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	<title>Weinakademie Berlin &#187; Weinakademie</title>
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	<description>Beratung und Training für Weinwirtschaft und Weinhandel</description>
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		<title>Was ist mit der schweigenden Mehrheit?</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 23:14:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was ist mit den 600 Leuten, die den Artikel gelesen oder zumindest angelesen haben, mit den 430 Facebookern, die nicht reagiert haben? Sind die alle mit dem einverstanden, was sie dort gelesen haben?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9783" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fwas-ist-mit-der-schweigenden-mehrheit&amp;via=weinakademie&amp;text=Was%20ist%20mit%20der%20schweigenden%20Mehrheit%3F&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Ein Blogpost auf dem<strong> Weinakademie Blog</strong> wird in den ersten Tagen nach der Veröffentlichung <strong>500 bis 600 Mal</strong>gelesen. Es gibt einen oder vielleicht gar keinen Kommentar dazu.</p>
<div id="attachment_9785" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/andrewkennedy/350927462/"><img class="size-full wp-image-9785 " title="People" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/02/People.jpg" alt="People" width="240" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Ist Schweigen Zustimmung? foto:BikoBikoBiko / flickr/CC BY-NC-ND 2.0</p></div>
<p>Das gleiche Thema auf <strong>Facebook</strong>: ein Posting erreicht <strong>438 User</strong>. Fünfen gefällt das, 3 diskutieren. Es gibt am Ende 8 oder 10 Kommentare.</p>
<p>Was ist mit den <strong>600 Leuten</strong>, die den Artikel gelesen oder zumindest angelesen haben, mit den<strong> 430 Facebookern</strong>, die nicht reagiert haben? Sind die alle mit dem einverstanden, <span id="more-9783"></span>was sie dort gelesen haben? Interessiert es sie? Haben sie <strong>eine Meinung</strong> dazu? Oder haben sie es sofort weggeklickt, weil es überhaupt nicht das war, was sie suchten?</p>
<p>Schwierig zu wissen &#8211; vielleicht gehen wir aber auch von einer <strong>falschen Annahme</strong> aus: muss tatsächlich jeder, der Soziale Medien nutzt, <strong>gleich auch  Stellung beziehen</strong> und sich äußern? Muss er nicht &#8211; auch auf Facebook oder G+ oder unter den Bloglesern gibt es eine schweigende Mehrheit.</p>
<h4>90 &#8211; 9 &#8211; 1 daran habe auch Soziale Medien nichts geändert</h4>
<p>Das Phänomen ist bekannt und hinreichend analysiert: es wurde bereits Anfang der 90er Jahre beobachtet. <strong>Jakob Nielsen</strong> wies 2006 darauf hin, dass es auch in allen Studien zur Online-Nutzung zu finden ist. <a href="http://www.direktzu.de/unternehmen/uber_direktzu/" target="_blank">Georg Kolb</a> hat es so zusammengefaßt:<strong></strong></p>
<blockquote><p><strong>90% </strong>der Nutzer sind <strong>stille Beobachter </strong>(&#8220;lurkers&#8221;) (d.h. sie lesen, schauen zu, aber tragen nichts bei) <strong><br />
9% </strong>tragen <strong>von Zeit zu Zeit </strong>etwas bei, haben aber sonst andere Prioritäten <strong><br />
1% </strong>der Nutzer beteiligt sich viel und <strong>bringt die meisten Beiträge </strong>hervor: dabei kann es so aussehen, als hätten sie sonst kein Leben, weil sie Ereignisse oft schon innerhalb von Minuten kommentieren.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Kalter Kaffee?</strong> Kolb hat <a href="http://pr-im-wandel.posterous.com/die-grosste-herausforderung-fur-social-media" target="_blank">im gleichen Artikel</a>  gefragt, wie <strong>repräsentativ</strong> angesichts dieser Relationen  die geäußerten Kommentare, Meinungen oder Kritiken sind. Ist es nicht <strong>gefährlich</strong>, sich auf diese Meinungen zu verlassen? Was ist  zum Beispiel mit <strong>Produktrezensionen</strong>, auf die ein Verbraucher seine Kaufentscheidung gründet?</p>
<p>Man kann weiter fragen: was ist mit <strong>Firmen</strong>, die aufgrund dieser Meinungen Strategien ändern? <strong>Politikern</strong>, die hastig unter dem vermeintlichen Druck der Öffentlichkeit  neue Gesetze entwickeln? Einem <strong>Weingut</strong>, das sich auf hier geäußerte Vorlieben einiger weniger Kunden oder Kritiker verläßt?</p>
<h4>Die größte Herausforderung</h4>
<p>Kolb hat daraus zweierlei abgeleitet: es gehe erstens darum, zu verstehen, wie die<strong> &#8220;9 + 1% &#8220;</strong>die<strong> schweigende Mehrheit beeinflußt</strong> und zweitens Wege zu finden, die Schweigenden zu <strong>aktivieren</strong>. In der Kommunikation zwischen Politikern und Öffentlichkeit oder Firmen und ihren Mitarbeitern <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wie-unternehmen-social-media-sinnvoll-nutzen-3-faktoren-fuer-den-erfolg" target="_blank">gibt es mittlerweile Systeme</a>, die diese Aktivierung schaffen und das wirklich für alle Wichtige fokussieren.</p>
<p>Für Alle gilt: <strong>vorsichtig umgehen</strong>, mit dem was aus dem Netz kommt. Aufmerksam reinhören ist wichtig, <strong>Frühindikatoren</strong> erkennen und trotzdem das, was da kommt, nicht überbewerten. Versuchen die &#8220;schweigende Mehrheit&#8221; aus der Reserve zu locken, indem man <strong>einfache Angebote für Reaktionen</strong> schafft: Liken ist einfacher als zu kommentieren.</p>
<p>Und für Alle die tagtäglich hier veröffentlichen, posten und kommentieren: öfter mal an die 90% denken, <strong>auf dem Boden bleiben</strong>, den Ball flach halten. Was wir hier machen ist eine <strong>Veranstaltung unter Freunden</strong>, um im Facebook Jargon zu bleiben, und nicht die Welt.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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</ul>

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		<title>Boom für Email und Newsletter</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:49:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während jeder jetzt Gehversuche auf Facebook, Twitter und Google + macht, scheint das gute, alte Email-Marketing etwas in Vergessenheit geraten. Scheint - denn die Unternehmen verschicken immer mehr Emails und Newsletter an ihre Kunden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9765" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fboom-fuer-email-und-newsletter&amp;via=weinakademie&amp;text=Boom%20f%C3%BCr%20Email%20und%20Newsletter&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Das <strong>Rennen auf die Fans</strong> ist eröffnet &#8211; spätestens seit <a href="http://www.facebook.com/hawesko" target="_blank">HAWESKO auf Facebook</a>  aktiv geworden ist, dürfte auch dem Letzten aus der Branche klar sein, dass man <strong>auch auf diesem Kanal</strong> aktiv zu sein hat.</p>
<div id="attachment_9766" class="wp-caption alignleft" style="width: 133px"><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/newsletter"><img class=" wp-image-9766  " title="Email_Logo" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/02/Email_Logo.jpg" alt="Email-Marketing ist noch lange nicht ausgereizt" width="123" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Grafik: ideagirlmedia /flickr/ CC BY-ND 2.0</p></div>
<p><strong>Geschäfte</strong> werden dort einstweilen <strong>noch keine</strong> gemacht &#8211; ob es denn einmal so wird, steht in den Sternen: viele User möchten in Social Media <strong>nicht durch Werbung</strong> belämmert werden.</p>
<p>Während jeder jetzt <a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=3233" target="_blank">Gehversuche</a> auf <strong>Facebook, Twitter</strong> und <strong>Google +</strong> macht, scheint das <strong>gute, alte Email-Marketing</strong> etwas in Vergessenheit geraten. <strong>Scheint</strong> &#8211; denn die Unternehmen verschicken immer mehr Emails und Newsletter an ihre Kunden.<span id="more-9765"></span></p>
<p>Eine Studie von <a href="http://www.retailemailblog.com/2012/01/infographic-retail-email-2011-year-end.html" target="_blank">Responsys</a> deutet darauf hin, dass 2011 in den USA ein <strong>Rekordjahr des Email-Marketings</strong> war: &#8220;Die von Responsys beobachteten Händler haben im vergangenen Jahr ihren Kunden durchschnittlich 177 E-Mails gesendet. Das sind <strong>16 Prozent mehr E-Mails</strong> als im Jahr 2010. Vergleicht man das mit den Werten von 2008 ist es sogar eine Steigerung von 51 Prozent” schreibt <strong>Nico Zorn</strong> in seinem <a href="http://www.emailmarketingblog.de/2012/01/13/rekordjahr-2011-einzelhaendler-verschicken-16-prozent-mehr-werbe-e-mails/" target="_blank">EmailMarketing Blog </a>dazu.</p>
<p>Eine Untersuchung  des <a href="http://www.ecommerce-leitfaden.de/download/studien/Studie_Marketing_Web-Controlling.pdf" target="_blank">ibi research Institutes</a> an der Universität Regensburg setzen große und kleine Händler im Netz nach wie vor auf <strong>Suchmaschinenoptiermierung</strong> (77%) um besser gefunden zu werden und auf  <strong>Newsletter und Emailmarketing</strong> (51%) um ihr Angebot besser bekannt zu machen. <strong>Facebook</strong> (38%) und <strong>Twitte</strong>r (22%) folgen unter ferner liefen.</p>
<p>Klar sind die Sozialen Medien wichtig &#8211; eines der wichtigen <strong><a href="http://adressdaten.wordpress.com/2011/12/26/e-mail-marketing-trends-2012/" target="_blank">Zukunfts-Themen der Direktmarketer 2012</a></strong> ist dann auch die Verknüpfung von Email, Social Media und Mobil.</p>
<p>Aber  trotzdem sollte jeder für seinen Betrieb einmal prüfen, ob er das Thema <strong>Emailmarketing schon ausgeschöpft</strong> hat. Im Gegensatz zu Facebook und Co ist es kein Zukunftsthema, man weiss bereits wie es funktioniert und <strong>das es verkauft.</strong></p>
<p>In der <strong>weinaffinen Altergruppe 40+</strong>  hat es wesentlich größere Akzeptanz als die Sozialen Medien, jeder kennt Email aus seinem <strong>beruflichen Alltag,</strong> während Facebook, Twitter und G+ in dieser Altersgruppe doch eher für eine Spielwiese für Jugendliche angesehen wird.</p>
<p>Ein<strong> weiterer Vorteil</strong>: die Kunden oder die potentiellen Kunden können damit umgehen &#8211; sie wissen, wohin<strong> man klicken muss</strong> und sind sich ziemlich im Klaren darüber, was dann passiert. Und ganz wichtig: sie wissen, dass mit Emails und Neweslettern <strong>informiert</strong> und <strong>verkauft</strong> wird und sind von daher innerlich darauf eingestellt.</p>
<p>Auch <strong>für den Versender</strong> hat Emailmarketing viele Vorteile. Hier nur zwei: er kommt mit seiner Botschft zum Kunden, <strong>bestimmt den Zeitpunkt und die Inhalte</strong> &#8211; weitgehend ungestört vom Lärm und der Ablenkung, die in den Social Mediakanälen herrscht. Und zweitens: er hat es mit Personen zu tun, die ihn<strong> aktiv eingeladen</strong> und der <strong>Werbung zugestimmt</strong> haben. Er hat es selbst in der Hand, wie oft und wie er sie kontaktiert. Wie wichtig <strong>Frequenz und Zeitpunkt der Kontakte</strong> ist, weiss jeder der professionell Werbung treibt.</p>
<p>Untersuchungen in Social Media haben ergeben, daß <strong>80% der Fans</strong> einer Firmenpage in erster Linie <strong>Gags und Gadgets</strong> erwarten und nie mehr wiederkommen, wenn nichts geboten wird. <strong>HAWESKO</strong> lobt zur Zeit den Gewinn von zwei Flaschen vom &#8220;besten Champagner der Welt&#8221; für ein neue Fans aus.</p>
<p>Zu einem <strong>erfolgreichen Emailmarketing</strong> gehört heute</p>
<ul>
<li>ein gepflegter, top-aktueller Datenbestand</li>
<li>personifizierte und individualisierte Mails und Newsletter</li>
<li>eine ansprechnde Gestaltung</li>
<li>eine Profisoftware oder</li>
<li>die Zusammenarbeit mit einem professionellen Dienstleister zumindest</li>
<li>die Nutzung eines zertifizierten Versandservers (white listing)</li>
<li>das Angebot der Formate Text, HTML, Multipart</li>
<li>umfangreiche Auswertungen Bouncer, Öffnungen, Klicks</li>
</ul>
<p>Wichtig ist auch, <strong>regelmäßig</strong> mit den Aussendungen beim Kunden zu sein und ihn nach dem Öffnen der Mail sicher zu dem ihn <strong>interessierenden Angebot</strong> auf einer <strong>funktionierenden Website</strong> zu leiten. Ein letztes Mal zu <strong>HAWESKO</strong> &#8211; ich denke, dass die Hamburger auf diese Art und Weise <strong>einen großen Teil ihres Online-Umsatzes</strong> erwirtschaften.</p>
<p>Das Zusammenwirken von <strong>Webseite, Shop, Email-Marketing</strong> und <strong>Social Media</strong> ist das Thema unseres nächsten <a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/M101004/SubProducts/M101004-0056" target="_blank">Ganztages-Workshops für Winzer, Weingüter und Weinhändler am 31. März in Heilbronn</a>.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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</ul>

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		<title>PROWEIN &#8211; sehen wir uns?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:14:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der elektronische Posteingang  schwillt an und auch der Briefkasten wird noch voller: man merkt, die Prowein steht vor der Tür! Was gibt es Neues?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9749" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fprowein-sehen-wir-uns&amp;via=weinakademie&amp;text=PROWEIN%20%26%238211%3B%20sehen%20wir%20uns%3F&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Der elektronische Posteingang  schwillt an und auch der Briefkasten wird noch voller: man merkt, <strong>die Prowein steht vor der Tür!</strong>Mehr Aussteller, mehr Besucher &#8211; fast schon Business as usual.</p>
<div id="attachment_7648" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/"><img class="size-full wp-image-7648" title="ProWein 2010" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/03/Prowein2010.jpg" alt="PROWEIN Verkostungszone" width="240" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">PROWEIN Verkostungszone (Foto: Rene Tillmann / Messe Duesseldorf)</p></div>
<p>Die Messe sieht darin eine Bestätigung für ihren guten Job. Ich denke, es liegt auch daran, daß <strong>viele Hersteller aus dem Ausland</strong>, die dem deutschen Markt wegen der <strong>großen Konkurrenz</strong> und der <strong>niedrigen Preise</strong> den Rücken gekehrt hatten, jetzt wieder zurückkommen.</p>
<p>Bei vielen Gesprächen bei meiner letzten <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/ein-deal-der-sinn-macht-brandabout-holt-weinexperten-nach-chile" target="_blank"><strong>Südamerika-Reise im November</strong></a> kam <span id="more-9749"></span>zum Ausdruck, man wolle sich wieder mehr um Deutschland bemühen. Im Unterschied zu vielen anderen Märkten ging bei uns auch in Zeiten der Krise &#8220;noch etwas&#8221;, während zum Beispiel <strong>der Markt in UK kollabierte</strong> und sich bisher noch nicht wieder erholt hat. <strong>Asien</strong> ist nach wie vor <strong>Zukunftsmarkt</strong> &#8211; Mengen werden da aber noch nicht verkauft.</p>
<p>Wer mich bei der Prowein treffen möchte: ich werde wieder zusammen mit dem <strong>David Wrigley</strong>, Master of Wine und International Development Director aus Großbritannien den Stand vom <a href="http://www.wsetglobal.com/" target="_blank"><strong>Wine and Spirit Education Trust (WSET)</strong> </a>betreuen. Dort informieren wir über die Aus- und Weiterbildungen mit WSET-Kursen und Zertifikaten.</p>
<blockquote><p>Wine and Spirit Education Trust (WSET)<br />
Halle 4 Stand C41 (Gemeinschaftsstand WEIN+MARKT)</p></blockquote>
<p>Am gleichen Stand sind auch die Kollegen vom <a href="http://www.hs-heilbronn.de/wb/studierende" target="_blank"><strong>Studiengang Weinbetriebswirtschaft der Hochschule Heilbronn</strong></a>. Wer sich für ein Wein-Studium mit <strong>Schwerpunkt Betriebswirtschaft und Marketing</strong> interessiert, bekommt dort Infos direkt von Studenten und Professoren.</p>
<blockquote><p>Hochschule Heilbronn<br />
Studiengang Weinbetriebswirtschaft<br />
Halle 4 Stand C41 (Gemeinschaftsstand WEIN+MARKT)</p></blockquote>
<p>Am Sonntag und Montag werde ich wieder <strong>zwei offene Talkrunden mit DEMETER Winzern</strong> moderieren. Es werden die die Besonderheiten der <a href="http://www.demeter.de/ebenenangleichung/zielgruppe/schnittmengen/leben-arbeiten/das-ist-bio-dynamische-landwirtschaft/weinbau/?MP=13-1491" target="_blank">biodynmaischen Rebkultur</a> vorgestellt und Weine verkostet. Interessant ist auch, am <strong>biodynamischen Kompost</strong> zu schnüffeln, beim Zubereiten der Präparate und beim Dynamisieren zuzusehen.</p>
<blockquote><p>Demeter – Weine mit Charakter<br />
Termine: So, 04.03.2012, 15 Uhr und Mo, 05.03.2012, 11 Uhr<br />
Halle 7.1 / A 12</p></blockquote>
<p>Spezielle <strong>Veranstaltungen für Blogger</strong> gibt es in diesem Jahr nicht &#8211; zumindest ist nichts bis zu mir durchgedrungen. <strong>Ich freue mich über jeden, der am Stand vorbeischaut</strong>! Es gibt wahlweise ein Glas Wein, Wasser oder auch eine Tasse Kaffee &#8211; und auf jeden Fall <strong>ein interessantes Gespräch</strong>!</p>
<p>Tipp: wer sich als <strong>Blogger bei der Prowein</strong> akkreditieren möchte, sollte sich vorher mit Frau Kuhn oder Frau Küppers vom <a href="http://www.prowein.de/cipp/md_prowein/custom/pub/content,oid,17181/lang,1/ticket,g_u_e_s_t/~/Presse-Service.html" target="_blank">Presse-Büro der Prowein</a> in Verbindung setzen.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.]]></content:encoded>
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		<title>Umfrage: Zu welchen Themen möchten Sie 2012 auf dem Weinakademie Blog mehr lesen?</title>
		<link>http://www.weinakademie-berlin.de/umfrage-zu-welchen-themen-moechten-sie-2012-auf-dem-weinakademie-blog-mehr-lesen</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 12:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur Zeit liegen die Themen-Schwerpunkte auf dem Weinakademie Blog bei Weinhandel, Marketing und Social Media. Ich kann mir aber eine ganze Reihe weiterer Themen vorstellen.

