Foster’s: Never ending story!

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Die Zeiten scheinen günstig zu sein, Weinberge in Australien zu kaufen! Foster’s will 36 ausgedehnte Reb-Anlagen verkaufen, die zur Zeit für die Preiseingangszone produzieren. Ebenfalls zum Verkauf stehen 3 Kellereien in Australien und Kalifornien.  Foster’s ist mit seinen Angeboten nicht allein auf dem Markt: auch Constellation hat zur Zeit 10 Kellereien und 20 Rebanlagen im Angebot. Käufer sind allerdings nicht in Sicht!

Penfolds gehört zum Foster's-Portfolio foto: KnOizKi/flickr

Penfolds aus dem Foster's Portofolio foto:KnOizKi/flickr

Foster’s CEO Ian Johnston gab nach Ausagen von Wine and Spirit Daily (WSD) zu, man habe in der Vergangenheit viele Fehler gemacht und vor allem, sei man viel zu zögerlich in wichtigen Entscheidungen gewesen. Man habe den Trend zu Pinot Noir, Pinot Grigio und Sauvignon Blanc verschlafen und sei überhaupt zu Australien-lastig. Das Gebot der Stunde sei es, sich auf das profitable Premium-Segment zu fokussieren.

Die alten Strukturen, vor allem in den USA, seien überholt, sagte Johnston. „ Wir werden mit neuen Leuten neuen Schwung ins Geschäft bringen!“ Man werde zukünftig agressiver auftreten, kündigte er an.

Nachdem kein potenter Käufer in Sicht ist, hat Foster’s sich wohl entschlossen, sein gesamtes Wein-Engagement noch einmal „auf Vordermann zu bringen„, wenn man es denn behalten muß  bzw. für einen Käufer auf Hochglanz zu polieren. Erst am Montag der Woche hatte Foster’s ankündigt, man werde die Führung der Weinsparte in US und Australien komplett neu besetzen und das Wine-Business neu strukturieren.

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