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	<title>Weinakademie Berlin &#187; Übersee</title>
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		<title>Chile: Aufr&#228;umen nach dem Erdbeben &#8211; erste Nachrichten von Importeuren</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 09:55:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch immer treffen unterschiedliche Nachrichten aus Chile ein: klar ist, da&#223; das Zentrum des Bebens 100 km vor der K&#252;ste im Pazifik auf H&#246;he von Maule und BioBio lag und von daher die Sch&#228;den in den s&#252;dlich gelegenen Weinanbaugebieten am gr&#246;&#223;ten sind. Dort ist auch die Infrastruktur am meisten betroffen. Im l&#228;ndlichen Raum gibt es Probleme mit Strom- und Wasserversorgung. Nach wie vor gibt es unbest&#228;tigte Berichte &#252;ber schwere Sch&#228;den bei Montes und Santa Emiliana. Bei Montes sollen &#252;ber 1 Million Liter ausgelaufen sein. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin: 5px 30px 10px 30px;">
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<p>Noch immer treffen <strong>unterschiedliche Nachrichten aus Chile </strong>ein: klar ist, da&#223; das Zentrum des Bebens 100 km vor der K&#252;ste im Pazifik auf H&#246;he von <strong>Maule und BioBio</strong> lag und von daher die Sch&#228;den in den <strong>s&#252;dlich gelegenen Weinanbaugebieten</strong> am gr&#246;&#223;ten sind. Dort ist auch die<a href="http://www.lahora.cl/#" target="_blank"> Infrastruktur</a> am meisten betroffen. Im l&#228;ndlichen Raum gibt es Probleme mit Strom- und Wasserversorgung. Nach wie vor gibt es unbest&#228;tigte Berichte &#252;ber schwere Sch&#228;den bei Montes und  Santa Emiliana. Bei Montes sollen &#252;ber 1 Million Liter ausgelaufen sein.</p>
<p><strong>Guido Siebdrat </strong>von <a href="http://www.weinwolf.de/home/" target="_blank">Wein Wolf</a> hat von <strong>Montes </strong>die Nachricht <span id="more-5121"></span>bekommen, die Mannschaft habe komplett &#252;berlebt. Gleiches gilt auch f&#252;r <strong>Torres Chile</strong>, die in Deutschland auch von Wein Wolf betreut werden. &#220;ber Sch&#228;den in den Wineries sei zur Zeit noch nichts bekannt, sagte Siebdrat heute morgen. Die Lage sei noch ziemlich un&#252;bersichtlich.</p>
<p><strong>Silvia Miebach</strong> von <a href="http://www.heinz-hein.de/index.php" target="_blank">Heinz Hein</a> in Wiesbaden erhielt noch am Sonntag-Abend eine Mail von <strong>Jose Yuraszeck, Miteigent&#252;mer und Manging Director von Undurraga</strong>, man sei froh, da&#223; im Betreib niemand zu Schaden gekommen ist. Bereits seit Samstag sei man beim Aufr&#228;umen. Die Sch&#228;den seien weniger gravierend, als zun&#228;chst angenommen. Auch Telefon und Internet funktionieren wieder.</p>
<p>Am Montag hatte <a href="http://www.google.com/hostednews/ap/article/ALeqM5jA8--BKik2l44yPVlpDMiX9pTpZwD9E67KL80?utm_source=me&amp;utm_medium=twitter" target="_blank"><strong>Concha y Toro</strong></a>, Chiles gr&#246;&#223;ter Produzent best&#228;tigt, da&#223; zumindest f&#252;r diese Woche <strong>die gesamte Produktion ruht</strong> und auch <strong>keine Container nach &#220;bersee</strong> verschifft werden. Die Wiederaufnahme des Betriebes wird absehbar schwierig: Stra&#223;en, Br&#252;cken und Autobahnen sind schwer besch&#228;digt und es kann Wochen oder sogar Monate dauern, bis wieder ein normaler Verkehr m&#246;glich ist. Die <strong>H&#228;fen</strong> sind ebenfalls betroffen: <strong>San Antonio</strong> ist weiterhin geschlossen. <strong>Valparaiso</strong> ist &#8220;technisch&#8221; ok, aber noch am Montag-Abend gab es dort keine Telefonverbindungen. Es gibt bereits erste &#220;berlegungen, Ware aus den nicht betroffenen Gebieten &#252;ber die Anden zu transportieren und <strong>&#252;ber argentinische H&#228;fen</strong> zu verschiffen.</p>
<p>In zwei Wochen steht die<strong> Weinlese</strong> an.  <strong>Gerardo Arteaga </strong>der Pr&#228;sident der Corporación Chilena del Vino sagte in einem <a href="http://diario.elmercurio.com/2010/03/01/economia_y_negocios/economia_y_negocios/noticias/4D2A8EF3-02B1-4BD1-903B-61E65563E1E9.htm?id={4D2A8EF3-02B1-4BD1-903B-61E65563E1E9}" target="_blank">Zeitungsinterview</a>, man  habe noch keinen genauen &#220;berblick &#252;ber die Sch&#228;den in den Weinbergen und Kellereien. Von daher k&#246;nnen man noch nichts &#252;ber <strong>Transportm&#246;glichkeiten und Verarbeitungskapazit&#228;ten</strong> sagen. Man werde aber jetzt unmittelbar nach L&#246;sungen suchen, wie man die Ernte sicher unter Dach und Fach bringe.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Chile: Erdbeben trifft Wein-Industrie</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 08:03:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA["Thanks to all our friends arround the world for your kind words and support. The #winesofchile  team is fine. We'll keep you posted." war gestern auf Twitter als erstes Lebenszeichen nach dem verheerenden Erdbeben von Wines of Chile zu lesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin: 5px 30px 10px 30px;">
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<p>&#8220;Thanks to all our friends arround the world  for your kind words and support. The <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23winesofchile">#winesofchile</a> team is fine. We&#8217;ll keep you  posted.&#8221; war gestern auf Twitter als<strong> erstes Lebenszeichen nach dem verheerenden Erdbeben</strong> von Wines of Chile zu lesen. In den betroffenen Gebieten geht es zun&#228;chst einmal ums &#220;berleben: die chilenische Pr&#228;sidentin hat den <strong>Notstand</strong> ausgerufen. Die <a href="http://www.nytimes.com/2010/03/01/world/americas/01chile.html?hp" target="_blank">NYTimes </a>berichtet von <strong>708 Toten</strong>, schwersten Sch&#228;den an Geb&#228;uden und Infrastruktur. Die Kommunikation ist nach wie vor schwierig: das <strong>Stromnetz sowie Telefon und Internet</strong> sind weitfl&#228;chig ausgefallen.<span id="more-5112"></span></p>
<div id="attachment_5113" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-5113" title="chile_wine_regions" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/03/chile_wine_regions.jpg" alt="Chile: Weinregionen mit Erdbebenzentrum" width="200" height="410" /><p class="wp-caption-text">Chile: Weinregionen mit Erdbebenzentrum Quelle: Dr.Vino</p></div>
<p>Wie es scheint sind auch <strong>viele Wineries</strong> betroffen. Auf dem Twitteraccount von <a href="http://twitter.com/jmolesworth1/" target="_blank">James  Molesworth</a> vom Winespectator gehen Meldungen direkt von den Weing&#252;tern ein. Das <strong>Epizentrum des 8.8 Bebens</strong> lag auf der H&#246;he von Maule, s&#252;dlich von Santiago. Heute morgen berichtete <strong>Francois Lurton</strong>, die F&#252;llstation in Colchagua sei betroffen, Geb&#228;ude besch&#228;digt, F&#228;sser und Tanks ausgelaufen. Die Mitarbeiter habe man in dem zweiten Lurton-Betrieb untergebracht, wo es eine Quelle und Notstrom gebe.</p>
<p>Unbest&#228;tigten Berichten zufolge sollen <strong>Montes, Lapostolle, Viu Manent, Casa  Silva</strong> und <strong>Veramonte</strong> schwer besch&#228;digt sein. Montes und Lapostolle waren gestern noch von der Au&#223;enwelt abgeschnitten. <strong>Claudio  Naranjo/Los Vascos </strong>berichtet, die Geb&#228;ude seien von aussen ok, wie es drinnen ausschaue, k&#246;nne man noch nicht sagen. Laut <strong>Eduardo Chadwick  von Errázuriz</strong> ist der Betrieb im Aconcagua nicht betroffen, die weiter im S&#252;den gelegenen Keller in Curicó und  Colchagua schon.</p>
<p>Weinautoren wie <a href="http://www.drvino.com/2010/02/28/chilean-earthquake-wines-wineries-damage/" target="_blank">Dr. Vino </a>und <a href="http://www.jancisrobinson.com/articles/a20100228.html" target="_blank">Jancis Robinson</a> bem&#252;hten sich, Freunde in Chile zu errreichen. Vor wenigen Minuten gab <strong>Agustin  Huneeus von Veramonte</strong> Entwarnung: die Sch&#228;den an den Geb&#228;uden seien geringer als bef&#252;rchtet, Tanks verbogen, aber nicht ausgelaufen.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Madeira &#8211; Wein nicht von Unwetter betroffen</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 08:03:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Weinkellereien auf Madeira und die meisten Weinbauern sind vom aktuellen Unwetter verschont geblieben. Das schrieb uns gestern Ricardo Tavares, Exportleiter der Madeira Wine Company (Blandys, Leacock’s &#038;  Cossart Gordon) in einer Mail. Obwohl die Blandys Kellerei und die alten Lodges in der stark betroffenen Altstadt von Funchal liegen, ist dort nichts passiert.]]></description>
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<div id="attachment_5096" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-5096" title="FilipeRicardo" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/02/FilipeRicardo-200x112.jpg" alt="Filipe Concalves Azevedo und Ricardo Tavares, Madeira Wine Company" width="200" height="112" /><p class="wp-caption-text">Filipe Concalves Azevedo und Ricardo Tavares, Madeira Wine Company foto: MWPleitgen</p></div>
<p>Die <strong>Weinkellereien auf Madeira</strong> und die <strong>meisten Weinbauern</strong> sind vom aktuellen Unwetter verschont geblieben. Das schrieb uns gestern <strong>Ricardo Tavares</strong>, Exportleiter der <a href="http://www.madeirawinecompany.com/" target="_blank"> Madeira Wine Company</a> (Blandys, Leacock’s &amp; Cossart Gordon) in einer Mail. Obwohl die Blandys Kellerei und die alten Lodges in der<strong> stark betroffenen Altstadt von Funchal</strong> liegen, ist dort nichts passiert. <span id="more-5095"></span>Betroffen waren vor allem die Gegend am Hafen und an der Markthalle, die den tiefsten Punkt der Altstadt bilden. Au&#223;erdem Geb&#228;ude und Stra&#223;enz&#252;ge <strong>entlang der kanalisierten Bachbetten</strong> in Funchal, die den Ort in Richtung Meer durchschneiden.</p>
<p>Der <strong>Hafen von Funchal</strong> ist noch immer geschlossen. Hier legen die Kreuzfahrtschiffe und F&#228;hren an.  Der <strong>Handelshafen der Insel in Caniço</strong> &#246;stlich des Flughafens arbeitet wieder. Es wird aber noch einige Tage dauern, bis auch die Zollverwaltung wieder voll arbeitsf&#228;hig ist. Dadurch kann es bei der Verschiffung auch von Wein Verz&#246;gerungen geben.</p>
<p>Der <strong>Norden der Insel</strong> in dem viele Rebberge f&#252;r Wei&#223;wein liegen, war vom Unwetter kaum ber&#252;hrt. Hier und da gibt es (vor allem auf der S&#252;dseite) <strong>abgerutschte Wein-Terrassen</strong> oder versch&#252;ttete Parzellen.  Aufgrund der Kleinteiligkeit der Rebanlagen wird das aber auf die Wein-Produktion insgesamt wenig Einflu&#223; haben.</p>
<p>Starke <strong>Regenf&#228;lle und St&#252;rme</strong> brachen letztes Wochenende &#252;ber die Insel herein und hinterliessen <strong>starke Verw&#252;stungen</strong> an der S&#252;dk&#252;ste und in der Hauptstadt Funchal. &#220;ber <strong>40 Tote</strong> sind bei diesen <strong>seit <a href="http://www.weinworte.de/zurueck-von-madeira" target="_blank">Menschengedenken schwersten Unwettern</a></strong> zu beklagen. Noch immer gibt es<strong> zahlreiche Vermisste</strong> und noch immer sind einige Ortschaften von der Au&#223;enwelt abgeschnitten. Aktuelle Informationen, eine Dokumentation des Hergangs und jede Menge Fotos und Videos sind auf der <a href="http://www.netvibes.com/tempmad#HOME" target="_blank">Netvibes Site tempmad</a> zu finden.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Madeira &#8211; Unwetter im Internet</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 08:03:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Freunde in Berlin wollten am Samstag fr&#252;h nach Madeira fliegen. Von ihnen h&#246;rten wir als erstes vom Unwetter. S&#228;mtliche Fl&#252;ge zur Insel waren gecancelt. In den Medien bei uns war die Berichterstattung  noch nicht richtig angelaufen, auch die Online-Portale von Spiegel und Stern brachten noch keine Details. Twitter Search allerdings ergab unter "Madeira" und "Funchal" Tweets mit konkreten Infos direkt aus dem Atlantik im 30-Sekunden-Takt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin: 5px 30px 10px 30px;">
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		</div>