Deshalb hier die Frage an die Leser, was sie gerne mehr lesen wollen. Bitte abstimmen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9655" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fumfrage-zu-welchen-themen-moechten-sie-2012-auf-dem-weinakademie-blog-mehr-lesen&amp;via=weinakademie&amp;text=Umfrage%3A%20Zu%20welchen%20Themen%20m%C3%B6chten%20Sie%202012%20auf%20dem%20Weinakademie%20Blog%20mehr%20lesen%3F&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Zur Zeit liegen die <strong>Themen-Schwerpunkte</strong> auf dem Weinakademie Blog bei <strong>Weinhandel</strong>,<strong> Marketing</strong> und <strong>Social Media</strong>. Ich kann mir aber eine ganze Reihe weiterer Themen vorstellen.</p>
<p>Deshalb hier die <strong>Frage an die Leser</strong>, was sie gerne mehr lesen wollen. Bitte abstimmen!<span id="more-9655"></span></p>
<p>Der Themenkatalog ist nicht erschöpfend das <a href="https://tricider.com/de/t/?wicket:pageMapName=wicket-10" target="_blank">Umfrage-Tool </a>läßt auch eigene, neue Vorschläge zu. Beim Namen einfach den Vornamen eingeben!</p>
<p><iframe src="http://tricider.com/embed/?show=ERv3" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="480" height="500"></iframe><br />
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<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wein auf Facebook &#8211; mehr Seiten, trotzdem wenig Wirkung</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 07:27:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Richtig ist aber auch, dass schon damals die Schnellen die Weniger-Schnellen überholt haben und das Tempo seither immens zugenommen hat. Wer heute in Social Media startet und nicht gleich richtig Gas gibt, hat bald eine Ruine im Netz, an der in großen Lettern sein Name steht. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9622" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fwein-auf-facebook-mehr-seiten-trotzdem-wenig-wirkung&amp;via=weinakademie&amp;text=Wein%20auf%20Facebook%20%26%238211%3B%20mehr%20Seiten%2C%20trotzdem%20wenig%20Wirkung&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>&#8220;Ich muss da mal <strong>eine kleine Lanze</strong> brechen. &#8230;. Die Weinbranche und das web2.0 haben bereits zusammengefunden und ein Erfolg, wenn auch ein kleiner ist deutlich spürbar&#8221; schrieb <strong>Dirk Würtz</strong></p>
<div id="attachment_9628" class="wp-caption alignleft" style="width: 206px"><img class=" wp-image-9628 " title="FireShot Screen Capture " src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/01/FireShot-Screen-Capture-005-Weingut-Fitz-Ritter-Sektkellerei-Fitz-KG-www_facebook_com_fitzritter.png" alt="Facebook Screenshot" width="196" height="143" /><p class="wp-caption-text">Fans gefällt das, darüber sprechen schon weniger...</p></div>
<p>in <a href="http://www.facebook.com/michael.pleitgen/posts/164573966981431" target="_blank">der Diskussion auf Facebook</a> über meinen Artikel zur <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/finden-social-media-und-die-weinbranche-2012-zueinander" target="_blank">Weinbranche und den Sozialen Netzen</a>. Er erinnert an die Zeit, als sich so langsam herumsprach, dass man vielleicht <strong>eine Webseite</strong> haben sollte. Das habe ja damals auch seine Weile gebraucht.</p>
<p><strong>Richtig.</strong> Richtig ist aber auch, dass schon damals<span id="more-9622"></span> <strong>die Schnellen </strong>die<strong> Weniger-Schnellen</strong> überholt haben und das <strong>Tempo</strong> seither immens zugenommen hat. Wer heute in <strong>Social Media</strong> startet und nicht <strong>gleich richtig Gas</strong> gibt, hat bald eine Ruine im Netz, an der in großen Lettern sein Name steht. Das ist nicht nur nicht wünschenswert, sondern <strong>schlecht fürs Geschäft</strong>. Diesen Punkt sollte man unbedingt bedenken, wenn man sich einen Einsteig in Blogging/Twitter/Facebook oder G+ überlegt.</p>
<h4>Jede Menge Facebook-Ruinen</h4>
<p>Gerade bei Facebook lassen sich jede Menge solcher Wein-Ruinen &#8211; sprich Facebook-Wein-Pages &#8211; bewundern. <strong>Mario Scheuermann</strong> hat sich die Mühe gemacht, einmal die <a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=3229" target="_blank">deutschsprachigen Wein-Seiten auf Facebook</a> aufzulisten. Das ist gar nicht so einfach: man muß sozusagen &#8220;<strong>zu Fuß</strong>&#8221; unter Begriffen wie &#8220;Weingut&#8221;, &#8220;Weinhof&#8221;, &#8220;Winzergenossenschaft&#8221; und so weiter suchen. Das Ergbnis entspricht <strong>Dirk Würtz</strong> Bemerkung: es gibt <strong>weitaus mehr</strong> als bisher angenommen! Scheuermann ermittelte <strong>fast 600 Seiten</strong>, statt der etwa 150 bis 200, von denen auch ich hier immer ausgegangen bin.</p>
<p>Geht man aber etwas ins Detail, relativiert sich die Zahl wieder: &#8220;Auf <strong>500 oder mehr Fans</strong> bringen es <strong>nur 44 Seiten</strong> und auf 1.000 und mehr nur sechs. Erstaunlicherweise kommen die alle aus Österreich&#8221; schreibt <strong>Scheuermann</strong> <a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=3229" target="_blank">im DrinkTank</a>. Fanzahlen sind nicht der Maßstab aller Dinge, meint <strong>Joachim Ott</strong> <a href="http://www.bestebioweine.de/2012/01/09/erfolg-auf-facebook-erfolg-im-weinverkauf/" target="_blank">auf Beste Bioweine</a>. Sind sie leider doch &#8211; denn auf Facebook ist die <strong>erste Voraussetzung für die Weiterverbreitung</strong> eine anständige Zahl von wirklich interessierten  (und nicht mit Gewinnspielen oder Ähnlichem geköderten) Fans.</p>
<p>Richtig ist, dass die <strong>Fanzahl</strong> nicht alles ist &#8211; das Wichtige sind die Fans, die<strong> mit der Seite interagieren</strong>. Die Fans, die liken, teilen, kommentieren. Facebook führt diese Fans unter der Rubrik &#8220;<strong>sprechen darüber</strong>&#8220;. Die Aktionen derjenigen, die &#8220;darüber sprechen&#8221;, werden viral weiterverbreitet &#8211; je mehr &#8220;darüber sprechen&#8221;, desto öfter werden die Inhalte <strong>auf den Profilen der Freunde der Freunde</strong> angezeigt.</p>
<p>Die <strong>Viralität</strong> der 17 deutschen Top-Pages (bis 500 Fans) liegt im Schnitt bei <strong>2,3%</strong>, daß heißt 2,3% der Fans haben in der letzten Woche in irgendeiner Form auf das, was auf den Seiten passiert, reagiert.</p>
<p>Gibt das Thema nicht mehr her? Wir sagen doch immer, daß Wein <strong>von Emotionen lebt</strong>? Gut &#8211; da ist <strong>Verbesserungspotential:</strong> eine interessantere Präsentation, mehr Fragen, mehr Interaktionsangebote. Aber wir sind wieder bei dem Punkt: <strong>gute Inhalte</strong> alleine sind es nicht  &#8211; hier wirkt das Prinzip der großen Zahl. 2,3% von 10.200 sind eben mehr als 2,3% von 187. Ein <strong>kontinuierlicher Zustrom</strong> von guten, am Thema interessierten Fans beginnt <strong>ab ca. 1.000 Fans.</strong></p>
<h4>Marketing-Gedöns schreckt ab</h4>
<p><strong>Marketing Gedöns</strong> &#8211; da bin ich mit <a href="http://www.bestebioweine.de/2012/01/09/erfolg-auf-facebook-erfolg-im-weinverkauf/" target="_blank"><strong>Joachim Ott</strong></a> einer Meinung &#8211; braucht niemand. Aber wenn man bei Facebook &amp; Co einsteigt, dann bitte richtig. Aus vielen dort gestarteten Auftritten kann nichts werden: im <strong>mittleren und unteren Drittel</strong> von Scheuermanns Liste finden sich jede Menge solcher <strong>Fehlstarts</strong>. Das reicht von Seiten, bei denen es <strong>keinen Link zur Webseite</strong> des Weingutes gibt, <strong>keine Anfahrtskizze</strong> oder Lagekarte, bis hin zu Personen-Profilen oder Orten, mit denen <strong>keine Interaktionen</strong> möglich ist oder die <strong>Kommentarfunktion gesperrt</strong> ist. Andere haben ganze Romane auf die <strong>Info-Seite</strong> gestellt &#8211; aber wichtige Daten wie Adresse, Telefonnummer oder Ansprechpartner sind nicht zu finden.</p>
<p>Fans gewinnt und hält man mit <strong>interessanten Inhalten</strong>. Warum finden sich fast nirgendwo <strong>Veranstaltungen</strong>? Wo sind die <strong>Fotos vom Hoffest</strong>, der Arbeit im Weinberg oder Keller? Wo ist das <strong>Eintopf-Rezept</strong> von der Großmutter?</p>
<p>Oft hat man den Eindruck, <strong>ein Dialog</strong> sei nicht erwünscht &#8211; Facebook wird als <strong>Anzeigenfläche</strong> oder die berühmte <strong>große Tröte</strong> verstanden, mit der eine neue Füllung oder der Beginn des Herbstes angekündigt wird. Ein Posting <strong>im Vierteljahr</strong> oder pro Monat reicht nicht, um im Gespräch zu bleiben.</p>
<p>Und da bin ich wieder am gleichen Punkt wie in meinem letzten Artikel:  wer verstanden hat, dass der <strong>Dialog mit dem Kunden</strong> wichtig ist, muß sich um den<strong> richtigen Kana</strong>l und die <strong>richtige Technik</strong> bemühen.  Und dann sich dann <strong>genügend Zeit für das Gespräch</strong> nehmen. Dann wird etwas draus.</p>
<h4>Relevanz und Ressourcen</h4>
<p>Die beiden Stichworte heissen: <strong>Relevanz</strong> und <strong>Ressourcen</strong>. Erstens: wie wichtig ist das <strong>Gespräch via Facebook</strong> mit meinen Kunden oder Interessenten und Zweitens: <strong>wieviel Zeit</strong> kann ich dafür investieren. Ist es nicht wichtig oder habe ich keine Zeit &#8211; dann lasse ich es.</p>
<p>Ganz sicher kann man heute immer noch erfolgreich Wein verkaufen, <strong>ohne auf Facebook vertreten</strong> zu sein. Doch das wird sich ändern &#8211; nicht heute, aber ganz bestimmt morgen. Denn: für die <strong>bis 35 Jährigen</strong> gehören Soziale Medien zum Alltag &#8211; in 5 Jahren sind <strong>die ersten Digital Natives</strong>, die micht nur Email kennen,  40 Jahre und damit im besten Weintrinker-Alter.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Weinhandel in Personalnöten</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 07:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Personal zu finden, scheint für Weinhändler eine der schwierigsten Aufgaben zu sein. „Ich weis bald nicht mehr, wo ich noch inserieren soll“ klagt ein Händler]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9558" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fweinhandel-in-personalnoeten&amp;via=weinakademie&amp;text=Weinhandel%20in%20Personaln%C3%B6ten&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Personal</strong> zu finden, scheint für <strong>Weinhändler</strong> eine der schwierigsten Aufgaben zu sein. „Ich weiss bald nicht mehr, wo ich noch inserieren soll“ klagt ein Händler</p>
<div id="attachment_8491" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-8491 " title="WeinSupermarkt" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/06/3637851225_b873d41cfa_m.jpg" alt="Frau im Supermarkt mit Weinflaschen" width="240" height="159" /><p class="wp-caption-text">Einräumen und Beraten ist gefragt foto:Jim Legans,Jr/flickr/CC BY 2.0</p></div>
<p>„besonders schwierig ist es bei den <strong>Aushilfen</strong>, die hauptsächlich am Wochenende oder als Urlaubsvertretung arbeiten.“ Anders als zum Beispiel im Lebensmittelhandel, wo auf<strong> Minijob-Basis</strong> Kolonnen von Schülern, Studenten und Hausfrauen abends zwei- oder dreimal die Woche die Regale füllen<span id="more-9558"></span> sind die Aufgaben im Weinhandel anspruchsvoller.</p>
<p>Hier ist neben dem<strong> Verräumen</strong> meist auch noch <strong>Verkaufen</strong> gefragt. Für Urlaubs- oder Krankheitsvertretungen kommt der Umgang mit Kasse und Warenwirtschaft dazu. Für den Verkauf sollte man sich mit dem Sortiment auskennen und auch noch ein <strong>entsprechendes Weinwissen</strong> haben. Und das alles soll jemand draufhaben, der nur wenige Stunden pro Woche arbeitet?! Da braucht es schon <strong>viel Motivation</strong> oder ein entsprechendes Interesse am Produkt.</p>
<p>Für <strong>Weinfreunde</strong> müsste es doch ein paradiesischer Job sein, in einem Weinladen zu arbeiten?! Die Erfahrung zeigt jedoch, dass das Interesse schnell erlischt, wenn es um das Abpacken von Paletten und andere Routinearbeiten geht. Es ist ein großer Unterschied tolle Weine zu probieren und davon zu schwärmen oder jede Woche<strong> ein bis zwei Tonnen Ware</strong> zu verräumen.</p>
<p>Das könnten vielleicht <strong>gelernte Verkäufer</strong>. „Da gibt es gleich mehrere Probleme“ berichtet eine Händlerin „viele bekommen gleich Angst, wenn sie unser <strong>internationales Sortiment</strong> sehen. Französisch kann ich nicht – heißt es dann. Außerdem sollte man im Verkauf das gleiche Niveau haben, wie die Kunden. Es wird ja nicht nur über Wein gesprochen. Und da wird es dann bei den Leuten, die mir die Arbeitsagentur schickt sehr, sehr schwierig.“</p>
<p>Deshalb melden die meisten Weinhändler <strong>offene Stellen</strong> nicht an die Agentur. Oder inserieren auch nicht in Zeitungen. Froh sind Händler, die einen <strong>Stamm von Studenten</strong> um sich scharen können: macht einer Examen, ist gleich ein anderer zur Stelle. Läuft es gut, ist eine solche <strong>Daueraushilfe</strong> zwei oder drei Jahre dabei. Sieben bis zehn Euro pro Stunde wird je nach Region und Geschäft bezahlt – für das was verlangt wird, nicht gerade üppig.</p>
<p>Ab demnächst dürfen die Jobber etwas mehr verdienen: die Koalition hat beschlossen, die <strong>Verdienstgrenze für Minijobs</strong> um 50 Euro auf zukünftig <strong>450 Euro</strong> anzuheben.</p>
