11. März 2009
von Michael W. Pleitgen
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Europas Winzer sollen wieder für den Markt produzieren

Wenn Lars Hoelgaard lacht, dann ist das eher leise und auch immer so ein bißchen nach innen. Bei unserem Gespräch ist er sehr konzentriert, hört genau zu. Manchmal sagt er: „Ich muß jetzt aufpassen, was ich sage“ und wird dann ganz ernst. Trotzdem paßt der sympatische, oft etwas nachdenkliche Däne mit dem Dreitage-Bart nicht zu dem Bild, das seine Gegner gerne von ihm zeichnen: der bauern- und winzerfressende neoliberale EU-Direktor aus Brüssel, oberster Wein- und Agrar-Beamter Europas. „Unser Ziel in Brüssel sollte es eigentlich sein, daß wir uns überflüssig machen. Der Markt soll sich selbst regulieren, wo es geht“ sagt er. Lesen Sie weiter