<p>Freunde in Berlin wollten am Samstag fr&#252;h nach<strong> Madeira </strong>fliegen. Von ihnen h&#246;rten wir als erstes vom <strong>Unwetter</strong>. S&#228;mtliche Fl&#252;ge zur Insel waren gecancelt. In den Medien bei uns war die Berichterstattung  noch nicht richtig angelaufen, auch die <strong>Online-Portale von Spiegel und Stern</strong> brachten noch keine Details. <strong>Twitter Search</strong> allerdings ergab unter &#8220;Madeira&#8221; und &#8220;Funchal&#8221; Tweets<span id="more-5068"></span> mit <strong>konkreten Infos direkt aus dem Atlantik</strong> im 30-Sekunden-Takt.</p>
<div id="attachment_5073" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://www.netvibes.com/tempmad#General"><img class="size-large wp-image-5073" title="FireShot capture #023 - 'Temporal Madeira - 20_02_2010' - www_netvibes_com_tempmad#Utilizadores" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/02/FireShot-capture-023-Temporal-Madeira-20_02_2010-www_netvibes_com_tempmadUtilizadores1-400x193.jpg" alt="Netvibes Seite zum Unwetter in Madeira" width="400" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Netvibes Seite zum Unwetter in Madeira</p></div>
<p>Im Laufe des Tages entstand eine <strong>Netvibes-Seite mit dem Titel <a href="http://www.netvibes.com/tempmad#General" target="_blank">tempmad#</a></strong>. Dort waren Adressen, Telefonnummern und eine Timeline der Ereignisse zu finden. Dazu der aktuelle Twitter-Stream, st&#228;ndig aktualisierte  Fotos und Videos und eine <a href="http://www.netvibes.com/tempmad#Mapa" target="_blank"><strong>interaktive Karte</strong></a>, auf der s&#228;mtliche Berichte lokalisiert wurden konnten. Wichtige <strong>Links, Zeitungsberichte</strong> und <strong>TV-Ausschnitte</strong> erg&#228;nzten die Meldungen. Die Netvibes Seite wurde von portugiesischen Online-Journalisten ins Netz gestellt. Eine umfassendere und aktuellere Berichterstattung zu der Katastrophe d&#252;rfte in keinem Medium zu finden sein.</p>
<p>Viele der Orte, die in den Videos zu sehen waren, kennen wir <strong>aus eigener Anschauung</strong>: im Februar letzten Jahres waren wir <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/tag/madeira" target="_blank">eine Woche zum Wandern und Wein-Erkunden</a> auf der Insel. Zwei Tage verbrachten wir bei der <a href="http://www.madeirawinecompany.com/" target="_blank">Madeira Wine Company</a>. Die Kellerei liegt am Rande der Innenstadt, die B&#252;ros und die alten Lodges befinden sich <strong>mittem im historischen Zentrum von Funchal</strong>, da&#223; von den Fluten extrem betroffen ist. Der <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/639/503858/bilder/?img=8.0" target="_blank">Supermarkt</a> in dem wir damals einkauften, stand meterhoch unter Wasser und Schlamm. Viele H&#228;user und Stra&#223;en erschienen uns <strong>an sehr abenteuerlichen Stellen</strong> erbaut zu sein, alte Bachbetten in metertiefe Beton-Kan&#228;le verlegt. Bei dem aktuellen Unwetter, dem st&#228;rksten seit Jahren, scheint die Natur sich wieder ihr Recht verschafft zu haben.</p>
<p>Die Bilder und Berichte aus Madeira haben uns ersch&#252;ttert. Unser Mitgef&#252;hl geh&#246;rt den Angeh&#246;rigen der Opfer und der Bev&#246;lkerung.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Hongkong: neue Wein-Rekorde Ergebnis langfristiger Strategie</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 08:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fachhandel]]></category>
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		<description><![CDATA[Hongkong gl&#228;nzt wieder mit neuen Rekorden bei Weinversteigerungen: am letzten Samstag (23.01.10) wurden von Sotheby's im Mandarin Oriental Hotel Weine im Wert von 6,8 Mio USD versteigert. Alle 840 Lose fanden Abnehmer zu H&#246;chstpreisen. Dabei kommen die Erfolge bei Versteigerungen und Messen in Hongkong nicht von ungef&#228;hr.]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_4877" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-4877" title="Auktion" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/01/Auktion-199x138.jpg" alt="Weinaktion in Hongkong" width="199" height="138" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Weinauktion in Hongkong foto:HKTDC</p></div>
<p><strong>Hongkong</strong> gl&#228;nzt wieder mit<a href="http://www.decanter.com/news/294184.html?aff=rss" target="_blank"> neuen Rekorden</a> bei <strong>Weinversteigerungen</strong>: am letzten Samstag (23.01.10) wurden von Sotheby&#8217;s im Mandarin Oriental Hotel <strong>Weine im Wert von 6,8 Mio USD</strong> versteigert. Alle 840 Lose fanden Abnehmer zu H&#246;chstpreisen. Darunter zwei <strong>Magnumflaschen Château Pétrus 1982</strong>, die f&#252;r <strong>56.000 USD</strong> und eine <strong>Sechs-Liter-Flasche  Château Lafite 1982</strong>, die f&#252;r<span id="more-4873"></span> <strong>47.000 USD</strong> ihren neuen Besitzer fanden. Laut <a href="http://www.decanter.com/news/294184.html?aff=rss" target="_blank">Decanter</a>, das <strong>h&#246;chste Tagesergebnis</strong> einer Versteigerung in der langes Sotheby&#8217;s Geschichte.</p>
<p>Schon Ende letzten Jahres wurden aus Honkong Rekord-Ergebnisse gemeldet. Meist mit dem Hinweis, die Krise sei in Asien schneller &#252;berwunden als im Westen oder den USA. Dabei kommen die<strong> Erfolge bei Versteigerungen und Messen</strong> in Hongkong nicht von ungef&#228;hr. Vor vier Jahren reisten im Auftrag der Honkong-Regierung Scouts durch die Lande um herauszufinden, ob Hongkong als <strong>neues Wein-Drehkreuz in Asien</strong> eine Chance hat. Die <a href="http://www.hktdc.com/info/mi/a/ef/en/1X0040Z1/1/Economic-Forum/Hong-Kong-as-a-Wine-Trading-and-Distribution-Centre--Opportunity-for-Creating-a-New-Industry.htm" target="_blank">Ergebnisse der Untersuchungen</a> wurden bereits Anfang 2008 vorgestellt. Beim Wein-Kongre&#223; im November 2009 nahmen internationale Wein-Experten noch einmal dazu Stellung. Unter anderem sprachen <a href="http://www.hktdc.com/sourcing/searchresult_all.htm?bookmark=true&amp;query=wine&amp;locale=en#" target="_blank">Michel Bettane</a> von der Revue du Vin de France und <a href="http://www.hktdc.com/sourcing/searchresult_all.htm?bookmark=true&amp;query=wine&amp;locale=en#" target="_blank">David Wrigley MW</a> vom Wine and Spirit Education Trust (WSET).</p>
<p>Die Studie hatte Bordeaux, London und D&#252;sseldorf als die St&#228;dte mit den <strong>interessantesten Weinmessen</strong> identifiziert, die weltweit Publikum anziehen.  <strong>London </strong>stellte sich f&#252;r die Chinesen als <strong>Dreh- und Angelpunkt</strong> des internationalen Weinhandels dar. Details, die London so attraktiv f&#252;r den europ&#228;ischen und internationalen Weinmarkt machen: <strong>Messen</strong> wie die London International Wine and Spirits Fair (LIWSF) bei der sich im Fr&#252;hsommer regelm&#228;&#223;ig alle &#220;bersee-Produzenten und ihre europ&#228;ischen Kunden treffen , <strong>Wettbewerbe</strong> wie <a href="http://www.internationalwinechallenge.com/" target="_blank">International Wine Challange</a> (IWC), <strong>Wine Education</strong> mit dem <a href="http://www.wsetglobal.com/" target="_blank">WSET </a>und dem <a href="http://www.mastersofwine.org/" target="_blank">Institute of Masters of Wine</a>, die <strong>Auktionen</strong> unter anderem bei bei <a href="http://www.sothebys.com/app/live/dept/DepartmentGlobal.jsp?dept_id=142" target="_blank">Sotheby&#8217;s</a> und und der <strong>Handel mit Weinfonds</strong> an der <a href="http://www.liv-ex.com/" target="_blank">Londoner International Vintners Exchange</a> (LivEx).</p>
<p>Hongkongs Ministerin f&#252;r Wirtschaftsentwicklung <a href="http://www.hktdc.com/info/webcast/v/en/en/1X04AHTS/Wine-Industry-Conference-Keynote-Speech---Hong-Kong-%E2%80%93-Regional-Hub-for-Wine-Trading-and-Distribution-.htm" target="_blank">Yvonne CHOI Ying-Pik</a> bekr&#228;ftigte im vergangenen November noch einmal das Ziel, Honkong zum <strong>wichtigsten Wein-Handelsplatz in Asien</strong> zu machen. Die<a href="http://www.hktdc.com/info/mi/a/ef/en/1X0040Z1/1/Economic-Forum/Hong-Kong-as-a-Wine-Trading-and-Distribution-Centre--Opportunity-for-Creating-a-New-Industry.htm" target="_blank"> Studie</a> hatte ergeben, da&#223; der aufstrebende  Markt in Asien reif ist f&#252;r einen solchen Hub und Hongkong mittelfristig fast eine halbe Milliarde USD Netto-Einnahmen pro Jahr daraus ziehen und zahlreiche Arbeitspl&#228;tze generieren kann. Hongkong sah die Chance Handelsplatz f&#252;r Wein in  Asien (1,5 Mrd USD in 2017 exkl. Japan) zu werden. Au&#223;erdem sieht es sich als <strong>nat&#252;rliches Tor zu Asiens wichtigstem Zukunfts-Weinmarkt China</strong> (870 Mio USD in 2017). W&#228;hrend man zum Zeitpunkt dieser Sch&#228;tzungen in Honkong noch an der Strategie arbeitete, war <strong>Singapur </strong>schon einen Schritt weiter. Deshalb fiel als Sofortma&#223;nahme in Hongkong 2008 die <strong>Weinsteuer</strong>, was einen wahren Run auf die M&#228;rkte ausl&#246;ste.</p>
<p>In der Folge versucht man nun Messen, Auktionen, Ausbildung und Investoren nach Hongkong zu holen. Honkong investiert dazu ganz gezielt in <strong>Menschen und Institutionen</strong>. Die Erfolge geben den Hongkong-Chinesen recht: 2009 kamen 520 Austeller aus 34 L&#228;ndern zur<a href="http://www.hktdc.com/info/ms/a/de/1X04AMDT/1/German/Hongkong-Drehscheibe-F%C3%BCr-Den-Asiatischen-Weinhandel.htm" target="_blank"> <strong>International Wine and Spirits Fair</strong></a> (auch deutsche Beteiligung),  mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr.</p>
<p>F&#252;r WSET ist Hongkong einer der am <strong>schnellsten wachsenden M&#228;rkte f&#252;r Weinausbildung</strong>, auch in China selbst wurden in den letzten zwei Jahren 8 neue Trainings- und Pr&#252;fungscenter er&#246;ffnet. Bei den Auktionen jagt ein Rekord den anderen und Hongkong erwartet bis 2017  einen gro&#223;en Teil der <strong>Investitionen in Wein-Fonds</strong> in der H&#246;he von 600 &#8211; 700 Mio USD.</p>
<p>Honkong meint, bereits<strong> jetzt mit London gleichgezogen</strong> zu haben. <strong>Michel Bettane </strong>bot schon im letzten Jahr den Chinesen <strong>franz&#246;sische Erfahrung und Know-How</strong> an. Die PR- und Presse-Arbeit f&#252;r den Wine-Hub Hongkong l&#228;uft weltweit an. Und jetzt wird <a href="http://www.vinum.info/ch/magazine.php" target="_blank">auch bei uns</a> die Entwicklung in Asien wahrgenommen.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Madeira – Kurzseminar beim Hamburger Weinsalon</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 10:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Weine von der Insel 600 km westlich von Casablanca im Atlantik, geh&#246;ren zu den langlebigsten Weinen &#252;berhaupt. Obwohl sie noch gar keine lange Geschichte haben, ranken sich um sie zahlreiche Legenden.Madeira Kurzseminar beim Hamburger Weinsalon]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin: 5px 30px 10px 30px;">
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			</a>
		</div>
<p>Die Weine von der Insel <strong>600 km westlich von Casablanca</strong> im Atlantik, geh&#246;ren zu den langlebigsten Weinen &#252;berhaupt. Obwohl sie noch gar keine lange Geschichte haben, ranken sich um sie <strong>zahlreiche Legenden</strong>. Kaum jemand weiss, was sich wirklich hinter dem <strong>„Estufagem“ Proze&#223; </strong>verbirgt, der ihnen fast ewige Jugend verleiht.</p>
<p>In unserem <strong>Kurz-Seminar beim Hamburger Weinsalon </strong>erfahren sie alles &#252;ber das Geheimnis ihrer <strong>einzigartigen, typischen Aromatik</strong>, &#252;ber die Rebsorten, den Anbau, die Zubereitung und die Stile. In der Probe werden <strong>5 verschiedene Typen </strong>von traditionell bis modern vorgestellt und besprochen.</p>
<p><strong>Madeira – Wein aus dem Meer</strong><br />
Referent Michael Pleitgen<br />
<strong> Hamburger Weinsalon<br />
Samstag, 16. Januar 2010</strong><br />
14h00 ca. 45 Minuten</p>
<p>Anmeldung &#252;ber die <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/kontakt" target="_blank">Kontaktseite</a>, bitte Hinweis „Weinsalon“ eingeben!</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wein aus dem Automaten &#8211; demn&#228;chst auch bei uns?</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 09:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wein am Automaten ziehen - das soll es bald im US-Staat Pennsylvanien geben. Die ersten Test-Maschinen sollen in den n&#228;chsten Monaten in Betrieb gehen. Wie weit sind wir in Deutschland eigentlich von Automaten entfernt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin: 5px 30px 10px 30px;">
