Irgendwann ist mal genug – für wie dumm werden wir eigentlich gehalten?

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Schafskopf

Für wie dumm hält man uns eigentlich? foto:Duchamp/flickr

essen-und-trinken-heute.de ist nicht essen-und-trinken.de – jedem Rechtsanwalt, der sich mit dem Internet befaßt ist das klar. Vielen aus der Essen+Trinken Branche, die heute eine Mail bekamen, sich in einen Essen und Trinken Katalog einzutragen und dafür einen Link auf Ihre Seite zugunsten eines Private Krankenversicherung-Portals oder eines Baufinanzierers zu setzen, dürfte der Unterschied nicht auf den ersten Blick aufgefallen sein.

Auf den zweiten Blick war die Präsentation des neuen Portals dann doch so dürftig, daß auch der Hinweis „Hier entsteht ein seriöses Verzeichnis für alle die gern in der Küche „zaubern“! nichts hilft. Spätestens der Blick ins Impressum von „Essen und Trinken heute“ dürfte dann jeden Zweifel behoben haben: hier geht es um billige Gratis-Links für Versicherungs- und Finanz-Webseite. Für wie blöd werden eigentlich die Empfänger der Bettel-Mails gehalten?

Haben Sie eine einigermaßen attraktive Seite, erreichen sie  tagtäglich solche oder ähnliche Ansinnen. Wie geht man damit um? Die eleganteste Lösung: schlicht ignorieren. Von den meisten hört man nichts mehr. Gibt es ein  rechtliches Mittel gegen solcherlei plumpe Akquise? Als Endverbraucher hätte ich es einfach: Kalt-Akquise kann mit bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Wie es aussieht, muß man sich als gewerblicher Anbieter jede auch noch so dumme Avance im Postkasten gefallen lassen.

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