<p>Vor ähnlichen Problemen wie die Fachhändler steht der LEH, der seine <strong>Weinabteilung mit Fachpersonal</strong> aufrüsten will. Ein EDEKA-Marktleiter „Wir haben früher viele <strong>Leute aus der Gastronomie</strong> gewinnen können, aber seitdem wir auch Abend-Öffnungszeiten bis 22 Uhr und länger haben, wird das immer schwieriger. Die wollten ja gerade wegen Arbeitszeiten aus der Gastronomie weg.“ Auch für <strong>Sommeliers oder ausgebildete Weinfachberater</strong> ist die Arbeit im Supermarkt oft wenig attraktiv: „Beratung ist vielleicht 20% unserer Zeit – meistens sind wir doch beim Bestellen und Einräumen.“ Zur Zeit profitiert man im LEH von der <strong>Krise der Getränkemärkte</strong>: Mitarbeiter von dort sind zumindest das Palettenschieben und Einräumen gewohnt.</p>
<p>Ein Ausweg aus der Mitarbeiter-Misere?  <strong>D e n  Ausweg</strong> gibt es wohl nicht. Der eine versucht neue Mitarbeiter unter den Kunden zu requirieren, jemand anders veranstaltet <strong>Weinproben um Studenten</strong> „anzufüttern“, ein dritter hat sich auf <strong>weininteressierte Hausfrauen</strong> verlegt. Was man auf jeden Fall machen sollte: <strong>Interessenten eine Basis-Qualifikation</strong> anbieten, die die Angst vor der Vielfalt nimmt und ein System vermittelt, wie man sich selbstständig in die Weinwelt einarbeiten kann.</p>
<p>Einen solchen praxis-orientierten Einstieg bietet der <a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/F101001/SubProducts/F101001-0047" target="_blank">WSET Level 1 Award in Wines </a>Tageskurs.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Jetzt einschreiben für die neuen WSET Kurse</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 13:31:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht alles, aber vieles macht das neue Jahr bei den WSET Kursen neu: es gibt neue Bezeichnungen, zum Teil neue Lehrpläne und neue Bücher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9551" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fjetzt-einschreiben-fuer-die-neuen-wset-kurse&amp;via=weinakademie&amp;text=Jetzt%20einschreiben%20f%C3%BCr%20die%20neuen%20WSET%20Kurse&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Nicht alles, aber vieles macht das neue Jahr bei den <strong>WSET Kursen</strong> neu: es gibt <strong>neue Bezeichnungen</strong>, zum Teil <strong>neue Lehrpläne</strong> und <strong>neue Bücher</strong>.</p>
<div id="attachment_9553" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Categories"><img class="size-full wp-image-9553 " title="EWS new" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2012/01/EWS-new.jpg" alt="Das neue Level 3 Buch - ab Januar auch in Deutsch " width="120" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Das neue Level 3 Buch - ab Januar auch in Deutsch</p></div>
<p>Aus dem Tageskurs für Aushilfen und Teilzeitkräfte &#8220;<strong>Foundation in Wines</strong>&#8221; werden jetzt zwei Kurse: der <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/alle-seminare" target="_blank"><strong>WSET Level 1 Award in Wines</strong></a> mit dem Schwerpukt Wein im Handel und Wein + Food matching und dem <strong>WSET Level 1 Award in Wine Service</strong> für die Gastronomie.</p>
<p>Der weltweit meistbesuchte und älteste Kurs, das bisherige &#8220;<strong>WSET Intermediate Certificate in Wines and Spirits</strong>&#8220;, heißt jetzt<span id="more-9551"></span> <strong><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/alle-seminare" target="_blank">WSET Level 2 Award in Wines and Spirit</a>s</strong>. Der Kurs für Berufsanfänger wurde bereits vor zwei Jahren inhaltlich gründlich überholt und mit neuem Lehrmaterial ausgestattet.</p>
<p>Ganz neu überarbeitet wurde das <strong>Advanced Certificate des WSET</strong>, es heißt jetzt &#8220;<a href="http://www.weinakademie-berlin.de/alle-seminare" target="_blank"><strong>WSET Level 3 Award in Wines and Spirits</strong></a>&#8220;. Im Kurs wird noch mehr Wert auf die <strong>Weinbeschreibung und Beurteilung</strong> gelegt &#8211; es werden an die hundert Wein-, Sekt- und Spirituosen-Muster verkostet. Dazu gibt es ein ganz neues Lehrbuch. Die Kapitel zu den Themen Weinbau und Weinausbau so wie zur Spirituosenherstellung sind wesentlich ausführlicher als bisher. Das Buch berücksichtigt die <strong>neue europäische Weingesetzgebung</strong> und deren Umsetzung in den verschiedenen Ländern der EU.</p>
<p>Die neuen Bezeichnungen und die inhaltlichen Änderungen waren aufgrund der <strong>Harmonisierung der Ausbildung in der Europäischen Gemeinschaft</strong> notwendig geworden. Der <strong>Wine and Spirit Education Trust</strong> (WSET) ist als private gemeinnützige Stiftung von der Regierung in Großbritannien <strong>Richtlinien-Kompetenz</strong> in der beruflichen Bildung ausgestattet und somit den neuen eurpäischen Regelungen unterworfen. Die Änderungen machen möglich, daß die <strong>WSET Abschlüsse</strong> zukünftig auch in anderen EU-Ländern <strong>offiziell anerkannt</strong> werden können.</p>
<p>Die nächsten Kurse in Berlin (mehr Infos und zur Anmeldung, bitte klicken!)</p>
<p><a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/F101001/SubProducts/F101001-0047" target="_blank">WSET Level 1 Award in Wines<br />
Sonntag 29. Januar 2012</a></p>
<p><a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/I101002/SubProducts/I101002-0055" target="_blank">WSET Level 2 Award in Wines and Spirits<br />
Sonntag 19. Februar &#8211; Dienstag 22. Februar 2012</a></p>
<p><a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/A101002/SubProducts/A101002-0052" target="_blank">WSET Level 3 Award in Wines and Spirits<br />
Samstag 24. März &#8211; Mittwoch 28. März 2012</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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</ul>

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		<title>Blogger: Frühaufsteher sind im Vorteil</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 09:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Wie oft erweisen sich Links aus Suchmaschinen als Spam - als etwas, das mit Ihrer Suche nichts zu tun hat?" fragte Social Media Forscher Dan Zarella in einer Studie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9435" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fblogger-fruehaufsteher-sind-im-vorteil&amp;via=weinakademie&amp;text=Blogger%3A%20Fr%C3%BChaufsteher%20sind%20im%20Vorteil&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>&#8220;Wie oft erweisen sich <strong>Links aus Suchmaschinen</strong> als Spam &#8211; als etwas, das mit Ihrer Suche nichts zu tun hat?&#8221; fragte <a href="http://danzarrella.com/" target="_blank">Social Media Forscher Dan Zarella </a>in einer Studie, deren Ergebnisse er letzte Woche in einem Online Vortrag zu <strong>Suchmaschinenoptimierung SEO und Social Media</strong> vorstellte.</p>
<p><div id="attachment_9443" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/M101004/SubProducts/M101001-0004[1]"><img class="size-full wp-image-9443" title="Manhattan view" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/12/6514972255_3fe841dab9_m.jpg" alt="Wer viele Links will, muss früh aufstehen" width="180" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Wer viele Links will, muss früh aufstehen foto:mpleitgen</p></div>Viele User stossen mindestens <strong>einmal im Monat</strong> auf einen solchen Link , andere <strong>jede Woche</strong>.</p>
<p>&#8220;Wie unterscheiden Sie solche <strong>Spam-Ergebnisse</strong> von wirklich wichtigen Such-Ergebnissen?&#8221;  Die Antworten geben wichtige Hinweise, wie gute, <strong>wirklich wichtige Such-Ergebnisse &#8220;gestaltet&#8221;</strong> sein müssen:</p>
<p>Die <strong>Überschriften und Links</strong> müssen informativ sein &#8211; Spam Seiten präsentieren sich meist billig, ihre Headlines sind sehr einfach, haben oft nicht wirklich<span id="more-9435"></span> etwas mit dem Thema zu tun. In den erfolgreichen eigenen Headlines sollte benannt sein, worum es geht.</p>
<p>&#8220;<strong>Gute&#8221; Seiten</strong> tauchen schon in den Ergebnissen der Suchmaschine mit<strong> informativen Snippets</strong> auf, das sind die Kurztexte, die die Suchmaschine unter dem eigentlichen Link bringt. Sie werden von den Suchmaschinen meist <strong>aus dem Anfang des Textes</strong> extrahiert. Für die eigene Seite oder den eigenen Blog gilt: die <strong>Textanfänge</strong> sind außerordentlich wichtig, hier muss das Thema vorkommen. Außerdem sollte die Seite den Suchschmaschinen <strong>Snippets aktiv anbieten</strong>!</p>
<p>Spam-Links versprechen oft etwas, das <strong>zu gut ist, um wahr zu sein</strong>, sie übertreiben, sind aufdringlich. Solche<strong> &#8220;schreienden&#8221; Angebote</strong> sollte man vermeiden, sie werden von den Usern als Spam identifiziert.</p>
<p><strong>Vier weitere Tipps</strong>, die die wichtige technische Seite der Suchmaschinen-Optimierung betreffen:</p>
<ul>
<li>die <strong>Such-Robots</strong> (Spider) der Suchmaschinen sind <strong>nachts und am Wochenende</strong> besonders aktiv und durchkämmen die Seiten nach neuen Inhalten &#8211; neue Inhalten sollten also am spätestens <strong>um 5 Uhr nachmittag</strong> beziehungsweise <strong>am Freitag</strong> online gestellt worden sein, wenn sie am nächsten Tag oder Anfang der kommenden Woche in den Suchergebnissen auftauchen sollen.</li>
<li>nachts und am Wochenende sollte die <strong>Performance der eigenen Seite</strong> genauso gut sein, wie am Tag oder unter der Woche. Wer denkt, da guckt doch niemand rein &#8211; die Spider sind genau dann aktiv. Seiten mit schlechter Performance werden gar nicht oder nur mäßig in den Suchergebnissen gerankt!</li>
<li>die Spider mögen <strong>Fotos und Videos</strong> &#8211; stossen sie auf neue relevante Videos (die müssen dann entsprechend beschrieben und getagt sein), werden diese vorne in den Suchergebnissen präsentiert! Der Effekt von Fotos gegenüber keinen Fotos ist übrigens größer als der von Videos.</li>
<li>die <strong>Headlines</strong> sollten mindesten 30 bis 50 Zeichen lang sein &#8211; sie werden von den Spidern besser erfaßt und sind in der Anzeige der Ergebnisse aussagekräftiger. Möchte man viele Links von Lesern bekommen, sollten sie aber auch nicht länger als 80 Zeichen sein &#8211; das zeigen die Zarellas Untersuchungen.</li>
</ul>
<p>Zarella räumte beim Thema Spider und Ranking mit einem Mythos auf: <strong>Diskussionen zu einem Artikel</strong> bewirken nicht automatisch ein höheres Ranking &#8211; die Links, die auf den Artikel verweisen, sind wichtig. <strong>Besonders viele Links</strong> gibt es am Sonntag/Montag und am Donnerstag, da scheinen die User Zeit zum Lesen und zum Linken zu haben. Und: die <strong>Profi-Linker stehen früh auf</strong> &#8211; die meisten Links bekommen Artikel die zwische 6 und 7 Uhr morgens online gestellt werden.</p>
<p>Wer regelmäßig <strong>viele Links auf seine Seite</strong> bekommen möchte, muß fleißig sein: <strong>mindestens einmal am Tag</strong>, besser öfter, sollte etwas Neues gepostet werden &#8211; auch am Wochenende. Es kommt natürlich auf das Thema an &#8211; der <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/was-sind-facebook-friends-wert" target="_blank">Social Media Verantwortliche von Paypal </a>fragte einmal, ob man jeden Tag Post seiner Bank oder Versicherung bekommen möchte?</p>
<p>Meine <strong>take-aways</strong> aus dem zweiten Teil des Vortages:</p>
<ul>
<li>wer seine Seite, seinen Blog für <strong>Suchmaschinen</strong> <strong>optimieren</strong> will, sollte sich an die <strong>Social Media Spielregeln</strong> halten (Technik, Titel, Texte)</li>
<li><strong>Links</strong> sind wichtiger als Diskussionen</li>
<li>Profi Linker müssen fleißig sein &#8211; <strong>mehr posten</strong> als bisher</li>
</ul>
<p>Zu den <strong>slides des Vortrages</strong> geht es hier <a href="http://www.hubspot.com/the-science-of-seo-thanks/" target="_blank">The Science of SEO</a></p>
<p>Lesen Sie auch den ersten Teil &#8220;<a href="http://www.weinakademie-berlin.de/vor-dem-einkauf-erst-zu-google" target="_blank">Vor dem Einkauf erst zu Google</a>&#8221;</p>
<p>Die neuen Weinakademie Seminare zu <strong><a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/M101004/SubProducts/M101001-0004[1]" target="_blank">Social Media für Winzer und Weinhändler</a></strong> finden am <a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/M101004/SubProducts/M101004-0056" target="_blank">31. März 2012 </a>und am <a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/M101004/SubProducts/M101004-0057" target="_blank">16. Juni 2012</a> in Heilbronn statt.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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</ul>

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		<title>Vor dem Einkauf erst zu Google</title>
		<link>http://www.weinakademie-berlin.de/vor-dem-einkauf-erst-zu-google</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 12:04:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Before they buy - they google" - diese Erkenntnis ist nicht neu, aber bei dem ganzen Social Media Hype sei sie wohl doch etwas in Vegessenheit geraten, sagte der Social Media Forscher Dan Zarella bei einem Online Vortrag vergangene Woche. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9429" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fvor-dem-einkauf-erst-zu-google&amp;via=weinakademie&amp;text=Vor%20dem%20Einkauf%20erst%20zu%20Google&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>&#8220;<strong>Before they buy &#8211; they google</strong>&#8221; &#8211; diese Erkenntnis ist nicht neu, aber bei dem ganzen <strong>Social Media Hype</strong> sei sie wohl doch etwas in Vergessenheit geraten,</p>