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			</a>
		</div>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_4686" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><strong><strong><a href="http://www.pennlive.com/midstate/index.ssf/2009/12/wine_kiosks_that_check_ids_bre.html"><img class="size-medium wp-image-4686" title="weinautomat" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/01/weinautomat-200x159.jpg" alt="Weinautomat mit Ausweiskontrolle und Alco-Tester" width="200" height="159" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Weinautomat mit Ausweiskontrolle und Alco-Tester</p></div>
<p><strong>Wein am Automaten ziehen</strong> &#8211; das soll es bald im US-Staat Pennsylvanien geben. Die ersten Test-Maschinen sollen in den n&#228;chsten Monaten in Betrieb gehen. Der Hintergrund: <strong>Pennsylvanien</strong> und <strong>Utah</strong> sind die letzten beiden Staaten, in denen es Wein ausschlie&#223;lich in den s<strong>taatlich gef&#252;hrten Liquor-Stores</strong> gibt. In 11 anderen Staaten  gibt es ein System von privatem Verkauf und staatlicher Kontrolle, w&#228;hrend es in den restlichen US-Staaten von Lizenzen f&#252;r den Weinverkauf bis zu totaler Freigabe geht.<span id="more-4683"></span></p>
<p>Es sind unter anderem solche Bestimmungen, die es f&#252;r <strong>ausl&#228;ndische Lieferanten</strong>, aber auch f&#252;r <strong>Winzer aus den USA </strong>selbst, so schwierig machen, national distribuiert zu sein. Seit Jahren gibt es in den einzelnen Staaten <strong>heftige Diskussionen</strong> um die &#196;nderung dieser Gesetze und Verordnungen.  <a href="http://www.winespiritsdaily.com/" target="_blank">Newsletter </a>und <a href="http://www.alcoholpolicy.niaaa.nih.gov/index.asp?Type=BAS_APIS&amp;SEC={A414E6EC-B3E5-4A44-8349-91CE3A6F31FA}&amp;DE={C10BE946-C2EC-4D4D-B3D6-30E9C74C77EC}" target="_blank">Info-Seiten </a>berichten regelm&#228;&#223;ig &#252;ber den neuesten Stand.  Folgt man den Diskussionen, st&#246;&#223;t man oft auf interessante <strong>Koalitionen von Alkohol-Gegnern</strong>, f&#252;r die jede Liberalisierung nat&#252;rlich in Sodom und Gomorrah endet, <strong>und Handelsverb&#228;nden</strong>, denen die restriktiven Bestimmungen bislang den Wettbewerb fernhielten.</p>
<p>Doch zur&#252;ck zu den Wein-Automaten: da es nach wie vor eine starke Anti-Alkohol-Bewegung in Pennsylvanien gibt und der Staat den Lebensmittelh&#228;ndlern das <strong>verantwortungsvolle Wein-Verkaufen</strong> nicht zutraut, sollen jetzt in den L&#228;den Automaten aufgestellt werden, die staatlicherseits kontrolliert werden. Um dort eine Flasche ziehen zu d&#252;rfen, mu&#223; man seinen <strong>F&#252;hrerschein checken</strong> lassen, das Bild des F&#252;hrerscheins wird mit dem Bild einer <strong>&#220;berwachungskamera</strong> am Automaten abgeglichen, dann mu&#223; man sich einem <strong>Alkohol-Test </strong>unterziehen, indem man &#8220;ins R&#246;hrchen&#8221; pustet. Sollten F&#252;hrerschein und Kamerabild nicht &#252;bereinstimmen oder das Limit von 0,5 &#252;berschritten sein, wird der <strong>Kauf-Vorgang abgebrochen</strong> und der Vorfall dokumentiert, wie das auch bei einer falschen Kreditkarte passiert. Barzahlung ist ausgeschlossen.</p>
<p>Wie bei jedem System gibts nat&#252;rlich auch hier wieder <strong>Schwachstellen</strong>, auf die bereits von Bef&#252;rwortern und Gegnern hingewiesen wird. Au&#223;erdem wird es an den Automaten aus Kapazit&#228;tsgr&#252;nden nur eine <strong>geringe Auswahl an Weinen</strong> geben. Beides tr&#228;gt nicht zu einem bewu&#223;ten Umgang mit dem Produkt hin, sondern dokumentiert das <strong>Mi&#223;trauen in die B&#252;rger</strong>.</p>
<p>Was macht den Fall Pennsylvanien erw&#228;hnenswert? Er zeigt, wie tief das <strong>Prinzip  &#8220;Mi&#223;trauen und Kontrolle&#8221;</strong> verankert ist und zu welch bizarren Ausw&#252;chsen es kommen kann, wenn auf <strong> &#8220;m&#252;ndige B&#252;rger&#8221;</strong> umgestellt werden soll. Zum zweiten wirft er die Frage auf, <strong>wie weit wir eigentlich vom Automaten entfernt sind? </strong></p>
<p>Nach den<strong> &#8220;B&#228;tzing-Jahren&#8221;</strong> ging ein Aufatmen durch die Branche: mit Schwarz-Gelb wird alles anders. Mitnichten: am 15.Dezember letzten Jahres fordert die <strong>neue Drogenbeauftragte</strong> der Bundesregierung <strong>Mechthild Dyckmans </strong>eine <strong><a href="http://www.bmg.bund.de/cln_169/nn_1191726/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Drogenbeauftragte/2009/09-12-15_20PM_20Krankenhauseinlieferungen_20Alkohol.html?__nnn=true" target="_blank">Ausweispflicht</a> f&#252;r bis zu 25 j&#228;hrige Alkohol-K&#228;ufer</strong>. Viele Tankstellen praktizierten dies bereits freiwillig, so Dykmans in ihrer Presse-Erkl&#228;rung.</p>
<p>Sollte sich Dykmans auch vom <strong>Prinzip  &#8220;Mi&#223;trauen und Kontrolle&#8221;</strong> leiten lassen, w&#228;ren Automaten à la USA doch eine gute Idee!</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Tageszeitungen: Wieviel Wein darf noch sein?</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 08:07:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA["This is our 579th—and last—"Tastings" column." mit diesen Worten verabschiedete sich an Weihnachten das profilierteste Wein-Kritiker Paar der USA von seinen Lesern. Die Nachricht ist Grund, einmal zu schauen, welche Bedeutung das Thema Wein in der deutschsprachigen Tages-Presse hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin: 5px 30px 10px 30px;">
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<div id="attachment_4663" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/tageszeitungen-wieviel-wein-darf-noch-sein"><img class="size-medium wp-image-4663 " title="fl_9471" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2009/12/fl_9471-200x129.gif" alt="Dorothy Gaither / John Brecher WSJ Wine-Guide" width="200" height="129" /></a><p class="wp-caption-text">Dorothy Gaiter / John Brecher WSJ Wine-Guide</p></div>
<p>&#8220;This is <strong>our 579th—and last—&#8221;Tastings&#8221; column</strong>. The past 12 years—a full case!—have been a joy, not because of the wine but because we had an opportunity <strong>to meet so many</strong> of you, both in person and virtually. <strong>Thank you</strong>.&#8221; mit diesen Worten verabschiedete sich an Weihnachten das <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703523504574603982462666024.html?mod=WSJ_hpp_sections_lifestyle" target="_blank">profilierteste Wein-Kritiker Paar der USA</a> von seinen Lesern.<span id="more-4645"></span></p>
<p><strong>John Brecher und Dorothy Gaiter</strong> h&#228;tten gerne weiter f&#252;r das <strong>Wall Street Journal (WSJ)</strong> geschrieben.  <a href="http://www.vinography.com/archives/2009/12/yet_another_wine_column_casual.html" target="_blank">Hinter den Kulissen</a> wird berichtet, der Zeitung sei die <strong>Kolumne einfach zu teuer</strong> geworden. WSJ ist eine der <strong>auflagenst&#228;rksten Tages-Zeitungen der USA</strong> und geh&#246;rt seit 2007 zur News Corp. von Robert Murdoch, der dem Blatt seither eine <strong>Runderneuerung </strong>verbunden mit einer Verschlankung verordnet hat. WSJ lie&#223; verlauten, Wein werde auch weiter einen hohen Stellenwert auf seinen Seiten haben.</p>
<p>Die Nachricht ist Grund, einmal zu schauen, welche Bedeutung das Thema <strong>Wein in der deutschsprachigen Tages-Presse</strong> hat. F&#252;r die <strong>FAZ </strong>schrieb bis Anfang der nuller Jahre <strong>Horst Dohm</strong> &#252;ber Wein, oft auch aus der &#246;konomischen Perspektive. Er war zust&#228;ndig f&#252;r alles, was mit <strong>&#8220;fl&#252;ssigem Genu&#223;&#8221;</strong> zu tun hatte. Dazu geh&#246;rten auch Tee, Saft und Spirituosen. Vielen ist er durch seine B&#252;cher &#8220;Flaschenpost aus &#8230;.&#8221; bekannt, in denen er Wein-Regionen unter die Lupe nahm. Heute gibt es bei der FAZ niemanden  mehr, der sich <strong>im gleichen Umfang </strong>mit dem Thema besch&#228;ftigt:  Dohms Nachfolger <a href="http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc~EB57B232BCB6D459E880AF81481827515~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Christian Hiller von Gaertringen</a> (hlr) ist vor allem f&#252;r Banken und Finanzm&#228;rkte zust&#228;ndig. Die FAZ leistet sich mit <strong>Stuart Pigott </strong>einen <strong>Weinkolumnisten</strong>, der w&#246;chentlich in der Sonntags-FAZ schreibt. Au&#223;erdem schreiben ab und an <a href="http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc~E27E85C1C9BA8401C8A5A21580B827A64~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Daniel Deckers</a> (D.D.) (Katholische Kirche),  <a href="http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc~ECE194CE7EBA6487DA2121280F674151A~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Jacob Strobel y Serra</a> (str.) (Reiseblatt) und Bernd Fritz (dtz) &#252;ber Weinthemen. Damit d&#252;rfte in FAZ/FAS etwa zweimal pro Woche etwas zum Wein erscheinen.</p>
<p>In der WELT hat Bild/BAMS Chef-Kolumnist <a href="http://www.kress.de/cont/vk.php?vknr=M.LK33052" target="_blank">Martin S. Lambeck</a> seine <a href="http://www.welt.de/themen/Weinwelt/" target="_blank">Weinkolumne</a>. Eine Zeit lang schrieb auch Hendrik Thoma regelm&#228;&#223;ig Beitr&#228;ge. Ber&#252;hmt wurde der Artikel, der zum Ausl&#246;ser der  &#8220;5 Euro&#8221; Debatte wurde. Die Artikel in Zusammenhang mit dem <a href="http://www.weltweinclub.de/" target="_blank">Welt-am-Sonntag-Weinclub</a> werden wohl mehr vom Vertrieb veranla&#223;t.</p>
<p>Die <strong>S&#252;ddeutsche Zeitung</strong> f&#228;llt zum Thema Wein komplett aus: hier wird aus verschiedenen Ressorts immer dann berichtet, wenn etwas anf&#228;llt. Auseinandersetzungen um den Gault-Millau, Rekord-Ernten oder Champagner-Preise. Die <strong>Wein aus &#214;stereich-Seite</strong> wird von der Anzeigenabteilung betreut, ebenso die Wein-Beilagen zur  inzwischen eingestellten <a href="http://sz-shop.sueddeutsche.de/mediathek/shop/SZ-Vinothek.jsp">S&#252;ddeutsche Vinothek</a>.</p>
<p>Fehlanzeige ebenfalls bei der <strong>Frankfurter Rundschau</strong> und der <strong>TAZ</strong>.  Bei den Wirtschaftszeitungen darf man w&#246;chentlich Piet Falkenstein im <strong>Handelsblatt</strong> folgen. Aus <strong>Falkensteins Weinprobe</strong> sind dort  <strong><a href="http://www.handelsblatt.com/media/suche/_p=212,btSubmit=Suchen,query=Falkensteins+weinmacher" target="_blank">Falkensteins Weinmacher</a></strong> geworden.</p>
<p>In der <strong>Financial Times Deutschland</strong> FTD berichten verschiedene  Ressorts und Gast-Autoren immer, wenn es etwas &#252;ber <strong>Wein-Firmen und -M&#228;rkte</strong> zu vermelden gibt. Zur Leserschaft passend hier die Berichte  zu <a href="http://www.ftd.de/thema/champagner" target="_blank">Champagner und Champagner-Firmen</a>.</p>
<p>Haben die <strong>&#214;sterreicher </strong>und <strong>Schweizer</strong> es besser?  Beim <strong>Standard</strong> in Wien gibt es eine<a href="http://derstandard.at/r4368/Wein" target="_blank"> ausf&#252;hrliche Berichterstattung</a> , die im Wesentlichen von <strong>Luzia Schrampf</strong> verantwortet wird. Bei der <strong>NZZ aus Z&#252;rich </strong>hat Wein einen hohen Stellenwert: <strong>Peter Keller</strong> ist der offizielle &#8220;<strong>Wein-Redaktor</strong>&#8221; und sein &#8220;<a href="http://www.nzz.ch/magazin/wein-keller" target="_blank">Wein-Keller</a>&#8221; eine der <strong>besten deutschsprachigen Wein-Seiten</strong>. Die NZZ h&#228;lt sich sogar einen veritablen <strong>Master of Wine</strong>: der Weinh&#228;ndler und MW <a href="http://www.selection-schwander.ch/default.aspx" target="_blank">Philipp Schwander</a> schreibt als Gast vorwiegend zum Thema Bordeaux. Bei den meisten anderen alpenl&#228;ndischen Tageszeitungen sucht man wie bei dem Gros der bundesdeutschen Publikationen vergeblich nach einem Wein-Zust&#228;ndigen.</p>
<p>Besucher aus Italien, Frankreich oder dem englischsprachigen Raum wundern sich oft, da&#223; es in <strong>deutschsprachigen Periodika so wenige Wein-Kolumnen</strong> gibt. Sind die Deutschen<strong> keine Genie&#223;er</strong>? Oder liegt es daran, da&#223; Weinkritik oder Weinjournalismus in Deutschland<strong> nur eine kurze Geschichte</strong> und <strong>keine Tradition</strong> in der Presse hat? Es w&#228;re interessant, dieser Frage einmal nachzugehen.</p>
