Rindchen stellt Partnermodell vor

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Rindchens Partnermodell nimmt Gestalt an. Über die Grundzüge berichtet die Weinwirtschaft in ihrer aktuellen Ausgabe: der Rindchen-Partner ist selbstständiger Einzelhändler und bezieht sein Weinsortiment ausschließlich bei Rindchen. Bei Sekt, Champagner, Spirituosen und Feinkost ist der Partner frei. Ebenso bei der Auswahl und bei den Mengen der Weine. Rindchen liefert wöchentlich, die Spanne für den Partner liegt zwischen 20 und 40%. Rindchen unterstützt den Partner bei der Erstbestückung.

Das Ladengeschäft im Stile eines Factory Outlets hält der Partner. Er kommt für alle Kosten auf.

Über eine ganz normale Lieferanten-Kundenbeziehung hinaus geht die Möglichkeit, das Rindchen Werbekonzept mitzunutzen. Dazu gehören vor allem die regelmäßigen Aktionen und Mailings sowie der Internet-Auftritt. In der Weinwirtschaft wird die „Vinothek am grauen Esel“ in Elmshorn als Rindchen-Partner vorgestellt. Etwas unvermittelt landet man von dort auf den originalen Rindchen Seiten.

Dazu sagte Rindchen Geschäftsführer Christoph Dippe im Gespäch mit der Weinakademie sinngemäß: zusammen mit dem Partner entwickelt Rindchen das Geschäft vor Ort, der Verkauf über das Internet soll bei Rindchen bleiben. Beides befruchtet sich gegenseitig: wenn der Kunde keine Zeit fürs Einkaufen hat, bestellt er übers Internet. Wenn er Neues probieren möchte und Einkauferlebnis wünscht, geht er ins nächste Kontor. In der Regel wird er dort auch immer seine größeren Einkäufe zum Beispiel vor Feiertagen tätigen.

Das Partnermodell sieht Dippe als Ergänzung der Rindchen Expansion: „Wir freuen uns,  wenn wir jemanden mit Verkaufstalent und Energie als Partner finden. Der kann hinterher auch 3 oder 4 Geschäfte haben oder eine ganze Region abdecken. Ziel für Rindchen ist es, in den Metropolregionen vertreten zu sein, entweder mit eignene Kontoren oder mit Partnern.“

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Ein Kommentar

  1. Kommentar von twitter

    superiore_de @weinakademie #rindchen #partnermodell… Kunde geht i.d.R. zum Händler zum Probieren, die großen Mengen kauft er dann frei Haus via Web.

    Lieber Lutz Heimrich,

    hab ich mich verschrieben? Nein der Christoph Dippe hat mir das so gesagt. Davon sind allerdings viele Systemer (wie zum Beispiel bei Jacques‘) nicht überzeugt. Dort wurde eine Lösung gefunden. Ich berichtete darüber „Jacques geht mit Shop online“ http://bit.ly/G91Lo

    Wäre doch mal interessant zu wissen, wie’s wirklich läuft?!

    Gruß aus Berlin Michael Pleitgen

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