerfall - ein schier unersch&#246;pfliches Thema in Medien und Marketing. Baron Philippe de Rothschild S.A. /WeinWolf begl&#252;ckt mit einem Flyer "Weinprobe: 20 Jahre Mauerfall". ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_4160" class="wp-caption alignleft" style="width: 126px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-4160 " title="20Jahre" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2009/11/20Jahre-116x200.jpg" alt="20 Jahre Mauerfall mit Mouton-Cadet" width="116" height="200" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">20 Jahre Mauerfall mit Mouton-Cadet</p></div>
<p><strong>20 Jahre Mauerfall</strong> &#8211; ein schier unersch&#246;pfliches Thema f&#252;r Medien und Marketing. Das ihre &#8220;<strong>friedliche Revolution</strong>&#8221; einmal so ausgeschlachtet wird, haben sich viele Ost-B&#252;rger sicher so nicht vorgestellt. Kein Wunder, wenn man dann im Osten h&#246;rt &#8220;<strong>na klar, Kapitalismus &#8211; da wird selbst die eigene Oma vermarktet!</strong>&#8221;</p>
<p><strong>Baron Philippe de Rothschild S.A. / WeinWolf</strong> begl&#252;ckt mit einem Flyer &#8220;Weinprobe: 20 Jahre Mauerfall&#8221;. Auf die Wiedervereinigung kann man wahlweise mit einem Glas <strong>Mouton Cadet, Agneau Blanc</strong> oder <strong>Rouge </strong>oder mit einem <strong>Carabas Chardonnay</strong> aus S&#252;dfrankreich anstossen. Die besondere Empfehlung des Flyers l&#228;&#223;t einen subtilen, <span id="more-4154"></span>tiefgr&#252;ndigen Humor aufblitzen: kommt doch der <strong>Escudo Rojo</strong> aus Chile, der <strong>Exil-Heimat Erich Honeckers</strong>.</p>
<p>Gedacht war das Ganze sicher anders. Die Marketer lie&#223;en sich hier inspirieren: das Etikett des <a href="http://www.no-time-for-bad-wine.de/popup_image.php?pID=317/imgID=0&amp;XTCsid=a5cab1497ef3dfc305d48b2299303639" target="_blank"><strong>1989er Château Mouton</strong></a> wurde damals von <strong>Georg Baselitz </strong>mit einem <strong>Ost-West-Motiv</strong> gestaltet. Baselitz ist der einzige K&#252;nstler dem diese Ehre bisher zuteil wurde.</p>
<p>An diesem sch&#246;nen Beispiel l&#228;&#223;t sich gut nachvollziehen, was passiert, wenn Marketing nicht auch die <strong>soziale und gegebenenfalls politische Dimension </strong>seines Handelns bedenkt.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>The next big thing: posterous ?</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 08:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ist posterous nach Twitter und Facebook ein neues Spielzeug f&#252;r die Wein-Blogger-Gemeinde? Schaut man einmal, was sich international tut: Facebook setzt sich allgemein durch, Twitter hat nach wie vor Zulauf. Beide wachsen auch in Deutschland.  Allerdings gibt es bei beiden Beschr&#228;nkungen: gucken und kommentieren k&#246;nnen nur angemeldete User.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;It is quite interesting to see that there is a<strong> sudden burst of activity from German wine bloggers</strong> on posterous&#8221;  schreibt <a href="http://elloinos.posterous.com/" target="_blank">Elloinos (Markus Stolz) </a>aus Athen gestern auf seinem posterous account.<a href="http://weinreporter.posterous.com/" target="_blank"> Mario Scheuermann</a> vom drinktank ist da, Ultes, Petra Meyer von WOSA, MathiasM und Weinkaiser. PR-Blogger Klaus Eck und Benedikt K&#246;hler, den wir als <a href="http://twitter.com/furukama" target="_blank">&#8220;furukama&#8221;</a> von Twitter kennen. Und nat&#252;rlich auch TVINO, also die Truppe, die f&#252;r Hendrik Thoma in die Tasten haut.<span id="more-4132"></span></p>
<div id="attachment_4138" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://weinakademie.posterous.com/"><img class="size-medium wp-image-4138" title="3739276191_6fbc525b75" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2009/11/3739276191_6fbc525b75-200x200.jpg" alt="posterous Logo" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">posterous Logo</p></div>
<p>Ist posterous nach Twitter und Facebook<strong> ein neues Spielzeug</strong> f&#252;r die Wein-Blogger-Gemeinde? Schaut man einmal, was sich international tut: <strong>Facebook setzt sich allgemein durch, Twitter hat nach wie vor Zulauf. </strong>Beide wachsen auch in Deutschland.  Allerdings gibt es bei beiden <strong>Beschr&#228;nkungen</strong>: gucken und kommentieren k&#246;nnen nur <strong>angemeldete User</strong>. Aber:  viele wollen sich nicht bei Twitter oder Facebook registrieren, einen Account er&#246;ffnen, um dabei zu sein.</p>
<p>Diese Personen errreichen wir <strong>Wein-Blogger</strong> nicht. An unseren Diskussionen nehmen sie nicht teil. Auch bei den frei zug&#228;nglichen Blogs macht man die Erfahrung, da&#223; viele erst auf den Blog kommen, wenn sie via<strong> Email-Newsletter</strong> eingeladen werden. &#8220;Otto-Normal-Verbraucher&#8221; ist also noch ein ganzes St&#252;ck in der Medien-Nutzung hinterher. Hier kann eine weitere offene Plattform nur mehr Interesse erzeugen!</p>
<p>Posterous ist <strong>unkompliziert</strong>, kann &#252;ber web, email oder andere Kan&#228;le beschickt werden und bringt Texte, Bilder und Videos gleich in eine ansprechende Form. Und die <strong>Suchmaschinen</strong> m&#246;gen es:  bereits wenige Stunden nach dem Start werden die Postings gefunden. Wer gelernt hat, seine Blog-Postings gut zu taggen, wird auch mit posterous Erfolg haben.</p>
<p>Amerikas Alpha-Blogger <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/friendfeed-facebook-lifestreaming" target="_blank"><strong>Steve Rubel</strong></a> hat einen der<strong> erfolgreichsten US Blogs </strong>eingestellt und konzentriert sich seither auf posterous. Ich werde posterous auf jeden Fall als<a href="http://weinakademie.posterous.com/" target="_blank"> </a><strong><a href="http://weinakademie.posterous.com/" target="_blank">Lifestream f&#252;r die Weinakademie</a> </strong>nutzen . Das, was bei Facebook und Twitter nach einiger Zeit  im Orkus verschwindet, bleibt bei postereous erhalten und<strong> wird von Suchmaschinen und den Usern gefunden</strong>.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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