<p>Aber auch dort, wo bisher die Weinkolumne einfach dazugeh&#246;rte, in den <strong>USA </strong>und<strong> Gro&#223;britannien</strong>, werden immer mehr Weinautoren wegrationalisiert. <strong>Jancis Robinson</strong> berichtete im Mai bei einer Tagung in Sydney &#252;ber die neuesten Entwicklungen und Entlassungen bei der <strong>LA Times, San Francisco Chronicle</strong> und der britischen <strong>Sunday Times</strong> unter der &#220;berschrift &#8220;<a href="http://www.jancisrobinson.com/articles/a200905081.html" target="_blank">Wine journalists &#8211; endangered species</a>&#8220;. Robinson sieht zum einen &#246;konomische Gr&#252;nde: <strong>Wein ist &#8220;Randthema</strong>&#8220;, zum zweiten die <strong>Unterordnung unter den Vertrieb</strong> &#8220;wer zahlt (der Anzeigenkunde), schafft an&#8221; und drittens sieht sie einen <strong>Qualit&#228;tsverfall bei den Autoren</strong>: zuviele Artikel gleichen schlichten Einkaufszetteln.</p>
<p>Die <strong>Zeitungs-Krise</strong> wirkt als Beschleuniger: Journalismus, der <strong>Inhalte recherchiert</strong> und so erz&#228;hlt, da&#223; der <strong>Nicht-Fachmann</strong> es versteht und auch noch <strong>unterhalten</strong> wird, dieser <strong>Qualit&#228;tsjournalismus</strong> kostet auch beim Wein <strong>Geld </strong>und ist sehr <strong>individuell</strong>. Beides pa&#223;t in Krisen-Zeiten nicht. Das mag der Grund sein, warum zwar <strong>viel zum Thema Wein geschrieben</strong> wird (immerhin ist das sch&#246;ne Getr&#228;nk ja unverzichtbares Element des Lifestyles der Mittelklasse geworden), aber gleichzeitig <strong>Wein als Qualit&#228;ts-Thema</strong> in der Presse  immer mehr Boden verliert.</p>
<p><em>Eine superspannende Lekt&#252;re zur Zeitungskrise ist das neue Buch von <strong>Stephan Russ-Mohl</strong>: ”<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3867640777?ie=UTF8&amp;tag=weinakberlin-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3867640777">Kreative Zerst&#246;rung </a>-Zum Niedergang und zur Neuerfindung des Zeitungsjournalismus in den USA”. Da werden die Mechanismen der Krise klar, man versteht warum welche Themen wie bearbeitet werden oder gleich verschwinden und warum auch das Internet f&#252;r FAZ,  Bild, Welt und Co kein Ausweg ist.</em></p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Schnelle Sch&#252;sse in harten Zeiten: Mouton-Cadet-Probe zum Mauerfall</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 08:03:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[20 Jahre Mauerfall - ein schier unersch&#246;pfliches Thema in Medien und Marketing. Baron Philippe de Rothschild S.A. /WeinWolf begl&#252;ckt mit einem Flyer "Weinprobe: 20 Jahre Mauerfall". ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin: 5px 30px 10px 30px;">
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			</a>
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<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_4160" class="wp-caption alignleft" style="width: 126px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-4160 " title="20Jahre" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2009/11/20Jahre-116x200.jpg" alt="20 Jahre Mauerfall mit Mouton-Cadet" width="116" height="200" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">20 Jahre Mauerfall mit Mouton-Cadet</p></div>
<p><strong>20 Jahre Mauerfall</strong> &#8211; ein schier unersch&#246;pfliches Thema f&#252;r Medien und Marketing. Das ihre &#8220;<strong>friedliche Revolution</strong>&#8221; einmal so ausgeschlachtet wird, haben sich viele Ost-B&#252;rger sicher so nicht vorgestellt. Kein Wunder, wenn man dann im Osten h&#246;rt &#8220;<strong>na klar, Kapitalismus &#8211; da wird selbst die eigene Oma vermarktet!</strong>&#8221;</p>
<p><strong>Baron Philippe de Rothschild S.A. / WeinWolf</strong> begl&#252;ckt mit einem Flyer &#8220;Weinprobe: 20 Jahre Mauerfall&#8221;. Auf die Wiedervereinigung kann man wahlweise mit einem Glas <strong>Mouton Cadet, Agneau Blanc</strong> oder <strong>Rouge </strong>oder mit einem <strong>Carabas Chardonnay</strong> aus S&#252;dfrankreich anstossen. Die besondere Empfehlung des Flyers l&#228;&#223;t einen subtilen, <span id="more-4154"></span>tiefgr&#252;ndigen Humor aufblitzen: kommt doch der <strong>Escudo Rojo</strong> aus Chile, der <strong>Exil-Heimat Erich Honeckers</strong>.</p>
<p>Gedacht war das Ganze sicher anders. Die Marketer lie&#223;en sich hier inspirieren: das Etikett des <a href="http://www.no-time-for-bad-wine.de/popup_image.php?pID=317/imgID=0&amp;XTCsid=a5cab1497ef3dfc305d48b2299303639" target="_blank"><strong>1989er Château Mouton</strong></a> wurde damals von <strong>Georg Baselitz </strong>mit einem <strong>Ost-West-Motiv</strong> gestaltet. Baselitz ist der einzige K&#252;nstler dem diese Ehre bisher zuteil wurde.</p>
<p>An diesem sch&#246;nen Beispiel l&#228;&#223;t sich gut nachvollziehen, was passiert, wenn Marketing nicht auch die <strong>soziale und gegebenenfalls politische Dimension </strong>seines Handelns bedenkt.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>The next big thing: posterous ?</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 08:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ist posterous nach Twitter und Facebook ein neues Spielzeug f&#252;r die Wein-Blogger-Gemeinde? Schaut man einmal, was sich international tut: Facebook setzt sich allgemein durch, Twitter hat nach wie vor Zulauf. Beide wachsen auch in Deutschland.  Allerdings gibt es bei beiden Beschr&#228;nkungen: gucken und kommentieren k&#246;nnen nur angemeldete User.]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>&#8220;It is quite interesting to see that there is a<strong> sudden burst of activity from German wine bloggers</strong> on posterous&#8221;  schreibt <a href="http://elloinos.posterous.com/" target="_blank">Elloinos (Markus Stolz) </a>aus Athen gestern auf seinem posterous account.<a href="http://weinreporter.posterous.com/" target="_blank"> Mario Scheuermann</a> vom drinktank ist da, Ultes, Petra Meyer von WOSA, MathiasM und Weinkaiser. PR-Blogger Klaus Eck und Benedikt K&#246;hler, den wir als <a href="http://twitter.com/furukama" target="_blank">&#8220;furukama&#8221;</a> von Twitter kennen. Und nat&#252;rlich auch TVINO, also die Truppe, die f&#252;r Hendrik Thoma in die Tasten haut.<span id="more-4132"></span></p>
<div id="attachment_4138" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://weinakademie.posterous.com/"><img class="size-medium wp-image-4138" title="3739276191_6fbc525b75" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2009/11/3739276191_6fbc525b75-200x200.jpg" alt="posterous Logo" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">posterous Logo</p></div>
<p>Ist posterous nach Twitter und Facebook<strong> ein neues Spielzeug</strong> f&#252;r die Wein-Blogger-Gemeinde? Schaut man einmal, was sich international tut: <strong>Facebook setzt sich allgemein durch, Twitter hat nach wie vor Zulauf. </strong>Beide wachsen auch in Deutschland.  Allerdings gibt es bei beiden <strong>Beschr&#228;nkungen</strong>: gucken und kommentieren k&#246;nnen nur <strong>angemeldete User</strong>. Aber:  viele wollen sich nicht bei Twitter oder Facebook registrieren, einen Account er&#246;ffnen, um dabei zu sein.</p>
<p>Diese Personen errreichen wir <strong>Wein-Blogger</strong> nicht. An unseren Diskussionen nehmen sie nicht teil. Auch bei den frei zug&#228;nglichen Blogs macht man die Erfahrung, da&#223; viele erst auf den Blog kommen, wenn sie via<strong> Email-Newsletter</strong> eingeladen werden. &#8220;Otto-Normal-Verbraucher&#8221; ist also noch ein ganzes St&#252;ck in der Medien-Nutzung hinterher. Hier kann eine weitere offene Plattform nur mehr Interesse erzeugen!</p>
<p>Posterous ist <strong>unkompliziert</strong>, kann &#252;ber web, email oder andere Kan&#228;le beschickt werden und bringt Texte, Bilder und Videos gleich in eine ansprechende Form. Und die <strong>Suchmaschinen</strong> m&#246;gen es:  bereits wenige Stunden nach dem Start werden die Postings gefunden. Wer gelernt hat, seine Blog-Postings gut zu taggen, wird auch mit posterous Erfolg haben.</p>
<p>Amerikas Alpha-Blogger <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/friendfeed-facebook-lifestreaming" target="_blank"><strong>Steve Rubel</strong></a> hat einen der<strong> erfolgreichsten US Blogs </strong>eingestellt und konzentriert sich seither auf posterous. Ich werde posterous auf jeden Fall als<a href="http://weinakademie.posterous.com/" target="_blank"> </a><strong><a href="http://weinakademie.posterous.com/" target="_blank">Lifestream f&#252;r die Weinakademie</a> </strong>nutzen . Das, was bei Facebook und Twitter nach einiger Zeit  im Orkus verschwindet, bleibt bei postereous erhalten und<strong> wird von Suchmaschinen und den Usern gefunden</strong>.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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</ul>

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		<title>K&#246;nnen die Gro&#223;en auch klein?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 08:49:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[MacMurray Ranch ist einer von mehreren Betrieben, die Gallo in den letzten Jahren kaufte. Dazu geh&#246;ren Frei Brothers, Rancho Zabaco, Louis  Martini und andere renomierte Weing&#252;ter. Funktioniert das mit dem Halo-Effekt wirklich? Bringen die Sterne und Punkte dem Rest des Gesch&#228;ftes mehr Glanz? ]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><strong>Indian Summer</strong> am Porter Creek: die Sonne scheint durch die uralten B&#228;ume auf das weisse Farmhaus. Die Luft ist mild und flie&#223;end. Hinter der Ranch leuchtet der Wald in allen Farben. Wir gehen durch die Reben auf die alten Geb&#228;ude zu. Ein <strong>amerikanisches Paradies</strong> wie man es aus Hollywood kennt.<span id="more-4074"></span></p>
<div id="attachment_4081" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-large wp-image-4081" title="Mac Murray Ranch, Sonoma" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2009/11/Ranch-400x225.jpg" alt="Gallo Mac Murray Ranch, Sonoma" width="400" height="225" /><p class="wp-caption-text">Gallo Mac Murray Ranch, Sonoma</p></div>
<p>Und in der Tat: die <a href="http://www.macmurrayranch.com/" target="_blank">MacMurray Ranch</a> am Russian River  in Sonoma geh&#246;rte lange Jahre dem <strong>Hollywood Schauspieler Fred MacMurray</strong>, der in den 50er und 60er Jahren in zahlreichen TV-Serien re&#252;ssierte. Als die Farm 1996 zu verkaufen war, machte die <strong>Gallo Familie</strong> aus dem Paradies f&#252;r Fliegenfischer und Rinderz&#252;chter ein &#8220;Wine Estate&#8221;. Aus den Viehweiden wurden 182 ha Reben. Da es hier keinen eignen Keller gibt, werden die Trauben in einem der Gallo Betriebe im Sonoma verarbeitet.</p>
<p>MacMurray Ranch ist einer von mehreren Betrieben, die Gallo in den letzten Jahren kaufte. Dazu geh&#246;ren <strong>Frei Brothers, Rancho Zabaco, Louis  Martini </strong>und andere renomierte Weing&#252;ter. Die letzte Erwerbung war <a href="http://www.williamhillestate.com/" target="_blank">William Hill Estate</a> im Napa. Diese Betriebe sind klein im Vergleich zum eigentlichen Gesch&#228;ft der Gallo Gruppe, sollen aber helfen, das <strong>&#8220;Wine Familiy&#8221; Image</strong> der Gruppe zu verst&#228;rken, erkl&#228;rt uns PR-Chef Michael J. Heintz beim Mittagessen auf der Terrasse. Dazu geh&#246;rt auch das Auftreten von <strong>Gina Gallo</strong> als Winemakerin. Der Hinweis auf Bordeaux und Rothschild ist vielleicht nicht ganz so gl&#252;cklich, denn dort war zuerst der Grand Cru vorhanden &#8211; dann kam das Massengesch&#228;ft.</p>
<p>Nat&#252;rlich bekommt Gallo f&#252;r seine Weine Auszeichnungen und Medaillen, aber die Wein-Gemeinde hat ihren <strong>Frieden mit dem Imperium</strong> noch nicht gemacht. Als <strong>Ernest Gallo</strong> 2007 mit fast 98 Jahren starb, w&#252;rdigte der <a href="http://www.decanter.com/news/112180.html?aff=rss" target="_blank">Decanter</a> seine Verdienste:  Gallo machte als erster im Fernsehen Werbung f&#252;r Wein, er tat viel f&#252;r das moderne Wein-Marketing und wurde oft kopiert, Gallo war einer der ersten, die Exportm&#228;rkte erschlo&#223;, auf Gallos Initiative wurde der erste Lehrstuhl f&#252;r Oenologie in Davis eingerichtet. Zahlreiche Winzer &#252;berlebten Anfang der 90er Jahre nur, weil Gallo die Trauben bereits 30 Tage nach der Ernte bezahlte.</p>
