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Beiträge zum Thema “OIV”

Napa Valley

Im Napa und im benachbarten Sonoma hat der Kampf um das Wasser schon begonnen foto:mpleitgen

Wein wird immer vom Wetter abhängen – aber der soziale und gesellschaftliche Faktor wird immer wichtiger, so läßt sich in einem Satz ein Mini-Symposium zusammenfassen, daß in der vergangenen Woche am Robert Mondavi Institute’s Center for Wine Economics in Davis/California stattfand. Die Davis Lesen Sie weiter »

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1.1 Millionen hL Wein wurden 2009 mehr produziert als 2008. Das entspricht weltweit 268.7 Millionen hL gegenüber 267.6 Millionen im Vorjahr. Gleichzeitig nahm der weltweite Weinverbrauch um 3,6% ab und sank auf 236.5 Millionen hL. Der Weinüberschuß beträgt für 2009 32, 2 Millionen, in 2008 waren es noch 22,2 Millionen hl. Die Schere hat sich also weiter geöffnet.

Moderne Kellertechnik vor Kaukasus - Telavi/Georgien

Moderne Kellertechnik vor dem schneebedeckten Kaukasus - Telavi/Georgien

Diese Zahlen gab OIV General Direktor Federico Castellucci am Montag  beim 33. OIV World Wine and Vine Congress der Internationalen Organisation für Rebe und Wein in Tiflis, Georgien bekannt. Der Abwärtstrend im weltweiten Konsum habe bereits 2008 eingesetzt. Die überzählige Menge drückt auf den Markt und die Preise. Deutschland bleibt Lesen Sie weiter »

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Weltweit ist 2008 weniger Wein getrunken worden,  stellte das OIV (Internationale Organisation für Rebe und Wein) fest.  OIV-Leiter Federico Castellucci stellte die vorläufigen Zahlen 2008 in Paris vor (zur Erinnerung: harte Zahlen gibt es vom OIV immer erst 3 bzw 4 Jahre nach der jeweiligen Ernte).

Die wichtigsten Daten: der Weinkonsum ging weltweit gegenüber 2007 um 3,2% auf 243 Mio Hl zurück, das entspricht 2 Mio Hl weniger. Damit ist er nach den Rekordjahren 2006 (242 Mio Hl) und 2007 (245 Mio Hl) wieder auf das Niveau von 2004 / 2005 gesunken.
Aus dem Bericht: “Die seit Mitte der neunziger Jahre ansteigende weltweite Nachfrage nimmt ab: Dieser Rückgang ist auf das Absinken der Mengennachfrage in der EU zurückzuführen, das durch den Anstieg der Nachfrage in Nordamerika nur teilweise kompensiert werden kann.” Ursachen sieht das Institut in der EU durch das Stagnieren der Nachfrage in Grossbritannien auf hohem Niveau (die Briten waren bisher der Motor des Wachstums in Europa) und weltweit in der heraufziehenden Rezession. Besonders betroffen seien die Segmente der Ultra-Premium und Icon-Weine. Sie “leiden durch den starken Verlust der Kaufkraft eines Großteils ihrer Kundschaft, insbesondere Ende 2008″.

Wachstum sieht das OIV weiterhin in USA, Kanada, Australien, Argentinien, Chile und Süadafrika. In Europa sei vor allem in der “Tschechischen Republik eine deutliche Wachstumstendenz des Weinkonsums zu beobachten”.

2008 fuhr die EU eine der kleinsten Ernten der letzten 15 Jahre ein. Die Produktion lag bei 161,6 Mhl (gegenüber 163,7 Mhl 2007). Interessant dabei ist, daß ein starker Rückgang in den alten EU-Ländern (vor allem Frankreich, schwächste Ernte seit 1991) durch die neuen EU-Ländern (vor allem Rumänien) fast ausgeglichen wird. In Frankreich wird mit einem weiteren Sinken der Produktion gerechnet, da hier aufgrund der niedrigen Weinpreise im Süden die Rodungsprogramme gut angenommen werden. Zulegen konnten in der EU 2008 Österreich und Italien.

Außerhalb der EU steigt die Weinproduktion weiter an:  2008 wurden dort insgesamt 78,9 Mhl gegenüber 75,8 Mhl 2007 und 77,9 Mhl 2006 geerntet. Sowohl beim Verbrauch, als auch bei der Produktion bleibt China als “wildcard”, da hier keine validen Zahlen vorliegen.

Dem OIV zufolge befinden sich weltweit Produktion und Verbrauch nach der Ernte 2008 im Gleichgewicht. “Eine solche Konjunkturlage ist theoretisch günstig für einen Kursanstieg auf dem Markt der Tafelweine ohne geographische Angaben”.

Exportweltmeister in der Menge ist 2008 wieder Italien. Einen starken Anstieg im Export verzeichnet Südafrika, wobei das OIV aufgrund der zur Verfügung stehenden Rebfläche das Potenzial ausgeschöpft sieht. Auch in Argentinien und den USA wächst der Export. Zu den Verlierern zählen Australien und Frankreich. Frankreich ist allerdings wertmäßig nach wie vor der Champion.

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