<div id="attachment_9430" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://danzarrella.com/"><img class="size-full wp-image-9430" title="newest_headshot3" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/12/newest_headshot3.jpg" alt="Dan Zarella" width="260" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">Dan Zarella credits:danzarrella.com</p></div>
<p>sagte der <a href="http://danzarrella.com/" target="_blank">Social Media Forscher Dan Zarella</a> bei einem Online Vortrag vergangene Woche.</p>
<p>Wer <strong>Produkte</strong> oder <strong>Dienstleistungen</strong> zu verkaufen hat, für den kommt es nach wie vor darauf an, auf den <strong>vordern Plätzen bei den Suchmachinen</strong> zu erscheinen. Damit wird man nicht nur besser gefunden &#8211; <span id="more-9429"></span>neue Untersuchungen zeigen, daß Top-Ergebnisse in der Suche <strong>extrem vertrauensbildend</strong> wirken. Und: Vertrauen ist <strong>das wichtigste Kriterium</strong>, wenn es um <strong>Online-Bestellungen und Kontakte</strong> geht!</p>
<p>Die gleichen Untersuchungen haben auch gezeigt, daß Social Media Kanäle und Blogs bei der <strong>Informationsbeschaffung vor dem Kauf</strong> deutlich zurückstehen. Fast <strong>80% der Männer</strong> und <strong>mehr als 70% der Frauen</strong> informieren sich mit Hilfe von Suchmaschinen. Interessant: <strong>über 30-Jährige</strong> informieren sich schwerpunktmäßig hier, bei den Jüngeren spielen Social Media und Diskussionen in Foren eine größere Rolle.</p>
<p>Nach wie vor kommt es darauf an in der <strong>organischen Suche</strong> hoch zu ranken &#8211; die meisten Nutzer, fast 90 %, ob jung oder alt, trauen <strong>bezahlten Anzeigen in Suchmaschinen</strong> (zum Beispiel Google Ads) nicht. Wer klickt überhaupt auf Ads? Zarella stellte fest, die meisten User klicken<strong> maximal ein Mal im Monat</strong> auf eine Anzeige!</p>
<p>Statt in Suchmaschinen-Anzeigen solle man sein Geld lieber in <strong>Email-Kampagnen</strong> stecken. Die <strong>Kombination von Email-Marketing und Suchmaschinen-Optimierung</strong> brachte in der Untersuchung die besten Ergebnisse im Klickverhalten, wenn es um die <strong>Vorbereitung von Kaufentscheidungen</strong> geht.</p>
<p>Für<strong> Suchmaschinen-Optimierung</strong> (SEO) brauche man in kleinen Firmen und als Selbstständiger keinen Guru anzuheuern: das könne man selbst erledigen. Natürlich seien <strong>Keywords</strong> wichtig, aber man solle daraus keine Wissenschaft machen. Google sei mittlerweile so intelligent, daß es feststellen könne, wie wichtig <strong>der Inhalt eines Artikels</strong> zu einem bestimmten Thema / Keyword sei.</p>
<p>Noch immer kommt es darauf an, <strong>möglichst viele Links</strong> zu generieren, die auf die eigene Seite verweisen. Um sich <strong>Backlinks</strong> zu organisieren gebe es kein besseres Instrument, als <strong>einen Blog auf seiner Seite</strong> zu haben und sich anderer Social Media Kanäle wie <strong>Facebook</strong> und <strong>Twitter</strong> zu bedienen.  Früher haben wir von &#8220;<strong>link baiting</strong>&#8221; gesprochen, heute reden wir von <strong>Social Media als &#8220;Zulieferer&#8221;</strong>, sagte Zarella.</p>
<p>Meine <strong>take-aways</strong> dieses ersten Teils:</p>
<ul>
<li>die <strong>Suchmaschinen</strong> im Auge behalten</li>
<li>einen <strong>Blog</strong> auf der Seite haben</li>
<li>in den <strong>Social Media Kanälen</strong> präsent sein</li>
</ul>
<p>Morgen folgt der zweite Teil mit Ergebnissen aus Zarellas Vortrag <strong><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/blogger-fruehaufsteher-sind-im-vorteil" target="_blank">mit praktischen Tipps fürs Bloggen und Posten</a>.</strong></p>
<p>Zu den <strong>slides des Vortrages</strong> geht es hier <a href="http://www.hubspot.com/the-science-of-seo-thanks/" target="_blank">The Science of SEO</a></p>
<p>Die neuen Weinakademie Seminare zu <strong><a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/M101004/SubProducts/M101001-0004[1]" target="_blank">Social Media für Winzer und Weinhändler</a></strong> finden am <a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/M101004/SubProducts/M101004-0056" target="_blank">31. März 2012 </a>und am <a href="http://www.berlin-weinakademie.de/epages/61750167.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61750167/Products/M101004/SubProducts/M101004-0057" target="_blank">16. Juni 2012</a> in Heilbronn statt.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>3. Advent &#8211; Halbzeit im Weihnachtsgeschäft</title>
		<link>http://www.weinakademie-berlin.de/3-advent-halbzeit-im-weihnachtsgeschaeft</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 13:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der November im Weinfachhandel war gut - die ersten Advents-Wochen liefen über Vorjahr. Der Run wird in diesem Jahr für die Woche unmittelbar vor dem Fest erwartet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9425" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2F3-advent-halbzeit-im-weihnachtsgeschaeft&amp;via=weinakademie&amp;text=3.%20Advent%20%26%238211%3B%20Halbzeit%20im%20Weihnachtsgesch%C3%A4ft&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Der <strong>November im Weinfachhandel</strong> war gut &#8211; die<strong> ersten Advents-Wochen</strong> liefen <strong>über Vorjahr</strong>. Der Run wird in diesem Jahr für die Woche <strong>unmittelbar vor dem Fest</strong> erwartet.</p>
<div id="attachment_9426" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/"><img class="size-full wp-image-9426" title="6346372233_b527988d5c_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/12/6346372233_b527988d5c_m.jpg" alt="Ingo Bargatzky vom Weinparlament in Ratingen ist für die nächsten Wochen gerüstet" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Ingo Bargatzky vom Weinparlament in Ratingen ist für die nächsten Wochen gerüstet foto:mpleitgen</p></div>
<p>Das ergab unsere kleine <strong>Umfrage nach dem dritten Advents-Wochenende</strong> (10./11.12.).</p>
<p>Verglichen mit dem Vorjahr sind die Zahlen gut, vergleicht man allerdings <strong>mit 2009</strong> fällt das Plus doch <strong>wesentlich geringer</strong> aus. 2010 kam der Schnee 14 Tage vor Weihnachten und dämpfte mit seiner weissen Pracht das Geschäft. Nach Schnee sieht es zumindest in dieser Woche<span id="more-9425"></span> nicht aus &#8211; <strong>Schneefall</strong> soll es in höheren Lagen der Mittelgebirge <strong>eventuell in der zweiten Wochenhälfte</strong> geben.</p>
<p>Das <strong>Präsentgeschäft</strong> ist im wesentlichen erledigt &#8211; die großen Kunden haben <strong>schon im November</strong> geordert. Auch nicht überraschend: in <strong>Groß-Firmen</strong> dürfen die Mitarbeiter schon seit einigen Jahren <strong>keine Geschenke mehr</strong> annehmen &#8211; deshalb schenken die Firmen selbst auch nichts mehr. Dafür scheint die Schenk-Laune bei <strong>kleinen und mittleren Unternehmen</strong> und bei Selbstständigen und Freiberuflern ungebrochen. Hier sind die Aufträge gerade in der Auslieferung.</p>
<p>Der <a href="http://www.einzelhandel.de/pb/site/hde/node/1459362/Lde/index.html" target="_blank">Handelsverband Deutschland</a>  meint, vom 3. Advent hätten <strong>die großen Zentren</strong> profitiert, in den kleinen Städten sei es ruhig gewesen. Der Knoten sei <strong>noch nicht geplatzt,</strong> titelt die <a href="http://www.boersenblatt.net/466069/" target="_blank">Online Ausgabe des Börsenblattes</a> des deutschen Buchhandels. Das konnten die Weinfachhändler nicht unbedingt nachvollziehen. Dort, wo <strong>am Sonntag geöffnet</strong> war, gab es sogar an diesem Tag <a href="http://www.rheinischer-ehdv.de/news_detail.asp?ArticleID=4316" target="_blank">zufriedenstellende Umsätze</a>.</p>
<p><strong>Bücher</strong> gehören nach wie vor zu den beliebtesten Geschenken, <strong>37%</strong> verschenken Lesestoff, 35% Kleidung und Accessoires und 34% Spielwaren &#8211; <strong>241 Euro</strong> gibt der Bundesbürger im Schnitt für Geschenke aus. So eine <a href="http://www.gfk.com/group/press_information/press_releases/009061/index.de.html" target="_blank">Umfrage der GFK</a>.  <strong>Lebensmittel und Getränke</strong> schaffen es auf den vierten Platz. Wie im vergangenen Jahr plant etwas <strong>mehr als ein Viertel der Bevölkerung</strong> Käufe für durchschnittlich 35 Euro. Vor allem<strong> jüngere Käufer</strong> schenken gerne <strong>Weine, Süßwaren oder Präsentkörbe.</strong> Die GFK weist auf einen Unterschied zwischen West und Ost hin: Während in den westlichen Bundesländern <strong>23 Prozent</strong> der Menschen Lebensmittel und Getränke verschenken möchten, sind es in den östlichen Bundesländern rund <strong>37 Prozent</strong>.</p>
<p>Gekauft wird aktuelle im Fachhandel neben dem <strong>&#8220;normalen&#8221; Bedarf</strong> auch die ein oder andere <strong>&#8220;gute&#8221; Flasche</strong>, die dann auch einmal <strong>15 Euro</strong> kosten darf. Insgesamt scheint die Kunden die <strong>größere wirtschaftliche Situation</strong> kalt zu lassen: in den Betrieben sieht es gut aus, Gratifikationen und Prämien werden fließen. Da macht man es sich <strong>trotz Euro-Krise</strong> an Weihnachten zu Hause bequem. Extrem ausgedrückt: &#8220;Ich geb mein Geld lieber aus, als auf die nächste Währungsreform zu warten!&#8221;</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Vier Wochen mit dem Kindle unterwegs</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 11:31:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zugegeben - ein richtiges Buch in der Hand ist etwas anderes - aber das schmale Teil, das mich seit vier Wochen auf meinen Reisen begleitet, möchte ich nicht mehr missen. Im New Yorker Sommer sah ich jede Menge Leute mit Ebook-Readern in der Subway, im Bus und auf den Bänken im Central Park.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9399" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fvier-wochen-mit-dem-kindle-unterwegs&amp;via=weinakademie&amp;text=Vier%20Wochen%20mit%20dem%20Kindle%20unterwegs&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Zugegeben &#8211; <strong>ein richtiges Buch</strong> in der Hand ist etwas anderes &#8211; aber das schmale Teil, das mich seit vier Wochen auf meinen Reisen begleitet, möchte ich nicht mehr missen.</p>
<div id="attachment_9404" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/buffawhat/3365522540/"><img class="size-full wp-image-9404" title="3365522540_802c09716e_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/12/3365522540_802c09716e_m.jpg" alt="Morgens in der Subway " width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Morgens in der Subway foto:Buffawhat/flickr/CC BY 2.0</p></div>
<p>Im New Yorker Sommer sah ich jede Menge Leute mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/E-Book-Reader" target="_blank">Ebook-Readern</a> in der <strong>Subway, im Bus</strong> und auf den <strong>Bänken im Central Park</strong>. Zunächst ohne ernsthaftes Interesse habe ich mir dann einige angeschaut und fand es <strong>anstrengend</strong>, Texte auf  ihnen zu lesen.</p>
<p>Dann stand die <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/chile-auf-der-suche-nach-den-top-lagen" target="_blank">Südamerika-Reise</a> vor der Tür. Fünfzehn Stunden im Flieger, vierzehn <span id="more-9399"></span>Tage unterwegs, x verschiedene Hotels. Und ich sagte mir, statt <strong>einen Haufen Bücher</strong> mitzuschleppen, probierst du es mal mit einem Reader aus. Ich habe mir <a href="http://www.chip.de/artikel/Ebook-Reader-im-Test_52947578.html" target="_blank">verschiedene Tests</a> angeschaut und jetzt ist er immer mit dabei. Weil er <strong>leicht</strong> ist, weil er <strong>einfach zu bedienen</strong> ist und weil man damit <strong>stundenlang lesen</strong> kann, wie in einem richtigen Buch.</p>
<p>Ich habe mich für den <a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/B003DZ1Y8Q" target="_blank">Kindle von Amazon</a> entschieden, weil er <strong>nicht</strong> mit einem beleuchteten Bildschirm wie ein Tablet-PC arbeitet. Da ermüdet man so schnell wie bei einem <strong>Computer Bildschirm</strong>. Der Kindle arbeitet mit <strong>elektronischer Tinte</strong>, die Schrift ist gestochen scharf, der Bildschirm blendet nicht und es braucht <strong>immer Licht von aussen</strong>. So wie bei einem Buch. Angenehm.</p>
<h4>Wie kommen die Bücher auf den Kindle?</h4>
<p>Der Kindle ist <strong>personalisiert</strong>, man bekommt automatisch <strong>ein Konto bei Amazon</strong>. Er ist mit <strong>WiFi</strong> ausgestattet und wählt sich nach Eingabe des Passwortes in das Funknetzwerk zu Hause, im Büro oder wo auch immer ein. Bücher kauft man, indem mit dem Gerät oder an einem PC durch das <strong>Amazon-Angebot</strong> surft. Dort gibts übrigens auch eine Auswahl an <strong>kostenloser Literatur</strong>. Ein Klick &#8211; und schon ist das Buch auf dem Reader. Ich habe mir einen Krimi in Santiago im Hotelzimmer hochgeladen. Die meiste Zeit wird man die WiFi Funktion abstellen, schon um den Akku zu schonen &#8211; die <strong>Bücher sind ja auf dem Gerät</strong>.</p>
