Weihnachtsengel

Noch drei heisse Tage – Endspurt im Weinhandel

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Die letzte Woche lief im Weinhandel durch die Bank schleppender als man nach dem sehr guten Auftakt in den ersten beiden Adventswochen erwarten konnte. So die Aussage von Händlern. Vom ersten Schneefall zum zweiten Advent ließen sich nur wenige Kunden beeindrucken, dass scheint beim Blitzeis vergangenes Wochenende anders gewesen zu sein.

Weihnachtsengel

3. Advent mit verhaltenem Geschäft foto:tjschloss/flickr

Wo waren die Kunden am letzten Wochenende?

Es kann sein, dass sich viele Kunden bereits vorsorglich eingedeckt haben oder dass die Einkäufe erst unmittelbar vor den Festtagen erfolgen. Viele Arbeitnehmer haben noch Urlaubstage abzufeiern – da bietet sich die aktuelle Woche an. In den meisten größeren Firmen wird darauf geachtet, dass keine Urlaubstage ins neue Jahr mitgenommen werden. Diese müssen seit einigen Jahren bilanziert, dass heißt mit einer Rückstellung versehen werden.

Beim Weihnachtsgeschäft wird es also wieder auf die letzten Tage ankommen. Dieses Jahr noch extremer als in den Vorjahren: der Dezember hat einen Verkaufstag weniger.

Einzelhandel insgesamt verhalten

Nicht nur im Weinhandel war Zurückhaltung zu spüren, für den gesamten Einzelhandel lief die Woche nicht so gut, berichtet der Handelsverband Deutschland (HDE). Ausnahmen: Sportartikel wie Skier, Schlittschuhe, Schlitten oder Snowboards. Gut lief es in der vergangenen Woche auch in den Bereichen Haushaltswaren, Glas und Porzellan.

Weisse Weihnachten – bitte nicht zu früh

Zum Wochenende soll es kalt werden, die Temperaturen fallen vor allem im Osten – dort kann es auch schneien. Einem fulminanten Endspurt auch im Weinhandel steht zumindest vom Wetter her nichts entgegen.

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2 Kommentare

  1. Vielleicht haben aber dem Blitzeis geschuldet mehr Konsumenten von zu hause aus online Wein gekauft. Schnäppchen gab es ja dieses Jahr auf diesem Weg genug. C & D z.B. war mit seinen Aktionen sehr zufrieden. Das waren nicht ein paar Flaschen zusätzlich sondern 5-stellige Zahlen.

  2. Pingback: 2012 – Preiserhöhungen bremsen Lust auf Wein

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