<p>Funktioniert das mit dem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Halo_effect" target="_blank">Halo-Effekt </a>wirklich? Bringen  die <strong>Sterne und Punkte </strong>dem Rest des Gesch&#228;ftes mehr Glanz? Da die Weine h&#228;ufig &#252;ber andere Kan&#228;le vertrieben werden, sich oft nicht einmal der Name der Gruppe auf dem Etikett findet, wissen selbst Kenner oft nicht, da&#223; dort Gallo drin ist. Sp&#228;testens wenn man sich dann ein Produkt wie <a href="http://www.polkadotwines.com/" target="_blank">P&#246;lka Dot</a> (&#8220;for those who crave something a little sweet&#8221;) anschaut, das in der Tradition der deutschen Rieslinge (&#8220;terroir-expressive&#8221;) stehen soll, ist es mit der Wein-Kompetenz vorbei -  <strong>it&#8217;s pure marketing.</strong> PR-Chef Heintz meint dazu, Gallo stehe in den USA  mittlerweile f&#252;r ein <a href="http://gallo.com/wine/United%20States/Regions/BrowsebyWineRegion.html" target="_blank">Komplett-Angebot mit Weinen</a> aus der ganzen Welt und dazu geh&#246;rten eben auch <strong>Spitzenweine aus Kalifornien</strong>. Wie das alles zusammenpa&#223;t, ist schwer nachvollziehbar.</p>
<p>Das es auch anders geht, kann man bei <strong>einer der &#228;ltesten Kellereien in Sonoma / Carneros</strong> sehen. Der Name <strong><a href="http://buenavistacarneros.com/index.cfm" target="_blank">Buena Vista</a></strong> wurde auch in Zeiten der Zugeh&#246;rigkeit zu  <strong>Racke</strong> derma&#223;en verheizt, da&#223; von dem einstigen Renomée nur noch wenig geblieben ist. All zu verschiedenen Qualit&#228;ten wurden in gro&#223;er Auflage in den Markt gepumpt. Nach einem <strong>Mangement buy-out </strong>wird jetzt restrukturiert:  statt 4,2 Mio Flaschen wird zuk&#252;nftig nur noch der beste Teil der Produktion (ca. 360.000 Flaschen) unter dem Namen Buena Vista auf den Markt gebracht. Der Rest flie&#223;t in Markenweine der neu entstandenden <a href="http://www.ascentiawineestates.com/" target="_blank">Ascentia Group</a>, zu der auch Premium Brands wie   <a href="http://www.geyserpeakwinery.com/" target="_blank">Geyser Peak</a> , <a href="http://www.xyzinwines.com/" target="_blank">XYZIN</a> und <a href="http://www.garyfarrellwines.com/" target="_blank">Garry Farell</a> geh&#246;ren.</p>
<p>Um zu sehen, wie erfolgreich oder nicht erfolgreich <strong>gro&#223;e Strukturen mit kleinen Preziosen</strong> zurechtkommen, braucht man nicht nach Kalifornien zu gehen: kaum jemand wei&#223;, das die <a href="http://www.badischer-winzerkeller.de/winzerkeller/mitglieder.php#durbach" target="_blank">Freiherr von Neveu&#8217;sche Gutsverwaltung</a><br />
in Durbach Mitglied beim <strong>Badischen Winzerkeller</strong> ist. Dem Weingut war  auch  einmal eine &#228;hnliche Rolle zugedacht, wie der Mac Murray Ranch in Sonoma.</p>
<p>Hier noch <a href="http://www.facebook.com/album.php?aid=119176&amp;id=747265605&amp;l=4fbf4d4f1e" target="_blank">mehr Fotos</a> von der Mac Murray Ranch.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>California &#8211; warum wir viele Weine nie probieren d&#252;rfen</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 08:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einmal hier in Kalifornien, wird aus dem uniformen Mainstream eine gro&#223;e Vielfalt. Aber: Viele Weine kommen nie nach Europa, weil die Winzer einfach zu klein sind oder weil die gro&#223;en Betriebe genau unterscheiden, welchen Typ von Wein sie in Amerika und welchen sie in Europa verkaufen.]]></description>
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			</a>
		</div>
<div id="attachment_4066" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-4066" title="Tasting" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2009/10/Tasting-200x112.jpg" alt="Tasting 29. OKtober in Healdsburg, Sonoma" width="200" height="112" /><p class="wp-caption-text">Tasting 29. OKtober in Healdsburg, Sonoma</p></div>
<p>Einmal hier in Kalifornien, wird aus dem <strong>uniformen Mainstream</strong> eine gro&#223;e Vielfalt. Hier ein Beispiel: Aus der Ferne scheint es keinen gro&#223;en Unterschied zu geben zwischen dem <strong>Napa Valley und dem Sonoma</strong>. Sie liegen ja auch tats&#228;chlich nur wenige Kilometer auseinander. N&#228;her betrachtet sieht es anders aus. Das <strong>Napa</strong> ist ein relativ schmales Tal. Weinbau dominiert. Im <strong>Sonoma </strong>ist es weiter. <span id="more-4062"></span>Rebberge l&#246;sen sich mit Viehweiden und Wald ab. Im Napa sind die <strong>klimatischen Einfl&#252;&#223;e</strong> im wesentlichen durch die H&#246;he bedingt, auf der ein Rebbberg liegt und ob er im Tal, auf dem rechten oder linken Hang liegt. In Sonoma finden sich <strong>zahlreiche kleine Terroirs und Mikro-Klimas</strong>.</p>
<p>&#8220;<strong>Das Sonoma&#8221; gibt es eigentlich gar nicht</strong>. Die unterschiedlichen B&#246;den sind durch das Aneinander-Reiben der Kontinente entstanden. Das lokale Klima wird extrem durch den <strong>Einflu&#223; k&#252;hler Luft vom Pazifik</strong> beeinflu&#223;t. Sauvignon und Pinot Noir wachsen in den k&#252;hleren Lagen, wenige Kilometer weiter Chardonnay, Cabernet und Merlot in den w&#228;rmeren Zonen. Manchmal reicht es, da&#223; ein H&#252;gel dazwischen liegt.</p>
<p>Einen<strong> gro&#223;en Unterschied</strong> machen die Menschen: <strong>Gentleman-Winzer im Napa, urige Typen im Sonoma</strong>. Bei einer Probe am Donnerstag in dem kleinen verschlafenen Landst&#228;dtchen Healdsburg wurde klar, hier im Sonoma sind die <strong>Individualisten und Philosophen</strong> zu Hause. 25.000 ha, 1.800 Winzer, davon 40% kleiner als 8 ha. Das ist schon ganz sch&#246;n vielf&#228;ltig.</p>
<p>So unterschiedlich wie die Menschen sind die Weine. Old-fashioned daherkommende  typische amerikanische<strong> beholzte Schwergewichte</strong> mit 14, 15%vol stehen neben <strong>modernen, schlanken und eleganten Weinen</strong>, die auch au&#223;erhalb der USA eine Chance haben.</p>
<p>Viele Weine kommen nie nach Europa, weil die <strong>Winzer einfach zu klein</strong> sind oder weil die gro&#223;en Betriebe genau unterscheiden, welchen Typ von Wein sie in Amerika und welchen sie in Europa verkaufen. Das <strong>Bild kalifornischer Weine </strong>wird bei uns von <strong>gro&#223;en Namen</strong> und dem an den <strong>europ&#228;ischen Geschmack angepassten Weinen</strong> bestimmt. Wer auf Entdeckungsreise gehen m&#246;chte, wird deshalb eher bei kleinen Importeuren oder H&#228;ndlern f&#252;ndig. Es lohnt sich!</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>California –  going green</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 08:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[F&#228;llt Ihnen etwas auf? Seien sie einmal einen Moment still und h&#246;ren sie den V&#246;geln und Insekten zu!“ Mike Benziger begr&#252;&#223;t uns mitten in den fast mannshohen Stauden seines Insekten-Gartens. Und tats&#228;chlich summt und brummt es um die Bl&#252;ten, V&#246;gel zwitschern und die Natur atmet in der Sonne.]]></description>
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<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_4052" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-4052" title="MikeBenzinger" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2009/10/MikeBenzinger-200x112.jpg" alt="Mike Benziger" width="200" height="112" /><p class="wp-caption-text">Mike Benziger</p></div>
<p><strong>„F&#228;llt Ihnen etwas auf? Seien sie einmal einen Moment still und h&#246;ren sie den V&#246;geln und Insekten zu!“</strong> Mike Benziger begr&#252;&#223;t uns mitten in den fast mannshohen Stauden seines <strong>Insekten-Gartens</strong>. Und tats&#228;chlich summt und brummt es um die Bl&#252;ten, V&#246;gel zwitschern und die Natur atmet<span id="more-4048"></span> in der Sonne. Von den ca.45 Hektar der <a href="http://www.benziger.com/" target="_blank">Sonoma Winery Estate</a> in der N&#228;he von Glen Ellen sind <strong>5 Hektar f&#252;r Bienen, V&#246;gel und Kleintiere reserviert</strong>. „Als wir hier anfingen auf Biodynamie umzustellen, haben wir erst einmal Reben herausgerissen, um der Natur Platz zu machen“ sagt er, „<strong>Biodynamisch zu arbeiten hei&#223;t, die Natur zu sich einladen“.</strong></p>
<p>Die Benzigers sind <strong>einer von 6 Betrieben in den USA die voll DEMETER zertifiziert</strong> sind. „Irgendwann ist uns klar geworden, wenn wir hier weiter leben wollen, m&#252;ssen wir etwas &#228;ndern.“ 1995 wurde der Betrieb umgestellt. Genauso wie sein Freund <strong>Nicolas Joly </strong>in Frankreich ist Benziger davon beseelt, anderen seine Erfahrungen mitzuteilen und f&#252;r <strong>bewussten Umgang mit der Natur und eine nachhaltige Wirtschaftweise </strong>zu gewinnen. So wurde der Betrieb der &#214;ffentlichkeit ge&#246;ffnet, Umwelt-Lehrpfade angelegt und dem staunenden Publikum die Funktionsweise einer <strong>biologischen Kl&#228;ranlage</strong> vorgef&#252;hrt, die sogar noch preiswerter als herk&#246;mmliche Anlagen arbeitet. Noch erstaunter sind die Besucher, wenn sie erfahren, dass der Betrieb durch Photovoltaik, Geothermie und Biogas energetisch <strong>weitgehend netzunabh&#228;ngig</strong> ist.</p>
<p>„Kalifornien ist <strong>f&#252;r biologischen Weinbau ideal geeig</strong><strong>net<span style="font-weight: normal;">“ erkl&#228;rt Benziger. „weil wir w&#228;hrend der Vegetationsperiode wenig Feuchtigkeit haben, haben wir praktisch <strong>kein Problem mit falschem oder echtem Mehltau</strong>. Und wenn man es einmal geschafft hat, das &#214;kosystem wieder in Gang zu setzen, braucht man sich um seine Ernte auch keine allzu gro&#223;en Sorgen zu machen.“ Die Benzigers sind so erfolgeich, dass sie </span>noch einmal 40 Hektar an weiteren Standorten in Sonoma umgestellt <span style="font-weight: normal;">haben. Da sie mehr verkaufen k&#246;nnen, als sie selbst anbauen k&#246;nnen, kaufen sie Trauben zu. Zum Teil bestehen mit den Produzenten langj&#228;hrige Kontrakte und die Benzigers versuchen, die Kollegen vom nachhaltigen &#252;ber den biologischen Weinbau weiter zu entwickeln und vielleicht sogar von den Steiner-Methoden zu &#252;berzeugen.</span></strong></p>
<p>Die Benziger Weine unterscheiden sich vom in Napa und Sonoma vorherrschenden Weinstil. Sie sind <strong>schlanker, eleganter und „europ&#228;ischer</strong>“. Winemaker Rodrigo Soto, der &#252;ber ein Bio-Projekt aus Chile nach Kalifornien kam, h&#228;lt nicht damit hinter dem Berg, dass Bordeaux das gro&#223;e Vorbild ist. „Da steckt so viel Erfahrung, soviel Wahrheit drin. Warum sollen wir das nicht nutzen?“</p>
<p>Weit von der Konsequenz der Benziger Familie entfernt, ist den Winzern und Farmern in Napa und Sonoma klar geworden, dass sie von der Natur und der Sch&#246;nheit ihrer Region leben. <strong>Weintourismus</strong> ist ein wichtiges Standbein. Deshalb wurden <a href="http://www.news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=8763" target="_blank">Nachhaltigkeits- und Umweltprogramme</a> entwickelt, stellen immer mehr auf Bio um, auch wenn sie sich nicht zertifizieren lassen oder es auf ihre Etiketten schreiben. <strong>Margret Duckhorn</strong> von <a href="http://www.duckhorn.com/duckhorndnn/DuckhornVineyards/history/tabid/97/Default.aspx" target="_blank">Duckhorn Vineyards</a>, extrem erfolgreich und in keiner Weise „gr&#252;n-verd&#228;chtig“ spricht sich genauso wie viele andere f&#252;r eine <strong>umweltschonende und nachhaltige Produktion</strong> aus. „Wenn nach uns auch noch unsere Kinder hier leben sollen und wir dieses Paradies f&#252;r die Besucher intakt halten wollen, gibt es keinen anderen Weg“ sagte sie uns beim Tasting am Mittwoch morgen.</p>
<p>Auch ihre Weine entsprechen &#252;brigens &#252;berhaupt nicht dem Bild, dass man von kalifornischen Weinen  hat. Die <strong>Duckhorns</strong> hatten sich eines Tages <strong>in St-Emilion und den Merlot verliebt </strong>und hatten damit ihren Stil gefunden. Und das ist bis heute so geblieben.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>California &#8211; aus dem Stand von null auf 90</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 08:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fachhandel]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie lange braucht man in Californien, um es aus dem Stand auf 90 Punkte zu schaffen? Oder 100 Dollar f&#252;r eine Flasche zu bekommen? Als Delia Viader 1986 ihr Weingut in den H&#252;geln nord&#246;stlich von St. Helena im Napa Valley gr&#252;ndete, hatte sie das Ziel, einen der Top-Weine im Napa zu schaffen. Auch ihr Vorbild war nicht gerade ohne Ambition: Chateau Cheval Blanc in St. Emilion.]]></description>