<p>Alternativ kann man die Bücher <strong>zunächst auf seinen PC laden</strong> und dann per <strong>USB Kabel</strong> auf den Kindle transferieren. Genauso kommt auch Musik auf das Gerät.</p>
<p>Eine Funktion, die ich sehr interessant finde: man kann sich erst einmal eine <strong>Gratis-Leseprobe</strong> bestellen und in den ersten zwanzig Seiten stöbern. Bei <strong>Zeitungsabos</strong> gibts 14 Tage Probelesen &#8211; aber das habe ich noch nicht ausprobiert.</p>
<p>Noch eine andere Funktion finde ich gut: fährt man beim Lesen mit dem Cursor auf ein Wort, erscheint <strong>eine Übersetzung oder ein Stichwort</strong> aus einem der eingebauten Wörterbücher, verweilt man länger darauf, wird auf ein kompletter Artikel aus dem <strong>Oxford Dictionary</strong> oder dem <strong>Duden</strong> eingeblendet. Dazu braucht es keine WiFi-Verbindung.</p>
<h4>E-Books kostenlos</h4>
<p>Zum <strong>Buchangebot</strong>: man ist nicht mit Amazon verheiratet &#8211; der Kindle verdaut eine ganze Reihe von Formaten. Die Preise sind unterscheidlich &#8211; die meisten ebook-Versionen sind <strong>ein paar Euro günstiger</strong> als die Print-Ausgabe. <strong>Klassiker</strong>, für die es keine Lizenzrechte mehr zu beachten gibt, bekommt man beim <a href="http://www.gutenberg.org/" target="_blank">Projekt Gutenberg</a> oder anderen Archiv-Portalen umsonst.</p>
<p>Bücher kann <a href="http://www.kindle-tipps.de/kindle-tipps/kindle-buecher-verleihen" target="_blank">man auch ausleihen</a> &#8211; <strong>über mehrere Pattformen</strong> hinweg. In der Zeit kann man dann selbst auf das Buch nicht zugreifen. Die Abwicklung wird Amazon übernehmen. In den USA ist dieser Dienst kürzlich gestartet.</p>
<p>Auch <strong>eigene Word- oder PDF Dokumente</strong> kann man auf den Kindle laden. Dazu müssen die Dateien zunächst umgewandelt werden. Amazon kümmert sich kostenfrei darum: jeder Kindle hat <strong>eine eigene Email-Adresse</strong> &#8211; man schickt die Datei als Anhang dorthin, beim nächsten Online-Sync ist sie auf dem Gerät.</p>
<p>Wer möchte, kann während des Lesens seine <strong>eigene Musik hören</strong> oder auch <strong>im Internet surfen</strong>. Es gibt eingebaute Lautsprecher und einen Kopfhörer-Ausgang.  Beide Funktionen sind noch im <strong>Experementierstadium</strong>. Ich denke, wenn die Beta-Phase vorbei ist, wird Amazon einfach eine <strong>neue Software</strong> aufspielen. Das geht dann genauso einfach, wie die Übertragung von Büchern. Ich brauche sie nicht.</p>
<h4>Zusatzfunktionen</h4>
<p>Nicht mehr in der Beta-Phase: Funktionen, mit denen man <strong>Freunde auf Facebook oder Twitter</strong> über die aktuelle Lektüre informieren oder <strong>Anmerkungen und Highlights anderer Leser</strong> des gleichen Buches oder Artikels anschauen kann. Diese Funktionen sind in Deutschland noch <strong>nicht freigegeben</strong>.</p>
<p>Laut Amazon reicht der <strong>Akku für zwei Monate</strong> &#8211; ich habe ihn in vier Wochen kein einziges Mal aufladen müssen und die Ladeanzeige hat sich kaum bewegt. <strong>Ärgerlich</strong>: in der Originalausstattung ist <strong>kein Netzteil</strong> dabei &#8211; man muss es extra kaufen.</p>
<p>Meine <strong>Empfehlung</strong> &#8211; auch wenn jetzt viel Werbung <a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/B003DZ1Y8Q" target="_blank">für den 99€ Kindle</a> gemacht wird &#8211; <strong>unbedingt</strong> <a href="http://astore.amazon.de/weinakberlin-21/detail/B003DZ1Y8Q" target="_blank">einen mit Tastatur</a> nehmen, das erleichtert das <strong>Stöbern im Shop</strong> und die <strong>Suche im Buch</strong> ungemein.</p>
<p><strong>PS</strong> Der Reader verändert die Wahrnehmung der Texte &#8211; es ist irgendwie aktueller. Goethes &#8220;<a href="Kampagne in Frankreich" target="_blank">Kampagne in Frankreich</a>&#8220;, die ich mir schon einmal in einer <strong>bibliophilen Ausgabe</strong> besorgt hatte, erfuhr eine solche Veränderung. Bei dem Buch gefiel mir <strong>der Schuber, der Einband, das Papier, der schöne Druck</strong> &#8211; lange lag es auf dem Tisch neben meinem Lese-Sessel und ich kam beim Lesen nicht so richtig voran. Den Kindle-Goethe habe ich &#8220;in einem Rutsch&#8221; <strong>wie eine aktuelle Reportage</strong> gelesen.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wem gehört Twitter?</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 08:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Justin Bieber ist der ungekrönte Twitter-König - über niemanden wurde 2011 soviel gezwitschert wie über den Teenie-Star aus Kanada.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9390" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fwem-gehoert-twitter&amp;via=weinakademie&amp;text=Wem%20geh%C3%B6rt%20Twitter%3F&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Justin Bieber</strong> ist der <a href="http://adage.com/images/bin/image/x-large/top_trending_topics_of_2011.jpg?1323126755" target="_blank">ungekrönte Twitter-König </a>- über niemanden <strong>wurde 2011 soviel gezwitschert</strong> wie über den Teenie-Star aus Kanada.</p>
<div id="attachment_9391" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/freshalex/4580681940/"><img class="size-full wp-image-9391" title="4580681940_60c2c1b7aa_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/12/4580681940_60c2c1b7aa_m.jpg" alt="Twitter Tuesday" width="240" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Twitter Tuesday grafic:Freshalex Online/flickr/CC BY 2.0</p></div>
<p>Als weitere Themen folgen die <strong>FIFA Frauenfußball-Weltmeisterschaft</strong>  und <strong>Lady Gaga.</strong> Bei den Filmen besetzt <strong>Harry Potter</strong> die ersten beiden Plätze und bei den News findet sich ein Mix aus <strong>Erdbeben in Japan</strong>, der königlichen <strong>Hochzeit in London</strong>, dem <strong>Lybien-Konflikt</strong> und <strong>Osama bin Laden</strong>.<span id="more-9390"></span></p>
<p>Diese Themen hat der der <strong>US-Medienbeobachter</strong> <a href="http://www.whatthetrend.com/" target="_blank">&#8220;What the Trend&#8221; (WTT)</a> für 2011 ausgemacht &#8211; die Ergebnisse können etwas von den Zahlen der<strong> Twitter eigenen Beobachtungen</strong> abweichen &#8211; die Methode von ist aber genauer. Sie berücksichtigt zum Beispiel bei Herrn Bieber nicht nur dessen Namen, sondern kannt auch die Nicknames, die seine jugendlichen Fans in ihren Tweets benutzen.</p>
<p>Das Ergebnis ist sicher dem Fakt geschuldet, daß <strong>Twitter</strong> nach wie vor <strong>wesentlich &#8220;jünger&#8221;</strong> ist als andere Social Networks und der <strong>Frauen-Anteil</strong> recht hoch ist. Von 2009 bis 2010 sind die Twitterer noch einmal  jünger geworden -  der Anteil der <strong>18 bis 34 Jährigen</strong> ist bei Twitter sowohl <a href="http://www.comscoredatamine.com/2011/02/us-demographic-profiles-at-facebook-and-twitter/" target="_blank">in den USA</a> als auch <a href="http://www.comscoredatamine.com/2011/03/facebook-and-twitter-most-users-between-15-24-years-old/" target="_blank">in Europa</a>  deutlich mehr gewachsen, als bei Facebook &#8211; mal sehen, ob sich der Trend in 2011 fortgesetzt hat.</p>
<p>Twitter ist also <strong>ein junges Medium</strong> &#8211; bei Jugendlichen ist es wohl so beliebt, weil es große Ähnlichkeiten zu SMS hat. Aufgrund seiner kurzen und prägnanten Struktur eignet es sich für <strong>Schlagzeilen</strong> &#8211; in USA nutzen <strong>alle großen Medien</strong> Twitter um <a href="http://pewresearch.org/pubs/2130/twitter-news-organizations" target="_blank">Traffic für ihre eigenen News</a> zu generieren. Das ist auch in Deutschland so. In diesem Sinne eignet sich Twitter nach wie vor gut als <strong>&#8220;Zubringer&#8221;</strong> für die eigene Website oder den eigenen Blog.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wichtig &#8211; Weinprobe mit Konzept</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 12:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Wein Nummer 26 erlahmte das Interesse dann doch etwas. Klar - es war schon spannend, die einzelnen Verschnittpartner und Herkünfte für den letztendlichen Top-Wein des Gutes einmal einzeln und im "Ur-Zustand" zu probieren. Aber ist es auch zielführend, wenn man Journalisten einen Überblick über die verschiedenen Linien des Hauses verschaffen will? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9382" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fwichtig-weinprobe-mit-konzept&amp;via=weinakademie&amp;text=Wichtig%20%26%238211%3B%20Weinprobe%20mit%20Konzept&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Nach dem <strong>Wein Nummer 26</strong> erlahmte das Interesse dann doch etwas. Klar &#8211; es war schon spannend, die einzelnen <strong>Verschnittpartner</strong> und Herkünfte für den <strong>letztendlichen Top-Wein</strong>des Gutes einmal einzeln und im &#8220;Ur-Zustand&#8221; zu probieren.</p>
<div id="attachment_9386" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/6465463201/in/photostream"><img class="size-full wp-image-9386" title="6465463201_becceef744_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/12/6465463201_becceef744_m.jpg" alt="Tasting bei Norton / Mendoza " width="240" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Tasting bei Norton / Mendoza foto:mpleitgen Weinkademie Berlin</p></div>
<p>Aber ist es auch zielführend, wenn man <strong>Journalisten</strong> einen Überblick über die verschiedenen Linien des Hauses verschaffen will?</p>
<p>Bei unserer <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/ein-deal-der-sinn-macht-brandabout-holt-weinexperten-nach-chile" target="_blank">Chile- /Argentinien-Exkursion</a> hatte <a href="http://www.brandabout.cl/" target="_blank">die Agentur</a>, die die Reise organisierte, den Betrieben vorgeschlagen, bei der Probe <strong>jeweils 6 Weine</strong> zu <span id="more-9382"></span>präsentieren. Schon bei <a href="http://www.lafite.com/ger/Andere-Weingueter/Vina-Los-Vascos" target="_blank">Los Vascos </a>war das schwierig: umfasst doch hier das Repertoire der aktuellen Weine schon <strong>acht verschiedene Weine</strong> &#8211; vom den eher <a href="http://www.lafite.com/ger/Andere-Weingueter/Vina-Los-Vascos/Las-Huertas" target="_blank">einfachen Las Huertas</a> und Brisandes bis hin <a href="http://www.lafite.com/ger/Andere-Weingueter/Vina-Los-Vascos/Le-Dix-de-Los-Vascos" target="_blank">zum Le Dix</a>, von dem je nach Jahrgang nur 2.000 bis 5.000 Kisten gemacht werden. Das <strong>Los Vascos Sortiment</strong> ist recht übersichtlich &#8211; die meisten Wineries haben eine <strong>Rebsorten Linie, eine Reserva Linie</strong> und ihre <strong>Top-Weine</strong>. Die einzelnen Linien werden dann noch <strong>durch die Rebsorten dekliniert</strong> und wahlweise noch einmal  <strong>mit und ohne Holz-Einsatz</strong> präsentiert. Von Fall zu Fall wird das Sortiment zusätzlich durch Weine im <strong>entry-level</strong> und im <strong>Top-Segment</strong> ergänzt. Außerdem darf der hauseignene Icon-Wein nicht fehlen!</p>
<p>Zurück zur Frage: <strong>soll man das alles Besuchern vorführen?</strong> Klare Antwort:<strong> nein!</strong></p>
<p>Das wichtigste bei einer Weinprobe für Profis ist<strong> die Vorbereitung</strong>! Zunächst sollte man sich darüber klar werden, <strong>was man vorstellen möchte</strong>. Was sollen die Besucher über den Betrieb erfahren, was sollen sie mitnehmen? Was steht exemplarisch für mein Haus? <strong>Die Probe muss also ein Thema haben.</strong></p>
<p>Zweiter Schritt bei der Vorbereitung: <strong>vernünftige Unterlagen</strong>. Nichts ist unprofessioneller, als die <strong>Flaschen herumzureichen</strong> und es jedem zu überlassen, sich schnell die wichtigsten Daten vom Etikett herunterzuschreiben. Das führt zu Nachfragen und <strong>garantiert Verwechslungen</strong>. Die Besucher sind mehr mit dem Schreiben als mit dem Wein beschäftigt. Wichtig kann eventuell auch <strong>eine numerierte Verkostungsmatte</strong> sein, damit man gleich sieht, welcher Wein zu welcher Position auf der Liste gehört. Ob man einen <strong>Verkostungsbogen</strong> beilegt oder nur eine <strong>Liste mit der Probenfolge</strong> aushändigt, ist Geschmacksfrage &#8211; eine <strong>Unterlage mit der Verkostungsreihenfolge</strong> muss sein.</p>
<p>Viele Journalisten und Weinprofis haben ihre <strong>eigene Notizschrift</strong> und ihr eigenes Notizheft. Ich schreibe meine Notizen lieber in ein Notizbuch &#8211; da habe ich sie alle beieinander &#8211; die Verkostungszettel der Betriebe haben alle <strong>unterschiedliche Formate</strong> und verschwinden gerne mit den Prospekten in einem Stehsammler. Sie wieder zu finden ist umständlich.</p>
<p>Auf die Liste gehören nicht nur die <strong>richtige Bezeichnung</strong>, sondern auch <strong>einige Basis-Angaben</strong> zum Alkohol-Gehalt, zum Restzucker, zur Säure und zum Schwefel. Das erspart Nachfragen und erleichtert die Einschätzung des Weins im Glas. Möchte man noch mehr tun, kann man auch noch <strong>andere wichtige Daten</strong> mitgeben, wie Erntezeitpunkt, Ausbau, Mengenangaben oder Flaschenzahlen. Wer es ganz gut meint, kann die Probenfolge auch noch <strong>als Word-Dokument  oder PDF</strong> auf einem Stick abspeichern &#8211; da braucht es beim Schreiben hinterher nur ein copy/paste um die korrekten Daten im Text zu haben.</p>
