Gefällt mir! – das Facebook Zeitalter hat begonnen

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Gefällt mir! heißt die neue Parole auf  über 50.000 Websiten. Seit Facebook letzte Woche die neue „Like it!“- Funktion freigegeben hat, tauchen die Buttons auf immer mehr Webseiten auf. Was sich so harmlos wie der McDonalds Slogan anhört, hat es wirklich in sich!

Blogtrainer Karl-Heinz Wenzlaff hat beschrieben, wie man den neuen Button auf einer WordPress Seite einbaut. Er erscheint am Ende eines Artikels, dort wo auch die Buttons der anderen sozialen Netzwerke, Kataloge und Social Bookmarks zu sehen sind. Wer bei Facebook eingelogt ist und auf den Button klickt, bei dem erscheint in der Facebook Timeline eine Bemerkung, daß er den betreffenden Artikel mag. Diese Meldung erscheint natürlich auch bei allen seinen Facebook Freunden. Eine tolle Promotion für den Blogartikel!

Unterhalb des Artikels erscheint zunächst das eigene Facebook Profil Foto. Hat ein Facebook Friend bereits auf den „Gefällt mir!“ Button geklickt, erscheint auch dessen Profilfoto. Der Leser kann also sehen, wer von seinen Friends den Artikel bereits gelesen hat und gut fand. Dazu gibts auch schon die ersten Auswertungstools. Obwohl ich den Button erst seit zwei Tagen nutze, war ich erstaunt, wieviele Freunde sich bei http://likebutton.me/ schon wiederfinden.

Im Netz wird die neue Funktion sehr kontrovers diskutiert: viele sind entsetzt, daß Facebook bald mehr und detaillierter über die Gewohnheiten und Vorlieben der User informiert ist, als Google. Während Googles Wissen eher auf  indirektem Wege entsteht, wirken Facebook User freiwillig und man möchte fast meinen, begeistert am Datensammeln mit. Vieles, was die User an Social-Funktionen bei Facebook lieben, wird erst interessant aufgrund der gut gefüllten personalisierten Datentenbanken, die Facebook über den User und seine Friends angelegt hat und die er selbst füttert.

Netzwertig.com meint, Facebook sei dabei, das Netz zu übernehmen und der Spiegel schreibt, Facebook greife nach der Netz-Herrschaft. Sicher sind die Facebook-Akttvitäten nicht unproblematisch, aber die Online-Weinszene hat sich ihnen bereits voll und ganz ergeben. War noch vor einem Jahr Twitter das Maß aller Dinge, wird Erfolg heute in Facebook Friends gemessen. Mario Scheuerrmann hat sie erst diese Woche gezählt und gerankt.  Auch die WM findet weintechnisch betrachtet auf Facebook statt: das FUNDI Projekt, daß Geld für Weinsommelier-Ausbildungsplätze in Südafrika  sammelt, hat seine Heimat auf Facebook.

So sei es denn: hier unten können Sie, lieber Leser gleich einmal den neuen Gefällt mir! Button ausprobieren und für die Weiterverbreitung dieses Artikels sorgen. Vielen Dank!

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Ein Kommentar

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