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Beiträge zum Thema “Italien”

Tbilisi by night

Tbilisi by night foto:jeremytoday/flickr

Nachtflug nach Tiflis – irgendwie scheinen alle Flüge aus Deutschland mitten in der Nacht dort anzukommen.

Wir freuen uns auf das Programm der nächsten Tage: eine ganze Reihe Weingüter sind zu besichtigen. Am Donnerstag gibts ein Wein-Symposium in Zusammenarbeit mit der Universität in Telawi. Ich wurde gebeten, Lesen Sie weiter »

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Die Weinbranche ist fleißig. Wenn Weinmessen und Präsentationen dafür ein Gradmesser sind, ist die Branche in den letzten beiden Jahren noch fleißiger geworden. Fast täglich flattern Einladungen ins Haus. Selbst kleine Weinbau-Regionen wollen zumindest in der Hauptstadt und ein, zwei größeren Städten mit Veranstaltungen für Fachbesucher präsent sein. Dazu kommen Millesime Bio, Biofach, Vinisud, Prowein, Vinitaly und Vinexpo.

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Einige Bücher, die ich noch für den Gabentisch empfehle. Amazon verspricht: heute bestellt – bis Heiligabend noch geliefert! Sie sind auch nach Weihnachten noch interessant und hilfreich:

Crush It!: Why NOW Is the Time to Cash In on Your Passion

Gary Vaynerchuk - Crush it!

Gary Vaynerchuk - Crush it!

Gary Vaynerchuk ’s Buch habe ich in einer schlaflosen Nacht in Healdsburg in Sonoma in einem Rutsch gelesen. Er fasziniert auch Lesen Sie weiter »

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“Wer hat gestern noch Zeit gefunden für die Hausaufgabe?” Alle haben sich Gedanken gemacht über Rebkrankheiten und Schädlinge. Was ist mit Pero-Warngerät und Verwirrmethode. Alles klar? Alles klar!

Von gestern ist noch ein bißchen nachzuholen: noch mal ein Blick auf die Geografie von Bulgarien. Dann kann es mit dem ersten großen Thema des heutigen Tages losgehen: Italien.

Im Seminar

Im Seminar

Zuerst werden nach der WSET Methode die “6 factors” analysiert: Geografie, Klima/Wetter, Böden, Rebsorten, Weinbau und Weinausbau. Vom Norden bis in den Süden 10 Breitengrade. Im Norden kontinentale Einflüsse, in der Mitte und im Süden umgeben vom Mittelmeer. Von den Böden Lesen Sie weiter »

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70 Millionen Tassen Espresso trinken die Italiener täglich hat das l’Istituto nazionale Espresso Italiano festgestellt. Damit dieser kleine Luxus auch weiterhin auf hohem Niveau Bestandteil des italienischen Alltags bleibt, wurde der kommenden Freitag zum “l’Espresso Italiano Day 2009″ ausgerufen.  In 3.500 ausgewählten Bars und Cafes werden an diesem Tag Broschüren verteilt, die sich mit Tradition und Gegenwart  des italienischsten aller Getränke beschäftigen.

foto:EVERYDAYLIFEMODERN/flickr

foto:EVERYDAYLIFEMODERN/flickr

Das Institut will 1/2 Million Taschenführer verteilen lassen. Inhalt: Was ist wirkliche Espresso-Qualität? Wie vermeide ich, schlechten Espresso vorgesetzt zu bekommen? Woran erkenne ich den Profi-Barista? Dem Institut gehören 38 Kaffee- und Kaffee-Maschinen-Hersteller an. Sie stehen für ca. 600 Mio Euro Umsatz in der Branche. Der Espresso ist für das Institut einer der wichtigsten Botschafter italienischer Kultur und Lebensart. Deshalb gibt es seit 1999 den Espresso Italioano Certficato, dessen Charakter und Zubereitung gesetzlich geschützt ist (certificato di conformità numero 214 del 24 settembre 1999, DTP 008 ed. 1). Analog wurde auch der echte italienische Cappuccino definiert.