<p>Auf den Stick gehört dann auch die <strong>digitale Pressemappe</strong> mit Vorstellung des Weingutes, Angaben zu Personen, Fotos, Videos und Karten. Die <strong>herkömmlichen Prospekte und Pressemappen</strong> braucht man natürlich immer noch, aber man muss Verständnis haben, wenn viele Profis sie liegenlassen oder später wegwerfen. Bei zwanzig besuchten Betrieben machte das Konvolut bei der letzten Südamerika-Reise <strong>mehr als fünf Kilo</strong> aus &#8211; wer nicht entsprechend vorbereitet ist, zahlt saftig für das Übergepäck!</p>
<p>Alternativ oder auch ergänzend: gleich nach der Reise <strong>ein Dankeschön an die Besucher per email</strong> mit dem Hinweis auf die eigene Website und dem link zu einem <strong>Download-Bereich</strong> für Journalisten &#8211; wer es ganz individuell machen möchte, kann dort auch nochmal für eine gewisse Zeit die Probenliste vorrätig halten.</p>
<p>Das alles sollte heute wirklich <strong>Allgemeinwissen</strong> sein &#8211; aber man wundert sich immer wieder, wie häufig diese <strong>ganz einfachen Regeln</strong> auch von <strong>bekannten Betrieben</strong> nicht beachtet werden.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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</ul>

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		<title>Weiterhin Geld vom Staat für die WSET Kurse</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 10:08:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einer Pressemitteilung kündigte das Bundesministerium für Bildung und Forschung an, daß es eine zweite Runde für die Bildungsprämie geben wird - die Details sind aber noch offen. Die erste Stufe der Förderung läuft zum Ende November aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9325" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fweiterhin-geld-vom-staat-fuer-die-wset-kurse&amp;via=weinakademie&amp;text=Weiterhin%20Geld%20vom%20Staat%20f%C3%BCr%20die%20WSET%20Kurse&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>In einer Pressemitteilung kündigte das Bundesministerium für Bildung und Forschung an, daß es <a href="http://www.bildungspraemie.info/" target="_blank"><strong>eine zweite Runde für die Bildungsprämie</strong> </a>geben wird &#8211; die Details sind aber noch offen. Die erste Stufe der Förderung läuft zum Ende November aus.</p>
<div id="attachment_6907" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wset-kurse-bis-zu-500-euro-vom-staat/euros" rel="attachment wp-att-6907"><img class="size-full wp-image-6907 " title="Euros" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/11/Euros.jpg" alt="Euros" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Bis zu 500 Euro vom Staat für einen WSET Kurs foto: Public Domain Photos/flickr/CC BY 2.0</p></div>
<p>Mit der <a href="http://www.bildungspraemie.info/" target="_blank"><strong>Bildungsprämie</strong></a> unterstützten der Staat und die EU <strong>individuelle Weiterbildung</strong>. Die Förderung betrug <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wset-kurse-bis-zu-500-euro-vom-staat" target="_blank"><strong>bis zu 500 Euro pro Jahr</strong></a> und war an bestimmte Einkommensgrenzen geknüpft. Infos zu den <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wset-kurse-bis-zu-500-euro-vom-staat" target="_blank">bisherigen Bedingungen </a>finden Sie<a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wset-kurse-bis-zu-500-euro-vom-staat" target="_blank"> auch hie</a>r.  Zahlreiche Teilnehmer der WSET-Kurse bei der Weinakademie Berlin nahmen diese Fördermöglichkeit wahr.</p>
<p>Wichtig bei der Förderung: die Beratung durch eine der offiziellen Beratungsstellen muß <strong>vor der Buchung eines Kurses</strong> erfolgen. Individuelle Fragen beantwortet die Weinakademie Berlin unter <strong>030 650 762 65</strong>.</p>
<p><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wset-kurse-bis-zu-500-euro-vom-staat/heinoklein" rel="attachment wp-att-6911"><img class="aligncenter size-full wp-image-6911" title="heinoklein" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2010/11/heinoklein.jpg" alt="Logos Bildungsprämie" width="240" height="44" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Ein Deal, der Sinn macht &#8211; Brandabout holt Weinexperten nach Chile</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 02:40:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Entwickelt wurde das Konzept einer individuellen Beratung durch Weinexperten aus dem Zielland von der dynamischen Agentur Brandabout aus Santiago de Chile. Brandabout lädt jeden Monat 4 Experten ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9318" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fein-deal-der-sinn-macht-brandabout-holt-weinexperten-nach-chile&amp;via=weinakademie&amp;text=Ein%20Deal%2C%20der%20Sinn%20macht%20%26%238211%3B%20Brandabout%20holt%20Weinexperten%20nach%20Chile&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Heute morgen probierten wir <strong>in aller Ruhe</strong> die Weine einer Kellerei, die in Deutschland bisher nicht vertreten ist. Die Weine wurden <strong>ausführlich analysiert</strong> und bewertet.</p>
<div id="attachment_9321" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/6356059785/in/photostream"><img class="size-full wp-image-9321" title="6356059785_2c3eea54b9_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/11/6356059785_2c3eea54b9_m.jpg" alt="Katherine, Alejandra und Susana von Brandabout Santiago" width="240" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Katherine, Alejandra und Susana von Brandabout Santiago foto:mpleitgen</p></div>
<p>Nach einer Tasse Kaffee kamen der <strong>Weinmaker und der Verkaufsdirektor</strong> der Kellerei dazu und wir diskutierten 2 Stunden über die Weine selbst, über <strong>Qualität und Stil</strong>. Vor allem ging es um <strong>vergleichbare Produkte</strong> und die Chancen auf dem deutschem Markt. Entsprechen die Weine <span id="more-9318"></span>den <strong>Erwartungen von Handel und Konsumenten</strong> in Deutschland und der Schweiz? Stimmt die &#8220;<strong>Story</strong>&#8221; zu den Weinen? Lassen sich die <strong>Preisvorstellungen</strong> realisieren und welche Mengen kann man wohl absetzen. Eine <strong>sehr offene Diskussion</strong>, viele Fragen, viele Details und viele Anregungen.</p>
<p>Dieses Treffen wurde als &#8220;<a href="http://www.brandabout.cl/uncategorized/germany-switzerland-tasting-panel-discussion-14th-of-november-2011/" target="_blank"><strong>Germany &amp; Switzerland Tasting &amp; Panel Discussion</strong></a>&#8221; angekündigt und kann von Kellereien gebucht werden. Entwickelt wurde das Konzept einer <strong>individuellen Beratung durch Weinexperten</strong> aus dem Zielland von der dynamischen <strong><a href="http://www.brandabout.cl/" target="_blank">Agentur Brandabout</a></strong> aus Santiago de Chile. Brandabout lädt jeden Monat<strong> 4 Experten</strong> ein. Je nach Nachfrage kommen sie aus Europa, Rußland, Asien, den USA oder Kanada. Neu hinzugekommen sind der letzten Zeit Mexiko und Brasilien. Die Experten sind <strong>Fach-Autoren</strong> und <strong>Journalisten</strong>, aber auch <strong>Master of Wine</strong> und <strong>Wein-Marketing-Profis</strong>, die sich in dem jeweiligen Markt auskennen.</p>
<p>Die<strong> Tastings und Diskussionen</strong> finden entweder in den Kellereien oder in den Büros von Brandabout statt, wo ein <strong>professioneller Tasting-Raum</strong> zur Verfügung steht. Gleichzeitig engagiert sich Brandabout als Wissensvermittler über die neuesten Entwicklungen in Chile. Der Deal mit den Experten besteht in <strong>Information vor Ort</strong>, Treffen mit wichtigen Leuten aus der chilenischen Weinbranche gegen <strong>Expertise und Beratung</strong>.</p>
<p>Die Agentur steht dabei für die <strong>Organisation und Logistik</strong>, die mit fast <strong>preußischer Pünktlichkeit</strong> abläuft. Also keine <strong>Termin-Hetze</strong> und <strong>ausufernde Abend-Essen</strong>, die einen erst um 2 ins Bett sinken lassen &#8211; sondern <strong>wohl organisierte, effektive Arbeitstage</strong>. Die Gründerin und Chefin der Agentur, <a href="http://www.brandabout.cl/about-us/history/" target="_blank"><strong>Jane Nisbet Huseby</strong></a> ist in Norwegen zu Hause. Vor Ort in Chile gibt es vier Damen: <strong>Alejandra</strong> fürs Büro, <strong>Helen</strong> für die Besuchsprojekte, <strong>Susana</strong> für die Kommunikation und die <strong>studierte Önologin Katherine</strong> für den fachlichen Teil. Bei den Besuchen ist immer jemand von der Agentur dabei, <strong>moderiert und schreibt Protokoll</strong>. Die Agentur forciert keine Themen, sondern hält sich zurück. Das Gespräch entwickelt sich zwischen der Leuten von den Wineries und den Experten.</p>
<p>Das Konzept <strong>wird gut angenommen</strong>: Experten nach Chile zu holen, ihnen die Möglichkeiten zu zeigen und dann mit ihnen zu diskutieren, kann <strong>effektiver und preiswerter</strong> sein, als selbst Recherche vor Ort zu treiben. Seit dem Start in 2005 hat Brandabout in Chile <strong>etwa 100 Kunden</strong> gewonnen, die mehr oder wenig regelmäßig einen Experten buchen. 2009 startete Brandabout auch<strong> in Argentinen</strong> &#8211; dort sind es zur Zeit 20 Kellereien.</p>
<p>Mich hat das Konzept überzeugt &#8211; deshalb bin ich gerne nach Chile gefahren.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Chile &#8211; auf der Suche nach den Top-Lagen</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 03:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ob Franz Stockinger immer weiss, wo seine Fässer stehn? Stockinger  Fuder in Chile - das war eine der ersten Überraschungen, die uns gestern erwartete.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9307" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fchile-auf-der-suche-nach-den-top-lagen&amp;via=weinakademie&amp;text=Chile%20%26%238211%3B%20auf%20der%20Suche%20nach%20den%20Top-Lagen&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Ob <strong>Franz Stockinger</strong> immer weiss, wo seine Fässer stehn? <strong>Stockinger  Fuder in Chile</strong> &#8211; das war eine der ersten Überraschungen, die uns erwartete.</p>
<div id="attachment_9312" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/weinakademieberlin/6347143712/"><img class="size-full wp-image-9312" title="6347143712_38df0d093c_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/11/6347143712_38df0d093c_m.jpg" alt="Maecelo Retamal vor den Stockinger Fässern bei De Martino " width="240" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Maecelo Retamal vor den Stockinger Fässern bei De Martino foto:mpleitgen/Weinakademie Berlin</p></div>
<p><strong>Marcelo Retamal</strong>, der Winemaker von De Martino in Isla de Maipo südlich von Santiago hatte noch ein paar mehr für uns bereit. &#8220;Wir haben uns in den letzten Jahren von vielem verabschiedet &#8211; von der sehr <strong>späten Lese,</strong> die mitverantwortlich für den hohen Alkohol und die Marmeladigkeit unserer Weine war. Von der <strong>Reinzuchthefe</strong> und<span id="more-9307"></span> den <strong>neuen Barriques</strong>, die unsere Weine uniformieren. Dafür bauen wir unsere Top-Syrah zum Beispiel in den <strong>Stockinger Fässern</strong> aus. Oder probieren wieder die alte <strong>Gobelet Erziehung</strong> aus, die bedeutet zwar einen größeren Aufwand, aber wir haben keinen Sonnenbrand mehr, weil die Trauben beschattet werden. Licht und Sonne haben wir mehr als genug.&#8221;</p>
<p>Retamal ist für die <strong>300 ha von De Martino</strong> verantwortlich und ständig auf der Suche. Er sucht <strong>geeignete Standorte</strong> für die Weine, die er im Kopf hat. Für die Rebsorten, mit denen er gerne arbeiten möchte. Sein Star heisst <strong>Carmenere</strong>, die bei De Martino erstmals systematisch vermarktet wurde und jetzt nach und nach zu der chilenischen Rebsorte wird. Verliebt ist er in die<strong> Syrah</strong> und letztes Jahr hat er einen kleinen Weinberg mit wirklich <strong>alten Carignan Reben</strong> entdeckt, der extensiv bewirtschaftet wird.</p>
<p>Für Retamal, der 2009 zum <strong>chilenischen Weinmaker des Jahrzehnts</strong> ausgerufen wurde, ist das Zusammenspiel von <strong>Boden, Microklima und Rebsorte</strong> Vorausetzung für große Weine. Da gibt es dann auch Überraschungen: wer von aussen auf Chile blickt, für den ist klar: <strong>im Süden in Bio Bio ist es kühl</strong> und je weiter es nach <strong>Norden</strong> geht, desto <strong>wärmer</strong> wird es. &#8220;Stimmt nicht&#8221; sagt Retamal. Im <strong>Limari Valley</strong> 500 Kilometer nördlich von Santiago herrscht wegen des Einflusses der <strong>kalten Winde vom Pazifik und den Wolken</strong>, die sich am Meer entlang bilden, eher ein kühles Klima. Er hatte recht &#8211; genauso erlebten wir es am nächsten Tag. &#8220;und in Bio Bio wird es im Sommer sehr heiß. Das ist eher ein Hot Climat.&#8221; Man muss also<strong> genau hinschauen.</strong></p>
