Rindchen: neuer Online-Auftritt

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Alles neu macht der März – zumindest bei Rindchens Weinkontor. Seit letzter Woche ist Rindchen mit einem neuen Internet-Auftritt online. Rindchen wäre nicht Rindchen, würde er bei der Einführung des neuen Auftritts nicht die Literatur bemühen. In diesem Fall tut er es in seinem Newsletter mit einer Keuner-Geschichte von Bert Brecht: Ein Mann, der Herrn K. lange nicht gesehen hatte, begrüßte ihn mit den Worten‚ „Sie haben sich gar nicht verändert.“ „Oh!“ sagte Herr K. und erbleichte.

Auf den ersten Blick scheint sich nicht viel verändert zu haben. Die Weinsuche ist vom linken an den rechten Rand gerückt. Schaut man einmal genauer hin, ist vor allem die Suche wesentlich einfacher geworden. Auf der alten Seite musste man sich mit den Ländern und Regionen schon sehr gut auskennen. Außerdem musste man bei einer neuen Suche die alten Ergebnisse zunächst „abwählen“, sonst wurden keine neuen Ergebnisse angezeigt. Diese Zeiten sind jetzt vorbei: in der Wein-Navigation werden die Regionen und die Anzahl der verfügbaren Weine angezeigt. Außerdem kann nach Farbe, Geschmack, Rebsorten und Preisklasse ausgewählt werden.

neuer Online-Auftritt von Rindchens Weinkontor

neuer Online-Auftritt von Rindchens Weinkontor

Die Home-Page ist weniger text-lastig und mit mehr „mood“-Elementen versehen, die Lust auf Wein machen. Die ausführlichen meist von Gert Rindchen selbst verfassten Beiträge finden sich unter RindchenpediA: für den, der lesen mag, finden sich Beschreibungen und Hintergründe aus Regionen und zu Weingütern mit den entsprechenden Weinen.

Nachdem viele Online-Seiten schon auf der Begrüßungsseite lange Jahre die Vorlieben und Steckenpferde ihrer Betreiber weiderspiegelten, gehört die neue Rindchen-Seite zu den neuen user-orientierten Auftritten. Sie sind klarer, übersichtlicher und man findet schneller, was man sucht. Ein gelungenes erstes Beispiel dafür war die Seite von Jacques’ Wein-Depot, die vor einem Jahr gestartet ist. Andere Anbieter wie auch die Jacques’ Mutter HAWESKO oder Vino24 sind davon noch ein ganzes Stück weit entfernt.

Daß die Seiten sich damit immer ähnlicher werden, dürfte den Weinliebhaber, der auf der Suche nach seinen Lieblingsweinen ist, weniger stören, als die Marketer und Designer.

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Ein Kommentar

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