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Beiträge zum Thema “Constellation”

London Southwark - der Bauboom täuscht foto:mpleitgen

London Southwark - der Bauboom täuscht foto:mpleitgen

Das hier haben wir in drei Stunden abgelaufen” sagte der Kollege mit dem ich frühmorgens von Berlin auf die Insel geflogen bin. In der Tat: die London International Wine Fair (LIWF) scheint die Schwindsucht zu haben. Viel abgzäunter leerer Raum, die Eventflächen riesengroß und viele einfach nicht da Lesen Sie weiter »

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Großbritannien importiert jährlich 1,6 Milliarden Flaschen Wein aus dem  Ausland. Der größte Teil kommt aus Übersee. Das bedeutet, pro Jahr müssen 630.000 to Abfallglas entsorgt werden.

Die staatliche Agentur WRAP (Waste & Resources Action Programme) bekam 2005 den Auftrag, ein Programm zur Reduzierung des Glas-Abfalls aufzusetzen.  Zusammen mit der Weinwirtschaft startete GlassRite in 2006. Für das Programm konnten sowohl  große internationalen Firmen wie zum Besispiel Constellation Brands, als auch Importeure und Supermarktketten wie Tesco gewonnen werden. Studien ergaben, daß in der Lieferkette Verpackung und Transport den größten CO-Ausstoß bewirken. Daher  fördert GlassRite den Einsatz von Leichtglas und Inlandsfüllungen.

WRAP Video zum GlassRite Projekt

WRAP Video zum GlassRite Projekt

Das Volumen der Inlandsfüllungen wurde durch die Initiative auf 115 Millionen gessteigert und liegt jetzt bei etwas über 7% des Importvolumens.  Der größte Teil der Flaschen-Importe ist traditionell in grünes Glas gefüllt. Industrie und Handel wurden aufgerufen, verstärkt grüne Recyceling-Flaschen einzusetzen, die aus dem Grünglas gewonnen werden.  Heute wird zu 90% grünes Recyceling-Glas eingesetzt. Auch das hat zu einer weiteren Reduzierung des Abfallglases  geführt.  Seit dem Start des Programms wurde der Überseetransport von 300 Millionen Flaschen sowie über 20.000 to Glas durch Leichtflaschen-Einsatz eingespart.

Die Broschüre “Bottling Wine in a Changing Climate” bietet eine gute Übersicht. Ob Winzer, Abfüller oder Händler: bei der Glas-Wahl kann den eigenen Einsatz für Nachhaltigkeit unter Beweis stellen und sich gleich zu einem hochaktuellen Thema positiv positionieren! Das Schöne: man braucht nicht viel zu erklären, die Kunden sind bereits für das Thema sensibilisiert, weil sie selbst Glas sammeln und trennen.

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Das Wein-Etikett ist für die meisten Weinkäufer das wichtigste Entscheidung-Kriterium für den Kauf! Das erstaunt gerade im beratungslosen Handel nicht. Im Supermarkt ist das Etikett und die gesamte Flaschenausstattung das einzige Medium um die Botschaft des Winzers oder der Marke zum Verbraucher zu transportieren.

Picnic Riesling von Two Paddocks, NZ

Picnic Riesling von Two Paddocks, NZ

Aber auch im Fachhandel zeigt das Etikett Wirkung: wird der Wein für einen besonderen Anlass gekauft, zum Beispiel für einen Abend unter Freunden, ist das Etikett wichtiger, als wenn er nur für den eigenen Konsum gedacht ist. Frauen achten mehr auf das Etikett als Männer. Und wichtig: wenn das Etikett gefällt, ist die Wiederkaufsrate höher. Das alles sind Ergebnisse, die eine Nielsen-Studie bereits vor einem Jahr bei einem Symposium in den USA vorstellte.

Schön wäre es, wenn Nielsen auch gleich mitgeliefert hätte, welche Etiketten den Verbraucher nun besonders ansprechen. Weil es “den Weinkäufer” nicht gibt, rät die Studie auf die Zielgruppe und deren Vorlieben zu achten. Die ebenfalls von Nielsen veröffentlichte “Generations” Report sagt aus, dass im Vergleich zu Bier- und Spirituosenkonsumenten, Weinkäufer mehr auf Anmutung von Etikett und  Ausstattung achten. Sie lassen sich gerne durch die Verpackung und Beschreibungen auf dem Etikett beim Kauf ihres Weins leiten. Auch beim Testen eines neuen Weins gibt ihnen das Etikett wichtige Hinweise.  Für junge Verbraucher sind Etikett und Aufmachung wichtiger als für ältere.

Die Studie stellt fest, dass es sowohl für traditionelle als auch moderne Etiketten Käufer gibt. Diese Erkenntnis deckt sich mit der vor Jahren von Constellation herausgebrachten Typisierung: Weinfans 12% der Weinkäufer (lieben die Vielfalt), überwältigte Konsumten 23% (lesen Wein-Etiketten besonders aufmerksam), Image seekers 20% (wollen Freunde und Gäste beeindrucken), Traditionskäufer16% (bevorzugen traditionelle Etiketten) und Satisfied Sippers14% (sind produzenten- und marken-treu).