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<p>Wie lange braucht man in Californien, um es <strong>aus dem Stand auf 90 Punkte</strong> zu schaffen? Oder <strong>100 Dollar f&#252;r eine Flasche</strong> zu bekommen?</p>
<div id="attachment_4043" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-4043" title="DeliaViader" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2009/10/DeliaViader-200x161.jpg" alt="Delia Viader mit ihrem Sohn Alan" width="200" height="161" /><p class="wp-caption-text">Delia Viader mit ihrem Sohn Alan</p></div>
<p>Hier eine Geschichte dazu: Als <a href="http://www.viader.com/main.html" target="_blank"><strong>Delia Viader</strong></a> 1986 ihr Weingut in den H&#252;geln nord&#246;stlich von St. Helena im Napa Valley gr&#252;ndete, hatte sie das Ziel, einen der<strong> Top-Weine im Napa </strong>zu schaffen. Auch ihr Vorbild war nicht gerade ohne Ambition: <strong>Chateau Cheval Blanc in St. Emilion</strong>.</p>
<p>Die junge Frau hatte bis dahin Gl&#252;ck. Sie war weit in der Welt herumgekommen: ihr Vater arbeitete als  Diplomat im Auftrag <span id="more-4040"></span>der argentinischen Regierung.  Sie studierte an der <strong>Sorbonne </strong>in Paris, machte ihren <strong>Doktor in Geisteswissenschaften</strong> in den USA und studierte noch einmal <strong>in Davis Chemie und Oenologie</strong>. Als sie ihrem Vater er&#246;ffnete,  sie wolle nun ein Weingut er&#246;ffnen, meinte er, ob sie f&#252;r eine Farmerin nicht ein bi&#223;chen &#8220;<strong>over-educated</strong>&#8221; sei? Dazu kam noch der damals wahnwitzige Plan, die ersten Reben <strong>an einem Hang mit 32 Grad Gef&#228;lle</strong> anzupflanzen. Das hatte man im Napa so noch nicht gesehen, bei uns w&#252;rde man Steillage dazu sagen. Sie stellte <strong>einen langfristigen Business-Plan</strong> auf, mit dem sie ihren Vater &#252;berzeugte. Das Geld zahlte sie in wenigen Jahren zur&#252;ck, viel schneller als vorgesehen.</p>
<p>Die Frau, die mit ihren vier Kindern oben am Howell Mountain ans Werk ging, kannte sich in der Weinwelt gut aus: sie war mit den <strong>Mondavis</strong> befreundet, die <strong>Antinoris</strong> in Italien waren ihre Nachbarn, denn sie ein St&#252;ck Land neben Ornellaia gekauft.</p>
<p>1989 wurde auf Viader der erste Wein geerntet. Ich fragte Delia, wie sie es innnerhalb von wenigen Jahren an die Spitze geschafft hat. &#8220;Ich habe mich <strong>zum Botschafter meiner eigenen Weine</strong> gemacht, bin &#252;berall hingereist und bin zu allen Wettbewerben gegangen. Einmal stand ich mit einem einzigen Fa&#223;muster auf einem Gemeinschaftsstand, w&#228;hrend die Kollegen ihre Kollektionen und Jahrg&#228;nge vorf&#252;hrten. Da kam ich mir ganz sch&#246;n verloren vor.&#8221; Geholfen haben ihr auch ihre Freunde, die die Weine der verr&#252;ckten jungen Frau kannten und bewunderten. Wenn Delia sagt: &#8220;<strong>Word of mouth, da&#223; ist die wichtigste Werbung f&#252;r mich</strong>. Und das war am Anfang auch die einzige, die ich mir leisten konnte&#8221;, dann meint sie damit nat&#252;rlich auch die Mund-zu-Mund-Propaganda ihrer weltbekannten Freunde.</p>
<p>Heute ist Viader <strong>14 ha</strong> gro&#223;. Pro Jahr werden <strong>5000 &#8211; 6000 Kisten</strong> produziert. Das entspricht <strong>etwas mehr als 30 hl/ha</strong>. Von Anfang an wurde nach Bio-Grunds&#228;tzen gearbeitet. Der aktuelle Top Wein <strong>&#8220;Viader 2005&#8243; kostet 100 Dollar die Flasche</strong> und wird vom <a href="http://www.viader.com/viader_reviews.html" target="_blank"><strong>Wine Spectator mit 92 Punkten</strong></a> bewertet, im <strong>Wine Enthousiast war er Best of the Year</strong>. 75% der Produktion wird direkt an Endverbraucher verkauft. &#8220;Davon mehr und mehr &#252;ber das Internet. Das ist auch die<strong> wichtigste Plattform f&#252;r die Kommunikation</strong> mit unseren Kunden. Deshalb k&#246;nnen wir den 2009er auch in der Subskription anbieten.&#8221;</p>
<p>Den Wein macht Delia zusammen mit ihrem Sohn Alan, der wie sie in Davis studiert hat. Und weil Mutter und Sohn weinm&#228;&#223;ig nicht immer einer Meinung sind, haben sie <strong>Michel Rolland</strong> als Schlichter gerufen. Er kommt drei bis vier Mal im Jahr, probiert die Weine und ber&#228;t bei den Blends. &#8220;Michel ist so eine Art Versicherung f&#252;r uns. Er soll uns helfen, da&#223; wir an der Spitze bleiben. Au&#223;erdem h&#246;rt Alan ihm mehr zu, als mir und das ist ein angenehmer Nebeneffekt.&#8221;</p>
<p>Die <strong>Viader-Weine</strong> heben sich deutlich vom Napa-Stil ab:<strong> sie wollen eher durch Eleganz und Finesse , als durch Kraft &#252;berzeugen</strong>. &#8220;Ich mag nichts, was sich auf den ersten Schluck offenbart&#8221; sagt Delia Viader, &#8220;deshalb ist mein Vorbild immer St. Emilion und nicht Medoc gewesen.&#8221; Dem Vorbild ist sie ganz sch&#246;n nahe gekommen.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>California &#8211; die Herausforderung</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 08:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[LEH]]></category>
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Wie sieht die aktuelle Herausforderung f&#252;r die kalifornische Weinwirtschaft aus? Wie kann ein Betrieb in weltweiter Krise &#252;berleben und weiterwachsen?
Die Frage haben ich heute mehrfach gestellt. Hier zwei Antworten, wie sie unterschiedlicher nicht sein k&#246;nnen. Einmal von Jim Ryan, der in Livermore CA f&#252;r die Concannon Vineyards verantwortlich ist. Und die andere von Eric Wente, [...]]]></description>
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<p>Wie sieht die aktuelle <strong>Herausforderung f&#252;r die kalifornische Weinwirtschaft</strong> aus? Wie kann ein Betrieb in weltweiter Krise &#252;berleben und weiterwachsen?</p>
<div id="attachment_4033" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-4033" title="EricWente" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2009/10/EricWente-200x169.jpg" alt="Eric Wente " width="200" height="169" /><p class="wp-caption-text">Eric Wente </p></div>
<p>Die Frage haben ich heute mehrfach gestellt. Hier <strong>zwei Antworten, wie sie unterschiedlicher nicht sein k&#246;nnen</strong>. Einmal von<strong> Jim Ryan</strong>, der in Livermore CA f&#252;r die Concannon Vineyards verantwortlich ist. Und die andere von <strong>Eric Wente</strong>, dessen Famile dieses Jahr ihre 126te Ernte ohne Unterbrechung einf&#228;hrt.</p>
<p><a href="http://www.concannonvineyard.com/" target="_blank">Concannon</a> gibt es  genauso lange wie die Wentes, aber die <strong>110 Hektar </strong>wurden vor<span id="more-4032"></span> einigen Jahren in die <a href="http://www.answers.com/topic/the-wine-group-inc" target="_blank">WineGroup</a> eingebracht und geh&#246;ren als Premium-Marke <strong>zu einem der gr&#246;&#223;ten weltweit operierenden Wein-Imperien</strong>. In den USA steht die Gruppe f&#252;r preiswerte Weine und hat mit <a href="http://www.franzia.com/" target="_blank">Franzia</a> den Bag-in-Box popul&#228;r gemacht. In Europa gibt es eine strategische Partnerschaft mit den Grand Chais de France (GCF). Jim Ryan sagte, die <strong>Zusammenarbeit oder die Integration in eine gro&#223;e Gruppe</strong> erlaube Concannon vieles , was sonst nicht machbar w&#228;re. Concannon w&#228;re ohne die Gruppe im Hintergrund eine der vielen Boutique-Wineries die ums &#220;berleben k&#228;mpfen.</p>
<p>Die kalifornische Weinwirtschaft hat sich eine <strong>umweltvertr&#228;gliche Produktion </strong>auf die Fahne geschrieben. Auf Concannon wird seid 3 Jahren nach <strong>biodynamischen Gesichtspunkten</strong> angebaut. Das sieht man:  in den weinbergen Vogelh&#228;user und Anflugstangen f&#252;r Raubv&#246;gel, von denen man auffallend viele hier ihre Kreise ziehen sieht. Der <strong>Transport des Leerglases</strong> wurde optimiert: die Flaschen werden in den Kartons angeliefert, in die sie hinterher wieder verpackt werden. Auspacken und Einpacken nat&#252;rlich vollautomatisch. F&#252;r die Gruppe f&#252;llt Concannon zahlreiche Markenweine ab. <strong>Witzige, junge und erfolgreiche Labels </strong>wie die <a href="http://www.cupcakevineyard.com/" target="_blank">Cupcake Wines</a> oder die <a href="http://www.underdogwinemerchants.com/" target="_blank">Underdog Weine</a>. Und Concannon liefert als Estate-Premium-Wein einen <a href="http://www.concannonvineyard.com/ourWinesHer.html" target="_blank"> Petite Sirah</a>, einen dichten, k&#246;rperreichen nach Holunder- und Brombeeren duftenden Wein.</p>
<p><strong>&#8220;Hard work&#8221;</strong> sagt Eric Wente nach dem Rezept f&#252;r das &#220;berleben seiner <strong>Familienfirma</strong> gefragt. Innnovation und Tradition geh&#246;ren f&#252;r ihn gleicherma&#223;en dazu. <strong>Man mu&#223; wissen, was man kann und was man will</strong>. Und damit an den Markt gehen.</p>
<p>Die Wentes sind <strong>vor 126 Jahren</strong> aus der Gegend von Hannover nach Kalifornien eingewandert. Noch heute gibt es Verwandschaft in Deutschland. Die Prohibition haben sie &#252;berlebt, weil sie <strong>Mess-Wein f&#252;r die katholische Kirche </strong>lieferten und damit eine Sondergenehmeigung zur Weinproduktion erhielten. Heute geh&#246;ren <strong>mehr als 1.200 Hektar</strong> zum Familenbesitz. Die f&#252;nfte Wente Generation arbeitet sich gerade ein. In Livermore ensteht ein neues Besucherzentrum und wenige Meilen entfernt findet man unter &#8220;Wente Vinyards&#8221; einen Golfplatz, ein Restaurant und eine Tagungs- und Konzertst&#228;tte. <strong>Mehr als 120.000 Besucher</strong> kommen das Jahr &#252;ber.</p>
<p>&#220;berall merkt man, da&#223; <strong>viel ausprobiert</strong> wird, aber alles mit Augenma&#223;. &#8220;Wenn was schiefgeht, verliert ein Manager seinen Job, wir aber sind unsere Firma los. Das macht doch einen gewaltigen Unterschied&#8221; sagt Wente.</p>
<p>&#8220;Was wichtig ist? <strong>Den Kontakt halten, pr&#228;sent sein</strong>. St&#228;ndig gucken was man besser machen kann.  Wir sind in &#252;ber 100 L&#228;ndern vertreten.&#8221; Dann erz&#228;hlt er, wie er in Holland seinen ersten Kunden gewann. Das war, als er selbst anfing. <strong>Albert Heijn ist heute immer noch Wente-Kunde</strong>. Die gr&#246;&#223;te Gefahr f&#252;r die kleinen und die Mittelst&#228;ndler sieht Wente in den gro&#223;en Gruppen. &#8220;Die jonglieren mit Marken und M&#228;rkten. <strong>Setzten ohne Not die Preis-Spirale nach unten in Gang.</strong> Wie die Australier in Gro&#223;britannien. Und eines Tages stellen wir dann fest, da&#223; im Regal kein Platz mehr f&#252;r uns ist. Wir k&#246;nnen das nicht auf dem Finanz-Wege l&#246;sen.   Da m&#252;ssen die Beziehungen zum Kunden eben so sein, da&#223; es hei&#223;t: der Wente bleibt auf jeden Fall drin. Wir brauchen auch<strong> verl&#228;&#223;liche Qualit&#228;ten</strong>, mit denen wir uns profilieren k&#246;nnen. Und wir m&#252;ssen auch<strong> manchmal &#8216;nein&#8217; sagen</strong> k&#246;nnen, wenn es zu weit in den Keller geht.&#8221;</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>California dreaming</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 08:05:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fachhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern sind wir hierher in den Sommer geflogen. 11 Stunden von Deutschland. Es ist warm, wolkenloser Himmel. Ein Bilderbuchwetter. Nachmittags fahren wir in Livermore Valley zum &#220;bernachten. Am Montag morgen gehts los: eine Tour de Force durch die Wineries in Napa und Sonoma. Dabei wirds jede Menge Fragen geben! Wer mitfragen will, schreibt einfach in den Kommentar. Bis Samstag kommen die Antworten direkt von vort Ort! ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin: 5px 30px 10px 30px;">
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			</a>
		</div>
<div id="attachment_4026" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.flickr.com/photos/zoonabar/154349661/"><img class="size-medium wp-image-4026" title="154349661_214a28b127" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2009/10/154349661_214a28b127-200x150.jpg" alt="Golden Gate Bridge Foto:zoonabar/flickr" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Golden Gate Bridge Foto:zoonabar/flickr</p></div>
