Word-of-mouth-marketing für Wein

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Word-of-mouth-marketing hieß früher Mund-zu-Mund-Propaganda oder Empfehlungsmarketing. Egal wie die Begriffe heute heissen: in der Zeit der unendlichen Angebotsvielfalt wird die Entscheidung für den Kunden immer schwieriger.

Word-of-mouth einfach erklärt von trndblog

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Vor wichtigen Käufen wird deshalb intensiv auf Seiten mit Preisvergleichen und Testberichten gesurft. Nicht umsonst sind unter den Nielsen Top-10-E-Commerce vier Plätze durch Ciao!, Idealo, Kijiji und Preisvergleich besetzt. Da auch hier die Vielfalt herrscht, wird die Entscheidung nicht gerade einfacher. Deshalb fragen die meisten bei wichtigen Entscheidungen Freunde und Bekannte um Rat.

Eine amerikanische Studie hat jetzt gezeigt, daß über 90% der Berufstätigen sich bei solchen Entscheidungen auch mit Arbeitskollegen besprechen oder im Kollegenkreis selbst schon um Rat gefragt wurden. Eine Erfahrung, die man leicht nachvollziehen kann: was sind die Themen bei der Mittagspause? Neben Fußball, Fernsehen, Frauen und Männern wird natürlich übers Auto, den Kühlschrank oder Computer, den nächsten Urlaub gesprochen.

Da ist es wieder, das Word-of-mouth-marketing. 80% gut situierter Männer sagen, daß Wein ihnen Spaß macht, sie mehr darüber wissen wollen und sich gerne über Wein unterhalten. Warum sollte man nicht versuchen, Wein zum Pausenthema zu machen?

Andere Länder, andere Sitten: in Frankreich wird traditionell im Wein-Direktabsatz ein großer Teil über die comité-d’entreprise abgewickelt, die französische Form des Betriebsrats. In Deutschland ist das nicht unmittelbar umsetzbar, aber für ein kreatives Konzept ist sicher Platz.

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