<p>Retamal hat großen Einfluß auf die<strong> junge Generation der Winemaker in Chile</strong> -deshalb gehen viele heute landesweit auf die Suche nach den <strong>richtigen Standorten für ihre Top-Weine</strong>. Die einen gehen an die Küste, andere in die Anden bis über 2.000 Meter, andere wie Retamal suchen sich kleine Parzellen in weniger extremen Lagen aus. Die <strong>weiten Transportwege</strong> nehmen sie in Kauf. Wenn das Lesegut in Top-Zustand ist, braucht es 500 km mit dem LKW nicht zu fürchten. &#8220;Wir machen <strong>keine Kaltmaceration</strong> und bei unseren Top-Weissweinen machen wir auch <strong>keine Kaltvergärung</strong>. Wir lassen die Hefen auf den Beeren wirken und hören ganz genau zu, beobachten und probieren.&#8221;</p>
<p>Hier zumindest stimmt die Gleichung <strong>Neue Welt = Maschinenwein</strong> nicht. De Martino betreibt zu <strong>100% Bioanbau</strong>, übrigens von BCS aus Deutschland zertifiziert. Auch <strong>Nachhaltigkeit</strong> hat man sich auf die Fahnen geschrieben und zertifizieren lassen. &#8220;Wir leben <strong>seit drei Generationen</strong> vom Wein &#8221; sagt <strong>Marc Antonio De Martino</strong>, der zusammen mit seinen Brüdern für die Familie das Weingut managt &#8220;und wir müssen ständig bereit sein, etwas dazu zu lernen. Heute ist der Standard eben eine <strong>umweltverträgliche und nachhaltige Produktion</strong>. Dazu stehen wir!&#8221;</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Das Böse im Wein</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 16:33:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Erzählen Sie einmal etwas über die Toskana?!" - da fällt bei vielen in Deutschland ausgebildeten Weinfachleuten zuerst das Stichwort "Antinori". Das ist nicht falsch - trotzdem hätte man an dieser Stelle gerne etwas zu Klima, Böden, Rebsorten, Weinzubereitung, Weinstilen und Markt gehört.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9194" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fdas-boese-im-wein&amp;via=weinakademie&amp;text=Das%20B%C3%B6se%20im%20Wein&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>&#8220;Ich kann das nicht mehr hören und lesen tu ich&#8217;s schon überhaupt nicht mehr&#8221; &#8211; <strong>Weinbeschreibungen</strong> sind eine Sache für sich und manch einer schaut sich grundsätzlich nicht mehr an, was andere schreiben.</p>
<div id="attachment_9197" class="wp-caption alignleft" style="width: 238px"><a href="http://www.flickr.com/photos/cali4beach/5386141585/"><img class="size-full wp-image-9197 " title="5386141585_d528dbd327_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/11/5386141585_d528dbd327_m.jpg" alt="Das Böse - nur eine Scheibe Toast" width="228" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Das Böse - auch im Wein? foto:Cali4Beach/flickr/CC BY 2.0</p></div>
<p>Besonders oft ist das hinter vorgehaltener Hand zu hören, wenn es um Beschreibungen aus dem Munde oder der Feder von<strong> Sommeliers deutscher Schule</strong> geht. Ist damit gemeint, daß deutsche Sommeliers es nicht können? Ich denke nicht &#8211; dahinter stehen eher<strong> verschiedene Arten</strong> sich seinem Gegenstand zu nähern. Und das schlägt sich natürlich in Beschreibungen oder Beurteilungen nieder.<span id="more-9194"></span></p>
<p>&#8220;Erzählen Sie einmal etwas über die<strong> Toskana</strong>?!&#8221; &#8211; da fällt bei vielen in Deutschland ausgebildeten Weinfachleuten zuerst das<strong> Stichwort &#8220;Antinori&#8221;</strong>. Das ist nicht falsch &#8211; trotzdem hätte man an dieser Stelle gerne etwas zu Klima, Böden, Rebsorten, Weinzubereitung, Weinstilen und Markt gehört. Was man zu hören bekommt, ist die Geschichte der <strong>weitverzweigten Familie A</strong>. und ihrer Vetter in B. sowie ihrer Mitbewerber F. Ist ja durchaus auch interessant. Beide machen gute Weine, dabei haben die A&#8217;s einen gewissen Glamour-Faktor, die F&#8217;s sind demgegenüber etwas bodenständiger.</p>
<h4>Philosophie versus Technik</h4>
<p>Wie ist das denn nun mit den <strong>unterschiedlichen Heransgehensweisen</strong>? Einen Artikel von<strong> Jeremy Parzen</strong> auf seinem <a href="http://dobianchi.com/2011/10/31/can-wine-be-evil-stories-that-havent-been-told-ewbc/" target="_blank">Do Bianchi Blog</a> finde ich sehr aufschlussreich. Er meint, daß in verschiedenen Ländern <strong>unterschiedlich über Wein gesprochen</strong> und geschrieben wird. Seiner Beobachtung nach stehen zum Beispiel für viele italienische Autoren die<strong> Produzenten im Vordergrund</strong>: es wird über Familengeschichten, den Betrieb, die Philosophie geschrieben, die aktuellen Weine sind nicht so wichtig, auf eine <strong>analytische Beschreibung</strong> und <strong>Bewertungen in Skalen</strong> wird gerne verzichtet. Von dieser Herangehensweise scheinen sich viele Sommeliers etwas abgeguckt zu haben. Zu den Geschichten kommt dann oft noch eine Beschreibung des Weines, die etwas von blauem Himmel und weissen Wolken hat und die unterhält und verkauft. Parzen meint bei der <strong>angelsächsischen Wein-Beurteilung</strong> und -Schreibe gehe es mehr um den Wein selbst, <strong>technische Details</strong> und Beurteilungen rankten vor Historie und Berühmheit des Produzenten.</p>
<p>Da ist schon was dran. Tatsächlich wird in den <strong>Anforderungen des WSET aus Großbritannien</strong> an eine Weinbeschreibung und -Beurteilung wesentlich mehr Gewicht auf die <strong>Struktur und Entwicklungsperspektive</strong> eines Weins gelegt, als auf die Erfassung der Aromen bis hin zur fünfzehnten Nuance. &#8220;Nichts in einem Wein verändert sich so schnell, wie seine Aromen&#8221;  heißt der Leitsatz  &#8211; bei den Aromen ist alles von der Tagesform des Weines, von Temperatur und Luftdruck und vielen  weiteren Parametern abhängig, deshalb die<strong> Beschränkung auf das</strong> (für den Gastronomen oder Händler) <strong>Wesentliche</strong>. &#8220;drink now?&#8221; oder &#8220;keep!&#8221;. Es geht um die Erfassung der Qualität und Intensität weniger Leitaromen. Bei einer solchen Herangehensweise meint Parzen, gehe es also darum, ob ein Wein im technischen Sinne &#8220;in Ordung&#8221; oder &#8220;schlecht&#8221; ist. Der <strong>Spaßfaktor</strong> hält sich bei einer solchen Betrachtungsweise notwendigerweise in Grenzen.</p>
<h4>Das Gute und das Böse im Wein</h4>
<p>Viel interessanter sei Wein doch, so unser Bloggerfreund Parzen, wenn der Wein auch auf  <strong>&#8220;metaphysischer Ebene</strong>&#8221; betrachtet werde. So wie das aus seiner Sicht viele europäische Weinschreiber tun. Da geht es dann um das<strong> &#8220;Gute&#8221; (good)</strong> und <strong>&#8220;Böse&#8221; (evil)</strong> im Wein, um die Einbettung eines Weines in seinen <strong>kulturellen Kontext</strong>. Parzen verweist auf<a href="http://www.porthos.it/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=365&amp;Itemid=321" target="_blank"> einen Beitrag über Bartolo Mascarello</a>, in dem der Autor über <strong>Mascarellos Bücherregal</strong> bemerkt, er habe dort &#8220;<strong>Togliatti, Longo, Marx, Liberovici, Marcuse</strong>&#8221; stehen. Wein als Begleiter europäischer Kultur &#8211; ein spannendes Thema. So sahen das wohl auch die Zuhörer dieses Vortrags bei der <a href="http://winebloggersconference.org/europe/" target="_blank">Europäischen Weinblogger Konferenz</a>.</p>
<p>Aber muß man sich um den Wein zu verstehen, wirklich mit den vorgenannten Autoren auseinandersetzen? Muß man, um Wein zu geniessen, zuvor die <strong>abendländische Philosophie und Geschichte</strong> studiert haben? Damit wird Wein zu einer<strong> elitären Veranstaltung</strong>, die viele abschreckt. Und es geht ganz schnell <strong>in Richtung Ideologie</strong>. &#8220;Wie hat ein Wein zu sein?&#8221;, &#8220;Ein guter Wein ist&#8230;.&#8221; Fragen und Definitionen, die sich geradezu aufdrängen, wird die Wein-Debatte in Richtung Metaphysik geführt.</p>
<p>Was ist jetzt gut, was ist schlecht? So schwarz und weiss sollte man die <strong>unterschiedlichen Heransgehensweisen</strong> nicht sehen. Von den einen wünschte man sich manchmal<strong> etwas mehr Präzision</strong>  in den Beschreibungen und im Urteil. Und von den anderen etwas <strong>mehr Gefühl und Engagement</strong>.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Weinhandel &#8211; Geschichtenerzähler sind gefragt</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 10:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Muß ein Verkäufer den Unterschied zwischen einem Champagner, einem Cremant, einem Sekt und einem Frizzante kennen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9097" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fweinhandel-geschichtenerzaehler-sind-gefragt&amp;via=weinakademie&amp;text=Weinhandel%20%26%238211%3B%20Geschichtenerz%C3%A4hler%20sind%20gefragt&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Muß ein Verkäufer den Unterschied zwischen einem <strong>Champagner</strong>, einem <strong>Cremant</strong>, einem <strong>Sekt</strong> und einem <strong>Frizzante</strong> kennen?</p>
<div id="attachment_9098" class="wp-caption alignleft" style="width: 122px"><a href="http://www.flickr.com/photos/garryknight/4120259548/"><img class="size-full wp-image-9098  " title="Storyteller" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/10/4120259548_0e7b5c6cc3_m.jpg" alt="Geschichtenerzähler " width="112" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Geschichtenerzähler foto:garryknight/flickr/ CC BY-SA 2.0</p></div>
<p>Klar muß er das &#8211; denn er hat sie alle <strong>nebeneinander auf dem Regal</strong> stehen. Und wenn der Kunde sich <strong>nicht nur nach dem Preis</strong> entscheiden soll, dann muß der Verkäufer etwas über die <strong>Herkunft</strong>, die <strong>Rebsorten</strong>, den <strong>Anbau</strong>, die <strong>Herstellung</strong> und die <strong>Geschichte</strong> der Weine wissen. Aufgrund dieses Wissens werden die Preisunterschiede nachvollziehbar und indem er dem Kunden <strong>Kriterien und Argumente</strong> an die  Hand gibt, erleichtert er ihm die Entscheidung.</p>
<p>Der große Unterschied zwischen dem <strong>Fachhandel</strong> und dem <strong>beratunglosen Lebensmittel- oder Discount-Handel</strong> liegt<span id="more-9097"></span> genau in dieser fachkundigen Beratung. Schließt eine solche Beratung Emotionen und Begeisterung aus &#8211; nimmt sie gar die Freude am Produkt?</p>
<p>In einer spannenden und letzte Woche mit viel Verve <a href="http://www.facebook.com/mario.scheuermann/posts/211219008948765" target="_blank">auf Facebook geführten Diskussion</a> konnte man herauslesen, daß ein Teil der Diskutanten der Ansicht war, das <strong>Fakten-Wissen</strong> auf der einen Seite und <strong>Spaß und Begeisterung </strong> auf der anderen nicht zusammengehen. Beim Weinverkaufen komme es auf <strong>Emotion</strong> an und nicht auf <strong>technische Details</strong> &#8211; zum Beispiel welche Rebsorten man für Champagner verwenden dürfe. Das obige Beispiel dürfte diese These wiederlegen.</p>
<p>Marketing und Verkaufen hat mit Emotionen zu tun &#8211; eine Binsenweisheit. Ein großer Teil des Kontaktes zwischen Kunde und Geschäft läuft auf der <strong>Interaktions-Ebene</strong> &#8211; daß heißt, es geht um <strong>Kommunikation, Kundenbindung, Reaktion auf Beschwerden</strong>. Geht es um eine dauerhafte Kundenbindung, werden dafür <strong>Offenheit in der Kommunikation</strong> und das <strong>Eingehen auf Kunden-Anregungen</strong> von den Kunden selbst als sehr wichtig und positiv eingeschätzt. Noch wichtiger ist den Kunden aber die <strong>Dienstleistungsqualität</strong> und ganz vorne rangiert die <strong>Produktqualität</strong> (nach Bruhn, <a href="http://wwz.unibas.ch/wwz-forum/publikationen/buecher/2007/abstract-bruhn-kundenorientierung/" target="_blank">Kundenorientierung 2007</a>). Das sollte man nicht aus dem Auge verlieren.</p>
<p>Um die <strong>Produktqualität beim Wein</strong> zu erfassen, braucht es Wissen. Dieses <strong>Wissen dem Kunden zugänglich</strong> zu machen &#8211; es mit den <strong>emotionalen Aspekten des Produktes</strong> zu verbinden, darin liegt die Kunst des Verkaufens.</p>
<p>Genau das tun von alters her die <strong>Geschichtenerzähler</strong> &#8211; sie setzen beim<strong> expliziten oder impliziten Wissen</strong> ihrer Zuhörer an und bauen darauf ihre Geschichte auf.  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Storytelling_%28Methode%29" target="_blank">&#8220;Storytelling&#8221; als Methode </a>&#8220;soll bewirken, dass das zu vermittelnde Wissen <strong>besser verstanden und angenommen</strong> wird&#8221;. In gewisser Weise sollte der <strong>Wein-Verkäufer</strong> ein <strong>Geschichtenerzähler</strong> sein &#8211; aber im Unterschied zum Märchen-Onkel oder der Märchen-Tante müssen seine Geschichten stimmen.</p>