<p>Gestern sind wir hierher in den <strong>Indian-Summer</strong> geflogen. 11 Stunden von Deutschland. Es ist warm, wolkenloser Himmel. Ein Bilderbuchwetter. Nachmittags fahren wir ins <strong>Livermore Valley</strong> zum &#220;bernachten. Am Montag morgen gehts los: eine <strong>Tour de Force durch die Wineries in Napa und Sonoma,</strong> dem Herzst&#252;ck Kaliforniens: <span><span>Concannon, Wente, Beringer,Viader, Montelena, Mondavi, Duckhorn, Benzinger, Geyser Peak, Seghesio,<span id="more-4023"></span> William Hill, FerrariCarano, BuenaVista und Schugg.</span></span></p>
<p><span><span><strong>Einmal selbst sehen, wie es hier aussieht</strong>, was das f&#252;r Leute sind, was f&#252;r sie Wein bedeutet, das ist ein Grund der Reise. Zu erfahren, <strong>welche Probleme</strong> sie haben, wie sie sich ihre <strong>Zukunft vorstellen</strong>, ist ein anderer Grund, vor Ort Fragen zu stellen. </span></span></p>
<p><span><span>Letzte Woche kam ein <strong>neues Buch</strong> auf denn Schreibtisch: <a href="http://www.phoenixbooksandaudio.com/audiobooks/audbks_products_fall2009/gallo_be_thy_name.htm" target="_blank">Gallo be Thy Name</a>, the inside story of how one familiy rose to dominate the US wine market. Im Flieger war genug Zeit, einmal quer zu lesen: in der Geschichte der Gallos scheint sich die <strong>ganze neuere Geschichte des kalifornischen Weins </strong>zu spiegeln. Themen: die Einwanderer und ihre Weinkultur, Prohibition, Gangster und AlCapone, Neubeginn nach dem zweiten Weltkrieg, die Allianz von Wein und Marketing und die Enkel, die sich auf Fanmilentraditionen zur&#252;ckbesinnen.</span></span></p>
<p><span><span>In den USA haben sich die kalifornischen Winzer ein <strong>Qualit&#228;ts-Image </strong>aufgebaut, obwohl Kalifornien nicht nur f&#252;r Klasse sondern auch f&#252;r Masse steht. Wie schaffen die Kalifornier diesen Spagat? Im Ausland steht Kalifornien f&#252;r US-Weine schlechthin, denn <strong>95% aller Exporte</strong> stammen von dort. Und es hat gegen viele Vorbehalte zu k&#228;mpfen: Industrie-Weine, lasche Gesetzgebung, Alkohol-Bomben. Dabei setzen die kalifornischen Winzer seit 2003 auf<strong> nachhaltige Produktion</strong>. &#8220;California greening&#8221; ist ein Stichwort. Und es lassen sich auch neue Stile erkennen. Die aktuelle Krise hat alles wie mit einer Lupe vergr&#246;&#223;ert: viele Weing&#252;ter haben <strong>Absatzprobleme</strong>, scheinen nur f&#252;r Sch&#246;nwetter-M&#228;rkte ger&#252;stet zu sein.<br />
</span></span></p>
<p><em><span><span>Jede Menge Ans&#228;tze f&#252;r Fragen! Wer mitfragen will, schreibt einfach in den Kommentar.</span></span> Bis Samstag kommen die Antworten direkt von vort Ort!</em></p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>42% wollen weniger Alkohol im Wein</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 07:03:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[42% der Weintrinker interessieren sich f&#252;r Weine mit weniger Alkohol. Diese Zahl machte endg&#252;ltig kler, da&#223; das "Lower Alcohol Wine Forum" dringend notwendig war. Die WSTA (Wine and Spirit Trade Association), der Wein und Spirituosen-Handels Verband in UK hatte am 1. Oktober Erzeuger und H&#228;ndler zu einem ganzt&#228;gigen Forum eingeladen. &#220;ber 140 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt.]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><strong>42% der Weintrinker interessieren sich f&#252;r Weine mit weniger Alkohol.</strong> Diese Zahl machte endg&#252;ltig kler, da&#223; das &#8220;<strong>Lower Alcohol Wine Forum</strong>&#8221; dringend notwendig war. Die <a href="http://www.wsta.co.uk/" target="_blank">WSTA (Wine and Spirit Trade Association)</a>, der Wein und Spirituosen-Handels Verband in UK hatte am 1. Oktober Erzeuger und H&#228;ndler zu einem ganzt&#228;gigen Forum eingeladen. &#220;ber <strong>140 Teilnehmer</strong> waren der Einladung gefolgt. Neben vielen Verantwortlichen aus den Chefetagen des britischen Wein- und Spirituosen-Handels waren auch einige ausl&#228;ndische Erzeuger vertreten. Aus <strong>Deutschland</strong> war die Exportleitung einer gro&#223;en Kellerei angereist.</p>
<div id="attachment_3935" class="wp-caption alignleft" style="width: 110px"><img class="size-full wp-image-3935" title="dan-jago" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2009/10/dan-jago.jpg" alt="Dan Jago, Category Director Beer,Spirits,Wine Tesco UK" width="100" height="100" /><p class="wp-caption-text">Dan Jago, Category Director Beer,Spirits,Wine Tesco UK</p></div>
<p><strong>Die Zahl von 42 Prozent &#252;berrascht zun&#228;chst</strong>. Sie ist in der letzten Zeit in Gro&#223;britannien st&#228;ndig gewachsen.  Auch in Deutschland berichten H&#228;ndler, da&#223;  Kunden gezielt nach dem Alkoholgehalt von Weinen fragen.<a href="http://www.harpers.co.uk/news/3269-dan-jago:-tescos-finest.html" target="_blank"> <strong>Dan Jago, Category Director von Tesco</strong></a> hatte eine einleuchtende Erkl&#228;rung f&#252;r das steigende Interesse: durch<span id="more-3934"></span> die <strong>staatlichen Anti-Alkohol-Kampagnen</strong> wird vielen Verbrauchern erst klar, da&#223; Wein relativ viel Alkohol enth&#228;lt. Jago geht deshalb davon aus, da&#223; die Zahlen noch weiter steigen werden, da zuk&#252;nftig noch mehr Verbrauchern diese Problematik bewu&#223;t wird. In Deutschland stehen wir erst am Anfang der Anti-Alkohol-Kampagnen. Wenn Jagos These stimmt, wird auch bei uns das<strong> Interesse sprunghaft steigen</strong>.</p>
<p>Tesco-Untersuchungen haben zudem ergeben, da&#223;  die UK Weinfreunde zunehmend die <strong>Lust an bulligen, alkoholreichen australischen Blockbustern verlieren</strong> und Interesse an  europ&#228;ischen Herk&#252;nften finden. Diese seien eher von Frucht als von K&#246;rper gepr&#228;gt und h&#228;tten auch weniger Alkohol.</p>
<p>Tesco hatte in diesem Sommer sehr erfolgreich die <strong>alkoholreduzierten Weine</strong> der <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/der-naechste-trend-low-alkohol" target="_blank">“Plume” Serie der Pugibets</a> aus S&#252;dfrankreich mit nur 9% Alkohol vorgestellt und sich im Vorfeld in dem <strong>Dickicht gesetzlicher Bestimmungen</strong> verfangen. Jerry Beadles, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der WSTA wies auf dringenden Handlungsbedarf auf nationaler und europ&#228;ischer Ebene hin: <strong>es gibt f&#252;r &#8220;Lower Alcohol&#8221; Weine keine ausreichende gesetzliche Definition</strong>. Mit den gelteneden Bestimmungen ist es fast unm&#246;glich, zum Besipiel alkoholreduzierte Weine griffig zu bewerben.</p>
<p>Die Produkte verst&#228;ndlich zu bewerben, sei <strong>Grundvoraussetzung f&#252;r den Erfolg beim Verbraucher</strong>, stellte Amanda Walker von der <a href="https://www.plb.co.uk/" target="_blank">PLB Group</a> fest. PLB geh&#246;rt nicht nur zu den gr&#246;&#223;ten Importeuren in UK, sondern ist gleichzeitig auch Marketing-Dienstleister. Ein neue PLB Studie sagt gro&#223;es Potenzial f&#252;r alkohol&#228;rmere Weine vorher. Voraussetzung ist allerdings: sie m&#252;ssen den <strong>Verbraucher-Geschmack</strong> treffen und positiv positioniert werden.</p>
<p>F&#252;r <strong>Deutsche Weine</strong> k&#246;nnte sich eine interessante neue Perspektive ergeben: w&#228;hrend sich aus &#220;bersee, Frankreich, Italien und Spanien <strong>nur wenige Weine unter 10%vol</strong> auf dem UK-Markt finden, liegen <strong>50% der deutschen Weine</strong> in diesem Bereich. <a href="http://www.matthewclark.co.uk/" target="_blank">Gastro-Lieferant Mattew Clarke</a> hat bei etwa 20% seiner Kunden die Bereitschaft festgestellt, mit deutschen Herk&#252;nften &#8220;lower Alcohol&#8221; Weine zu testen.</p>
<p>Abschlie&#223;end stellte  <strong>David Stevens</strong> von <a href="http://www.tfcwines.com/" target="_blank">TFC Wines</a>, einem Spezialisten f&#252;r Wein- und Getr&#228;nkeforschung und -Entwicklung aus Kalifornien unter der &#220;berschrift &#8220;the road to Damascus&#8221; die <strong>technische Seite von &#8220;lower Alcohol&#8221; Weinen</strong> vor. Jedes der bisher erprobten Vefahren (Fr&#252;her Ernten, Verd&#252;nnung, G&#228;rungs-Unterbrechung, Membran-Filtration, Vakuum Destillation oder Spinning Cone) hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Die ideale Technik scheint es noch nicht zu geben.</p>
<p>Hoffnung wird auf<strong> neue Hefen</strong> gesetzt, die weniger alkoholstark sind. In der Vergangenheit ist leider in die Richtung effizienterer Hefen geforscht worden, soda&#223; jetzt viel Geld und Zeit notwendig sein wird, um neue Hefen zu entwickeln.  Stevens rief dazu auf, die Entwicklung leichterer Wein-Stile als<strong> &#246;nologische Herausforderung</strong> zu verstehen. Wichtig sei, alle Prozesse vom Weinbau bis zum fertigen Produkt neu zu &#252;berdenken. Weine aus reifem Lesegut h&#228;tten sich bisher als die beste Variante gezeigt, es scheine wohl auf die richtige Technologie anzukommen. Bei all dem d&#252;rfe man  den Verbraucher nicht aus dem Auge zu verlieren: er sei gerade dabei <strong>eine neue Einstellung zum Genu&#223; und zum Wein</strong> zu finden.</p>
<p><em>Vielen Dank an<strong> Frances Horder</strong>, Competition Director von <a href="http://www.iwsc.net/" target="_blank">IWSC London</a>, die von der Konferenz berichtete. Wer Interesse an weiteren Informationen oder den Folien der Vortr&#228;ge hat, sollte mir eine kurze mail schicken (michael.pleitgen@email.de) oder mich anrufen (030 650 762 65)</em></p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>China: Romance with France</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 07:05:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[China geh&#246;rt zu den am schnellsten wachsenden M&#228;rkten f&#252;r Weinausbildung. In den letzten Jahren sind hier 18 neue WSET Center entstanden.Ich sprach dazu mit Fongyee Walker in Beijing. Fongyee leitet das WSET Center in der chinesischen Hauptstadt. Zusammen mit Edward Ragg betreibt sie Dragon Phoenix Wine Consultants]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin: 5px 30px 10px 30px;">
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			</a>
		</div>
<p>Der Einbruch der <strong><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/krise-franzosen-brechen-beim-export-massiv-ein" target="_blank">franz&#246;sischen Exportzahlen</a> </strong>in der vergangenen Woche lie&#223; aufhorchen:  mit 3,28 Mrd Euro lagen die Exporte auf einem<strong> historischen Minus von 24,6% </strong>gegen&#252;ber dem ersten Halbjahr 2008. Gegen den Trend w&#228;chst franz&#246;sischer Wein nur noch  in <strong>Hongkong und China</strong>. Das deckt sich mit den Erfahrungen von<strong> <a href="http://wsetglobal.com/" target="_blank">WSET(Wine and Spirit Education Trust)</a></strong> : China geh&#246;rt zu den am schnellsten wachsenden M&#228;rkten f&#252;r Weinausbildung. In den letzten Jahren sind hier <a href="http://wsetglobal.com/where_to_study/default.asp?rid=2" target="_blank"><strong>18 neue WSET Center</strong></a> entstanden.</p>
<div id="attachment_3663" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-medium wp-image-3663" title="IMG_0005" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2009/09/IMG_0005-150x200.jpg" alt="Fongyee Walker von Dragon Phoenix Wine Consultants, Beijing" width="150" height="200" /><p class="wp-caption-text">Fongyee Walker von Dragon Phoenix Wine Consultants, Beijing</p></div>
<p>Ich sprach dazu mit <strong>Fongyee Walker</strong> in <strong>Beijing</strong>. Fongyee leitet das WSET Center in der chinesischen Hauptstadt. Zusammen mit Edward Ragg betreibt sie <a href="http://www.longfengwines.com/HOME.html" target="_blank"><strong>Dragon Phoenix Wine Consultants</strong></a> und ber&#228;t Importeure und H&#228;ndler.</p>
<p><em>Woher kommt das gro&#223;e Interesse f&#252;r Wein?</em></p>
<p>Gemessen an der Gesamtbev&#246;lkerung ist das Interesse garnicht so gro&#223;. Die meisten Menschen hier k&#246;nnen sich Wein gar nicht leisten. <strong>Wein ist in China ein Luxusprodukt. </strong>Das macht f&#252;r viele, auch gerade f&#252;r gebildete junge Menschen einen gro&#223;en Teil <span id="more-3656"></span>des Reizes aus. So haben wir bei unseren Kursen viele Amateure dabei, die etwas &#252;ber Wein erfahren m&#246;chten. Auch Leute, die sich Wein leisten k&#246;nnen, wissen oft nichts dar&#252;ber.<strong> Hauptsache ein gro&#223;er Name</strong> und Hauptsache teuer. Bei einem Gesch&#228;ftsessen oder einer Einladung geht es darum , mit einer gro&#223;en Flasche Eindruck zu machen.</p>
