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Beiträge zum Thema “Prävention”

Die europäische Kampagne WINEinMODERATION wird von der Deutschen Weinakademie unterstützt. Die Weinakademie ist vom Forum der Deutschen Weinwirtschaft ( Bundesverband der Deutschen Weinkellereien und des Weinfachhandels e.V., Deutscher Weinbauverband e.V., Deutscher Raiffeisenverband e.V., IHK Trier für den DIHK, Verband Deutscher Weinexporteure e.V., Verband Deutscher Sektkellereine, Deutscher Raiffeisenverband, Weinfonds ) mit dem Thema Alkoholprävention beauftragt.

In einem Rundschreiben an Mitglieder und Branchenangehörige wird dazu aufgerufen, die europaweite Kampagne der Wein- und Spirituosenindustrie zu unterstützen. In dem Schreiben heißt es:

” Das WINEinMODERATION-Programm soll den genussvollen Konsum herausstellen und den Missbrauch mindern. Das ist ganz im Sinne der Weinwirtschaft: Das gute Image von Wein und Sekt ist nur zu bewahren, wenn auf den Genuss-, Traditions- und Kulturwert gesetzt und sich eindeutig vom schädlichen Missbrauch distanziert wird. So wird langfristig ein politisches, wirtschaftliches und soziales Umfeld bewahrt, das dem Nachwuchs in der Branche eine Zukunft bietet.”

Die Firmen werden aufgerufen, das Logo der Kampagne in ihren schriftlichen Materialien wie Prsopekten oder Briefen zu verwenden und auch in Ihren Internet-Auftritt bzw. ihre eletronische Kommunikation einzubinden. Broschüren und Handzettel zum Verteilen an Mitarbeiter und Kunden können bei der Deutschen Weinakdamie kostenlos bestellt werden.
Weitere Informationen zu WINEinMODERATION wird es von Vertretern der Deutschen Weinakademie und dem federführenden Comité Européen des Entreprises Vins (CEEV) während der ProWein in Halle 4 Stand 4 J03 geben.

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Bei meinen WSET-Seminaren (Wine and Spirit Education Trust) spreche ich immer auch das Thema Alkohol-Prävention an. Das ist im von WSET vorgeschrieben. In UK ist klar: wir sprechen ganz offen auch über negative Wirkungen von übermäßigem Alkoholgenuss und diskutieren in der Ausbildung über den verantwortungsvollen Umgang mit Wein, Bier und Spirituosen.

In Deutschland ist das noch nicht so unbedingt der Fall. Die Branche tut sich schwer mit dem Thema, noch weniger schafft sie es, die Vorreiterrolle zu übernehmen. Den aktiven Part überlässt man den Drogenbekämpfern aus Berlin.

Vorbild sein - Probleme ansprechen!foto drinkawaretrust

Vorbild sein - Probleme ansprechen!foto drinkawaretrust

Umso interessanter war die Reaktion einiger Mitarbeiter aus einem der größten Weineinzelhandesunternehmen Anfang dieser Woche: Wo ist unsere Verantwortung? Was tun mit Problemfällen?  Sollten wir nicht Hilfestellung leisten?

Aus der Diskussion ergab sich:  es ist nicht unsere Aufgabe, einzuschreiten. Aber wir sollten genau so, wie wir über den genußvollen Umgang mit Wein informieren, auch über den Mißbrauch informieren und Hilfen an die Hand geben, zum  Beispiel Telefonnummern.

In Großbritannien liegen in den Filialen von Oddbins oder Majestic Folder des DrinkAware – Trust aus. Die Mitarbeiter “an der Front” auch bei uns würden sich freuen, wenn es bei uns etwas Gleichwertiges gäbe.

Lesen Sie auch den Bericht über die Portman-Group

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