Lesen im Netz – Delicious, Instapaper und Feedreader

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Unterwegs lesen... foto:PinkSherbetPhoptography

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Lesen im Internet ist anstrengend! Häufig treffe ich auf interessante Artikel oder links, für die ich im Moment keine Zeit habe. Wenn ich die URL in meinen Lesezeichen abspeichere, habe ich sie nur auf meinem Desktop im Büro oder auf meinem Laptop, wenn ich unterwegs bin. Und weil ich viel unterwegs bin, ist das unpraktisch. Für diesen Zweck „mißbrauche“  ich schon länger Delicious. Mißbrauchen, weil ich die soziale Dimension von Delicious gar nicht nutze. Sicher ein Fehler! Aber ich versehe neue Artikel einfach mit meinem Tag, „greenmarketing“ zum Beispiel und zusätzlich mit meinem Delicious-Tag „neu“ und finde sie dann später auch auf einem anderen Rechner unter „neu“ wieder.

Jetzt bin ich auf  Instapaper gestossen. Gibts schon länger, alter Hut – aber gut. Keine Anmeldeprozedur, nicht mal ein Password (wenn mans nicht will). Ein „read later“ Bookmarklet zum Ablegen und beim nächsten Aufruf von Instapaper erscheinen alle meine links in der Reihenfolge, in der ich sie abgelegt habe. Und das auf jedem Rechner. Toll! Da hat jemand die Funktionalität tatsächlich auf das Wesentliche reduziert. Instapaper gibts jetzt auch als I-phone Anwendung.

Bis ich den Weinakademie Blog aufgesetzt habe, waren mir Feeds ein Buch mit sieben Siegeln. Wenn man diese Icons in der Befehlszeile anklickte, passierte erstmal garnichts. Unheimlich.

Seither sehe ich Feeds anders und als eine große Erleichterung. Den Weinakademie Feed lesen  circa  400 Abonnenten, mal mehr, mal weniger. Über Feedburner verfolge ich, was mit meinen Feeds passiert. Und auch ich verfolge Blogs und Websiten, bei denen ich regelmäßig mitlesen möchte, im Feed. Auch hier das Problem mit dem Reisen. Auf Empfehlung von Blogtrainer Karl Heinz Wenzlaff habe ich mir feedreader3 , ein Open-Source tool auf einem USB-Stick installiert. Wenn ich fortgehe, eird der Stick gezogen und in der Bahn kann ich dann offline die Headlines und Abstracts checken. Bis die S-Bahn am Alexanderplatz ist, bin ich schon wieder auf dem Laufenden.

Zumindest im Netz bin ich vom Leser zum reader geworden.

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