Prowein: Besucherrekord im Krisen-Jahr

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Besucherrekord im Krisen-Jahr meldet die Pressestelle der Prowein. 35.000 Besucher kamen 2009 in die Messehallen nach Düsseldorf. Im letzten Jahr waren es „nur“ 33.000 Besucher.  Neue Kunden gab es allerdings durch die zusätzlichen Besucher kaum: gefühlt bewegten sich eher weniger Menschen durch die Gänge und „Wir haben alle unsere wichtigen Kunden gesehen“ war die Aussage an vielen Ständen „man trifft sich, man sieht sich. Neues passiert hier kaum.“

Wine and Spirit Education Trust (WSET) bei der Prowein

Wine and Spirit Education Trust (WSET) bei der Prowein

Die meisten deutschen Anbieter zeigten sich zufrieden. Die „deutsche“ Halle 4 war traditionell wieder eine der bestbesuchten. Monika Reule vom DWI ließ sich zu der Äußerung hinreissen, die gute Resonanz auf das Angebot der deutschen Betriebe lasse hoffen, dass die deutsche Weinbranche nicht so stark von der aktuellen Wirtschaftsktise getroffen wird.

Der über 12% gestiegene Anteil der Besucher aus dem Ausland war spürbar. David Wrigley vom Wine and Spirit Education Trust (WSET): „Wir hatten besonders gute Gespräche mit Interessenten aus dem Osten, die uns gezielt auf der Messe gesucht hatten. Weinausbildung wird dort immer mehr zum Thema. Wir hoffen, nach Rußland, Ungarn und Slowenien auch in weiteren Ländern Anbieter für unsere Kurse zu finden.“

Ist die Messe Trendsetter oder Trendfollower? Das Interesse für Bio, Fair Trade, Eco und low alcohol ist da. Der große Zuspruch für „cool climate“ Weine mit moderatem Alkoholgehalt in der Prowein-Verkostungszone spricht dafür. Die Bio-Anbieter, die die Fläche bedienen, schienen auch sehr zufrieden. Die genannten Themen werden uns in der nächsten Zukunft weiter beschäftigen.

Die Veranstaltungen am großen VINUM Stand waren an allen Tagen gut besucht. Auch Abonnenten wurden am Stand geworben.  Über die Zukunft der Zeitschrift selbst war nichts zu erfahren. VINUM Geschäftsführer Marco Laukötter hielt sich bedeckt. Es war allerdings zu hören, die Standfläche sei für nächstes Jahr bereits an einen anderen Interessenten „verkauft“.

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