Umfrage zum Status der Wein-Blog-Szene

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51 Kommentare und jede Menge Anrufe zum Thema Blogoscoop, Wikio, Analytics – was zählt wirklich? in der letzten Woche. Wie gemessen wird, ob man überhaupt misst, wie wichtig das Messen ist – das scheint entgegen vieler anderslautender Aussagen doch für viele wichtig zu sein. Daneben sind andere Fragen in den Beiträgen aufgetaucht.  Diesen Fragen möchte ich in den nächsten Tagen mit einer Befragung auf den Grund gehen.

Ich bitte dabei schon jetzt um Unterstützung!

Die Untersuchung soll abfragen:

  • seit wann man bloggt
  • ob das aus privatem oder beruflichem Interesse heraus geschieht
  • was das Ziel des Bloggens ist
  • wen man mit den Blog erreichen will
  • welche (Wein) Themen man bevorzugt: Weinbeschreibung / Beurteilung, Marketing, Veranstaltungen, Community, etc
  • ob das Blog bei Analytics, Blogoscoop, Wikio, Bloggerei oder Technorati angemeldet ist
  • wie man für sich persönlich den Erfolg mißt
  • ob man gleichzeitig bei Twitter, Facebook oder anderen social media Plattformen aktiv ist
  • wie man die eigene Vernetzung beurteilt

Gibt es noch weitere wichtige Fragen? Kann sich eine Umfrage auf die klassischen Blogger beschränken oder müssen Twitter und FB einbezogen werden?

Für Kommentare bin ich dankbar!

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5 Kommentare

  1. Pingback: Tweets die Umfrage zum Status der Wein-Blog-Szene erwähnt -- Topsy.com

  2. Ich hatte auch schon mal überlegt so etwas zu machen. Eine wesentlicher Grund dies nicht zu initiieren, lag aus meiner Sicht darin, dass eine Institution außerhalb der Blogshäre, die zudem viele Erfahrungen mit Umfragen und Statistiken hat, aus meiner Sicht der bessere Veranstalter für so etwas ist. Bei den Punkten frage ich mich, ob das jetzt die Forschungsfragen sind oder ob es sich hier um Indikatoren handelt. Gerade diese Differenzierung wäre aus meiner Sicht notwendig.

    Ganz konkret zu den Punkten:
    zu 2: beruflich und privat ist sehr vielfältig und mit Übergängen. Hier sollte keine Ja/Nein-Frage stehen. Besser über Indikatoren herausfinden welchen Bloggertyp man erkennen kann. Reale Einnahmen, Reputationsverbesserung …

    zu 6: das ist eher lapidar: Bei technorati kann man sich nicht an- oder abmelden.

    Eine Idee: wieso kann man nicht die Forschungsfragen der aktuellen Studie der FH Köln (also der aus November 2009, über die ich zuletzt geschrieben habe) nehmen. Evtl. macht das auch die Firma und schafft so eine Anonymisierung der Daten. Ein Zusatzvorteil liegt darin, dass man erkennt, wie sich die Weinblogger von anderen Bloggern unterscheiden.

  3. Klingt für mich stark nach Nabelschau. Viel wichtiger als das, was die Blogger selbst von sich halten, wäre doch eine Abfrage ihres wirklichen Status = ihre Wahrnehmung durch die Leser, durch die Weinbranche, durch die Werbetreibenden etc. Aus einer solchen Umfrage könnte man dann wirklich was lernen.

    Um’s konkret zu machen. Wenn die Mehrheit der Blogger beispielsweise der Meinung ist, dass sie viel Wert auf PI-Messung legen, dann heißt das noch lange nicht, dass PI-Messung wirklich relevant ist. Und bei der Frage, wie man selbst die eigene Vernetzung beurteilt, wird’s vollkommen „athmosphärisch“.

    Bitte Umfragen von Fachleuten machen lassen!

    • Es geht mir schon um eine Innen-Ansicht. Die Außen-Ansicht ist relativ klar und die kennnen wir bereits: die Blogs werden von „außen“ (Produzenten/Werber/etc.) nicht wahrgenommen!

      Leider kann ich eine Studie von einem Institut nicht bezahlen: eine Frage liegt bei ca 700 – 800 Euro. Selbst Hochschularbeiten werden heute finanziert. Bevor man garnichts in der Hand hat, besser etwas selbstgemachtes.

  4. Ich habe vor einem Jahr eine sehr umfangreiche Studie im Rahmen einer Diplomarbeit angeregt und begleitet. Hat mir gute Erkenntnisse geliefert und mich keinen Pfennig Geld gekostet. Würde mich mal an den einschlägigen Fakultäten der Berliner Unis erkundigen.

    So eindeutig, wie Sie das darstellen, ist das mit der Außenansicht allerdings auch wieder nicht, und ich würde da schon zwischen Blog und Blog unterscheiden. Es gibt Blogs, die in der Weinbranche durchaus wahrgenommen werden. Das wäre für mich der viel interessantere Aspekt: Wer von uns Onlinern (Blogger ist mir zu beschränkt) wird überhaupt außerhalb unseres eigenen Dunstkreises wahrgenommen und wie wird er wahrgenommen.

    Dann hätten wir vielleicht Ansatzpunkte, um aus der Sackgasse vieler unserer inzestuösen Diskussionen – Schauen Sie doch mal, wer immer wieder an allen Diskussionen der letzten Monate teilgenommen hat: nicht viel mehr als ein Dutzend Menschen – rauszukommen.

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