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Zum zweiten Mal wurden gestern Abend in der altehrwürdigen Londoner Guildhall die WSET Preise und Urkunden an die besten Diploma-Studenten überreicht.  Zu der Feierstunde in der Versammlungs-Halle der Gilden der Londoner City aus dem 15 Jahrhundert waren über 400 Gäste aus allen Teilen der Welt erschienen. Hier empfängt sonst nur der Lord Mayor oder die Königin – oder eben eine der 100 Gilden, die auch heute noch die Geschicke der City mitbestimmen. WSET darf hier seine Top-Students ehren, weil der Trust im Auftrag der Vintners und Distillers ausbildet.

WSET Graduation London 19.01.2009

WSET Graduation London

WSET-CEO Ian Harris konnte berichten, daß im vergangen Jahr 24.321 WSET Prüfungen weltweit abgelegt wurden und die WSET Programme jetzt in 47 Ländern angeboten werden. Die Zahl der Absolventen erhöhte sich noch einmal um 15% gegenüber 2007.

2009 wird WSET eine neue Intiative starten: der erste “Business and Commercial Knowledge Course” wird im April das Event der Branche sein. Als Referenten und Diskussionsteilnehmer der 3-tägigen Veranstaltung werden die CEOs und Marketing-Verantwortlichen der bedeutendsten Firmen aus der Branche dabei sein. Dieser Termin soll zukünftig jedes Jahr im April stattfinden.

So hatte auch der gestrige Abend bei aller Feierlichkeit mehr den Charakter einer Familienfeier; allerdings auf höchstem Niveau. Die gesamte Branche einschließlich der Tops war vertreten: Diageo, Brown Forman, Constellation, Fosters, Baccardi aber auch Michel Laroche, Luis Jadot, Laithwaites und Majestic und andere. Erstaunlich das Zusammengehen von Spirituosen- und Wein-Interessen, vor allem wenn man aus Deutschland kommt.

Michael Broadbent überreichte die Ehrungern und Urkunden in seiner Funktion als WSET-Ehrenpräsident. Am Ende der Veranstaltung überreichte er den Stab weiter an Hugh Johnson, der 2010 Ehrenpräsident sein wird und damit selbst auch vom Trust für sein Lebenswerk geehrt wird. Hugh Johnson sagte, er freue sich auf viele Top-Students und sei zuversichtlich, daß der Trust weiter wachse.

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Der weltgrößte Weinproduzent Constellation Brands (Mondavi, Hardys, Reynella) bereinigt sein Spirituosen-Portfolio: 40 Billig-Marken in den USA werden für 334 Mio USD an die Brennerei Sazerac verkauft. Wie Forbes berichtet, kündigte Constellation einen damit verbundenen Verlust von 11 Mio USD für sein viertes Quartal an, daß am 28. Februar endet. Die Transaktion soll aber keinen Einfluß auf das Jahresergebnis haben. Für 2009 hatte Constellation Anfang Januar seine Gewinnprognosen gesenkt. Die Einnahmen aus dem Verkauf helfen Constellation, Verpflichtungen bei den Banken zurückzufahren und die Zinsbelastung zu senken.

Langfristig geht es Constellation, wie CEO Bob Sands schon zum wiederholten Male sagte, nicht nur um Zinsenkung und Margenverbesserung, sondern um die strategische Ausrichtung auf profitable Top-Marken und das Premium-Segment. In diesem Zusammenhang spricht Deutsche Bank Analyst Marc Greenberg auch davon, daß Constellation sich mit dem Verkauf der “Value”-Spirituosen Luft für neue Zukäufe verschafft. Das gibt Gerüchten Nahrung, dass Constellation an einigen Fosters-Wein-Marken (Beringer/Penfolds/Rosemount) oder an der zum Verkauf stehenden Kellerei Ste. Michelle interessiert sei.

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Am 1. und 2. Dezember findet in Santa Rosa, Kalifornien der erste Green Wine Summit statt. Es geht um umweltverträgliche und nachhaltige Weinproduktion. Die Liste der Sprecher liest sich wie ein Who is Who der amerikanischen Weinwirtschaft: Mike Benziger, Jim Fetzer, Karl Wente. Neben  Jean Charles Boisset (in USA mit French Rabbit) wird auch ein Vertreter von Gallo auftreten.

Go Greener!

foto:futureshape/flickr

In den USA ist Ökologie zu einem wichtigen Argument beim Verkauf geworden. Ein Slashfood Leser schrieb kürzlich: It may not taste better, but it may feel better when a company is ecologically motivated.” Neben den Vorkämpfern beim Green wine Summit gehen auch die Giganten das Thema an: Constellation kündigte gerade den Bau des weltweit größten Solarkraftwerkes in einem Weinbetrieb an und will auch mit Banrock Station punkten.

Banrock Station liegt in einem der größten Naturreservate und ist  d i e  Attraktion für Öko-Touristen in Australien. Auf der Website wird sehr ausführlich darauf eingegangen. Nur: was interessiert es den Wein-Käufer bei Netto-Stavenhagen, wenn Banrock Station in Lesen Sie weiter »

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