IBM State ofe the Marketing 2012

Social Media – die große Ratlosigkeit

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Eine große Ratlosigkeit, was den Einsatz von Social Media betrifft, scheint in den Unternehmen zu herrschen – glaubt man den Ergebnissen der IBM Studie „The state of marketing 2012„. Seit fünf Jahren untersucht die Studie regelmäßig, was die Marketing Verantwortlichen in den Unternehmen beschäftigt.

IBM State ofe the Marketing 2012

IBM State ofe the Marketing 2012

Social Media (SM) ist wichtig – und wird zukünftig immer wichtiger. Darin sind sich die Verantwortlichen schon seit langem einig. 41 Prozent der Manager geben in der aktuellen Studie allerdings an, die größte Herausforderung für sie in den nächsten drei bis fünf Jahren liege darin, bei dem Wachstum der SM-Kanäle und der Auswahl an Endgeräten den Überblick zu wahren und mitzuhalten. Da wundert es nicht, wenn nur 22% der Unternehmen Aktivitäten in SM Kanälen in ihren Marketing-Mix einbeziehen.

Social Media Einsatz eher spontan

79% werden auf Twitter und Facebook eher spontan aktiv und oft sind diese Aktionen nicht mit anderen Maßnahmen abgestimmt.

Man kennt sich nicht aus und kann folglich auch den Wert der Recherche in SM-Kanälen auch nicht einschätzen: 55% der Marketer betreiben kein SM-Monitoring und beziehen die Ergebnisse nicht in ihre Überlegungen ein, wenn es um Entscheidungen zu Marketing-Angeboten und -Botschaften geht.

Die Weinbranche macht keine Ausnahme: die Ergebnisse decken sich mit den Beobachtungen der letzten Zeit. Social Media Seminare in der Weinbranche waren vor Jahresfrist gut besucht, weil „wir jetzt auch eine Facebook-Seite brauchen“. Die Ergbenisse lassen sich kurze Zeit später im Netz bewundern: ziel- und planlos vor sich hin dümpelnde Facebook Seiten oder Twitter-Ruinen – weil man keinen unmittelbaren Effekt sah und  schnell wieder die Lust verloren hatte. Im Falle kommen falsche Erwartungen und unzureichende Beratung zusammen.

Auch beim Monitoring tun sich die Unternehmen schwer: kaum jemand hat Google-Alerts programmiert oder setzt spezielle Programme ein. „Wir kommen als Firma bei Twitter nicht vor – das ist doch was für Kids“ war unlängst ein Weinhändler überzeugt – um so erstaunter war er, als eine einfache Eingabe in Twitter-Search seitenlang Ergebnisse lieferte.

Ruhig geworden sind auch diejenigen, die von der Idee einer APP für Mobilgeräte begeistert waren. Es kann noch dauern, bis die Weinbranche und Social Media wirklich zueinander finden.

Erfolgreiche Unternehmen haben integrierte SM- und mobil-Strategie

Die IBM Studie zeigt: erfolgreiche Unternehmen haben eine Mobil- und Social Media Strategie, die Bestandteil der gesamten Marketing-Aktivitäten der Unternehmen ist. Sie haben die Känale auch technisch eingebunden und bespielen sie abteilungsübergreifend.

Viele Manager haben mobil und SM als nächsten Punkt auf der Agenda – sagen sie. Es könnte aber noch etwas länger dauern – schaut man einmal auf eine nicht mehr ganz neu Kommunikationstechnik – Email.

Erschreckend: nur ein Drittel der Unternehmen hat bis heute die Email-Kommunikation mit seinen Kunden auch nur teilweise automatisiert und integriert die Daten in sein Marketing. Dort wo mit den Daten gearbeitet wird – werden diese in den meisten Fällen immer noch manuell erfaßt.

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Ein Kommentar

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