<p><em>Was sind das dann f&#252;r Weine?</em></p>
<p>In erster Linie franz&#246;sische Weine. Wobei sich Frankreich meist auf  <strong>Bordeaux</strong> reduziert. Wenn es um Wein, Esskultur und Mode geht, erleben wir hier eine &#8220;<strong>Romance with France</strong>&#8221; . Interessant ist, da&#223; die meisten die Weine gar nicht wirklich m&#246;gen. In Blindverkostungen bevorzugen sie dann zum Beispiel eher Australier oder Chilenen. Wein wird nicht des Geschmacks wegen gekauft und getrunken, sondern weil er Ausdruck eines <strong>gehobenen Life-Styles</strong> ist.</p>
<p><em>Wie sieht die Zukunft f&#252;r Wein in China aus?</em></p>
<p>Wir beobachten, wie eine richtige Mittelklasse entsteht. Damit w&#228;chst auch das Interesse f&#252;r Wein. Die <strong>Perspektive ist also positiv</strong>. Aber hier in China kann sich vieles von jetzt auf nachher &#228;ndern: dieses Wochenende k&#246;nnen unsere Studenten hier in Beijing nicht in unser Center kommen. Weil &#252;ber Nacht das ganze Viertel abgesperrt wurde, m&#252;ssen unsere Kurse ausfallen. Genauso kann es eines Tages wieder Import-Beschr&#228;nkungen, neue Steuern oder Z&#246;lle geben. China hat sich f&#252;r Wein erst mit den <strong>WTO Abkommen 2003/2004</strong> ge&#246;ffnet.</p>
<p><em>Spielen deutsche Weine eine Rolle? </em></p>
<p>Man darf nicht vergessen, da&#223; <strong>90% des Weins in China chinesischer Wein</strong> ist. Viele der sogenannten &#8220;chinesischen&#8221;  Weine werden aber nur hier gef&#252;llt. Obwohl man nicht so recht das Vertrauen in die Qualit&#228;t hat, ist man doch stolz auf die eigenen Weine.</p>
<p>Wenn man von Wein spricht, ist der <strong>immer rot</strong>. Viele wissen &#252;berhaupt nicht, da&#223; es weissen Wein gibt. Selbst Leute, die zu unseren Kursen kommen.</p>
<p><strong>Black Tower</strong> ist leider das, was die meisten mit Deutschland verbinden. Diesen Geschmack m&#246;gen sie auch. Im Gegensatz zu trockenen deutschen Rieslingen. Entsprechend begeistern dann auch <strong>edels&#252;&#223;e Weine von Dr. Loosen oder Robert Weil</strong>, wenn ich sie bei Verkostungen vorstelle.</p>
<p>Wein wird in China weiter wachsen und das Interesse wird zunehmen. Und da es in China <strong>keine geregelte Wein-Ausbildung</strong> f&#252;r den Handel und die Gastronomie gibt, denke ich auch, da&#223; unsere Schule wachsen wird.</p>
<p><em>Das Interview wurde am 11. September &#252;ber Skype gef&#252;hrt. Fongyee Walker schreibt unter anderem f&#252;r <em>The World of Fine Wine Magazine, That’s Beijing</em>, <em>The Beijinger</em>, <em>Hong Kong Tatler</em>, <em>FT Rui Magazine </em>(Financial Times publication), <em>Caijing Ribao</em> (China’s top financial newspaper), <em>Fine Wine &amp; Liquor </em>(China)</em></p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Australien: first family wines</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 07:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Australien ist in die Schlagzeilen geraten: unverk&#228;ufliche Massen-Weine, &#220;berproduktion, sinkende Preise und Marktanteile. Gegen dieses Image st&#228;mmen sich jetzt 12 traditionsreiche Familienbetriebe, die sich zu "Australia’s First Families of Wine" (AFFW) zusammengeschlossen haben. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin: 5px 30px 10px 30px;">
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		</div>
<p><strong>Australien ist in die Schlagzeilen geraten: unverk&#228;ufliche Massen-Weine, &#220;berproduktion,  sinkende Preise und Marktanteile.</strong> Viele Wein-Fans r&#252;mpfen die Nase, wenn es um australische Weine geht: alkoholreich, eindimensional, gesichtslos, maximal f&#252;r Wein-Anf&#228;nger geeignet, Industrie-Weine. &#8220;&#220;bersee&#8221; eben, mehr brauche man dazu nicht zu sagen.<br />
<div id="attachment_3425" class="wp-caption alignleft" style="width: 306px"><img class="size-full wp-image-3425" title="henschke31" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2009/08/henschke31.jpg" alt="foto:Henschke" width="296" height="125" /><p class="wp-caption-text">foto:Henschke</p></div>Gegen dieses Image stemmen sich jetzt <strong>12 traditionsreiche Familienbetriebe</strong>, die sich zu <a href="http://www.foodweek.com.au/main-features-page.aspx?articleType=ArticleView&amp;articleId=4822" target="_blank">&#8220;<strong>Australia’s First Families of Wine</strong></a><strong>&#8220;</strong> (AFFW) zusammengeschlossen haben. <span id="more-3420"></span>Voraussetzungen f&#252;r die Mitgliedschaft in dem Club, der nach drei Jahren Vorbereitung offiziell am 31. August im Opernhaus in Sydney aus der Taufe gehoben werden soll, sind: mindestens <strong>2 Generationen in Familenhand</strong>, <strong>eigene Rebberge</strong>, die seit 50 Jahren bewirtschaftet werden und eine <strong>Vertikale von 20 Jahrg&#228;ngen</strong> von Icon-Weinen.</p>
<p>Die Vereinigung repr&#228;sentiert <strong>5.000 Hektar in Famienbesitz</strong> und alle australischen Weinregionen. Zu ihr geh&#246;ren Brown Brothers, Campbells, d&#8217;Arenberg, De Bortoli, Henschke, Howard Park, Jim Barry, McWilliam&#8217;s, Tahbilk, Taylors and Tyrrell&#8217;s und die &#252;ber 160 Jahre alte Yalumba Wines.</p>
<p>&#8220;In unseren wichtigsten Export-M&#228;rkten USA und Gro&#223;britannien haben wir mit sinkenden Mengen und Preisen zu k&#228;mpfen. Wenn wir nachhaltig und dauerhaft produzieren wollen, k&#246;nnen wir uns <strong>nicht &#252;ber Niedrigpreise profilieren</strong>. AFFW will die  Qualit&#228;t, die Leidenschaft und den Charakter zeigen, der in unseren Weinen steckt, die mit den weltbesten konkurrieren und siegen k&#246;nnen!&#8221; sagte AFFW Sprecher <span class="XFlexy">Alister Purbrick, der selbst in vierter Generation Winemaker ist und die 150 Jahre alte Tahbilk Winery leitet.</span></p>
<p>James Halliday begr&#252;&#223;te die  Initiative und sagte, die AFFW werde ihren Ank&#252;ndigungen konkrete  Taten folgen lassen. Die Gruppe will j&#228;hrlich etwa <strong>500 bis 600.000 Dollar in eine Kampagne investieren</strong>, die 2010 in Gro&#223;britannien, dem wichtigsten europ&#228;ischen Markt f&#252;r australische Weine, beginnen soll. Danach sind die USA, Australien selbst und China ins Auge gefa&#223;t.</p>
<p>Ebenfalls ab n&#228;chstem Jahr soll auf den Flaschen der beteiligten Wineries <strong>ein gemeinsames Logo</strong> erscheinen.</p>
<p>Andrew Caillard MW wies in einem interessanten <a href="http://www.decanter.com/specials/287333.html" target="_blank">Decanter-Interview</a> k&#252;rzlich auf die <strong>gro&#223;e Vielfalt der australischen Weinszene </strong>gerade im Top-Bereich hin. Die regionalen Besonderheiten, das Terroir und die Weinstile h&#228;tten bisher in der Vermarktung viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Es komme jetzt darauf an, der Welt zu zeigen, wie Australien wirklich sei, statt Klischees zu bedienen.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Weinkellereien wackeln am DWI</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 07:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Er habe nichts gegen die Leute beim DWI, sagte Michael Willkomm der Lebensmittelzeitung letzte Woche. Willkomm ist als Chef der Weinkellerei Peter Mertes einer der gr&#246;&#223;ten Zwangs-Beitragszahler beim Deutschen Weinfonds und damit auch beim Deutschen Weininstitut (DWI).]]></description>
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<div id="attachment_3049" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-3049 " title="20_01_007_A4.jpg" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2009/07/weinexportklein-200x150.jpg" alt="20_01_007_A4.jpg" width="200" height="150" /><p class="wp-caption-text">Weinexport USA, Presse-Foto Deutsches Weininstitut (DWI) </p></div>
<p><strong>Er habe nichts gegen die Leute beim DWI</strong>, sagte <strong>Michael Willkomm</strong> der Lebensmittelzeitung letzte Woche. Willkomm ist als Chef der <strong>Weinkellerei Peter Mertes</strong> einer der gr&#246;&#223;ten Zwangs-Beitragszahler beim Deutschen Weinfonds und damit auch beim Deutschen Weininstitut (DWI). <strong>Eine halbe Million zahlt die Kellerei in den 10 Millionen-Topf</strong>.  Ohne einen Einblick in den Haushalt des Weinfonds zu haben, wie Willkomm sagt.<span id="more-3041"></span></p>
<p>Bereits im Fr&#252;hjahr meinte Willkomm an <a href="http://www.ad-hoc-news.de/de/Drucken/20121507" target="_blank">anderer Stelle</a> zum gleichen Thema, <strong>jede Art von staatlicher Organisation koste enorme Summen, bringe aber wenig</strong>. Er w&#252;rde das Geld lieber zur Absatzf&#246;rderung im eigenen Betrieb einsetzen. Zusammen mit<strong> sechs weiteren Kellereien</strong> klagt Willkomm jetzt gegen die parafiskalische Abgabe an den Weinfonds und das DWI. Auch Winzerbetriebe haben sich den Kellereien angeschlossen. Da die Kl&#228;ger bis zu einem Urteil ihre <strong>Beitr&#228;ge nur unter Vorbehalt</strong> entrichten, kann der Weinfonds/DWI damit nicht arbeiten, sondern muss R&#252;ckstellungen bilden.</p>
<p>Nach den Urteilen in den <strong>&#228;hnlich gelagerten F&#228;llen CMA und Holzfonds</strong>, gehen immer weitere Kreise davon aus. da&#223; auch der Weinfonds kippt. Auf der<strong> <a href="http://www.vdp.de/nc/presse/presse-detailseite/article/mitgliederversammlung-des-vdp-fand-gestern-in-oppenheim-statt/?tx_ttnews[backPid]" target="_blank">Mitgliederversammlung des VDP</a></strong> in Oppenheim hob dessen <strong>Vorsitzender Christmann</strong> &#8220;<em>weiterhin die Notwendigkeit f&#252;r eine gemeinschaftlich finanzierte Information und Werbung f&#252;r Deutsche Weine insbesondere im Ausland hervor. In den kommenden Monaten m&#252;sse hier eine zukunftsfeste L&#246;sung gefunden werden.</em>&#8221;</p>
<p><strong>Das DWI h&#228;lt nach aussen hin weiter an seiner Politik fest</strong>. Im letzte Woche erschienen  <a href="http://www.deutscheweine.de/icc/Internet-DE/med/1cd/1cd74482-f4a3-2212-a2e-2b55f440fd33,11111111-1111-1111-1111-111111111111.pdf" target="_blank">Gesch&#228;ftsbericht 2008</a> wird erl&#228;utert, wie &#8220;<em>mit <strong>neuen Veranstaltungskonzepten</strong> &#8230; insbesondere die Zielgruppe der modernen, aktiven, genuss- und kulturinteressierten Menschen im Alter von 30–55 Jahren intensiver angesprochen werden</em>&#8221; kann. Dazu geh&#246;ren die <strong>Riesling Strandbar in Hamburg, das Weinsensorium in Berlin</strong> (5.000 Besucher) genauso wie die &#8220;<strong>Riesling &amp; Co. World Tou</strong>r&#8221;. Die Tour brachte &#8221; <em>insgesamt 350 Erzeuger nach Amsterdam, Br&#252;ssel, Chicago, Kopenhagen, New York, San Francisko, Seoul, Toronto und Tokio</em>.&#8221; Es wurden &#8220;<em>dort vor rund 2.500 Fachbesuchern und &#252;ber 1.000 Endverbrauchern fast 2.000 Weine</em>&#8221; pr&#228;sentiert. Wie sinnvoll und erfolgreich solche Aktionen sind, dar&#252;ber kann man streiten. Sie sind ganz sicher nicht das, was sich Michael Willkomm und die anderen Kellereien unter Verkaufsf&#246;rderung vorstellen.</p>
<p><strong>DWI Chefin Monika Reule </strong>wird nicht m&#252;de, in der &#214;ffentlichkeit f&#252;r die Strategie des DWI zu werben und zur Solidarit&#228;t aufzurufen. Unter anderem in einem <strong><a href="http://wuertz-wein.de/wordpress/2009/06/25/monika-reule-im-gesprach/" target="_blank">Gespr&#228;ch mit Dirk W&#252;rtz</a></strong> vor 14 Tagen. Dort sagte sie: <em>&#8220;Klar gesagt werden muss auch, dass das Wesen einer Solidargemeinschaft genau darin liegt,  nicht die Interessen einzelner Gruppierungen in den Vordergrund zu stellen. Letztlich haben wir doch alle ein gemeinsames  Ziel: den deutschen Wein im In- und Ausland weiter voran zu bringen.&#8221;</em></p>
<p>Innerhalb des DWI scheint man sich aber schon <strong>Gedanken &#252;ber die Zukunft nach dem Tag X</strong> zu machen. Das Beispiel CMA zeigt, was passiert, wenn es einen unvorbereitet trifft. An Kosten und Strukturen wird intern gearbeitet. So geht im Herbst der <strong>langj&#228;hrige Abteilungsleiter Thomas Klaas</strong> zur DWS nach Koblenz. Seine Stelle wird ersatzlos gestrichen. <em><br />
</em></p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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