<p>Diesen <strong>Zusammenhang</strong> versuchen wir übrigens in unseren <strong><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/alle-seminare" target="_blank">Kursen bei der Weinakdemie</a></strong> den Studenten zu vermitteln.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wie man aus einem alten Hut einen neuen Aufreger macht</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 06:33:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gentechnisch veränderte Weinhefe - schon lange habe ich darauf gewartet, daß ein schreibender Kollege sich einmal dieses Themas annimmt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton9015" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fwie-man-aus-einem-alten-hut-einen-neuen-aufreger-macht&amp;via=weinakademie&amp;text=Wie%20man%20aus%20einem%20alten%20Hut%20einen%20neuen%20Aufreger%20macht&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><div id="attachment_9021" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://www.flickr.com/photos/grendelkhan/2213160533/"><img class="size-full wp-image-9021" title="2213160533_54ff83b741_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/10/2213160533_54ff83b741_m.jpg" alt="Jetzt gärt es wieder ...." width="160" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Jetzt gärt es wieder .... foto:grendelkhan/flickr/CC BY-SA 2.0</p></div>
<p><strong>Gentechnisch veränderte Weinhefe</strong> &#8211; schon lange habe ich darauf gewartet, daß ein <strong>schreibender Kollege</strong> sich einmal dieses Themas annimmt.</p>
<p>Zur Zeit ist sie für uns gar kein Thema: <strong>ML01</strong> ist nur <strong>in Kanada und den USA</strong> zugelassen. Diese Hefe wandelt nicht nur <strong>Zucker zu Alkohol</strong> um, sondern auch gleichzeitig <strong>Äpfelsäure zu Milchsäure</strong>. Sie wird kommerziell <strong><a href="http://www.fda.gov/Food/FoodIngredientsPackaging/GenerallyRecognizedasSafeGRAS/GRASListings/ucm153936.htm" target="_blank">bereits seit 2003</a></strong> verwendet. In diesem Sinne ist sie auch schon <strong>ein alter Hut</strong>. Die Hefe hat auch die Publikumspresse erreicht -  <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2006/0830/wissenschaft/0004/index.html" target="_blank">Lucian Haas veröffentlichte in der Berliner Zeitung</a>  einen allgemeinverständlichen Artikel zu ML01. <span id="more-9015"></span> <strong></strong> Auch in den <a href="http://www.wineanorak.com/GM_yeasts.htm" target="_blank">Weinblogs</a> drehte ML01<a href="http://www.drvino.com/2011/02/18/headaches-histamines-wine-gm-yeast-ml01/" target="_blank"> ihre Runden</a></p>
<p>Aber noch immer scheint sie <strong>das Zeug zum Aufreger</strong> zu haben: die neue Ausgabe des <a href="http://www.slowfood.de/slowfoodmagazin/inhalt/" target="_blank">SlowFood Magazins</a> (05-2011) widmet der Hefe zwei Seiten. <strong></strong>Nachdem der <strong>unvermeidliche Reinhard Löwenstein</strong> &#8211; Zitat: &#8220;Wein ist kein Naturprodukt&#8221;- bemüht wird, gibt der Artikel dann gute Ratschläge: &#8220;um jegliches Risiko auszuschließen, kann man natürlich auch einfach auf den <strong>Konsum von Weinen aus den USA und Kanada</strong> verzichten&#8221; &#8211; und damit vermeiden, veilleicht doch Gen-Wein zu sich zu nehmen. Da <strong>Kopfschmerzen nach Weingenuß</strong> vielleicht doch etwas mit <strong>mißratenem biologischem Säureabbbau</strong> zu tun haben könnten, solle man  einfach weniger trinken. Dann braucht man keine säureabbauenden Gene im Wein und alles kann so bleiben, wie es ist.</p>
<p>Bitte nicht falsch verstehen: ich bin auch <strong>kein Freund von Genmanipulation</strong>, aber seit 1857 <strong>Louis Pasteur</strong> das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Louis_Pasteur" target="_blank">Milchsäurebakterium entdeckte</a> und die <strong>Vorgänge bei der alkoholischen Gärung</strong> beschrieb, hat sich die Wissenschaft zwar rasant entwickelt &#8211; vieles wissen wir aber immer noch nicht. Ständig muss auch Neues ausprobiert werden. Und zwar nicht nur &#8220;<strong>um bei der Weinherstellung  Zeit zu sparen</strong>&#8221; , wie Desrues schreibt, sondern vor allem, weil man die <strong>Prozesse in Richtung Qualität</strong> steuern will. Ob das jetzt mit <strong>genetisch veränderten Organismen</strong> erreicht werden muss, darüber kann man diskutieren &#8211; einstweilen ist es bei uns verboten.</p>
<p>Wein ist halt immer <strong>noch viel komplexer</strong>, als die meisten Konsumenten denken. Die Diskussion um Genmanipulation verunsichert bis in die Branche hinein.  <strong>Neuzüchtungen, Kreuzungen, Hybriden, Klone</strong>???  Da denken selbst viele Azubis zunächst, daß das etwas mit <strong>Gentechnik</strong> zu tun hat.</p>
<p>Wein ist immer <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wein-warum-panikmacher-leichtes-spiel-haben">gut für einen kleinen Skandal</a> &#8211; wer will, kann <strong>täglich irgendein Thema aufbauen</strong>. Warum das so ist, hatte ich schon <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wein-warum-panikmacher-leichtes-spiel-haben" target="_blank">im Februar dieses Jahres</a> beschrieben, als <strong>Gummi Arabicum</strong> die Runde machte.</p>
<p>Aufgrund des <strong>fehlenden Wissens über den Wein</strong> und seine Herstellung und die <strong>Erwartung der Verbraucher</strong>, daß Lebensmittel &#8220;natürlich&#8221; erzeugt werden, ist es einfach, aus <strong>einem alten Hut einen neuen Aufreger</strong> zu machen. Zum Glück ist das <strong>Slow Food Magazin</strong> kein Massenblatt.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Grand Cru aus dem Supermarkt</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 06:36:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael W. Pleitgen</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton8955" class="tw_button" style="margin: 0px 0px 0px 10px;float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.weinakademie-berlin.de%2Fgrand-cru-aus-dem-supermarkt&amp;via=weinakademie&amp;text=Grand%20Cru%20aus%20dem%20Supermarkt&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal" class="twitter-share-button" rel="nofollow"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><div id="attachment_8963" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/poil0do/2219711538/"><img class="size-full wp-image-8963" title="2219711538_1c0bd24cdc_m" src="http://www.weinakademie-berlin.de/wp-content/uploads/2011/09/2219711538_1c0bd24cdc_m.jpg" alt="Grands Crus - Spitzenreiter 2011" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Grands Crus - Spitzenreiter 2011 foto:poil0do/flickr/CC BY-SA 2.0</p></div>
<p><strong>Chateau Talbot</strong> 2008 für <strong>43,10 Euro</strong> oder<strong> Chateau d&#8217;Yquem</strong> 1998 für <strong>149 Euro</strong>. Es ist keine Schande, sich <strong>aus dem Supermarkt mit Grand Crus</strong> zu versorgen. Ein Großteil der französischen Wein-Liebhaber tut es schon seit Jahren. Den Talbot gibt es aktuell bei <strong>Carrefour</strong>, den d&#8217;Yquem bei <strong>Auchan</strong>.</p>
<p>Der September gehört in den <strong>Grandes Surfaces</strong><span id="more-8955"></span> zu den ganz heissen Monaten für die Weinfans. Genauso wie im deutschen Weinhandel war er bis zur Erfindung der <strong>&#8220;Foires aux Vins&#8221;</strong> ein toter Monat. Die einen sind <strong>aus dem Urlaub zurückgekehrt</strong> und haben sich vielleicht finanziell etwas überausgabt, gleichzeitig beginnt die Schule wieder: da will <strong>das Konto erst mal wieder gefüllt</strong> sein. Die anderen (die ohne Kinder) sind gar nicht da, weil sie <strong>erst jetzt ihren Urlaub</strong> nehmen.</p>
<p>In <strong>&#8220;Douce France&#8221;</strong> ist das alles noch extremer: der<strong> mehrwöchige Familienurlaub</strong> ist fest in den Jahreslauf eingeplant. Betriebsferien in den großen Firmen und mit Zeitungspapier zugeklebte Schaufenster in Paris markieren den Sommer. Die <strong>&#8220;rentrée&#8221;</strong> im Herbst ist dann ein <strong>marketing- und werbetechnischer Höhepunkt</strong> des Jahres. Nicht nur die Kinder müssen neu eingekleidet werden, auch die neue <strong>Mode für Madame</strong> ist da und Papa braucht einen neuen Anzug fürs Büro. Im Kino laufen die neuen Filme an, Theater und Operhäuser starten in die neue Saison. Alles neu macht in Frankreich nicht der Mai, sondern der Herbst. <strong>Dauerstrapaze für den Geldbeutel</strong> und <strong>Saure-Gurken-Zeit für den Lebensmittelhandel</strong> &#8211; geschlemmt haben die Kunden während der Ferien und der <strong>nächste kulinarische Höhepunkt</strong> findet erst wieder in einem Vierteljahr statt.</p>
<p>Die <a href="http://www.foireauxvinsleclerc.com/" target="_blank"><strong>Leclercs</strong></a> sind für den französischen Lebensmittelhandel so etwas wie die<strong> Schleckers für die deutsche Drogerieszene</strong> &#8211; nur unendlich viel erfolgreicher. Die einstmaligen<strong> Schmuddelläden der bretonischen Familie</strong> sind national<a href="http://www.foireauxvinsleclerc.com/" target="_blank"> unangefochtener Marktführer</a> in der Supermarktszene. Wo andere zu Größe oder bombastischem Auftritt neigen, herrscht hier professionelle Bescheidenheit, <strong>Leistungsdenken</strong> und der beste Preis für das beste Angebot.</p>
<p>Die Leclercs haben einst das Rezept geben die Herbstflaute erfunden: <strong>Grand Crus zu Discount-Preisen</strong> &#8211; die Foires aux Vins. Seither wird jedes Jahr im September das Rennen auf die<strong> &#8220;Super-Affaires&#8221;</strong> eröffnet, die in wenigen Tagen ausverkauft sind. Jede Supermarkt-Kette strickt ab März/Februar an ihrem Angebot, mittlerweile tun auch jede Menge Online-Anbieter mit. Die <strong>Top-Acts</strong> finden aber nach wie vor mit schöner Regelmäßigkeit bei <a href="http://www.auchan.fr/vad/sdv/homeBoutique.jsp?boutique=1&amp;channelid=7019211" target="_blank"><strong>Auchan</strong> </a>und<strong> <a href="http://online.carrefour.fr/carrefour-vin/" target="_blank">Carrefour</a></strong> statt.</p>
<p>&#8220;Da kommen Leute und laden sich für 2.000 /3.000 Euro ihren Kofferraum voll. Die sehen wir nur einmal im Jahr. Nach wie vor: ein Phänomen!&#8221; sagte mir der Einkäufer einer großen Supermarktkette.<strong> 40% des Jahresumsatzes in 3 -4 Wochen</strong> für den &#8220;rayon vins&#8221;, für das Wein-Sortiment. Ein bißchen ist der Hype schon abgeflaut &#8211; aber er ist immer noch fest einkalkuliert.</p>
<p><strong>Grands Crus im Supermarkt</strong> &#8211; in Deutschland ist das noch ein Aufreger. Bei unseren Nachbarn Alltag: die ehrwürdige <strong>Revue de Vins de France</strong> (RVF) widmet den Foires aux Vins in den Supermärkten<a href="http://www.larvf.com/,foires-aux-vins-2011-questions-conseils-d-achat-affaires-raoul-salama,10341,4023992.asp" target="_blank"> eine ganze Nummer</a>. Die Angebote werden frühzeitig durchleuchtet &#8211; was ist wo besonders günstig. <strong>Crus sind Markenartikel</strong> &#8211; über die Qualität haben sich bereits zahllose Führer, Päpste und sonstige Auguren ausgemährt &#8211; jetzt geht es nur noch um den günstigsten Preis. Fünf Sterne in der RVF meint: <strong>Affaire exceptionelle</strong> &#8211; die Caddies bis zum Anschlag füllen. Die ketzerische Frage darf erlaubt sein &#8211; wo ist der Unterschied zum Toilettenpapier?</p>
<p>Jetzt mag  jemand sagen: Gottlob &#8211; in Deutschland kennen die Supermärkte das französische Konzept der Foire aux Vins nicht! Ganz so ist es nicht: es gab immer wieder Versuche &#8211; aber es gibt weitaus <strong>weniger Cru-orientierte Kunden</strong> und die <strong>Handelsstruktur</strong> ist eine ganz andere.</p>
<p>Unsere Nachbarn fahren kilometerweit zum nächsten Hypermarkt &#8211; da werden Oma und Opa mitgenommen und entsprechend sind die Riesen-Einkaufwagen voll bis obenhin. Der nächste Lebensmittel-Markt ist für deutsche Verbraucher <strong>10 &#8211; 12 Minuten</strong> weit entfernt. Hier werden <strong>Alltags-Produkte und Alltags-Weine</strong> für den Tag eingekauft. Ab und an nimmt man vor den Feiertagen auch einmal eine &#8220;bessere Flasche&#8221; aus dem Premium-Angebot mit. <strong>Tägliche Verfügbarkeit</strong> und <strong>flächendeckende Dauer-Niedrigpreise</strong> &#8211; das ist das, was die Deutschen kennen. Und das bestimmt ihr Einkaufsverhalten.</p>
<p>In Deutschland bieten Discount und Supermarkte e<strong>in Sortiment für jeden  Tag</strong> &#8211; keine Notwendigkeit für weitere differenzierte Wein-Angebote. Wer die sucht, wird trotzdem fündig: den &#8220;Grange&#8221; für 200 Euro<a href="http://www.weinakademie-berlin.de/nachgefragt-wie-gut-ist-der-lebensmittelhandel-beim-thema-wein" target="_blank"> <strong>beim EDAKA</strong></a> findet man im Internet. Deshalb wird es auch zukünftig keine flächendeckenden Foire aux Vins bei uns geben.</p>
<p>Lassen wir trotzdem mal die Gedanken spielen: <strong>September</strong> &#8211; Diät-Monat für die Weinhändler &#8211; Lange Nacht mag man nicht. Warum nicht<strong> Foires aux Vins wie bei unseren Nachbarn</strong>? Mancher könnte zu Auchan zum Einkaufen fahren &#8211; so wie es viele Fachhändler in Frankreich tun, weil sie so günstig sonst nicht an ihre Grands Crus kommen. Marge?<strong> Unterirdisch!</strong></p>
<p><strong>Alternative</strong>:  Sch&#8230; auf die Grands Crus &#8211; laß die doch ihren Zirkus veranstalten. Ohne mich. Bei mir gibt&#8217;s die Alternativen. Nur: in Frankreich arbeiten die Supermarkt-Einkäufer schon lange <strong>an den Alternativen</strong>. Madiran statt Bordeaux &#8211; Roussillon statt Burgund. In Deutschland sind wir noch nicht so weit &#8211; das ist jetzt<strong> kein Signal zum Zurücklehnen</strong> sondern eine Aufforderung, sich ganz schnell Gedanken zu machen. Die Strukturen in den Märkten werden sich trotz allen Unterschieden immer ähnlicher!</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.weinakademie-berlin.de">Weinakademie Berlin</a>. All Rights Reserved.</p>.
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