Die Italiener stehen zu ihren kulturellen und kulinarischen Errungenschaften: so ist es kein Wunder, daß auch der World Nutella Day (immer am 5. Februar) aus Italien kommt.

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Weltweit ist 2008 weniger Wein getrunken worden,  stellte das OIV (Internationale Organisation für Rebe und Wein) fest.  OIV-Leiter Federico Castellucci stellte die vorläufigen Zahlen 2008 in Paris vor (zur Erinnerung: harte Zahlen gibt es vom OIV immer erst 3 bzw 4 Jahre nach der jeweiligen Ernte).

Die wichtigsten Daten: der Weinkonsum ging weltweit gegenüber 2007 um 3,2% auf 243 Mio Hl zurück, das entspricht 2 Mio Hl weniger. Damit ist er nach den Rekordjahren 2006 (242 Mio Hl) und 2007 (245 Mio Hl) wieder auf das Niveau von 2004 / 2005 gesunken.
Aus dem Bericht: “Die seit Mitte der neunziger Jahre ansteigende weltweite Nachfrage nimmt ab: Dieser Rückgang ist auf das Absinken der Mengennachfrage in der EU zurückzuführen, das durch den Anstieg der Nachfrage in Nordamerika nur teilweise kompensiert werden kann.” Ursachen sieht das Institut in der EU durch das Stagnieren der Nachfrage in Grossbritannien auf hohem Niveau (die Briten waren bisher der Motor des Wachstums in Europa) und weltweit in der heraufziehenden Rezession. Besonders betroffen seien die Segmente der Ultra-Premium und Icon-Weine. Sie “leiden durch den starken Verlust der Kaufkraft eines Großteils ihrer Kundschaft, insbesondere Ende 2008″.

Wachstum sieht das OIV weiterhin in USA, Kanada, Australien, Argentinien, Chile und Süadafrika. In Europa sei vor allem in der “Tschechischen Republik eine deutliche Wachstumstendenz des Weinkonsums zu beobachten”.

2008 fuhr die EU eine der kleinsten Ernten der letzten 15 Jahre ein. Die Produktion lag bei 161,6 Mhl (gegenüber 163,7 Mhl 2007). Interessant dabei ist, daß ein starker Rückgang in den alten EU-Ländern (vor allem Frankreich, schwächste Ernte seit 1991) durch die neuen EU-Ländern (vor allem Rumänien) fast ausgeglichen wird. In Frankreich wird mit einem weiteren Sinken der Produktion gerechnet, da hier aufgrund der niedrigen Weinpreise im Süden die Rodungsprogramme gut angenommen werden. Zulegen konnten in der EU 2008 Österreich und Italien.

Außerhalb der EU steigt die Weinproduktion weiter an:  2008 wurden dort insgesamt 78,9 Mhl gegenüber 75,8 Mhl 2007 und 77,9 Mhl 2006 geerntet. Sowohl beim Verbrauch, als auch bei der Produktion bleibt China als “wildcard”, da hier keine validen Zahlen vorliegen.

Dem OIV zufolge befinden sich weltweit Produktion und Verbrauch nach der Ernte 2008 im Gleichgewicht. “Eine solche Konjunkturlage ist theoretisch günstig für einen Kursanstieg auf dem Markt der Tafelweine ohne geographische Angaben”.

Exportweltmeister in der Menge ist 2008 wieder Italien. Einen starken Anstieg im Export verzeichnet Südafrika, wobei das OIV aufgrund der zur Verfügung stehenden Rebfläche das Potenzial ausgeschöpft sieht. Auch in Argentinien und den USA wächst der Export. Zu den Verlierern zählen Australien und Frankreich. Frankreich ist allerdings wertmäßig nach wie vor der Champion.

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